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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

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Kunstprojekt der besonderen Art

verfasst am 13. Februar 2014

Der Förderverein Marienburg ermöglichte den jungen Künstlern des Wahlpflichtfachs Kunst Klassenstufe 10, eine neue Technik zu erlernen. Der Graffiti Künstler Nuhan Alp aus Wittlich leitete dieses Projekt. Unter seiner fachkundigen  Anleitung entstanden zahlreiche Graffitis auf Leinwänden zu dem Thema: „Lebens-Wert“. Er hat schon oft  Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Raum Trier und Wittlich durchgeführt, jetzt auch an der Mosel.

Seit einiger Zeit arbeiten Ulla Schädler, Franz-Josef Kreuter, Werner Simon, Peter u. Thekla Arens mit Jugendpfarrer  Jan Lehmann an der  Neugründung eines Fördervereins Marienburg. Der Förderverein „Lebens(T)Räume“ soll in Zukunft kirchliche Jugendarbeit unterstützen und fördern sowie die Marienburg  weiterentwickeln. Es sollen Freiräume geschaffen werden, um sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzen zu können, Freiräume für Begegnungen und Austausch. Ziel ist eine höhere Wertschätzung der Ideen und Persönlichkeit der Jungendlichen.  Vor Monaten lud Jugendpfarrer Jan Lehmann Herrn Richerzhagen ein, um gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern über ein mögliches Kunstprojekt zu beraten. Mit dem ersten Kunstprojekt soll der Förderverein am Sonntag, dem 4. Mai, in einem Gottesdienst mit Weihbischof Helmut Dieser offiziell gegründet werden. Als erstes Projekt, so war man sich schnell einig, sollte ein Graffiti-Projekt zum Thema: „LebensWert“ Jugendliche auf unkonventionelle Weise an die Auseinandersetzung mit der Frage „Was gibt deinem Leben Sinn?“ heranführen. Herr Richerzhagen schlug dies Projekt den Schülerinnen des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 10 vor, die sofort begeistert waren. Zuerst sammelten die Jugendlichen Ideen. Am 28.1. war Nuhan Alp zu Gast im Kunstunterricht der WPF Gruppe  und führte die Jugendliche in die Geschichte und Technik des Graffitis ein. Des weiteren wurden gemeinsam die Ideen der Schüler besprochen, auf Umsetzbarkeit überprüft, teils verändert oder ergänzt. Aber auch ganz neue Ideen entstanden, die dann in den folgenden Kunststunden weiter ausgearbeitet wurden, und auch erste Schablonen entstanden. Nuhan schlug vor, mit Schablonen auf Leinwände die Motive zu sprühen. Am Freitag 7.2. wurde von 7.45 bis 17.00 sehr intensiv und konzentriert auf zum Teil sehr großformatigen Leinwänden gearbeitet. Jede Farbschicht musste trocknen, bevor weitergearbeitet werden konnte. Eigentlich sollte die Arbeit Freitags um 16.00 beendet sein, aber alle wollten unbedingt weiterarbeiten – und so wurde es 17.00 Uhr. Samstags konnten alle in der  Zeit von 10.00 – 17.00 Uhr ihre Arbeiten fertig stellen, und es blieb noch Zeit für Porträts von sich.  herstellen. Ulla Schädler verwöhnte alle fleißigen Künstler mit einem Mittagessen und selbstgebackenem Kuchen. Zum Schluss bedankten sich alle bei Nuhan Alp, der sich so wunderbar auf die Jugendlichen einstellen konnte und sie zu diesen tollen Ergebnissen brachte.  In seinem Resümee lobte er die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, die individuellen Fähigkeiten einzelner und die Qualität der Ergebnisse. Vielleicht werden nach den Osterferien die Bilder in einem Sonntagsgottesdienst von den Jugendlichen vorgestellt. Auf jeden Fall werden sie zur Gründungsfeier im Mai zu sehen sein. Die folgenden Titel der Arbeiten lassen uns einen kleinen Einblick und Vorgeschmack auf die kommende Präsentation geben.  Verena Deis Porträt hat den Titel: „Ich bin – und das ist einmalig“, Ann Katrin Treis „Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden“, Elina Herpel „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben Lebenswert machen“, Anna-Lena Rheinhard „Wo sich dein Herz wohlfühlt, ist dein Zuhause“, Nadine Kramer „Kann Film schauen ein Wert sein?“, Theresa Franzen „Wer fliegen will, muss den Mut haben, den Boden zu verlassen“. Das Bild von Herr Richerzhagen hat den Titel „Das Leben ist keine Einbahnstraße“. Alle möchten sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern des Fördervereins Marienburg bedanken, die das Projekt komplett finanziert haben von der Farbe über Leinwände und das Honorar für den Künstler Nuhan Alp.

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IGS beteiligt sich mit Kunstwerken an der Ausstellung der Museumsschule in Köln

verfasst am 5. Dezember 2013

„Museum textil“

 

Die Zusammenarbeit mit der Museumsschule ist in der IGS ein fester Bestandteil des Schulprofils. Jetzt werden zum ersten Mal Schülerarbeiten auch in Köln ausgestellt. Die Ausstellung findet in der Alten Feuerwache statt und ist vom 4.12 bis zum 9.12. zu sehen. Die Zeller Künstler der Jahrgangsstufe 10 stellen zahlreiche Fahnen zu ihrer Schulpartnerschaft mit Ruanda und einen Koffer aus. Auslöser für die Herstellung von Fahnen war das Bild „Flag“ von Jasper Johnes, das die Schüler im vergangenen Schuljahr bei ihrem Museumsbesuch neben einigen anderen Pop-Art Arbeiten kennengelernt hatten. Im Kunstunterricht schufen sie nach dem Museumsbesuch Balifahnen zur Schulpartnerschaft, und eine Schulfahne, eine persönliche Fahne zu eigenen Hobbys und eine Fahne zum Heimatland eines Schülers. Im Wahlpflichtfach Kunst in der Jahrgangsstufe 10 entstanden weitere Fahnen zur Freundschaft zwischen Ruanda und Zell. Diese Fahnen werden 2014 mit nach Ruanda genommen und der Partnerschule überreicht.

Beim Museumsbesuch der Klasse 9d entstand die Idee zum Projekt mit den Koffern. Sie beschäftigten sich damals mit dem Projekt „Me in my Bag“ von „Ji Jing Wang“ einer japanischen Künstlerin, die den Inhalt von Taschen fotografierte und dokumentierte. Bei der praktischen Arbeit im Museum dokumentierten die Schüler ihren eigenen Tascheninhalt und interviewten Passanten in der Umgebung. Auch diese Ergebnisse sind in der Ausstellung zu finden.

Im Religionsunterricht beschäftigen sich zur Zeit die Schüler der Klassenstufe 10 mit dem Leben nach dem Tod. Parallel dazu gestalten sie im Kunstunterricht der Klasse 10b Koffer zum Thema „Der Koffer für die letzte Reise“.

Der Koffer von Ann Katrin Treis war bereits vor den Herbstferien fertig, so konnte er auch in der Ausstellung präsentiert werden. Mit Fußabdrücken im Sand, in den sie Fotos montiert hat, zeigt sie, dass ihre Familie und ihre Freunde sie durch gute Erinnerungen in den Tod begleiten würden. Sie ziehen eine Spur durch ihre Erinnerungen. Die Abdrücke zeigen aber auch, dass sie Abdrücke hinterlasse. „Ich lebe auch nach meinem Tod in meinen Spuren in meiner Familie und meinen Freunden weiter“. Im Kofferdeckel werden schöne Erinnerungen und schöne Momente mit Fotos festgehalten, die sie mitnehmen will auf ihrer letzten Reise.

Schon im letzten Schuljahr vereinbarte Anja Hild von der Museumsschule die Teilnahme der Zeller Schüler. Bei der Ausstellungseröffnung waren drei Schülerinnen der IGS Zell mit ihrem Lehrer angereist.

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Kunst am Bau – Brückengestaltung

verfasst am 14. Oktober 2013

Projekt mit langem Atem. Im Schuljahr 2006/07 wurde damals noch die Realschule Zell angesprochen, ein Projekt zur Verschönerung und Ausgestaltung der Zeller Autobrücke zu übernehmen. Es ging um den Fahrradweg auf der Zeller Seite, der unter der Brücke entlang führt. Dies Gewölbe sollte mit Motiven der Kanonenbahn („Saufbähnchen“)bemalt werden. Die Wahlpflichtfach Gruppe von der Klassenstufe 8 übernahm diese Aufgabe. Sie machten von Fotos eine Schattentrennung. Die Entwürfe reichten von Zügen der Kanonenbahn über Bahnhöfe, die an der Strecke lagen, und Ortsansichten mit der ehemaligen Kanonenbahn. Die Entwürfe wurden dem Landesamt für Mobilität eingereicht. Alle Beteiligten waren begeistert, aber es hieß damals, dass es sich zur Zeit nicht lohne, diese Arbeit durchzuführen, da in Kürze die Brücke saniert würde. Die Gruppe malte deswegen ihre gelungenen Arbeiten in Öl. Zu den Schülern, die schon lange nicht mehr an der Schule sind, gehören  Tim Klaus,  Silva Pies,

Nina-Mara Goebel, Kevin Boendgen, Judith Hallenbach, Niklas Hillesheim, Alexander Homburg, Helen Jahn, Marius Müller, Aline Richter, Katharina Schug, Phillip Simon, Felix Eigelshoven, Jannik Franzen, Max Hagenau, Lukas Hoffmann u. Marc Liesenfeld.

Zu Baubeginn der Renovierungsarbeiten erfuhr Herr Richerzhagen, dass in der Baubeschreibung die Genehmigung für die Kunstwerke vorlag. In Absprache mit den zuständigen Damen und Herren konnte jetzt kurz vor den Herbstferien die Arbeit endlich durchgeführt werden. Herr Stadtbürgermeister Schwarz, Herr Kirch von der Firma in Vertretung von Herr Forster und Herr Richerzhagen wählten aus der Vielzahl der Entwürfe das Bild von Tim Klaus und Silva Pies aus neben drei weiteren Bildern, die aber leider keinem Schüler mehr zuzuordnen waren. Das Bild von Tim sollte an die große Wand in Richtung Mosel gemalt werden und für die flachere Seite mit dem Fußweg wurde der Bahnhof von Zell von Silva Pies ausgesucht neben drei anderen Ansichten von dem Zeller und dem Merler Bahnhof.

Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 8 und die komplette Klasse 8a waren sofort begeistert und übernahmen diesen Auftrag. Am Freitag, dem 20.September, übertrugen Anna Lena Meurer, Lea Steffens u. Marie Treis die Entwürfe mit Hilfe eines Overhedprojektors auf die Wände. Dafür war es notwendig, diese Aktion im Dunklen auszuführen, da sonst das Licht des Projektors nicht ausreichte. In drei Stunden Nachtarbeit war alles geschafft, und dem Projekttag stand nichts mehr im Weg. Am Dienstag, dem 1.10, wurde die Farbgestaltung in Angriff genommen. Dafür spendete die bauausführende Firma Aventas die Farbe und war auch behilflich mit Strom, Leitern und Abdeckplanen. In zwei Schichten eingeteilt und mit tatkräftiger Unterstützung von Theresa Franzen, der FSJ´lerin, arbeiteten die jungen Künstler sehr ausdauernd und zügig, so dass gegen 17.00 die Wandgestaltung beendet war. Während der Arbeiten wurden die Schüler immer wieder von Touristen angesprochen, fotografiert und gelobt für ihre gelungene Arbeit und ihren Einsatz.

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5d gestaltet Transparent für Partnerschule in Ruanda

verfasst am 22. Mai 2012

Klasse 5d gestaltet Transparent für die Partnerschule in Ruanda

Mit Stofffarben und Acrylfarben gestaltete die Klasse  5d dieses fröhliche und farbenfrohe Transparent. Der Entwurf wurde mit Hilfe eines Overheadprojektors auf den großen Stoff übertragen und anschließend die Klassenfotos aller Klassen mit Transparentfolie aufgebügelt. Als letztes wurde das Motiv im Kunstunterricht ausgemalt. Herr Richerzhagen wird dies in den Sommerferien in Ruanda unserer Partnerschule übergeben.

 

 

Schülerfirma läuft auf Kurs

verfasst am 29. April 2012

Schülerfirma läuft auf Kurs

Beim Finden ihrer Geschäftsidee der zu Schuljahresbeginn an der IGS Zell etablierten Schülerfirma „Creative Kids 4 IGS“ bewiesen die Gründungsmitglieder ein sehr gutes Gespür, denn seither erfreut sich das Unternehmen über zahlreiche Auftragseingänge und versetzt die durchweg zufriedene Kundschaft immer wieder aufs Neue zum Erstaunen.

Unmittelbar nach Gründung verzeichnete die Schülerfirma so den ersten Großauftrag, welchen die hiesige PKF Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Auftrag gab. Für die Herstellung der bestellten Kunstartikel im Stile Gerhard Richters, eines der derzeit wohl bekanntesten Künstler, verwendeten die Schüler/innen viel Mühe und Arbeitszeit. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnen sollte, denn der Auftraggeber, Herr Donsbach, zeigte sich äußert zufrieden mit seinen erworbenen Kunstwerken und lud die Schülerschaft spontan zu einer kleinen feierlichen Übergabe unter Hinzunahme der Presse in seine Kanzlei ein (siehe hier den Bericht). Seither können die Kunstwerke in den Räumlichkeiten der Gesellschaft bewundert werden.

Dies war jedoch erst der Beginn unserer erfreulichen Geschäftsentwicklung, denn der „gute Ruf“ führte seither für weitere Bestellungen und dürfte dazu beitragen, dass unsere  Kunstwerke demnächst auch in den Räumlichkeiten der IKB Bank in Düsseldorf oder auch in einigen Wohnzimmern in Landau bzw. Bullay zu sehen sein werden. Ein kürzlich erteilter Großauftrag durch die Meduna Klinik in Bad Bertrich, der durch einen persönlichen Vorort-Besuch vorbereitet werden konnte, muss aufgrund zeitlicher Engpässe bereits in das neue Schuljahr verlagert werden.

Bei allem Erfolg bleibt jedoch eines festzuhalten: „Von nichts – kommt nichts!“ In diesem Zusammenhang gilt es nämlich zu betonen, dass die Schüler/innen für die Herstellung der Kunstobjekte u.a. auch ihre Freizeit (u.a. auch in den Ferien) verwendeten. Große Unterstützung leisten  auch Frau Esser und Herr Richerzhagen, die das Projekt mit großer Begeisterung und  Engagement begleiten. Während Frau Esser an der administrativen Verwaltung des Unternehmens mitwirkt, übt Herr Richerzhagen große Unterstützung bei der technischen Beratung sowie der  Herstellung unserer Kunstgegenstände.

Großem Dank gilt an dieser Stelle auch Familie Bauer, die es – von der Idee  der Schülerfirma angetan –unseren Schüler/innen demnächst ermöglichen, eine Vernissage in ihrem Café durchzuführen. Der genaue Termin wird demnächst abgesprochen und auf der Webseite der IGS mitgeteilt.

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Daniel Steup

Ausstellung: Biblisches in Öl

verfasst am 27. November 2011

Begonnen hat dieses Projekt Wochen vor den Sommerferien. Bis zu den Herbstferien gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d 20 Leinwände in der Größe von je 1,20m x 1m. Die Idee zu dieser Aktion entstand, als die Klasse im vorigen Schuljahr Betonwände im Außengelände des Krankenhauses bemalte. Da fragte die Krankenhausleitung nach, ob sie nicht als Anschlussprojekt die Wand des langen Flures neben der Kapelle auch bemalen könnten. In einem so schmalen Flur würde aber eine großflächige Wandbemalung nicht wirken. So einigte man sich, den Flur durch 20 großformatige Leinwände zu gestalten.

Schnell fanden Schule und Krankenhausleitung zwei geeignete biblische Geschichten „Der barmherzige Samariter“ und das Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Die überwiegend in Gelb-Orange und Rottönen gehaltenen Bilder konnten nun am Ende der Herbstferien in den dafür vorgesehenen Flur neben der Krankenhauskapelle umziehen. Die Bilder 1-4 zeigen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Bild 5/6 und 10 zeigen im Anschluss an diese Geschichte, wie wir nach dem Vorbild des Samariters auch helfen können. Die Schüler entschieden sich dafür, keine großen Taten darzustellen, sondern ganz einfach die Hilfe durch kleine Gesten und Taten, die jeder im Alltag leisten kann.

Zwischen den Darstellungen, wie wir zum Samariter werden können, haben die jungen Künstler in Bild 7/8 und 9 gemalt, wer Hilfe benötigt. Diese Bilder wurden ganz in Blautönen gestaltet, damit sie sich von den biblischen Geschichten und den Situationen von Hilfeleistungen absetzten. Es soll so dem Betrachter sofort ins Auge springen und für uns alle eine Aufforderung sein. Hier haben die Achtklässler Asylsuchende, Gefangene, Obdachlose, zum Tode Verurteilte, Menschen, die unter Gewalt leiden, Menschen, die mit ihrer Behinderung leben müssen, und auch Menschen, die aufgrund ihrer ausweglosen Situation zu Alkoholikern geworden sind, dargestellt. Bild 11-20 zeigt die Geschichte vom „barmherzigen Vater“.

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Die gelungene Arbeit der Schüler der 8d zeigt ihr meisterliches Können im Umgang mit den großformatigen Leinwänden und der schwierigen Technik der Ölmalerei. Jeder von ihnen hatte zuvor im Unterricht schon einmal die Gelegenheit, die schwierige Technik der Ölmalerei an kleineren Formaten auszuprobieren. Die Bilder sind in Einzel- oder Partnerarbeit entstanden. Ein großes Lob für die große Ausdauer bei der Arbeit. Der Flur im Krankenhaus erstrahlt nun durch die überwiegend warmen rot-orange Töne.

 

von Martin Richerzhagen

 

Schüler gestalten Gräberfeld

verfasst am 1. November 2011

Zuerst überraschte uns dieser ungewöhnliche Auftrag, Kunst für das neu entstandene Gräberfeld zu kreieren, das für Urnenbestattungen angelegt worden ist. Die Anfrage kam von Herrn Michael Stürmer: Er hatte die Idee, sich an die Schule zu wenden. Der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, benötigte diesmal einige Zeit für die inhaltliche und praktische Vorbereitung. Schnell war der Kontakt zu der Deutschen Friedhofgesellschaft hergestellt. Mit Vorschlägen zur Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 begeistert werden. Zu Beginn des Schuljahres begannen die jungen Künstler mit den Entwürfen.

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Aus der Vielzahl der Werke suchten die Vertreter der Friedhofsgesellschaft, Frau Könsgen und Herr Umscheiden, die gelungensten Arbeiten aus. Für diese Entscheidung galten nicht nur die Qualität der Umsetzung, sondern auch das Thema der Darstellung. In der Mitte des Feldes auf den Stufen zum dahinterliegenden Weinberg sollten vier Bleche stehen, aus denen die lebensgroßen Umrisse von einer Frau, einer weiteren Frau mit Kind, einem Mann und einem älteren Mann ausgeschnitten wurden.

In die Negativform wurden die Figuren wieder eingesetzt aber in einer Bewegung. Dafür mussten die Umrissfiguren erneut aus weiteren Blechen ausgeschnitten werden. Nur die Figur des Mannes in der Mitte der Gruppe blieb leer, sie ist weiter hinten auf dem Weg in dem Weinberg aufgestellt. Die Idee war, dass aus dieser Gruppe eine Person fortgegangen ist. Sie fehlt, sie ist vorausgegangen, aber ihr Rahmen bleibt bei den Hinterbliebenen. Links und rechts neben den Treppenstufen entstanden Bilder aus Blech, die Situationen, Gesten der Trauer und des Trostes zeigen. Ihre Entwürfe dafür wurden mit Hilfe eines Overheadprojektors in der gewünschten Größe auf die Bleche übertragen und anschließend in vielen Stunden ihrer Freizeit mit der Stichsäge ausgesägt.

In den Herbstferien montierte der Metallbaubetrieb Stadtfeld aus Bullay die Bleche auf Rahmen. Benötigte Fundamente erstellten die Mitarbeiter des Zeller Bauhofes. Kurz vor Allerheiligen baute die Firma Stadtfeld die Kunstwerke dann fachmännisch auf. Auf den Blechen sind natürlich die Namen der Schüler verewigt, die die Entwürfe angefertigt haben, sowie die Namen derjenigen, die in mühevoller Arbeit die Motive aus den Blechen geschnitten haben. Jetzt erwarten die Künstler, der Regen möge dafür sorgen, dass die Bleche anfangen zu rosten, damit sie den gewünschten Farbton erhalten.

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verfasst von Martin Richerzhagen

Schüler zaubern Farbe

verfasst am 5. September 2011

Arbeiten im Stil von Vasarely und Escher zaubern Farbe ins Zeller Klinik-Cafe 

Auf den Spuren von Vasarely und Escher wanderten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b u. 7c seit den letzten Wochen vor den Sommerferien. Jetzt sind die Kunstwerke fertig gestellt. Bei dieser Arbeit ging es besonders um genaue, exakte und sehr sorgfältige Arbeit. Nicht ganz leicht war es, auf den Rundungen der Papprohre zu arbeiten und die schwierigen perspektivischen Verzerrungen und Täuschungen von den beiden großen Künstlern nachzuempfinden. Aber das Ergebnis zeigt wie meisterhaft die Schüler dies bewerkstelligt haben. Ein großes Lob für die enorme Ausdauer der jungen Künstler, die bei dieser Arbeit notwendig war.

 

Von Martin Richerzhagen

 

 

Wie aus Steinen Tiere werden

verfasst am 30. Juli 2011

Ediger-Eller – letzte Schulwoche vor den Ferien

„Wann kommen denn die Großen?“ „Wann machen wir denn die Tiere?“ Diese und ähnliche Fragen hörte A. Buchardt, Klassenlehrerin der 2. Klasse fast täglich, bis der große Tag endlich da war. 25 Siebtklässler der IGS Zell besuchten am 14.6.2011, zusammen mit ihrem Kunstlehrer M. Richerzhagen, die Grundschule in Ediger-Eller und verwandelten gemeinsam mit den Grundschülern den Schulhof in eine Künstlerwerkstatt.

Zu Beginn legte sich jede Gruppe ihren „Steinblock“ zurecht und für die Grundschüler war es unvorstellbar, wie dieser sich in Lieblingstier verwandeln sollte. Vor allem René (Kl. 2), der sich als Tiere zwei Vögel ausgewählt hatte, stellte sich, Elina (Kl.7d) und Regine (Kl. 7d) vor eine große Herausforderung, die die drei hervorragend meisterten.

Unterstützt wurde dieses Projekt durch K. Gamradt, Mutter eines Schülers und Mitglied des Schulelternbeirates der IGS, die tatkräftig mit anpackte.

Sowohl die Schüler und Schülerinnen der IGS, als auch die Grundschüler zeigten an diesem Tag enorme Ausdauer, bis dann schließlich gegen 16.00 Uhr alle Tiere fertig waren.

Es war ein gelungener Tag mit tollen Ergebnissen, der sowohl den Großen, als auch den kleinen sehr viel Spaß machte!

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Afrika zu Gast im Klinik Café

verfasst am 31. Mai 2011

Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS.

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen.

Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

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