Ausstellungen

Eine etwas ungewöhnliche Ausstellung im Klinikcafe des Zeller Krankenhauses 

Die Idee für dies Projekt entstand am Tag der Offenen Tür, am 4 September, als ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d Frau Gamradt beim Spielefest tatkräftig unterstützten. An diesem Tag sahen die Mädchen der Klasse auf der Entbindungsstation gestaltete Gipsbäuche. Durch die Idee von Frau Gamradt und die Beispiele angeregt, waren sofort alle Mädchen begeistert von dem Plan, selber Gipsbäuche zu gestalten. Im Kunstunterricht wurde ein Gipsbauch, den die Schüler aus dem Krankenhaus bekamen, vielfach dupliziert, so dass jeder seinen eigenen Rohling zur Verfügung hatte. Mit viel Phantasie und guten Ideen ging es dann an die Arbeit. Einige Jungen schlossen sich dem Projekt an, und die anderen entwarfen in dieser Zeit Tiere, die sie aus Metallblech schnitten für den Garten.

Ausstellung: Biblische Geschichten auf großformatigen Leinwänden in Öl (November 2011)

 

Begonnen hat dieses Projekt Wochen vor den Sommerferien. Bis zu den Herbstferien gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d 20 Leinwände in der Größe von je 1,20m x 1m. Die Idee zu dieser Aktion entstand, als die Klasse im vorigen Schuljahr Betonwände im Außengelände des Krankenhauses bemalte. Da fragte die Krankenhausleitung nach, ob sie nicht als Anschlussprojekt die Wand des langen Flures neben der Kapelle auch bemalen könnten. In einem so schmalen Flur würde aber eine großflächige Wandbemalung nicht wirken. So einigte man sich, den Flur durch 20 großformatige Leinwände zu gestalten. Schnell fanden Schule und Krankenhausleitung zwei geeignete biblische Geschichten „Der barmherzige Samariter“ und das Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Die überwiegend in Gelb-Orange und Rottönen gehaltenen Bilder konnten nun am Ende der Herbstferien in den dafür vorgesehenen Flur neben der Krankenhauskapelle umziehen. Die Bilder 1-4 zeigen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Bild 5/6 und 10 zeigen im Anschluss an diese Geschichte, wie wir nach dem Vorbild des Samariters auch helfen können. Die Schüler entschieden sich dafür, keine großen Taten darzustellen, sondern ganz einfach die Hilfe durch kleine Gesten und Taten, die jeder im Alltag leisten kann. Zwischen den Darstellungen, wie wir zum Samariter werden können, haben die jungen Künstler in Bild 7/8 und 9 gemalt, wer Hilfe benötigt. Diese Bilder wurden ganz in Blautönen gestaltet, damit sie sich von den biblischen Geschichten und den Situationen von Hilfeleistungen absetzten. Es soll so dem Betrachter sofort ins Auge springen und für uns alle eine Aufforderung sein. Hier haben die Achtklässler Asylsuchende, Gefangene, Obdachlose, zum Tode Verurteilte, Menschen, die unter Gewalt leiden, Menschen, die mit ihrer Behinderung leben müssen, und auch Menschen, die aufgrund ihrer ausweglosen Situation zu Alkoholikern geworden sind, dargestellt. Bild 11-20 zeigt die Geschichte vom „barmherzigen Vater“.

Die gelungene Arbeit der Schüler der 8d zeigt ihr meisterliches Können im Umgang mit den großformatigen Leinwänden und der schwierigen Technik der Ölmalerei. Jeder von ihnen hatte zuvor im Unterricht schon einmal die Gelegenheit, die schwierige Technik der Ölmalerei an kleineren Formaten auszuprobieren. Die Bilder sind in Einzel- oder Partnerarbeit entstanden. Ein großes Lob für die große Ausdauer bei der Arbeit. Der Flur im Krankenhaus erstrahlt nun durch die überwiegend warmen rot-orange Töne.

 

 

Wahlpflichtfach gestaltet Zeller Gräberfeld

(Oktober 2011)

Zuerst überraschte uns dieser ungewöhnliche Auftrag, Kunst für das neu entstandene Gräberfeld zu kreieren, das für Urnenbestattungen angelegt worden ist. Die Anfrage kam von Herrn Michael Stürmer: Er hatte die Idee, sich an die Schule zu wenden. Der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, benötigte diesmal einige Zeit für die inhaltliche und praktische Vorbereitung. Schnell war der Kontakt zu der Deutschen Friedhofgesellschaft hergestellt. Mit Vorschlägen zur Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 begeistert werden. Zu Beginn des Schuljahres begannen die jungen Künstler mit den Entwürfen.

Aus der Vielzahl der Werke suchten die Vertreter der Friedhofsgesellschaft, Frau Könsgen und Herr Umscheiden, die gelungensten Arbeiten aus. Für diese Entscheidung galten nicht nur die Qualität der Umsetzung, sondern auch das Thema der Darstellung. In der Mitte des Feldes auf den Stufen zum dahinterliegenden Weinberg sollten vier Bleche stehen, aus denen die lebensgroßen Umrisse von einer Frau, einer weiteren Frau mit Kind, einem Mann und einem älteren Mann ausgeschnitten wurden. In die Negativform wurden die Figuren wieder eingesetzt aber in einer Bewegung. Dafür mussten die Umrissfiguren erneut aus weiteren Blechen ausgeschnitten werden. Nur die Figur des Mannes in der Mitte der Gruppe blieb leer, sie ist weiter hinten auf dem Weg in dem Weinberg aufgestellt. Die Idee war, dass aus dieser Gruppe eine Person fortgegangen ist. Sie fehlt, sie ist vorausgegangen, aber ihr Rahmen bleibt bei den Hinterbliebenen. Links und rechts neben den Treppenstufen entstanden Bilder aus Blech, die Situationen, Gesten der Trauer und des Trostes zeigen. Ihre Entwürfe dafür wurden mit Hilfe eines Overheadprojektors in der gewünschten Größe auf die Bleche übertragen und anschließend in vielen Stunden ihrer Freizeit mit der Stichsäge ausgesägt. In den Herbstferien montierte der Metallbaubetrieb Stadtfeld aus Bullay die Bleche auf Rahmen. Benötigte Fundamente erstellten die Mitarbeiter des Zeller Bauhofes. Kurz vor Allerheiligen baute die Firma Stadtfeld die Kunstwerke dann fachmännisch auf. Auf den Blechen sind natürlich die Namen der Schüler verewigt, die die Entwürfe angefertigt haben, sowie die Namen derjenigen, die in mühevoller Arbeit die Motive aus den Blechen geschnitten haben. Jetzt erwarten die Künstler, der Regen möge dafür sorgen, dass die Bleche anfangen zu rosten, damit sie den gewünschten Farbton erhalten.

verfasst von Martin Richerzhagen


Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS: 5a 2011.

(Juni 2011)

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste  Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen. Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

 

Kunst in den Grünanlagen des Zeller Krankenhauses

(Mai 2011)

 

Pünktlich zur Einweihung der Paliativstation konnten die Metallplastiken des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 in den Anlagen aufgestellt werden. Zuvor wurden sie ausgestellt bei dem Firmenjubiläum der Firma Kessler. Die jungen Künstler hatten zuerst Zeichnungen angefertigt, anschließend ihre Zeichnungen mit Hilfe eines Overheadprojektors auf Bleche übertragen  und zuletzt an vielen Nachmittagen und Stunden ihrer Freizeit die Figuren unter einem enormen Lärm mit der Stichsäge ausgesägt. Nun haben sie ihren Bestimmungsort in den Parkanlagen gefunden. Dies war wieder einmal ein gelungenes Projekt, auf das die Schülerinnen und Schüler der ersten Wahlpflichtfachgruppe Kunst der IGS mit Recht stolz sein können.

Von Martin Richerzhagen

 

 

 

Ausstellungen bei dem Jubiläum der Firma Kessler

(April 2011)

Seit Anfang des Schuljahres schufen viele Klassen und Wahlpflichtfachgruppen des Fachbereichs Kunst außergewöhnliche Objekte und Kunstwerke, die dem  Jubiläum der Firma Kessler einen einzigartigen Rahmen geben sollten. Mit der finanziellen Unterstützung von Kessler konnten diese Werke entstehen.

Die Wahlpflichtfachgruppe Kunst 6.1 beschäftigte sich mit Picasso und baute im praktischen Teil ihres Unterrichts lebensgroßeWinzerskulpturen aus Metallschrott. Vorausgegangen war eine mühevolle Suche nach geeigneten Winzergegenständen. Durch die große Auswahl von interessanten Teilen konnten sie ihre Figuren an vielen Nachmittagen in der Schule zusammenschrauben, kleben oder mit Draht verbinden. Jede der Figuren zeigt, wie phantasievoll und kreativ sie ihrem Vorbild Pablo Picasso nacheiferten. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit der Plastik „Frau mit Kinderwagen“ von Picasso, die im vergangenen Jahr alle Klassen im Original im Museum Ludwig in Köln gesehen und besprochen hatten.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c gestalteten Glasstelen, die beim Jubiläum Farbe in die Geschäftsräume der Firma zauberten. Dieses Projekt war nur durch einen Zufall möglich geworden. Lange versuchte der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, preiswert an Glasplatten (Sicherheitsglas mit geschliffenen Kanten) zu kommen, bis ihm plötzlich ein Arbeiter mit einer solchen Platte entgegenkam. Dieser entsorgte gerade die Einlegeböden von Vitrinen, die bei Umbauarbeiten wegfielen. Sie eigneten sich hervorragend für dieses Projekt. Die Firma Kessler schweißte anschließend Halterungen, die auf eine Gehwegplatte montiert wurden. So können die Schüler ihre Glasstele zu Hause wunderbar dekorativ präsentieren.

Die Klasse 6d bemalte Weinflaschen, was sich bei der Arbeit nicht so ganz leicht umsetzen ließ. Schwierig war es, auf der Rundung die Farbe aufzutragen. Aber auch dies Projekt gelang den IGS-Schülern.

Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 7 zeichnete zuerst Entwürfe, die dann mit Hilfe des Overheadprojektors auf Bleche übertragen wurden. Unter einem Höllenlärm sägten die jungen Künstler ihre Figuren mit der Stichsäge aus. Diese Arbeiter im Weinberg zogen schon am gleichen Abend nach der Jubiläumsfeier um in das Gelände des Zeller Krankenhauses, in dem sie ihren Bestimmungsort fanden. Dies Projekt war nur möglich durch die großzügige Unterstützung des Krankenhauses. Am Abend des Jubiläums durften die anderen Werke abgeholt werden und werden ab sofort viele Gärten und Häuser schmücken. Die Schüler hatten schon sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet.

von Martin Richerzhagen

 

 


Ausstellung auf der Marienburg:

Kreative Auseinandersetzung mit der Eucharistie (April 2011)

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d setzten sich kreativ mit dem Thema Abendmahl und Eucharistie auseinander. Sie planten und gestalteten Collagen und setzten auch Ideen in inszenierte Fotografie um. Marcel Thelen und Tom Simonis schufen eine Collage mit Gesellschaftskritik. Sie setzten Handys an den Tisch des letzten Abendmahls.

„Mit der Collage drücken wir aus, dass sich viele Menschen keine Zeit mehr nehmen zum Gespräch oder um sich zu treffen. Stattdessen schreiben sie SMS. Es fehlt der soziale Kontakt. Neben diese Gesellschaftskritik haben wir in den Handys Bilder vom Krieg montiert, um zu zeigen, dass die christliche Botschaft, den Nächsten zu lieben, auch heute noch oft missachtet wird, und sogar in einigen Ländern religiöser Krieg geführt wird.“

 

Jannic Justen und Alexander Pielen schrieben zu ihrer inszenierten Fotografie:

„Mit dem Bild wollen wir ausdrücken, dass die Wohlhabenden meinen, sie besäßen das Exklusivrecht an Jesus. Sie glauben, dass sie Jesus für  sich kaufen können, indem sie oft in die Kirche gehen, viel spenden und nach außen sehr fromm erscheinen. Sie glauben, dass es Jesus besser gefällt, wenn man zeigt, was man alles für die Kirche tut. In ihren Augen sind die armen Leute, die nicht so viel geben können und nicht so oft in die Kirche gehen können, nicht „würdig“, mit Jesus an einem Tisch zu sitzen.“

 

Ella Pies, Michelle March, Thea Drahten und Kerstin Brück schrieben:

„Mit unserer Collage wollten wir zeigen, dass Gott die ganze Welt in seinen Händen hält, alle Menschen die Botschaft des Abendmahls kennen lernen und daran teilhaben können. Jesus ist nur mit Händen dargestellt, weil er durch das Brotbrechen erkannt wird wie bei den Emmausjüngern.“

 

Diese und auch die anderen 10 Arbeiten zeigen, wie intensiv sich die Schüler im Religionsunterricht mit dem Thema Eucharistie und Abendmahl auseinandergesetzt haben. Die Idee zu diesem Projekt entstand ganz zufällig, da ihr Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts bei der Suche nach geeignetem Bildmaterial auf Bilder und Verfremdungen des Bildes von Leonardo da Vinci gestoßen ist. Sofort waren die Schüler begeistert und hatten eigene Ideen für ihre Arbeit. Parallel hatte Professor Peter Orth, Rektor der katholischen Fachhochschule in Mainz, angefragt, ob die Schule Praxisbeispiele für einen Artikel zum Thema „Kreative Elemente im Religionsunterricht“ liefern könnten. So schrieb er nach Erhalt der Arbeiten der IGS Schüler: „Ihre Ideen und die Produkte der SchülerInnen sind wieder beeindruckend“. Neben der Veröffentlichung in der Zeitschrift werden die Arbeiten mit den von den Schülern angefertigten Erklärungen in den nächsten Wochen in der Kirche der Jugendbildungsstätte Marienburg zu sehen sein.

 

von Martin Richerzhagen

 

 

 

Kunstwerke aus Metallblech

(Februar 2011)

Für das Jubiläum der Firma Kessler (Zell) haben die Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst Klasse 7 die Darstellung von Winzern bei typischen Arbeiten im Weinberg und im Keller aus Blechen geschnitten. Am Freitag, dem 11. Februar haben Tom Simonis und Karsten Kucharski die Bleche an Baumpfähle geschraubt, damit sie bis zum Jubiläum angerostet sind.

Nach dem Jubiläum werden die Figuren im Parkgelände des Zeller Krankenhauses ihren Platz finden. Wir danken dem Zeller Krankenhaus, das dieses Projekt durch die Bezahlung der Materialien erst möglich gemacht hat.

von Martin Richerzhagen

Kids dekorieren Schaufenster

(Dezember 2010)

Pünktlich vor dem ersten Advent gelang es den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7d ihre Schaufensterdeko fertigzustellen. Am 24.11.2010 war es endlich so weit, dass die violett gehaltenen Weihnachtsbäume den Weg nach Zell in das Schaufenster des Caritasgeschäfts „Simsalabim“ fanden. Herr Klaus von der Schreinerei Klaus unterstützte die jungen Dekorateure, indem er die sechs bis zu zwei Meter hohen Bäume mit seinem Lieferwagen von der Schule nach Zell transportierte. In Zell verwandelten Cagla Akin, Hanna Gietzen, Gulnara Schmitz, Karsten Kucharski und Joshua Wille  das Schaufenster in eine adventliche Stimmung. Zuerst wurden Boden und Wände mit schwarzem Stoff ausgelegt, damit die in violett gehaltenen Bäume mit silberfarbigem Schmuck voll zu Geltung kamen. In fast vier Stunden wurden die Bäume umgestellt, verschoben und immer wieder die Arbeit von außen betrachtet und überprüft, wie die Dekoration wirkt. Neben Lichterketten und Sternen konnten zum Schluss Schaufensterpuppen angezogen sowie Spielsachen arrangiert werden. Für den Außenbereich schufen die jungen Künstler vier „Bali-Fahnen“ mit einem Schriftzug des Ladens, Motiven zur Weihnachts- und Adventszeit und den Produkten, die das Geschäft zum Verkauf anbietet. Die Idee für diese Aktion kam von Frau Sehl, die schon vor langer Zeit in der IGS angefragt hatte. Nach den Herbstferien begann dann die Ideensammlung mit der anschließenden Umsetzung. Die Ideen reichten von phantasievollen Weihnachtskrippen, Weihnachtsbäumen aus Weinflaschen, Büchern, die in einem Bücherregal so aufgebaut sind, dass die Form ein Weihnachtsbaum ergibt, eine Winterlandschaft, das Schaufenster in einen Adventskalender zu verwandeln bis zu der Idee, Schriftzüge zu gestalten. Nach der Abstimmung im Klassenverband musste zügig mit der Umsetzung begonnen werden und Holz für Baumständer und Bäume besorgt, Stoffe gesammelt, eingefärbt und Schmuck aus alten Druckblechen geschnitten werden. Von Frau Henrici, Inhaberin der Firma HSK – Konfektions GmbH erhielten die Schüler wunderschöne Stoffreste, durch die die Bäume kräftige Farbtupfer erhielten. Auf ein Maschendrahtuntergerüst wurden die eingefärbten und gespendeten Stoffe gewickelt und mit Nadel und Faden befestigt. Die Zeit des zur Verfügung stehenden Unterrichts reichte mal wieder nicht aus, so dass an einem Montagnachmittag von 13.00 bis 16.00 intensiv weitergearbeitet werden musste. Dafür verzichtete die Ganztagsklasse auf ihre AGs. Aber auch diese Aktion hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und die fünf Vertreter der Klasse 7d, die zuvor durch Los die Möglichkeit erhielten, den Aufbau zu übernehmen, waren mit Recht stolz auf ihre gelungene Schaufenstergestaltung.

von Martin Richerzhagen

Schüler der 5b stellen im Klinikcafé des Zeller Krankenhauses aus (Juni 2010)


Bildergalerie im Klinikcafé
Bildergalerie im Klinikcafé

Die neu aufgebaute Ausstellung mit Arbeiten der Klasse 5b aus dem Kunstunterricht zeigt ebenso wie die der beiden Klassen zuvor Farblinolschnitte zum Thema Afrika. Zu sehen sind Trommler und viele Masken. Besonders zu erwähnen ist das Werk von Lars Zirwes, der eine Trommel grafisch sehr gelungen in Szene setzt. Darüber hinaus zeigen viele Drucke Tiere, die in Afrika zu finden sind, wie Elefanten, Tiger, Zebras, Giraffen, Löwen, Bären und Affen. Paula Görgen lässt ihren Affen am Schwanz an einem Baum baumeln, der Löwe von Luba Schanin und der Elefant von Viktoria Gärtner sind meisterhaft umgesetzt. Die IGS-Schüler freuen sich, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen.

Kunstwerke mit Kindern
Kunstwerke mit Kindern

von Martin Richerzhagen

IGS bringt Farbe ins Klinik-Café

(Juni 2010)

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d besuchten im letzten Jahr die Sonderausstellung von Gerhard Richter im Museum Ludwig in Köln und sahen sich sein Domfenster an. In diesem Jahr versuchten sie, den Eindruck des Fensters in ihren Ölbildern nachzuempfinden. Neben den Farbflächen bezogen sie die Silhouette von Stadtansichten berühmter Großstädte wie München, New Jork, Berlin, Rom, Florenz… mit ein. Ihre Bilder sind kleine Meisterwerke, die einen Besuch des Zeller Cafés lohnenswert machen. Die Finanzierung dieses kostspieligen Projekts war möglich, da die Schüler vom Krankenhaus eine Spende für die im vergangenen Schuljahr gestaltete Wand auf dem Krankenhausgelände erhalten hatten.

von Martin Richerzhagen

Arbeiten aus dem Kunstunterricht

Von Paula Görgen:

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Zeller Klinikcafé eingetaucht in afrikanisches Flair

(Mai 2010)

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der IGS- Zell präsentieren seit dem 7. Mai ihre Werke aus dem Kunstunterricht im Zeller Krankenhaus. Luisa Justen und Matthias Franze bauten stellvertretend für ihre Klasse diese Ausstellung auf. Zu sehen sind Farblinolschnitte zum Thema Afrika. Das Thema lag nahe, da sich die Klassenstufe 5 nach den Osterferien sehr intensiv im Rahmen ihrer Afrikawoche mit Afrika auseinandergesetzt hatte. Die Palette der Motive reicht von Masken und wilden Tieren bis zu ganzen Landschaftsszenarien. Dem Blick des Tigers, den Christian Salzmanns gedruckt hat, kann der Betrachter kaum ausweichen. Nina Scholl gelang es, eindrucksvoll Fischer unter Palmen auf die kleine Linolplatte zu bannen. Besonders gelungen sind die beiden Zebras von Lisa Schuerg und Anna Peifer. Die Technik des Farblinolschnitt lässt eigentlich nur eine sehr grobe und vereinfachte Darstellung zu, jedoch gelang es Julia Schawo, einen Vogel auf einem Baum sehr filigran darzustellen. Diese und alle anderen Drucke sind in den nächsten vier Wochen im Klinkcafé zu sehen.

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Krieg und Kunst: Ausstellung auf der Marienburg

(Februar/März 20102)

In der Kirche der Marienburg haben die Kinder der IGS mit dem Wahlpflichtfach Kunst eine Ausstellung mit Kunstwerken installiert, die den Krieg mit all seiner zerstörerischen Kraft zum Thema haben.

Aussstellung 1

Die Schülerinnen und Schüler, die das Wahlpflichtfach “Künstlerisches Gestalten” gewählt hatten, beschäftigten sich im Unterricht mit Leben und Werk des Künstlers Pablo Picasso. Im theoretischen Teil wurden die wichtigsten Phasen der Arbeit Picassos (Blaue u. Rosa Periode) erarbeitet und die Stilrichtungen wie der Surrealismus und Kubismus. Als Abschluss stand sein Werk „La Guernica“ im Mittelpunkt der Erarbeitung. Dies gab auch den Anstoß zur praktischen Arbeit. Ziel war es, sich dem Thema Gewalt und Krieg auf künstlerische Art und Weise zu nähern. Die Technik konnten die Schülerinnen und Schüler selber auswählen. Einige setzten das Thema in inszenierter Fotografie um. Ihre Fotos zeigen Gewalt zwischen Jugendlichen, zwischen Geschwistern und Gewalttaten, über die wir leider immer wieder aus der Presse erfahren. Nils Grabowski und Fynn Brieskorn zeigen die Gestalt der Frau mit totem Kind und den Ochsen aus dem Bild Guernica, die sie in eine Gasbetonplastik umsetzten. Nick Gavranidis meißelte aus Stein eine Faust, Andre Butzen zwei in Stacheldraht gefesselte Hände, die sich nicht mehr befreien können. Sebastian Rees zeigt ein trauriges Gesicht in Stacheldraht gefangen. Gulnara Schmitz greift das Bild von den Affen, die nicht hören, nicht sehen und nicht sprechen wollen, auf und gestaltet dieses Motiv in einem Gasbetonrelief.

Elina Herpel und Nadine Kramer gestalteten ein ganzes Szenario, mit dem sie eindrucksvoll zeigen, dass der Krieg früher und auch heute für die Menschen ein sinnloses und grausames Blutbad anrichtet. Durch das Werk aus einem Gerüst und bemalten Folien soll der Betrachter hindurchgehen und die verschiedenen Aspekte zum Thema Gewalt die Marcel Dahmen, Miriam Hein und Michelle Drews gemalt haben, auf sich wirken lassen. Es soll zeigen, dass egal, wo wir hingehen, wir immer wieder Gewalt erleben. Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Werke, so auch gemalte Bilder, die ab sofort im Kirchenraum der Marienburg hängen und stehen. Der Besucher der Ausstellung ist eingeladen, die Werke zu betrachten und die Gedanken der jungen Künstler dazu zu lesen. Erfreut wären die Schülerinnen und Schüler über zahlreiche Rückmeldungen im ausliegenden Gästebuch zu ihren Arbeiten

 

Afrika hält Einzug in die Cafeteria des Krankenhauses

(Februar 2010)

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Klasse 5c präsentieren stolz ihre ersten Arbeiten aus dem Kunstunterricht in einer Ausstellung in der Cafeteria des Zeller Krankenhauses.
Sie haben in den letzten Wochen und Monaten die Technik des Farblinolschnitts erlernt. Ihre Motive zeigen die erste Auseinandersetzung mit dem Thema Afrika, das die Kinder nach den Osterferien in einer Fächer übergreifenden Afrika-Projektwoche noch vertiefen werden.

Die aufwändige und schwierige Technik des Vier-Farben-Linolschnitts haben alle gut bewältigt und manch einer benötigte das ein oder andere Pflaster, wenn das Linolmesser abrutschte. In dieser Ausstellung werden die Arbeiten der ganzen Klasse gezeigt. Besonders beeindrucken die Arbeiten von Paula Kochhan, Johanna Bauer, Johanna Müller und Luisa Dzeik, die alle als Motiv einen Löwen zeigen. Ein Meisterwerk ist der Druck von Martin von Sikorski, der eine Giraffe dargestellt hat. Leon Scheid hat sich als einziger an ein Landschaftsmotiv herangewagt. Niklas Bauer lässt seinen Affen fröhlich schaukeln, wogegen der Affe von Sophia Reis kopfüber nur noch an seinem Schwanz am Ast hängt. Das wohl schwierigste Motiv, die Darstellung von Menschen, haben Marcel Brozio, David Neukirchen, Giacomo de Salvia und Matthias Weis hervorragend gemeistert, obwohl sie noch keinerlei Vorkenntnisse von Proportionen des menschlichen Körpers hatten. Ihre Drucke zeigen Afrikanerinnen.
Martin Richerzhagen, IGS Zell

 

 

Farblinolschnitte mit dem Thema: Sport

6.11.08 -12.12.08
Klasse 5a

Im Klinikcafe´ des Zeller Krankenhauses wurde die nächste Ausstellung gerade aufgebaut. Darin zeigen die IGS-Schüler(innen) Farblinolschnitte zum Thema Sport. Aus den farbenfrohen Linolschnitten kann der Betrachter die Begeisterung am Thema spüren. Fußball ist natürlich das meist dargestellte Thema. Lisa Lütz, Maximilian Binz, Celine Schwaab, Melvin Kaster, David Schneider, Christopher Thielen, Michel Münster und Marcel Simon haben das Thema umgesetzt. Dominik Eberhard, Pascal Parther und Dieu Vinh Tran haben sich als Vorlage eine Karikatur zum Thema Fußball ausgesucht.


Pascal hat ein Tischfußballturnier meisterhaft in Szene gesetzt, und auch der Druck von Sebastian Rees zum Thema Fußball ist außergewöhnlich ausdrucksstark. Das Thema Basketball haben Zozan Acar, Sandra Welsch, Alexander Morlang und Moritz Köster aufgegriffen. Herausragend ist der Druck von Alexander, mit dem er sein Können bei der neuen und sehr aufwendigen Technik eindrucksvoll beweist. Der Wassersport darf natürlich nicht fehlen, so haben Elena Mertes und Kiara Rosswinkel Wellenreiten und Christina Kölsch das Rudern in ihren Drucken festgehalten. Weitere Themen waren Reitsport von Helena Mühl und das fröhliche Seilspringen von Jaqueline Zink. Anne Wagner lässt mit ihrem Bild das Herz aller Skifahrer höher schlagen. Die Schülerinnen und Schüler sind stolz, ihre Arbeiten im Klinikcafe` ausstellen zu dürfen.

Acrylbilder auf Leinwand mit dem Thema: Musiker

04.02.09
Klasse 5b

Erst ein halbes Jahr in der Gesamtschule Zell – und schon diese hervorragenden Linoldrucke von Schülern der Klasse 5b.

Die leuchtenden Farben ziehen den Blick unwillkürlich auf die Bilder – und dann fallen einem die fröhlichen Typen auf: das Trio, in dem der Dicke die größte Klappe hat ( Simon Wallenborn ), die Saxophonistin ist noch so winzig, dass sie Unterlagen braucht, um das Mundstück zu erreichen ( Ann-Katrin Treis ), die Trommler bearbeiten wild die schwebenden Trommeln (Felix Sachs und Lukas Weis ), die Posaune ist so mächtig, dass die Engel im Himmel sie hören können (Andre`Butzen ), das Stöckelschuhmädchen entwickelt ihren Schwung aus den tanzenden Beinen ( Viktoria Donsbach) .


Und neunzehn weitere Musikanten und Musikinstrumente bilden das fröhliche Orchester in der Ausstellung im Zeller Krankenhaus. Wenn man bedenkt, wie viele Arbeitsgänge notwendig sind, um eine solche Bildkomposition zu gestalten, dann ist das schon keine Lehrlingsarbeit mehr.

Farblinolschnitte mit dem Thema: Tiere

01.09.08 – 06.11.08
Klasse 5c

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben im Kunstunterricht Farblinolschnitte hergestellt. Nachdem nun alle Drucke fertiggestellt sind, zeigen die jungen Künstler ihre farbenfrohen Werke in der Cafeteria des Zeller Krankenhauses der Öffentlichkeit: Delphine, eine Krake, ein Pferd, eine Katze und Pinguine. Besonders gelungen sind der Hase von Michelle Tietze, die Bären von Nico Hein, ein Vogel von Marvin Flick und die Delphine von David Goeres.


Für alle war es das erste Mal einen Linolschnitt anzufertigen. Hierbei bedarf es einer guten Planung, da bei jedem Farbdruck genau überlegt wird, was man ausschneiden muss. Nach dem ersten gelben Druck wurde die weiterbearbeitete Platte mit rot auf das gelbe Bild gedruckt, dann nacheinander gelb, rot, blau und zum Schluss schwarz. Diese Technik zeigten Schüler der Klasse 5d schon auf dem Schulfest der IGS. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. Stolz zeigen die Schüler der Klasse 5c ihre Werke.

Acrylbilder auf Leinwand mit dem Thema: Kober-Gondorf

12.12.08
Klasse 5d (entstanden auf der Klassenfahrt)

Farblinoldrucke mit dem Thema: Ortsansichten

14.05.09
Klasse 5d

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d haben im Kunstunterricht im Verlauf des 1. Schuljahres Motive ihrer Umgebung in der schwierigen Technik des Farblinolschnits mit großem künstlerischen Geschick gestaltet. Martin Beuren hat z.B. sich als Motiv aus seinem Heimatort die Merler Kirche ausgesucht.


Den Eingang zur Marienburg hat Tom Simonis beeindruckend in seinem Druck dargestellt. Ein Motiv von Bullay wurde von Elina Herpel und der Bahnhof von Marcel Thelen und Patrick Lawen wiedergegeben. Gulnara Schmitz u. Michelle Drews haben sich die Kirche von Haserich ausgesucht. Alle 25 Drucke der Klasse 5d hängen jetzt in der Cafeteria im Krankenhaus in Zell. Vorausgegangen waren die Ausstellungen mit Farblinolschnitten von der anderen 5. Klassen der IGS Zell mit den Themen Sport, Musik und Tieren.

Projektwoche: Afrika

Ausstellung der Afrika Stelen in der Stadthalle zur Jungweinprobe der Zeller Jungwinzer
26.04.09

Aktualisiert am 7. Februar 2012