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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)
2010

Archiv für das Jahr: 2010

Schüler verkaufen Mosaikkugeln

verfasst am 20. April 2010

Die Klasse 6d hat in den letzten Wochen Kugeln mit Mosaik gestaltet. In mühevoller Geduldsarbeit sind diese Meisterwerke im Kunstunterricht entstanden. Jeder der Schüler durfte eine Kugel für sich gestalten. Fünf weitere entstanden in Gemeinschaftsarbeit, um sie zu verkaufen. Der Erlös dieses Verkaufs soll für die bevorstehende Klassenfahrt in der Klassenstufe 7 verwendet werden. Die in Gelb-, Blau- und Rottönen gehaltenen Kugeln sind zum Preis von 50,-€ zu erwerben. Durch die hohen Materialkosten (Tonkugel, Kleber) kommt dieser stolze Preis zustande. Es soll natürlich neben der Arbeitszeit auch noch ein Gewinn für die Klasse entstehen.

Mosaikkugeln

von Martin Richerzhagen

Afrika hält Einzug in die Cafeteria des Krankenhauses

verfasst am 4. Februar 2010

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Klasse 5c präsentieren stolz ihre ersten Arbeiten aus dem Kunstunterricht in einer Ausstellung in der Cafeteria des Zeller Krankenhauses.
Sie haben in den letzten Wochen und Monaten die Technik des Farblinolschnitts erlernt. Ihre Motive zeigen die erste Auseinandersetzung mit dem Thema Afrika, das die Kinder nach den Osterferien in einer Fächer übergreifenden Afrika-Projektwoche noch vertiefen werden.

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Die aufwändige und schwierige Technik des Vier-Farben-Linolschnitts haben alle gut bewältigt und manch einer benötigte das ein oder andere Pflaster, wenn das Linolmesser abrutschte. In dieser Ausstellung werden die Arbeiten der ganzen Klasse gezeigt. Besonders beeindrucken die Arbeiten von Paula Kochhan, Johanna Bauer, Johanna Müller und Luisa Dzeik, die alle als Motiv einen Löwen zeigen. Ein Meisterwerk ist der Druck von Martin von Sikorski, der eine Giraffe dargestellt hat. Leon Scheid hat sich als einziger an ein Landschaftsmotiv herangewagt.

Niklas Bauer lässt seinen Affen fröhlich schaukeln, wogegen der Affe von Sophia Reis kopfüber nur noch an seinem Schwanz am Ast hängt. Das wohl schwierigste Motiv, die Darstellung von Menschen, haben Marcel Brozio, David Neukirchen, Giacomo de Salvia und Matthias Weis hervorragend gemeistert, obwohl sie noch keinerlei Vorkenntnisse von Proportionen des menschlichen Körpers hatten. Ihre Drucke zeigen Afrikanerinnen.

von Martin Richerzhagen, IGS Zell

Uraufführung: Kinderhymne beim Zeller Neujahrsempfang

verfasst am 12. Januar 2010

Es war bitterkalt, als die Kinder am 8. Januar mit ihren Eltern vor der Zeller Schwarze Katz-Halle eintrafen und im Dunkeln auf Inge Holek warteten, die die Halle aufschließen sollte. Viele waren trotz Schnee und Glatteis vom Hunsrück oder von anderen Orten der Mosel gekommen um beim Neujahrsempfang der Stadt Zell zum ersten Mal in der Öffentlichkeit die IGS-Kinderhymne zu singen. In der Halle trafen außer den Musiklehrerinnen Linda Langer und Michaela Koch auch bald der Chorleiter Helmut Bremm, einige Lehrer und die Musiker der Orchestervereinigung Zell ein. Schon die Generalprobe machte auf die anwesenden Eltern einen starken Eindruck.
Bei der Generalprobe
Das Vorbild der Hymne, die hier uraufgeführt wurde, entstand als Schulhymne an der IGS Bonn. Das Lied wurde zur Bonner Kinderhymne und schließlich 2006 bei einem internationalen Fest (50. Geburtstag der UN) in Bonn zur Deutschen Kinderhymne. Der Text der Vorlage stammt von Kindern der IGS Bonn. Kinder der Zeller Schule veränderten ihn so, dass daraus die Hymne der IGS Zell wurde. In Bonn wurden die Kinder noch begleitet vom Beethoven-Sinfonieorchester. Martin Thomas, der Vorsitzende der Zeller Orchestervereinigung, hatte die Noten für die Besetzung eines Blasorchesters umgeschrieben und so konnte in der Zeller Schwarze Katz-Halle die Orchestervereinigung Zell die Kinder begleiten.

Das Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Zell findet im Vorfeld der Zeller Zukunftskonferenz statt, bei der die Menschen der Region gemeinsam Wege finden wollen, die wirtschaftliche Situation und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Eine neue Schule mit der Möglichkeit zum Abitur ist ein Motor für Zukunft schlechthin. Daher beteiligt sich die IGS Zell mit eigenen Projekten an der Zukunftskonferenz. Denn wenn eine Region für Jugendliche attraktiver werden soll, dann muss man diese Jugendlichen in deren Entwicklung mit einbeziehen!

Als sie an der Reihe waren, zogen die Kinder zu Marschmusik-Klängen in einer endlos langen Reihe in die Halle ein und eins nach dem anderen nahm seinen Platz auf der Chorbühne ein. Es entstand ein großartiges Bild: Über 100 Kinder standen in acht Reihen auf Chorstufen, die die ganze Bühne einnahmen. Sie sangen zur Begleitung der Orchestervereinigung mit ihren klaren Stimmen voller Begeisterung: „Du kommst voran und findest deine Stärken! …Denn die Freundschaft zählt hier viel und manches geht im Spiel! …Schau voran und erkenn dein Ziel, mit Herz und Kopf, da erreichst du viel.“ Da gab es so manchen im Publikum, dem vor Rührung die Tränen über die Wangen liefen.

Als das Publikum nach dem letzten Vers der IGS-Hymne „…bauen dieses Land fürs Leben und Erfolg ist unser Lohn“ laut applaudierte, strahlten die Kinder der IGS Zell vor Freude. Sie hatten es geschafft, die Menschen mit ihrem Gesang in ihrem Innersten zu berühren.

Kinder mit Chorleiter Helmut Bremm und einigen Zuschauern

Stadtbürgermeister Hans Schwarz bekräftigte in seiner Rede, dass er die Bedeutung der neuen Schule für die Region sehe und zu ihrer guten Entwicklung beitragen möchte. Landrat Manfred Schnur sagte, er sei stolz darauf, Schulträger dieser Schule zu sein.

Stolz können auch alle sein, die zu dieser Aufführung beigetragen haben: Kinder, Lehrer, Chorleiter, Eltern, Orchestervereinigung und Stadtbürgermeister!

von Michaela Koch

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