Leben – Spielen – Lernen
Wir gestalten unsere Schule als Lebensraum, in dem sich Kinder wohl fühlen, ihre Begabungen finden und ausbauen können, Leistungsfreude entwickeln und mit ihren Aktivitäten in die außerschulische Umgebung wirken können. Als Schule vor Ort arbeiten wir mit außerschulischen Partnern in der Region zusammen. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten – Schule und Region. Unsere Schülerinnen und Schüler bereichern das öffentliche Leben mit Ausstellungen, Aufführungen, den verschiedensten Projekten. Für die Zukunft sind auch internationale Schulpartnerschaften geplant. Als Ganztagsschule haben wir noch mehr Möglichkeiten, diesen Lebensraum Schule zu gestalten. Leben bedeutet Freundschaften finden und pflegen, Spaß haben, traurig sein. Leben bedeutet auch Essen. Und alles hat miteinander zu tun, denn das gemeinsame Mittagessen schafft Gemeinsamkeit und Gesprächskultur. Dieser Meinung waren schon die Römer und auch Martin Luther fand gemeinsam essen wichtig, denn er sagte:

Esszeiten
Ganztagsklasse: 12:30-13:00 Uhr Ganztagsschüler nach dem additiven Modell: 13:00-13:30 Uhr
Für Ganztagsschüler
Ganztagsschüler, die abwesend sind, müssen bis zur ersten Pause (9:30) vom Essen abgemeldet werden.
Für gelegentliche Esser
Schüler, die nur gelegentlich in der Mensa essen, müssen morgens in der ersten Pause im Sekretariat einen Essensmarke kaufen.
In unserem Spielehaus können die Kinder in Pausen und Wartezeiten Kicker, Billard und Gesellschaftsspiele spielen oder auch ihre Hausaufgaben erledigen. Zusätzlich werden im Außenbereich in Kürze verschiedene Spielmöglichkeiten entstehen (z.B. Kletterwand).
Gespielt wird auch in zahlreichen Projekten am Nachmittag. Hier finden Sie den Stundenplan für unsere Nachmittagsangebote (außer Musikprojekte).
Die Musikprojekte sind wie die Förderkurse und das Begabtenprojekt Pfiffikus für alle Schüler offen. In den Musikprojekten lernen die Schüler ein Instrument oder spielen im Ensemble. Im Einzelnen gibt es am Donnerstag Nachmittag:
- 13:00 Rockband 1 (Fortgeschrittene)
- 13:45 Rockband 2 (Fortgeschrittene)
- 13:00 Instrumentalgruppen Bläser (Anfänger) (Querflöten, Holzbläser, Blechbläser)
- 13:45 Bläserensemble (Fortgeschrittene)
- 14:30 Gitarrengruppe 1
- 15:15 Gitarrengruppe 2
Bei den anderen Projekten werden bevorzugt Ganztagsschüler aufgenommen. An diesen können Regelschüler nur dann teilnehmen, wenn die Kurse unterbesetzt sind.
An unserer Schule lernen die Kinder länger gemeinsam und werden mit modernen Unterrichtsmethoden individuell gefördert. Stärkere Kinder werden gefordert und schwächere gefördert. Alle haben so mehr Zeit sich zu entwickeln. Auch Tiefpunkte während der Pubertät können wieder aufgefangen werden. Es gibt auch Kinder, die nur in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten haben. Diese werden dann zugleich in den Problemfächern gefördert und in den Fächern, in denen sie stark sind, gefordert. Dabei hilft uns die moderne Ausstattung unserer Schule: In jedem Klassenzimmer gibt es einen PC mit Internetzugang und ein Aktiv-Bord mit Beamer. Aufgrund der großzügigen Räumlichkeiten ist es auch möglich, kleinere Lerngruppen zu bilden.
Jede Klasse hat zwei Klassenlehrer und alle Lehrer einer Klassenstufe arbeiten im Team zusammen. So können stabile und vertrauensvolle Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern entstehen, die für gute pädagogische Arbeit eine wichtige Voraussetzung sind. Neben dem fachlichen Wissen und Fertigkeiten erwerben die Schülerinnen und Schüler an der Integrierten Gesamtschule Methodenkompetenz, Selbstständigkeit und soziale Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit.
Diese Fähigkeiten sind heute, da schnelle Veränderungen ein lebenslanges Lernen erfordern, sehr wichtig für ein erfolgreiches Leben. Bei uns gibt es eine Kultur des Lernens, die bestimmt ist von einem Menschenbild, das den einzelnen ernst nimmt und respektiert. Diese neue Lernkultur beruht auf den neusten Erkenntnissen der Hirnforschung: Der Schüler wird in seiner Persönlichkeit gestärkt, er lernt seine Stärken und Schwächen selbst einzuschätzen und sich selbst Ziele zu setzen. Mit Unterstützung der Lehrer und Eltern arbeitet er an der Verwirklichung dieser Ziele und überprüft immer wieder, wo er steht. Auf diese Weise kann er seine Begabungen erkennen und weiterentwickeln. Die Freude über seine Erfolge macht ihn stark und gibt Kraft für das Leben und für die weitere schulische Arbeit. Das Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräch, das an der IGS Zell vor dem Halbjahreszeugnis durchgeführt wird, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Konzeption, denn hier spürt der Schüler, dass es um ihn geht, dass er der Mittelpunkt der Anstrengungen von Lehrern und Eltern ist, dass es um seine Zukunft geht. Die Verantwortung, die er in der Folge des Gesprächs für seine Lernerfolge übernimmt, macht ihn stolz und verleiht ihm zugleich Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit, sein Lernen selbst zu steuern.
Aktualisiert am 23. Januar 2012

