Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Gäste aus fünf Ländern an der IGS Zell

Comenius-Projekt verbindet Schüler und Lehrer in Europa

Seit Sonntag weilen in Zell und Umgebung 20 Schülerinnen und Schüler sowie neun Lehrer aus dem europäischen Ausland. Im Sommer 2013 begann das Comenius-Projekt der IGS Zell mit fünf weiteren Schulen in Europa: Bisceglie (Italien), Herstal (Belgien), Teneriffa (Spanien), Coudequerque (Frankreich) und in Patras (Griechenland).

Die ersten Anke,,linke mit ihren deutschen Partnerschülern beim Traubensecco-Empfang

Die ersten Ankömmlinge mit ihren deutschen Partnerschülern und Lehrern beim Traubensecco-Empfang

Der Projekttitel ist „Ecool“ (zusammensetzt aus „Ecole“ (= Schule) und „Cool“). Das Ziel der Arbeit in den beiden Jahren ist, dass Schule als „cool“ wahrgenommen werden soll, dass Schule durch gemeinsame internationale Aktivitäten attraktiver wird und Schüler wie Lehrer dazu motiviert werden, sich zu einer Schulgemeinschaft zugehörig zu fühlen. Die Teilnehmer aus den verschiedenen Ländern lernen sich bei der gemeinsamen Arbeit und bei Aktionen vor Ort kennen. So erstellen sie Präsentationen, sie komponieren ein Lied, für das jedes beteiligte Land eine Strophe dichtet (Griechenland), sie erstellen einen Film mit einem Flashmob (Frankreich) und vieles mehr.

Am Tag der Ankunft wurden die Gäste vom Kollegium der Schule mit einem gemeinsamen Grillen begrüßt. Das Wetter spielte mit und bei Schwenkbraten und Würstchen zeigte sich die Landschaft von der besten Seite.

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Kollegen und Schüler beim gemeinsamen Grillen

In dieser Woche in Zell steht Kunst im Mittelpunkt: Jede Schule wird das Wahrzeichen ihrer Stadt in Metall in einem gemeinsamen Gesamtkunstwerk schmieden. Nach dem gemeinsamen Essen gab es am Montag eine Begrüßung durch den Stadtbürgermeister Hans Schwarz und eine Stadtführung für die Lehrer. Die Schüler machten eine Stadtrallye. Außerdem stehen in dieser Woche eine Weinprobe, moseltypisches Essen und eine Stadtführung durch Trier auf dem Programm.

Die insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler übernachten bei Gleichaltrigen der Umgebung. So wird es viele alltägliche Begegnungen und viele sprachlich interessante Situationen geben. Unterschiede und Ähnlichkeiten können auf eine neue Art bewusst werden. Es ist der klassische „Blick über den Tellerrand“, der hier über Fernkontakte hinaus im konkreten Umgang miteinander die Horizonte erweitern hilft.

 

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Gastgeber und Gäste bei der gemeinsamen Arbeit: Hier wird ein Badge mit einem selbst entworfenen Logo hergestellt.

 

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Empfang bei Bürgermeister Hans Schwarz und Stadtführung in Zell

 

Hier sind einige Bilder vom ersten gemeinsamen Mittagessen zu sehen:

 

Bericht von Michaela Koch