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IGS Zell auf dem Rheinland-Pfalz Tag in Mainz

verfasst am 22. Mai 2022

IGS Zell auf dem Rheinland-Pfalz Tag in Mainz

 

Der Rheinland-Pfalz Tag wurde in diesem Jahr groß gefeiert und erstreckte sich über die ganze Innenstadt von Mainz. Der Themenbereich „Stadt, Land, Welt“, dem auch die Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda zugeordnet war, wurde auf dem Liebfrauenplatz hinter dem Dom präsentiert. Im Bereich der Partnerschaft mit Ruanda nahm auch die IGS mit einem Stand teil. Zusammen mit dem Bullayer

„Kunga-Ruandahilfe“ Verein und der Schulpartnerschaft der Kurfürst-Balduin-Realschule stellte auch die IGS Zell ihre Partnerschaft mit der „Groupe Scolaire Catolique Byumba“ vor. Mit Roll-Ups wurde die lebendige Schulpartnerschaft eindrucksvoll dargestellt. Seit 2012 besuchen die Schüler der IGS Zell alle zwei Jahre ihre Partnerschule. In den Jahren dazwischen konnten die ruandischen Partner in kleinen Gruppen nach Zell reisen. Die IGS Zell hat nicht nur diese lebendige Partnerschaft, sondern zusätzlich unterstützen sie zahlreiche Projekte an der Partnerschule. 2013 wurden Fenster und Dächer des Schulgebäudes saniert, 2016 finanzierte die IGS eine neue Toilettenanlage, 2018  entstand ein neuer Schulgarten, um die Schulspeisung sicher zu stellen, 2021 wurde die dringend benötigte Schulküche mit einer Zisterne gebaut. Zur Zeit läuft das Bauvorhaben, eine neue Halle zu bauen, damit die Schulspeisung reibungslos verlaufen wird,  und es können Veranstaltungen durchgeführt werden. Damit dieses großartige Projekt auch in die Tat umgesetzt wird, werden alle Schüler noch vor den Sommerferien an einem Lebenslauf „Run-for-Ruanda“ teilnehmen und so ihre Partnerschaft tatkräftig unterstützen. Diese Projekte können natürlich nicht von der Schule allein bewerkstelligt werden. Nur durch die Landesmittel von Rheinland-Pfalz ist dies möglich. Diese Projekte sind auf einem weiteren Roll-up zu sehen.

 

Für Kinder und Jugendliche bot der Zeller Stand auch ein attraktives Angebot. Mit selbst gestalteten Stempeln konnte man afrikanische Motive auf Stofftaschen drucken, mit einem Holzpuzzle den Kontinent Afrika zusammenbauen.

 

 

Presse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherbahnhof Bullay

verfasst am 14. Juni 2021

Bücherbahnhof Bullay im neuen Gewand

 

Die Gemeinde Bullay hat seit dem Sommer letzten Jahres das Buswartehäuschen im Umweltbahnhof Bullay grundsaniert und einem neuen Zweck zugeführt. Leider wurde der schöne Warteraum immer wieder beschädigt, verunreinigt und demoliert. So entstand die Idee, diesen Raum anderweitig zu nutzen. Seit einem Jahr werden hier regelmäßig Bücher abgegeben und entnommen. Das ausliegende Gästebuch dokumentiert dies. Seitdem gab es keinerlei weitere Beschädigungen an Mobiliar und Einrichtung mehr. Vor Monaten bat die Gemeinde die Kunstabteilung der IGS Zell, das Wartehäuschen auch äußerlich zu verändern und zu gestalten, damit es als Bücherbahnhof zu erkennen ist. Die Schüler der IGS setzten sich mit der Thematik auseinander und gestalteten zahlreiche Entwürfe. Aus diesen suchten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bücherbahnhofs einen Entwurf aus. Die Wahlpflichtfachgruppe Kunst Klassenstufe 10 war sofort bereit an einem Projekttag den Auftrag durchzuführen. Jetzt nach den Pfingstferien wurde bei strahlendem Sonnenschein das geplante Kunstprojekt umgesetzt. Wegen der Corona-Auflagen arbeiteten sie in zwei Gruppen. Für die Arbeit war es notwendig, ein Gerüst zu einzusetzen. Dabei entdeckten die fleißigen Schülerinnen und Schüler, dass zwei weitere Wände sehr verschmiert, besprüht und mit Edding verunstaltet waren. Um das Kunstprojekt abzurunden, wurden kurzerhand auch diese beiden Wände verschönert, so dass das ganze jetzt ein freundliches und einladendes Gesamtbild zeigt. Damit der Projekttag überhaupt stattfinden konnte, übertrugen Jan und Sinan den Entwurf mit einem Overhedprojektor auf die Wand. Dafür kamen die beiden engagierten Schüler Freitags abends (Beginn der Pfingstferien), um im Dunklen die Konturen zu zeichnen. Die beiden hatten nicht so viel Glück mit dem Wetter, da nach einem sonnigen Tag der Abend mit Überraschungen aufwartete. Durch Regen und plötzlichen Sturm wurde ihre Arbeit enorm erschwert. Immer wieder verschob sich die Folie. Viele Passanten lobten die jungen Künstler für ihre Arbeit und ihren Einsatz. Der Bürgermeister Mathias Müller bedankte sich nach der Fertigstellung bei den Schülern für die gelungene Gestaltung.

 

Ausgewählter Entwurf:

 

 

 

 

 

Weitere Entwürfe:

21.5 Motiv angebracht:

Projekttag 10.6.2021

Presse:

Weihnachtsgrüße aus Ruanda

verfasst am 23. Dezember 2020

Ursula Ohly <>

Auch von mir gute Wünsche für ein erholsames Weihnachtsfest und einen guten Start in ein coronareduziertes Jahr, Ursula

Beatrice
Ruanda Revue Bericht über Uta Düll
Ruanda Revue Bericht über Uta Düll

Post von Dr. Uta Düll

GIBT ES KEINE WEIHNACHTEN?

Natürlich ja!
Leiser und tiefer, eher
wie der erste, in dem Jesus geboren wurde, in Einsamkeit.
Ohne viel Licht auf Erden,
aber mit dem des Sterns von Bethlehem,
der die Wege des Lebens in seiner Unermesslichkeit beleuchtet.
Ohne kolossale königliche Paraden,
aber mit der Demut, uns
als Hirten und junge Menschen auf der Suche nach der Wahrheit zu fühlen .
Ohne große Massen und mit bitteren Abwesenheiten,
aber mit der Gegenwart eines Gottes, der alles füllen wird

GIBT ES KEINE WEIHNACHTEN?

Natürlich ja!
Ohne überfließende Straßen,
aber mit einem brennenden Herzen
für denjenigen, der
ohne Lärm oder Feste kommen muss ,
weder Beschwerden noch Gedränge …
Aber indem er das Geheimnis ohne Angst
den „Herodes-covid“ lebt, die behaupten,

selbst den Traum der Hoffnung wegzunehmen.
Weihnachten wird stattfinden, weil GOTT auf unserer Seite ist
und wie Christus in einer Krippe
unsere Armut, unsere Prüfungen, unsere Tränen, unsere Qualen und unser Waisenhaus teilt .
Weihnachten wird stattfinden, weil wir
inmitten so viel Dunkelheit göttliches Licht brauchen .
Covid19 wird niemals in der Lage sein, das Herz oder die Seele zu erreichen
von denen, die ihre Hoffnung und ihr hohes Ideal in den Himmel setzen.

WEIHNACHTEN WIRD ES GEBEN!
WIR SINGEN WEIHNACHTSLIEDER!
GOTT WIRD GEBOREN UND BRINGT UNS FREIHEIT!

Leoz, Spanien

Gikonko, 2. Advent 2020

Liebe Verwandte und liebe Freunde weit weg,

 

zu diesem besonderen Weihnachtsfest will ich Euch ganz herzlich grüßen. Ja, es wird ein anderes Weihnachten sein, wird vieles Gewohnte ändern, aber vielleicht uns auf das Wesentliche verweisen: ein besonderes Weihnachten!

So wünsche ich Euch und uns, dass wir uns die Freude, die Hoffnung auf Frieden, auf eine Lösung der Pandemie und vielleicht auch die Hoffnung, dass nach Covid doch einiges anders weiter gehen wird: bewusster, überlegter, verantwortungsvoller mit der Welt, der Natur, unseren Mitmenschen…

Ich habe gut reden: hier in Rwanda sind wir ja nach wie vor fast von der Pandemie verschont. Mit den wenigen Fälle war ich jeden Falls nicht konfrontiert, ich habe noch keinen einzigen Fall gesehen oder auch nur vermutet. Dennoch tragen wir brav unsere Masken, das mit dem Abstandhalten ist in Afrika deutlich schwieriger…

Das Jahr begann für mich, traditionell in der Schweiz bei unseren Familien-Skiferien, wunderbar wie immer, noch ganz unbeschwert: Berge, Sport, Familie, Natur, Freunde…, freudiges Wiedersehen mit unserer Mitschwestern auf dem Kupferberg und auch manchen Freunden. Nach meiner Rückkehr Ende Januar hatte ich die Freude mehrere Besuchergruppen zu empfangen, v.a. die Freunde von Fly&Help, auch die erste Famulantin, bis das am 20.März jäh zu Ende war: Look-down: Grenzen zu, Ausgangsperre nachts, tags nur bis zu der Provinzgrenze, Schulen/Kirchen/Versammlungen zu, keine öffentlichen Verkehrsmittel… die Patientenzahl sank nur wenig, doch langweilig war uns nicht: wir nutzten die Zeit für NCD (non-communicable-diseases) und Hepatitis-screening, denn erst mal hatten wir weder Masken noch sprach man groß vom Abstandhalten. Jeden Tag war ein Team mit 8-10 Mitarbeitern auf den Hügeln, und wir hatte bei dieser Community-Approach-Medizin viel Spaß. Wir sahen zwar keine Corona-Fälle doch unsere Bevölkerung litt unter den indirekten Folgen: all die kleinen Jobs fielen weg, die kleinen Verdienstmöglichkeiten, aber auch die Überweisungen an die Familien auf dem Land. Gerade die älteren Menschen litten an Hungern, so waren und sind wir bis heute froh, diesen Menschen regelmäßig mit Lebensmittel helfen zu können. Allen, die dazu beitrugen und tragen herzlichen Dank.

Auch wurden wieder 10 Häuser fertig, die Bilder könnt Ihr in unserem Rundbrief sehen.

https://institut-st-bonifatius.de/bilder/Downloads/Download-Dokumente/Rundbrief_2020.pdf?m=1604045750&

So war das Jahr arm an Besuchern. Nun gerade eben wagte sich Hanne Fleischmann aus dem Missionsärztlichen Institut Würzburg zu uns. Die lang schon geplanten Vorbereitungen für die Akkreditierung konnten wir in Angriff nehmen. Ein langwieriger Prozess, viel Papier, davon wird keiner gesünder, ist aber absolut notwendig.

Mir geht es -Gott Lob- immer sehr gut. Meine Hügeltouren, die mir am Herz liegen, musste ich weitgehend alleine unternehmen. Aber nur zu Fuß auf den staubigen Wegen lernt man die Menschen, ihre Sorgen und Nöte, die Realität richtig kennen.

So wünsche ich allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, das stattfinden wird, anders aber doch ganz sicher!

Für 2021 wünsche ich uns, dass wir diese Erfahrungen so schnell nicht vergessen, wünsche ich jedem, das was er braucht und was ihm guttut

Seid umarmt (mit Maske und aus der Distanz)

Eure Uta Elisabeth

 

Gestaltung von zwei Bushaltestellen

verfasst am 12. August 2020

Gestaltung von zwei Bushaltestellen

Klasse: 8a

Vorbereitung: 14.8

Projekttag: 18.8

IGS Schüler machen unsere Umgebung bunter

 

Farbenfroh leuchtend begrüßen die neu gestalteten Bus-Haltestellen die Besucher, Patienten und das Personal des Krankenhauses. Bereits bei der Arbeit kam viel Lob von den vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern. Eigentlich sollte das Projekt bereits vor den Sommerferien starten. Aber die Corona-Pandemie ließ es nicht zu. Jetzt im neuen Schuljahr setzten die Schülerinnen und Schüler die Aktion in die Tat um. Zum Auftakt der Aktion kamen bereits in den Ferien Lutz, Merlin und Finn um die Entwürfe mit Hilfe eines Overheadprojektors auf die vom Bauhof zuvor frisch geweißten Wände zu übertragen. Dies konnte natürlich nur im Dunklen geschehen.

An einem Projekttag (18.8) wurden die Wände farblich ausgestaltet. Mit Mundschutz und in kleinen Gruppen konnte trotz Corona das Projekt erfolgreich durchgeführt werden.

Dafür teilte sich die Klasse in zwei Schichten auf, damit nicht zu viele Schüler auf engem Raum zusammenarbeiten mussten. Dass die Aktion überhaupt stattfinden konnte ist der Mithilfe der Eltern zu verdanken, die ihre Kinder zu der Aktion bringen und abholen mussten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung. Es hat allen viel Spaß gemacht, und alle waren stolz auf ihre gelungene Arbeit. Wir hoffen, dass die neue Gestaltung unbeschadet bleibt und noch viele Menschen lange erfreut.

Presse:

 

 

IGS Zell verkauft Kalender für 2020

verfasst am 11. Dezember 2019

IGS Zell verkauft Kalender für 2020

Der neue Kalender ist da! Er gehört schon zur Tradition. Die Blätter zeigen Arbeiten aus dem Kunstunterricht aus den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 (bis Ostern).

Titelbild

Afrikawoche 2019 „Haus der Freundschaft“ /Klasse 5a (Schuljahr 2017/18) und Schüler der Partnerschule in Ruanda

Januar

Ölbilder zum 200. Geburtstag von Wilhelm Raiffeisen (Schuljahr 2018/19)

Februar

Wahlpflichtfach Kunst 10 (Schuljahr 2018/19) /Graffitiprojekt mit Nuhan Arp /Thema: „Die Zehn An-Gebote“

März

Wandgestaltung Seniorenzentrum  St. Josefsheim Alf Wahlpflichtfach Kunst 8 (Schuljahr 2018/19)

April

Wahlpflichtfach Kunst 10 (Schuljahr 2018/19) „Vaterunser“ Speisesaal Marienburg

Mai

Wahlpflichtfach Kunst 9 (Schuljahr 2018/19) Bilder für die Personenunterführung im Bahnhof Bullay

Juni

Wahlpflichtfach Kunst 10 (Schuljahr 2018/19) Seniorenzentrum Mittelmosel „Raum der Erinnerung“

Juli

Wahlpflichtfach Kunst 10 mit Gästen aus Ruanda /Kunstinstallation zum Thema: „Genozide u. Holocaust“

August

Fensterbilder / Unterrichtsprojekt in Ruanda / Kunstunterricht Klasse 6a und 6b

September

Fotorahmen „Briedeler Herzchen“ (+ Entwürfe)  Wahlpflichtfach Kunst 10 Schuljahr 2017/18

Oktober

Wahlpflichtfach Kunst 10 (Schuljahr 2018/19)- Ausstellung im Verkehrsamt von Ediger-Eller /Ätzradierungen und Porträts

November

Wandgestaltung im Krankenhaus von Uta Düll /Butare/Ruanda  / Sommerferien 2018

Dezember

Die Farbe „Blau“ Wahlpflichtfach Kunst 7 u.10 (Schuljahr

Verkauf:

  1. Auf dem Schulfest (Ruanda Partnerschaftsstand)
  2. in der IGS Zell (Sekretariat)
  3. bei Herrn Richerzhagen

Preis: 6,00 €

In diesem Jahr haben wir 6 Sponsoren gefunden, die unseren Kalender  mitfinanzieren.

Sponsoren:

Raiffeisenbank Zell,  Sparkasse Mittelmosel, Hirsch Apotheke /Zell, Binz u. Thielen Malerfachgeschäft,  Plottixx Beschriftungen und der Kulturverein „Seitwärts-Aufwärts“

Einweihung der Kirche in Gikongo

verfasst am 9. Juli 2019

8.7.2019

Liebe Schüler der IGS Zell,

lieber Martin,

 

gestern war die Einweihung der Kirche “Sacre Coeur” in Gasagara/Gikonko. Der Nuntius war eigens aus Kigali gekommen um mit unserem Bischof aus Butare die Segnung vor zu nehmen. Die Kirche war viel zu klein, zu viele Menschen mussten draußen bleiben. Es war ein großes Fest, mit Gottesdienst, Tanz, Trommel und vielen Reden…. und immer wieder wurde den Schülern in Deutschland gedankt für den tollen Kreuzweg und das einmalige Kreuz! Alle sind begeistert! Und erwarten voller Spannung das Altarbild, was Ihr hoffentlich nächstes Jahr in Angriff nehmt.

Während dem Gottesdienst und dem Opfergang haben die Christen ihren Teil beigetragen: der Altar quoll über an Gaben: Bohnen, Früchte, Geld, Reis, Hirse, einfach alles, was sie in den letzten Wochen geerntet haben. Ihr könnt es auf dem Photo sehen.

Beim anschließenden Festakt, bei dem auch der Deutsche Botschafter, der Botschafter von Süd Korea und der Vize Direktor der Partnerschaftsbureau und viele andere Gäste da waren, brachten die Christen ihre Freude und Dank in Wort, Tanz, Gesang, Geschenken zum Ausdruck…es nahm kein Ende.

Hoffentlich können wir Euch auch bald mal diese schöne Kirche zeigen, zu der Ihr so viel beigetragen habt.

 

Für heute liebe Grüße und hoffentlich bis bald wieder in Gikonko Eure Uta Elisabeth Düll

 

Schüler der IGS Zell gestalten Kirche in Gikongo

In den Sommerferien 2018 gestalteten die Schüler der IGS zusammen mit ihren Partnerschülern aus Ruanda Wände im Buschkrankenhaus in Gikongo. Bei einem ersten Besuch 2016 in diesem Krankenhaus wünschte sich Uta Düll, dass 2018 die Zeller Schüler Wände im Krankenhaus gestalten sollten. Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen. Für alle war dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis. Dieses Projekt wurde vor kurzem mit dem 2. Platz von der Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.

Uta Düll hat vor 20 Jahren als Ordensschwester und Chirurgin mitten im tropischen Regenwald ein Krankenhaus aufgebaut. Heute ist sie über die Landesgrenzen bekannt und hat zahlreiche Auszeichnungen wie auch das Bundesverdienstkreuz (2018) erhalten.

Sie ist Fachärztin für Chirurgie, deckt aber als einzige Ärztin des Krankenhauses das ganze klassische Spektrum der Chirurgie einschl. Geburtshilfe sowie die Tropenmedizin ab. Sie gehört dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius Detmold an. So ist ihre aufopferungsvolle Tätigkeit von einem tiefen religiösen Glauben getragen. Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Behandlung von Kindern mit Hydrozephalus (Wasserkopf). Ihr ist es gelungen, dass 90% der Frauen in ihrer Umgebung zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. 2018 hatte sie natürlich schon neue Idee für uns bereit. Sie wünschte sich, dass wir ihr helfen, die neue Kirche „Kiliansdom“ (damals noch in Planung) auszugestalten. Die Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 10 übernahmen den Auftrag. Zu Beginn des Schuljahres malten sie mit Ölfarben auf Leinwand einen Kreuzweg. Diesen nahmen die ruandischen Gäste, die uns nach Ostern besuchten mit nach Ruanda. Im zweiten Halbjahr schufen sie aus Plexiglas ein 1,10 x 1,10 m großes Kreuz. Der Metallbauer Manfred Stadtfeld baute anschließend einen Metallrahmen, in den die bemalten Scheiben eingeklebt wurden. Das fertiggestellte Kreuz wurde dann in eine Transportkiste aus Holz verpackt und per Luftfracht nach Ruanda transportiert. Jetzt sind Kreuz und Kreuzweg in dem „Kiliansdom“ aufgehängt. Rechtzeitig zur Einweihung sind unsere Kunstwerke in Ruanda. Alle sind begeistert von den Schülerarbeiten. Uta wartet schon auf das nächste Projekt. Auf der Schülerreise 2020 werden die Zeller Künstler mit ihren ruandischen Partnern den Altarraum gestalten. Zur Zeit werden Entwürfe gezeichnet und per E-Mail besprochen und immer wieder verändert. Wir freuen uns schon auf das kommende Projekt.

Kreuz nach Fertigstellung:

Kreuzweg:

13.6

 

Tiere bevölkern das Zeller Klinik-Café

verfasst am 3. Juli 2019

In den letzten Wochen vor den Sommerferien malten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst 6.4 der Klasse 6b und einigen Schülern der Klasse 6a Tiere für diese Ausstellung. Die Tiere wurden mit Ölpastelkreiden auf schwarze Pappe gezaubert. Viele Schüler waren mit ihren Schulthemen fertig und waren begeistert, zum Schluss des Schuljahres noch Bilder für die Ausstellung im Krankenhaus anfertigen zu können. Für die Klasse 6a war die Technik mit Ölpastelkreiden zu malen, schon bekannt. Die Klasse 6b und einige Schüler des Wahlpflichtfachs haben die Technik schnell erlernt.  Alle Bilder zeigen, wie sehr sich die Schüler auch zum Schluss des Schuljahres angestrengt haben, um so schöne und farbenfrohe Bilder zu gestalten. Sogar in den Sommerferien fand sich ein fleißiger Helfer um die Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren zu können. So können ab sofort die Besucher des  Klinik-Café sich freuen auf die neuen Exponate.

 

Klasse 6a

 

WPF 6

Klasse 6b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Frauen verändern die Welt”

verfasst am 4. Juni 2019

 

Schüler- und Jugendwettbewerb 2019

„Mitgedacht – mitgemacht“

 

Eines der diesjährigen Themen des Wettbewerbs der Landeszentrale für politische Bildung (Rheinland-Pfalz) war das Thema: „Frauen verändern die Welt“. Den Schülern, die in den Sommerferien 2018 ihre Partnerschule in Ruanda besucht hatten, fiel bei dieser Themenstellung sofort eine Person ein. Jeder von der Reisegruppe war beeindruckt von der Person Uta Düll und ihrer Arbeit. Sie hat vor 20 Jahren als Ordensschwester und Chirurgin mitten im tropischen Regenwald ein Krankenhaus aufgebaut. Heute ist sie über die Landesgrenzen bekannt und hat zahlreiche Auszeichnungen wie auch das Bundesverdienstkreuz (2018) erhalten.

Sie ist Fachärztin für Chirurgie, deckt aber als einzige Ärztin des Krankenhauses das ganze klassische Spektrum der Chirurgie einschl. Geburtshilfe sowie die Tropenmedizin ab. Sie gehört dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius Detmold an. So ist ihre aufopferungsvolle Tätigkeit von einem tiefen religiösen Glauben getragen. Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Behandlung von Kindern mit Hydrozephalus (Wasserkopf).Ihr ist es gelungen, dass 90% der Frauen in ihrer Umgebung zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. Jeder im Land kennt Uta. Wir haben 2016 Uta kennengelernt und stehen seitdem in engem Kontakt. Auf der letzten Schülerreise kamen wir ihrem Wunsch nach Wände in ihrem Krankenhaus zu gestalten. Im Vorfeld wurden Entwürfe gezeichnet, und sie hat die Auswahl vorgenommen. Gemeinsam mit unseren ruandischen Partnerschülern wurde ihre Arbeit in Bildern an den Wänden dargestellt. Diese Ergebnisse  haben wir als Wettbewerbsbeitrag eingesandt. Zu unserer Freude belegten wir mit unserem Beitrag den zweiten Platz. Zur Preisverleihung am 28.Mai sind einige beteiligte Schüler mit ihrem Lehrer und dem Schulleiter gereist. Aufgrund von Klausuren und Klassenarbeiten konnten leider nicht alle zur Preisverleihung kommen. Wir freuen uns besonders, da mit jeder Ehrung ihre Arbeit in den Medien publiziert wird. Vielleicht können wir mit unserem Beitrag helfen, noch mehr Unterstützer zu gewinnen.

Preisverleihung:

Wettbewerbsbeitrag: Wandgestaltung in Gikongo

Presse:

 

 

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IGS Künstler – Lichtkreuz für das Seniorenzentrum Mittelmosel

verfasst am 3. Oktober 2018

Im Seniorenzentrum Mittelmosel strahlt nun hell und freundlich ein Lichtkreuz. Das Kreuz und die Mosaik-Fußspuren zusammen bilden eine Einheit in dem neu gestalteten Raum. Schon vor den Sommerferien wandte sich Frau Mohr (Einrichtungsleiterin) an die IGS mit der Bitte, einen Platz zu gestalten, der an verstorbene Mitbewohner erinnert. Die Schülerinnen und Schüler sammelten Ideen für das außergewöhnliche Projekt. Bei der Planung stießen sie im Internet auf ein Lichtkreuz. Von dieser Idee waren nicht nur die Schüler sofort angetan sondern auch Frau Mohr. Mit der Grundidee konnte die weitere Planung durchgeführt werden. Es mussten Entwürfe gezeichnet werden, und die technischen Umsetzung wurde mit Handwerkern besprochen. Herr Stadtfeld aus Bullay stieg sofort mit ein in den Auftrag. Er baute aus Metall das Grundgerüst. Schon vor den Sommerferien war die Planung abgeschlossen. Nach den Sommerferien wurde das Metallkreuz von dem Metallbaubetrieb Stadtfeld hergestellt, und die Schüler malten mit Glasfarben die einzelnen Plexiglasscheiben. Jetzt kurz vor den Herbstferien konnten die fertigen Glaskunstwerke mit Silikon in das Kreuz geklebt werden. Anfang der Herbstferien wurde das Projekt erfolgreich beendet. Herr Stadtfeld befestigte das Kreuz mit Ketten an der Decke und dübelte die Bretter mit den Fußspuren an die Wand. Durch das Licht leuchten die Farben im ganzen Raum, und sogar aus dem Flur kann man das Kreuz von weitem bewundern. Alle sind begeistert von der gelungenen Raumgestaltung. So  schaffen es die Künstler der IGS, wieder unsere Umgebung etwas bunter und einladender zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.11.2018

KODAK Digital Still Camera

Artikel Eifel Zeitung

Gelebte Freundschaft

verfasst am 8. August 2018

Nach langer und intensiver Vorbereitung machten sich 24 Personen (Schüler, ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer der IGS Zell) auf den weiten Weg nach Ruanda.  Mit großen Erwartungen und auch mancherlei Sorgen und Befürchtungen startete die Delegation am 20.Juni in Brüssel. Nur wenige der Reisegruppe waren zuvor schon in Ruanda gewesen. Die IGS Zell veranstaltet alle zwei Jahre diesen ungewöhnlichen Besuch. In diesen Sommerferien fand die Begegnung mit den Partnerschulen in Byumba und Kirenge bereits zum dritten Mal statt. Zur Eingewöhnung in das fremde Land blieb die Reisegruppe erst einmal einige Tage in der Hauptstadt Kigali. Es musste Geld gewechselt und die Handys mit Internet und einheimischen Sim-Karten ausgerüstet werden. In dem Women-Center „Nyamirambo“ konnten Kleingruppen abwechselnd eine Stadtführung durch das muslimische Viertel unternehmen, in einem Workshop die Technik des Körbeflechtens erlernen und in einem Kochkurs sich mit der einheimischen Küche vertraut machen.

Stadtführung Körbe-, Kochkurs

An Nachmittagen stand der Besuch der Fußballstadions, der Genozide Gedenkstätte und der Firma: „Rwanda Clothing“ auf dem Programm. Samstags ging es dann los mit ruandischen Partnerschülern in Richtung Kivusee. Auf halber Strecke wurde ein Stop eingelegt, um am Sonntag mit dem Veranstalter: „Azzi-Life“ die Technik des traditionellen Hausbaus zu erlernen.

Hausbau

Bei der Bootstour auf dem Lake Kivu konnten alle die Flughunde auf der Napolioninsel beobachten.

 

Bootstour

Von dort aus ging es endlich zu unsere Partnerschule nach Byumba. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Alle waren begeistert von dem herzlichen Empfang.

Empfang Byumba

Währen der Woche besuchten wir abwechselnd die  beiden Partnerschulen Byumba und Kirenge. Nach dem ersten Kennenlernen konnten die Zeller lernen, wie man aus Bananenblättern Fußbälle herstellt.

 

Wir hospitierten im Unterricht und hielten auch selber Unterricht. Dafür hatten sich die IGS Schüler vorbereitet und Material mitgebracht. Es wurden Fensterbilder aus Pappe und Transparentpapier, in einer Vorschulklasse Zufallskunstwerke mit Wolle und Farbe gestaltet, zur WM eine Weltkarte mit Fahnen der teilnehmenden Länder versehen, Sport- und Tanzprojekte angeboten.

Unterrichtsprojekte

„Ein Song für Eine-Welt“ war das Motto für ein großes gemeinsames Projekt. Immer wieder wurde an dem Song gearbeitet: zuerst der Rhythmus komponiert und dann ein Text in den Sprachen „Kinyarwanda“, Englisch (Amtssprache) und Deutsch verfasst. Die unterschiedlichen Rhythmen und Instrumente mussten zu einem gemeinsamen Song verbunden werden.

Musikprojekt

Mit der Thematik der Schulpartnerschaft setzten sich die Schüler auseinander bei der Gestaltung eines Mobiles aus Plexiglas. Auch dafür brachten wir   die Materialien aus Deutschland.

Mobile

An den nächsten beiden Wochenenden reisten die Schüler aus Zell zusammen mit Schülern aus den Partnerschulen nach Butare (Regenwald und Buschkrankenhaus) und in den Akagerapark.

In Butare konnte die Reisegruppe in diesem Jahr leider nicht in den Regenwald, da die Partnerschüler keine Ausweise besaßen. Diese Bedingung war neu und unerwartet. Aber der Besuch des Nationalmuseums, einer Kaffeerösterei und des Geschäftes mit Kunsthandwerk hat alle entschädigt. Genau wie 2016 besuchten wir Uta Düll in ihrem Buschrankenhaus und erfüllten diesmal ihren Wusch, die Wände in ihrem Krankenhaus zu gestalteten. Uta Düll hat natürlich schon ein neues Projekt für die Künstler der IGS Zell. 2020 möchte sie, dass die Schüler die bis dahin neu gebaute Kirche im Innenraum gestalten. Ein interessantes Projekt, auf dessen Umsetzung wir uns schon jetzt freuen.

 

Wandgestaltung

Nicht nur für die Schüler der IGS Zell war der Besuch des Akageraparks ein Highlight. Auch die ruandischen Schüler waren zuvor noch nicht dort gewesen. Gemeinsam beobachteten wir die Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, in freier Wildbahn.

Zum Abschluss lud uns der Bischof von Byumba zum Mittagessen ein und feierte mit uns einen Abschlussgottesdienst, zu dem alle Schüler der Partnerschule eingeladen waren. Er hat sich sehr über den Besuch gefreut und beteuerte uns, wie wichtig ihm die Schulpartnerschaft sei. Eine lange Reise (3 ½ Wochen) war nun vorbei, angefüllt mit viele Eindrücken und Erlebnissen, die uns noch lange beschäftigen werden.

 

Besuch von Schwester Cassilde

Moto-Taxi

Besuch der Moschee in Kigali

Besuch in Mutete

Fotoausstellung in der Kirche der Marienburg

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