Kunstwerk des Monats
Das Kunstwerk des Monats März stammt von einer Schülerin aus dem Wahlpflichtfach Kunst u. Handwerk Klassenstufe 8.
Name: Aurelie Porta
Fach: Wahlpflichtfach Kunst und Handwerk 8
Technik: Mosaik
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Metallkunstwerk „Schmelztiegel Moselland“ in Bremm
Am Samstag 10.7.2021 wurde das große Metallkunstwerk mit dem Mosellauf und Köpfen von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bruchsteinwand im Eingang zum Calomont Klettersteig angebracht. Dies war nur durch die tatkräftige Unterstützung von vielen Bremmern möglich, die tatkräftig mit anpackten. Vor Monaten wandte sich Rita Bretz an die IGS mit der Bitte, eine Wandgestaltung zu übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst und Handwerk 7 und einige Schüler der Klasse 8a sammelten Ideen und entwarfen Bilder im Homeschooling. Die Ideen beschäftigten sich mit Wein, dem Calmont, dem Ort Bremm, der Moselregion, den Touristen, dem Wandern und Fahrradfahrern und dem Frieden. Auch Sprüche an Fachwerkhäusern wurden in die Planung miteinbezogen wie z.B. „Lass Fremde stets willkommen sein,
und schenk uns jährlich goldnen Wein“. Der Anfang dieses Spruchs brachte uns auf die Idee, sich mit den Einwanderern unserer Moselregion zu beschäftigen. Zu allen Zeiten kamen Menschen in unsere Moselregion und ließen sich hier nieder.
Auch das Lied „Unser Stammbaum“ von den Bläck Fööss unterstreicht die entstandene Idee: Refrain: Su simmer all he hinjekumme, mir sprechen hück all dieselve Sproch. Mir han dodurch su vill jewonne. Mir sin wie mer sin, …
Aus der Vielzahl von Ideen wurde diese Idee (Arbeitstitel: „Schmelztiegel Moselland“ dann auch umgesetzt: zuerst ein dreidimensionales Modell aus Pappe erstellt, bevor die eigentliche Arbeit beginnen konnte. Mit dem Overheadprojektor wurden die Entwürfe auf die riesigen Bleche übertragen, dann übernahm Cedric Liel (Klasse 8a) die Arbeit mit der Stichsäge, alle Teile auszusägen. Durch Corona hat er dies in seiner Freizeit bewerkstelligt. Mit großer Ausdauer und großem Engagement schaffte er diese Arbeit an nur einem Nachmittag. Vielen Dank für den enormen Einsatz. Metallbauer Rudolf Franzen aus Ediger, der schon in der Planung bei diesem Projekt dabei war, schweißte nun alle Teile zusammen. Leider konnte es nicht an dem geplanten Ort angebracht werden. Aber der neue Ortsbürgermeister mit seinem Gemeinderat fanden schnell einen anderen Platz für das bereits fertiggestellte Kunstwerk. Sie entschieden sich für den Eingang zum Klettersteig. Hier wirkt es phantastisch, wie alle Helfer sich selbst überzeugen konnten. Zuvor hatte Rita Bretz die bereits gerosteten Metallflächen mit Öl versiegelt. Im August soll das Kunstwerk mit einer kleinen Feier eingeweiht werden. Bis dahin wird auch noch eine Infotafel dem Betrachter die nötige Erklärung liefern.
Entwurf:
Herstellung:
Anbringen am Calmont 10.7.2021:
Einweihung:
Presse:
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Im November 2018 stand der jährliche Besuch der Wahlpflichtfachgruppe Kunst Klassenstufe 9 im Museum Ludwig unter dem Motto „Performance“. Die Schüler ließen sich erstaunlich offen auf dieses ungewöhnliche Projekt ein. Sie zeigten keine Scheu, sich im Vorraum des Museums und vor der Museumstüre mit ihren eigenen Performance Darbietungen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Museumspädagogin Anja Hild war begeistert über die Ideen und den Mut und verfasste einen Artikel für die Fachzeitschrift „Kunst und Unterricht“. Jetzt ist der Artikel mit Fotos von der Arbeit mit den Schülern der IGS Zell erschienen.
IGS- Schüler agieren im Museum Ludwig als Performance Künstler
Die beiden Wahlpflichtfachgruppen Kunst 9 und 10 besuchten kurz vor Weihnachten die Sonderausstellung „Transcorporealities“ im Museum Ludwig. Die Schüler ließen sich ein auf den ungewöhnlichen Weg, den die Ausstellung verfolgt, alte Wege der Kunst zu verlassen. Nicht wie gewohnt nur zu sehen sondern alle Sinne sprechen zu lassen, und uns nicht als Mitte der Schöpfung zu sehen und damit und uns in Frage zu stellen. Eigens für diese Sonderausstellung wurde das Foyer als zusätzliche Ausstellungsfläche genutzt. Der Kolumbianische Künstler Oscar Murillo verwandelte die Eingangshalle in eine Arena. In der Mitte war eine Bühne, die einlud, selbst Kunst zu machen. Seine Figuren, die auf Tribünen arrangiert waren, wurden bei den Performance Aktionen der Schüler zu Betrachtern. Die Schüler waren sehr kreativ mit ihren eigenen Ideen für kleine Performance Aktionen. Dabei wurden die Besucher angesprochen und aufgefordert mitzumachen oder waren verblüfft über gelungene und außergewöhnliche Inszenierungen. Eine Gruppe forderte mit verbundenen Augen mit einem Schild auf, umarmt zu werden. Erstaunlicherweise beteiligte sich Jung und Alt bei dieser Aktion. Einige bedankten sich und sagten, es tat gut als sie umarmt wurden. Eine Gruppe malte mit Wasser ihre Schattenbilder auf das Pflaster vor dem Eingang und schrieben darunter „Spring über deinen Schatten“. Auch hierbei beteiligten sich zufällig vorbeikommende Passanten. Luca irritierte die Museumsbesucher, indem er sich auf der Bühne mit Kissen und Bettlaken schlafen legte. Von Mitschülern wurden mit Spiegel die erstaunten Blicke eingefangen. Auf diesen Spiegeln hatte eine andere Gruppe zuvor Passanten aufgefordert, ihr Leben mit einer Linie auf den Spiegel zu zeichnen. Vor der eigenen kreativen Arbeit beschäftigten sich die Gruppen mit vielfältigen Kunstwerken zeitgenössischer junger Künstler wie Park McArthur, Nick Mauss, u. Sondra Perry. Ihr Bagger erzählte die Geschichte, als er für den Bau des Central Park in New York ein Viertel von südamerikanischen Einwanderern zerstörte und sie vertrieb.
HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Transcorporealities
21.9.2019 – 19.1.2020
Die Ausstellung Transcorporealities reflektiert das Museum als durchlässigen Körper, in dem verschiedene biologische, soziale, technologische, politische und wirtschaftliche Systeme ineinanderfließen. Wie alle menschlichen und nichtmenschlichen Realitäten befindet es sich in stetigen Stoffwechselprozessen mit seiner Umwelt. Vor diesem Horizont wird der Transitraum des Eingangsfoyers zum Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Hier wie auch in der Sammlung stellen die Künstler*innen Fragen nach Verkörperung, Sichtbarkeit und Zugänglichkeit: Was wird dem Körper ein- und zugeschrieben? Wer schaut auf wen? Museen sind soziale Orte der Bildung, die Materie und Bedeutung schaffen, doch wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Repräsentation von Körperlichkeit?
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Gerade erst in der IGS angekommen, und schon präsentieren sie stolz ihre ersten Werke in einer Ausstellung im Klinik-Cafe des Zeller Krankenhauses. Als erste künstlerische Arbeit in der neuen Schule meisterten sie die schwierige Technik des Farblinolschnitts. Mit Begeisterung für das Fach Kunst zeichneten sie Tiere und schnitten mit Linolmessern die Motive in ihre Platten. Eine der Arbeiten war bereits Kunstwerk des Monats September, wurde von vielen Mitschülern wahrgenommen und bewundert. Jetzt können alle fertigen Arbeiten in den Räumen des Krankenhauses in einer Zusammenschau präsentiert werden. Als nächstes Projekt steht die Teilnahme am Zeller Märchenumzug am 1. Adventssonntag auf dem Programm. Die jungen Künstler werden mit Jim Knopf und dem Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ den Umzug anführen. In ihrer Freizeit haben sie begonnen, die Lokomotive, den Kohlewagen und einen weiteren Anhänger zu überarbeiten und neu zu gestalten. An einem Projekttag im November werden Figuren, die zuvor aus Holz ausgeschnitten wurden, bemalt und anschließend für den Zug vorbereitet. Aber auch Bauchläden für den Verkauf der Schwefelhölzer müssen gestaltet werden. Als weitere Idee werden sie eine kurze Bildergeschichte auf Stoffbahnen übertragen, so dass die Zuschauer des Umzugs sie bewundern können.
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Bei dem letzten Besuch aus Ruanda 2017 entstand die Idee, sich künstlerisch mit dem Thema der Geschichte Ruandas auseinander zu setzen. Wie vor jeder Reise hatten wir auch im Vorfeld der Schülerreise 2018 ruandische Gäste, die den Teilnehmern der Reisegruppe ihre eigenen Erfahrungen des Völkermordes näherbrachten. An diesem Abend wurde auch der Film gezeigt „Als das Morden begann“ oder in Englisch „Sometimes in April“. Auf der Reise haben wir Gedenkstätten besucht und mit den Partnerschülern über den Genozid gesprochen. In Ruanda wird noch nicht öffentlich über die nicht so lange zurückliegende Geschichte gesprochen. Es gibt Gedenktage, Gedenkstätten, aber eine Auseinandersetzung in der Kunst findet noch nicht statt. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, das Thema in Deutschland zu erarbeiten. In unserem Besuchsprogramm besuchten wir die Zeller Synagoge, das Museum und den jüdischen Friedhof. Auch bei einem gemeinsamen Ausflug in die Museumsschule des Museums Ludwig in Köln beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema: „Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus“. Die Wahlpflichtfachgruppe 10 hat Ideen gesammelt und schon vorgearbeitet, damit wir während des Besuchs die Kunstinstallation vollenden konnten.
Die Kunstinstallation befindet sich im Kirchenraum der Marienburg. Der Besucher wird an der Türe begrüßt mit Menschen, die nicht reden, nicht hören und nicht sehen wollen.
Im Kirchenraum angelangt hängen von der Decke des Kirchenraums Bilder mit Köpfen aus Deutschland und Ruanda. Sie zeigen, wie viele Menschen in beiden Ländern Opfer der grausamen Geschichte geworden waren. Von ihnen tropft Blut auf die darunter stehenden Teller.
Am Ende des Raumes im Chor befindet sich ein großes Gemälde. Es zeigt eine Menschengruppe, die vor einer riesigen Taube stehen. Sie symbolisiert den Frieden, den wir alle uns wünschen. Zwischen den Pfeilern hängt ein großes Herz aus roten Luftballons. Wir wünschen uns Liebe und Frieden für unsere Zukunft in beiden Ländern.
Am Eingang wird der Besucher von einem Deutschen und einer ruandischen Frau (Schaufensterpuppen) begrüßt. Mit ihnen soll der Besucher durch den Raum wandern.
Wenn der Besucher den Raum verlässt, hängt vor dem Ausgang ein Vorhang, der uns auffordert nicht zu schweigen, nicht wegzuschauen, sondern über die Vergangenheit beider Länder zu reden, hinzuschauen und hinzuhören.
Eine weitere Schaufensterfigur trägt ein T- Shirt mit der Aufschrift „WE WANT PEACE NO MORE WARE“.
Wenn der Betrachter den Vorhang beiseite geschoben hat, sieht er auf der Tür ein Bild von einem Tor mit der Aufschrift „Erinnern macht frei“. Dieses Tor erinnert an das Tor von Konzentrationslagern, die mit der Aufschrift versehen waren „Arbeit macht frei“.
Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen in beiden Ländern aus den Erfahrungen lernen und das Erinnern wirklich befreit.
Reaktion:
Lieber Martin,
ahnungslos tappe ich heute Morgen in die Kirche.
Es hat mich umgehauen und gleichzeitig tief beeindruckt.
Tolle Leistung von den Kids für diese sagenhafte Ausstellung.
Die Erklärungen dazu kurz und prägnant.
Großes Lob und Danke
Herzlichst
Évelyne Tschepe
Hallo Martin,
komme soeben aus der Kirche. Die Ausstellung ist der Hammer!!!!!!
LG
Birgit Laux
Gemeindereferentin
FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral
Kirche der Jugend
Gästebuch
Presse:
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Die Tourist-Information Ediger-Eller leuchtet seit dem 29.März in warmen Gelb-orange-Tönen. Dafür haben die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst gesorgt. Sie haben Porträts von bekannten und verdienten Persönlichkeiten der Region gemalt. Meisterhaft haben die jungen Künstler die Gesichter im Stile der Pop-Art in Szene gesetzt. Wie in einer Ahnengalerie präsentiere sie sich in der Öffentlichkeit. Weiterhin sind Ätzradierungen zu bewundern, die die Calmontregion widerspiegeln. In ihren Drucken beweisen sie, dass sie auch diese schwierige und aufwendige Technik beherrschen. Die Idee für diese Ausstellung kam von Bärbel Pellio, die sich mit ihrer Bitte schon im letzten Schuljahr an die IGS gewandt hatte. Die Künstler des Wahlpflichtfachs kamen dem Wunsch gerne nach und erstellten ihre Kunstwerke schon zum Ende des letzten Schuljahres. Einige der Arbeiten wurden bereits auf dem Schuljubiläum in Form einer Kunstausstellung gezeigt. Weiterhin entstanden lebensgroße Plastiken aus Papiersäcken. Ideengeber für dieses Projekt waren Kunstwerke von Indios, die sie auf dem Markt in Mexiko-City präsentierten. Mit Hilfe der Fotos versuchte man, in ihrer Technik zu arbeiten. Stolz präsentierten die Schüler ihre Kunst bei der Ausstellungseröffnung am 30.März in den Räumen der Information. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni zu besuchen.
Ausstellungseröffnung 30.März
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Wer kann helfen?
Für den Kunstunterricht suchen wir alte Badewannen.
Kalender für 2019
Die Blätter zeigen Arbeiten aus dem Kunstunterricht aus den Schuljahren 2016/2017 und 2017/2018 (bis Ostern).
Sehr geehrte Eltern,
leider verläuft der Verkauf unseres diesjährigen Kalenders schlecht. Sie könnten uns helfen, wenn Sie einen oder
sogar mehrere als Geschenk erwerben würden. Bei einem zu großen Verlust durch fehlende Einnahmen
bedeutet es für das kommende Schuljahr, dass wir dies Projekt nicht mehr durchführen können. Ich halte es aber
für wichtig, dass auf diesem Weg die Arbeiten unserer Schüler präsentiert werden. Der Kalender kann noch bis
Weihnachten im Sekretariat oder bei mir für 6,50 € erworben werden.
Mit freundlichem Gruß M. Richerzhagen
Titelbild
Afrikawoche 2017 Stühle gestalten
Januar
Porträt: Schuljahr 16/17 – Grundkurs Kunst 13 – Kunst 6b
Schuljahr 17/18 Klasse 10b
Februar
Plastik/Skulptur: WPF Kunst 10 (2017) u. Museum (2017), WPF Kunst 8 (2016)
März
Museumsschule Museum Ludwig Köln Thema: Porträt WPF 9 (2017)
April
WPF Kunst 8(2016/2017) „Ich bin das Licht“
Ausstellungsorte: 1.Zell ev. Kirche u. Marienburg, 2. Evangelische Landeskirche Düsselsdorf, 3. Kloster Langwaden
Mai
Wandgestaltung in Hambuch WPF Kunst 8 2016/2017
Juni
Holzskulpturen WPF Kunst 8 (2016/2017)
Juli
Dubuffet: WPF Kunst 6 u. 8 (2016/2017)
August
Kunstinstallation WPF Kunst 9 mit Gästen aus Ruanda(2017)
September
WPF Kunst 10 u. 10b Ölbilder für den Aufenthaltsraum einer Firma in der Schweiz
Oktober
Grundkurs Kunst 13 Möbeldesign (2016/2017) WPF 7 Gestaltung von Stühlen 2017
November
WPF Kunst 10 mit Gästen aus Ruanda Entwurf für CD-Cover u. Emblem für die Schulpartnerschaft
Dezember
Wettbewerb der Rheinzeitung Gestaltung von Weihnachtskarten Klasse 5a, 5c, WPF Kunst 7 u. 10 (2017-2018)
Verkauf:
Preis: 6,00 €
In diesem Jahr haben wir 6 Sponsoren gefunden, die unseren Kalender
mitfinanzieren.
Sponsoren:
Raiffeisenbank Zell, Sparkasse Mittelmosel, Hirsch Apotheke /Zell,
Binz u. Thielen Malerfachgeschäft, Plottixx Beschriftungen und der
Kulturverein „Seitwärts-Aufwärts“
Tel.: +49 (0) 6542 9897 30
Fax: +49 (0) 6542 9897 35
E-Mail:
Internet: www.igszell.de