Der Start an der weiterführenden Schule ist für viele FünftklässlerInnen eine aufregende und spannende Zeit und bringt für die Kinder so einige neue Herausforderungen mit sich. Es ist uns daher ein Herzensanliegen, die Kinder da abzuholen, wo sie gerade stehen und sie vor allem in der ersten Zeit intensiv zu begleiten, damit sie den Übergang von der Grundschule an die größere IGS möglichst reibungslos meistern können. Denn nur wenn Kinder sich wohlfühlen können sie sich entfalten und ihr Potenzial abrufen!
Wir möchten unsere Kinder darin unterstützen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Beziehungen zu gestalten, was ihnen langfristig dabei helfen soll, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln, respektvoll miteinander umzugehen und Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu entwickeln.
Selbstgesteuertes Lernen (SGL)
In der fünften und sechsten Jahrgangsstufe wird bei uns das Fach SGL unterrichtet, in welchem beide Klassenleitungen gemeinsam viele Übungen zum Kennenlernen, zur Stärkung der Sozialkompetenz, zur Förderung der Methodenkompetenz und Medienbildung durchführen. Gerade die Medienbildung wird in der heutigen digitalen Welt zunehmend wichtiger, zumal bei uns an der IGS mittlerweile alle neuen Fünftklässler mit einem eigenen IPad ausgestattet werden.
Kennenlernfahrt
Fest verankert in unserem Fahrtenkonzept ist die dreitägige Kennenlernfahrt, die meist kurz vor oder nach den Herbstferien stattfindet. Sie steht ganz unter dem Motto „Outdoor-Abenteuer- Spiel, Spaß und Naturerlebnis“.
Durch Vertrauensübungen und das Lösen von Konstruktionsaufgaben wird der Erfahrungshorizont der Kinder erweitert und der Teamgedanke gestärkt, denn unsere Kinder merken- ganz klar, gemeinsam sind wir besser!
Prävention
Gemeinsam mit unserem Schulsozialarbeiter, Herrn Marco Krebber und unseren außerschulischen Kooperationspartnern (Polizei…) haben wir ein Präventionskonzept entwickelt, das sich durch alle Stufen durchzieht. In der fünften und sechsten Jahrgangsstufe behandeln wir schwerpunktmäßig das Thema „Gefahren durch das Internet und soziale Medien“/ „Cybermobbing“, indem wir in der Schule altersgerechte Theaterstücke zum Thema aufführen und die Kinder zusammen mit dem Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Zell, Herrn Marco Rodermund, aufklären und ins Gespräch kommen. Die Eltern haben bei einem Elternabend die Möglichkeit, sich ebenfalls über die Thematik zu informieren.
Individuelle Förderung
„Wie kann es sein, dass alle Schüler an einer Schule gut gefördert werden können?“, so fragen uns immer wieder besorgte Eltern. Bei uns lernen alle Schüler eines Jahrgangs in der Tat gemeinsam und gerade davon versprechen wir uns für jeden einzelnen die optimale Förderung. Dies ist möglich, weil wir verschiedenen Grundprinzipien folgen: Systematische Förderung des selbstständigen und selbstgesteuerten Lernens der Schüler.
Schüler lernen voneinander
- Intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und Entwicklungsgespräche, an denen Lehrer, Eltern und Schüler teilnehmen.
- Individuelle Förderung auf verschiedenen Niveaus in allen Fächern
- Differenzierung in Leistungsgruppen in einigen Fächern ab Klasse 7.
Arbeitsformen und Methoden des individuellen Lernens
Arbeitsformen, die das aktive Lernen der Schüler erfordern, spielen neben dem Unterricht, der direkt durch den Lehrer gesteuert wird, eine wichtige Rolle: Beim Lernen an Stationen, bei der Wochenplanarbeit, bei Projekten, beim offenen Lernen und bei der kooperativen Arbeit sind die Schüler gehalten, Arbeits- und Lernprozesse zielorientiert selbst zu gestalten. Dies ist eine wichtige Fähigkeit in einer Zeit, in der für beruflichen Erfolg lebenslanges Lernen erforderlich ist.
Bei der Wochenplanarbeit zum Beispiel arbeiten die Schülerinnen und Schüler für eine bestimmte Zeit an einem Arbeitsplan. Sie müssen lernen selbst zu steuern, wann sie welche Aufgabe machen und wie viele Aufgaben sie als Hausaufgabe erledigen wollen. Wichtig ist, dass sie innerhalb der festgesetzten Zeit mit allen Aufgaben fertig sind. Die schnelleren Schüler machen Zusatzaufgaben und können den anderen helfen. Hier gilt der Satz Senecas: „Docendi discimus“ (beim Lehren lernen wir). Was man selbst macht oder anderen erklärt, vergisst man sobald nicht mehr. Der Lehrer begleitet die Schüler beratend in allen diesen Lernsituationen und gibt immer wieder Rückmeldungen über den Lernerfolg.
Wahlpflichtfächer
Die reiche Auswahl an Wahlpflichtfächern ab der 6. Klasse ist eine Möglichkeit für die Schüler, einen wichtigen individuellen Schwerpunkt für das eigene Lernen zu setzen. Die Kinder haben die Möglichkeit in der 6. Klasse in verschiedene Fächer zu „schnuppern“. Erst gegen Ende der 6. Klasse legen sie sich auf das Fach fest, das sie die nächsten vier Jahre als Hauptfach belegen werden. Ausnahme ist das Fach Französisch, das bereits zu Beginn der 6. Klasse startet und dann durchgehend belegt wird – es sei denn die Schüler stellen fest, dass ihnen Französisch nicht liegt. Dann können sie in andere Fächer schnuppern – allerdings ohne die Möglichkeit, später Französisch noch einmal zu belegen.
Sie entscheiden sich für die Klasse 6 zwischen:
Französisch
Französisch ist nicht nur eine Weltsprache, sondern auch in 29 Ländern Amtssprache – und somit ein Tor zur Welt. Als moderne Fremdsprache bietet Französisch vielfältige Vorteile: Es fördert Konzentration und logisches Denken und erleichtert den Zugang zu weiteren romanischen Sprachen wie Spanisch oder Italienisch.
Wirtschaft und Ernährung
Unser Wahlpflichtfach „Wirtschaft & Ernährung“ bietet Schülerinnen und Schülern eine ausgewogene Kombination aus praktischen und theoretischen Alltagskompetenzen – sinnvoll gestaffelt über vier Schuljahre.
Sport und Gesundheit
Das Wahlpflichtfach Sport und Gesundheit kombiniert praktische Bewegungserfahrungen mit theoretischem Hintergrundwissen. Inhalte wie Trainingslehre, Ernährung, Sportgeschichte und Fair Play ergänzen den vielseitigen und spielerischen Sportunterricht. Neben der Förderung der körperlichen Fitness stehen auch Motivation, Teamgeist und Freude an Bewegung im Mittelpunkt.
Darstellendes Spiel
Im Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel dreht sich alles um Theater – aber nicht so, wie man es vielleicht aus einer Theater-AG kennt. Dieses Schulfach ist vielfältig, lebendig und steckt voller Möglichkeiten, sich selbst kreativ auszuprobieren.
Informatik
Durch die zunehmende Digitalisierung sind technische Medien heute ein wichtiger Teil unseres Alltags, sowohl zu Hause, in der Schule als auch bei der Arbeit. Viele Aufgaben lassen sich ohne Medien kaum noch erledigen, und man braucht bestimmte Fähigkeiten im Umgang mit ihnen.
Handwerk und Technik
Im Fach „Handwerk und Technik“ der IGS-Zell lernen die Schüler*innen technische Zusammenhänge verstehen, Probleme kreativ lösen und eigene Ideen mit technischem Wissen und handwerklichem Können in greifbare Produkte verwandeln.
Ansprechpartner
Simone Wirtz (Wir) | Konrektorin
Stufenleiterin 5/6
