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IGS Zell
Integrierte Gesamtschule Zell
Am Schulzentrum · 56856 Zell (Mosel) · · +49 (0) 6542 9897 30
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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

Schüler gestalten Gräberfeld

verfasst am 1. November 2011

Zuerst überraschte uns dieser ungewöhnliche Auftrag, Kunst für das neu entstandene Gräberfeld zu kreieren, das für Urnenbestattungen angelegt worden ist. Die Anfrage kam von Herrn Michael Stürmer: Er hatte die Idee, sich an die Schule zu wenden. Der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, benötigte diesmal einige Zeit für die inhaltliche und praktische Vorbereitung. Schnell war der Kontakt zu der Deutschen Friedhofgesellschaft hergestellt. Mit Vorschlägen zur Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 begeistert werden. Zu Beginn des Schuljahres begannen die jungen Künstler mit den Entwürfen.

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Aus der Vielzahl der Werke suchten die Vertreter der Friedhofsgesellschaft, Frau Könsgen und Herr Umscheiden, die gelungensten Arbeiten aus. Für diese Entscheidung galten nicht nur die Qualität der Umsetzung, sondern auch das Thema der Darstellung. In der Mitte des Feldes auf den Stufen zum dahinterliegenden Weinberg sollten vier Bleche stehen, aus denen die lebensgroßen Umrisse von einer Frau, einer weiteren Frau mit Kind, einem Mann und einem älteren Mann ausgeschnitten wurden.

In die Negativform wurden die Figuren wieder eingesetzt aber in einer Bewegung. Dafür mussten die Umrissfiguren erneut aus weiteren Blechen ausgeschnitten werden. Nur die Figur des Mannes in der Mitte der Gruppe blieb leer, sie ist weiter hinten auf dem Weg in dem Weinberg aufgestellt. Die Idee war, dass aus dieser Gruppe eine Person fortgegangen ist. Sie fehlt, sie ist vorausgegangen, aber ihr Rahmen bleibt bei den Hinterbliebenen. Links und rechts neben den Treppenstufen entstanden Bilder aus Blech, die Situationen, Gesten der Trauer und des Trostes zeigen. Ihre Entwürfe dafür wurden mit Hilfe eines Overheadprojektors in der gewünschten Größe auf die Bleche übertragen und anschließend in vielen Stunden ihrer Freizeit mit der Stichsäge ausgesägt.

In den Herbstferien montierte der Metallbaubetrieb Stadtfeld aus Bullay die Bleche auf Rahmen. Benötigte Fundamente erstellten die Mitarbeiter des Zeller Bauhofes. Kurz vor Allerheiligen baute die Firma Stadtfeld die Kunstwerke dann fachmännisch auf. Auf den Blechen sind natürlich die Namen der Schüler verewigt, die die Entwürfe angefertigt haben, sowie die Namen derjenigen, die in mühevoller Arbeit die Motive aus den Blechen geschnitten haben. Jetzt erwarten die Künstler, der Regen möge dafür sorgen, dass die Bleche anfangen zu rosten, damit sie den gewünschten Farbton erhalten.

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verfasst von Martin Richerzhagen

7b verkauft Kunstobjekte Vögel

verfasst am 27. September 2011

Die Klasse 7b hat in den letzten Wochen Metallvögel mit Mosaik gestaltet. In mühevoller Geduldsarbeit sind diese Meisterwerke im Kunstunterricht entstanden. Diese Gartenobjekte sind eine Zier für jede Außenanlage. Die Schülerinnen und Schüler bieten ihre Werke zum Verkauf an. Der Erlös soll für die bevorstehende Klassenfahrt nach Mittenwald verwendet werden. Die in Gelb-, Blau- und Rottönen gehaltenen Vögel sind zum Preis von 50,- € zu erwerben. Durch die hohen Materialkosten (Rohvogel aus Metall mit Laser ausgeschnitten und der teure Silikonkleber) kommt dieser stolze Preis zustande. Es soll natürlich auch noch ein Gewinn für die Klasse entstehen.

Verkauft wird:

  • Im Sekretariat der IGS
  • Bei dem Adventstürchen in Zell am Schwarze Katz Brunnen am 8.12.2011

Schüler zaubern Farbe

verfasst am 5. September 2011

Arbeiten im Stil von Vasarely und Escher zaubern Farbe ins Zeller Klinik-Cafe 

Auf den Spuren von Vasarely und Escher wanderten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b u. 7c seit den letzten Wochen vor den Sommerferien. Jetzt sind die Kunstwerke fertig gestellt. Bei dieser Arbeit ging es besonders um genaue, exakte und sehr sorgfältige Arbeit. Nicht ganz leicht war es, auf den Rundungen der Papprohre zu arbeiten und die schwierigen perspektivischen Verzerrungen und Täuschungen von den beiden großen Künstlern nachzuempfinden. Aber das Ergebnis zeigt wie meisterhaft die Schüler dies bewerkstelligt haben. Ein großes Lob für die enorme Ausdauer der jungen Künstler, die bei dieser Arbeit notwendig war.

 

Von Martin Richerzhagen

 

 

Der Kunstkalender 2012 ist da!

verfasst am 28. August 2011

IGS Zell verkauft Kalender für 2012

Der neue Kunst-Kalender ist da! Er gehört schon zur Tradition des Schulzentrums. Die Blätter zeigen Arbeiten aus dem Kunstunterricht von Ostern 2010 bis Ostern 2011.

Verkauf des Kalenders für 5 Euro:

  • am Elternabend
  • in der IGS Zell
  • bei Herrn Richerzhagen

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Titelblatt

Metallplastiken im Park des Zeller Krankenhauses  (Thema: Winzer) Wahlpflichtfach Kunst Klasse 7

Dieu Vinh Tran, Lisa Lütz, Isabell Blümling, Verena Deis, Katharina Dreis, Ann-Katrin Treis, Oliver Schawo, Janina Justen, MichelleTietze, Cagla Akin, Nadine Kramer, Gulnara Schmitz, Karsten Kucharski, Phillip Schassberger, Martin Schinnen, Tom Simonis, Elina Herpel

Januar

Picasso, Gesichter aus Blech, Klasse 6b

hergestellt in der Museumsschule

Luba Schanin, Victoria Gärtner, Pia Oehne, Milena Schmitz, Angelina Theisen, Jan Wedling

Februar

Plastiken aus Weinbergsutensilien

(nach dem Vorbild von Picasso / Frau mit Kinderwagen)

Wahlpflichtfach Kunst 6.1 Vincent Budinger, Mathias Franze, Peter Fuhrmann, Monique Meid, Lea Reichmeister, Marius Becker, Pascal Fuhrmann, Niklas Jakoby, Marcel Brozio, Samantha Acar, Luisa Dzeik, Sarah Ehm, Paula Kochhan, Johanna Reis, Sophia Reis, Melanie Roediger, Alicia Röhl, Moritz Lenartz, Gina Franzen, Adeline Gorschowski, Sonja Berns, Stella-Maria David, Celine Müller

März

Wandgestaltung/Eingangsbereich Krankenhaus Zell

Klasse 7d

April

Gestaltung von Tellern Klasse 5a u. 5d für den Afrikagottesdienst

Thema: Über den Tellerrand schauen

Marie Luise Reinwarth, Damian Ziaja, Anna-Lena Meurer, Franziska Drathen, Luise Eyserth, Sarah Enk, Jasmin Tran, Florian Gilles, Moritz Richard, Luzy Puhl, Gerrit Kleinz, Marie Sobina

Mai

Gestaltung von Stühlen für das Künstlercafe auf der Leistungsschau

Klasse 7b (Schuljahr 09/010)

Andre Butzen, Ann-Katrin Treis, Felix Sachs, Katharina Dreis, Simon Wallenborn, Isabell Blümling, Helmut Christ, Viktoroa Donsbach, Keanu Sarabia

Juni

Ölpastellkreiden (Schuljahr 09/010)Klassen: 6a-d

Peter Görgen, Luisa Scheid, Luba Schanin, Enrico Leusch, Robyn Malestein, Mathias Franze, Victoria Gärtner, Christina Artemiou, Marvin Jakobs, Jason Stölb, Milena Ostermann, Judith Esser, Lia Rombach, Vincent Budinger

Juli

Nanas, Klassen 5b u. 5d hergestellt in der Museumsschule Köln

Damian Ziaja, Liesa Janzen, Gerrit Kleinz, Silja Stürmer, Olga Schanin, Julia Mees, Sina Stolz, Philipp Engel

August

Wahlpflichtfach Kunst Klasse 7 Thema:  Arbeiten im Weinberg

Dieu Vinh Tran, Lisa Lütz, Isabell Blümling, Verena Deis, Katharina Dreis, Ann-Katrin Treis, Oliver Schawo, Janina Justen, MichelleTietze, Cagla Akin, Nadine Kramer, Gulnara Schmitz, Karsten Kucharski, Phillip Schassberger, Martin Schinnen, Tom Simonis, Elina Herpel

September

Ätzradierung Wahlpflichtfach Kunst 6.4 (Schuljahr 09/010)

Tom Simonis, Martin Schinnen, Martin Beuren, David Goeres, Hanna Gietzen, Katharina Dreis

Oktober

Metall-Mosaik Vögel, Klasse 7d

November

Glasstelen, Klasse 6c, Thema: Wein

Dezember

Kubistisch gestalteter Kopf im Stil von P. Picasso, Wahlpflichtfach Kunst 6.1-3

Janine Brost, Celine Müller, Melanie Roediger, Arleta Adamiszyn, Nils Scheer, Sophia Reis, Johanna Müller, Lea Reichmeister, Luisa Dzeik, Paul Görgen, Mico Al Wassia, Mathias Franze

 

In diesem Jahr haben wir 4 Sponsoren gefunden, die unseren Kalender mitfinanzieren:

  • Auto Klaus
  • Kulturverein „Seitwärts-Aufwärts“
  • Raiffeisenbank Zell
  • Zeller Engineering

 

von Martin Richerhagen

Wie aus Steinen Tiere werden

verfasst am 30. Juli 2011

Ediger-Eller – letzte Schulwoche vor den Ferien

„Wann kommen denn die Großen?“ „Wann machen wir denn die Tiere?“ Diese und ähnliche Fragen hörte A. Buchardt, Klassenlehrerin der 2. Klasse fast täglich, bis der große Tag endlich da war. 25 Siebtklässler der IGS Zell besuchten am 14.6.2011, zusammen mit ihrem Kunstlehrer M. Richerzhagen, die Grundschule in Ediger-Eller und verwandelten gemeinsam mit den Grundschülern den Schulhof in eine Künstlerwerkstatt.

Zu Beginn legte sich jede Gruppe ihren „Steinblock“ zurecht und für die Grundschüler war es unvorstellbar, wie dieser sich in Lieblingstier verwandeln sollte. Vor allem René (Kl. 2), der sich als Tiere zwei Vögel ausgewählt hatte, stellte sich, Elina (Kl.7d) und Regine (Kl. 7d) vor eine große Herausforderung, die die drei hervorragend meisterten.

Unterstützt wurde dieses Projekt durch K. Gamradt, Mutter eines Schülers und Mitglied des Schulelternbeirates der IGS, die tatkräftig mit anpackte.

Sowohl die Schüler und Schülerinnen der IGS, als auch die Grundschüler zeigten an diesem Tag enorme Ausdauer, bis dann schließlich gegen 16.00 Uhr alle Tiere fertig waren.

Es war ein gelungener Tag mit tollen Ergebnissen, der sowohl den Großen, als auch den kleinen sehr viel Spaß machte!

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Afrika zu Gast im Klinik Café

verfasst am 31. Mai 2011

Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS.

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen.

Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

Eucharistie kreativ

verfasst am 30. Mai 2011

Kreative Auseinandersetzung mit der Eucharistie (April 2011)


Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d setzten sich kreativ mit dem Thema Abendmahl und Eucharistie auseinander. Sie planten und gestalteten Collagen und setzten auch Ideen in inszenierte Fotografie um. Marcel Thelen und Tom Simonis schufen eine Collage mit Gesellschaftskritik. Sie setzten Handys an den Tisch des letzten Abendmahls.

„Mit der Collage drücken wir aus, dass sich viele Menschen keine Zeit mehr nehmen zum Gespräch oder um sich zu treffen. Stattdessen schreiben sie SMS. Es fehlt der soziale Kontakt. Neben diese Gesellschaftskritik haben wir in den Handys Bilder vom Krieg montiert, um zu zeigen, dass die christliche Botschaft, den Nächsten zu lieben, auch heute noch oft missachtet wird, und sogar in einigen Ländern religiöser Krieg geführt wird.“

Jannic Justen und Alexander Pielen schrieben zu ihrer inszenierten Fotografie:

„Mit dem Bild wollen wir ausdrücken, dass die Wohlhabenden meinen, sie besäßen das Exklusivrecht an Jesus. Sie glauben, dass sie Jesus für  sich kaufen können, indem sie oft in die Kirche gehen, viel spenden und nach außen sehr fromm erscheinen. Sie glauben, dass es Jesus besser gefällt, wenn man zeigt, was man alles für die Kirche tut. In ihren Augen sind die armen Leute, die nicht so viel geben können und nicht so oft in die Kirche gehen können, nicht „würdig“, mit Jesus an einem Tisch zu sitzen.“

Ella Pies, Michelle March, Thea Drahten und Kerstin Brück schrieben:

„Mit unserer Collage wollten wir zeigen, dass Gott die ganze Welt in seinen Händen hält, alle Menschen die Botschaft des Abendmahls kennen lernen und daran teilhaben können. Jesus ist nur mit Händen dargestellt, weil er durch das Brotbrechen erkannt wird wie bei den Emmausjüngern.“

Diese und auch die anderen 10 Arbeiten zeigen, wie intensiv sich die Schüler im Religionsunterricht mit dem Thema Eucharistie und Abendmahl auseinandergesetzt haben. Die Idee zu diesem Projekt entstand ganz zufällig, da ihr Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts bei der Suche nach geeignetem Bildmaterial auf Bilder und Verfremdungen des Bildes von Leonardo da Vinci gestoßen ist. Sofort waren die Schüler begeistert und hatten eigene Ideen für ihre Arbeit. Parallel hatte Professor Peter Orth, Rektor der katholischen Fachhochschule in Mainz, angefragt, ob die Schule Praxisbeispiele für einen Artikel zum Thema „Kreative Elemente im Religionsunterricht“ liefern könnten. So schrieb er nach Erhalt der Arbeiten der IGS Schüler: „Ihre Ideen und die Produkte der SchülerInnen sind wieder beeindruckend“. Neben der Veröffentlichung in der Zeitschrift werden die Arbeiten mit den von den Schülern angefertigten Erklärungen in den nächsten Wochen in der Kirche der Jugendbildungsstätte Marienburg zu sehen sein.

von Martin Richerzhagen

Kunst in den Grünanlagen des Zeller Krankenhauses

verfasst am 12. Mai 2011

Pünktlich zur Einweihung der Paliativstation konnten die Metallplastiken des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 in den Anlagen aufgestellt werden. Zuvor wurden sie ausgestellt bei dem Firmenjubiläum der Firma Kessler.

Die jungen Künstler hatten zuerst Zeichnungen angefertigt, anschließend ihre Zeichnungen mit Hilfe eines Overheadprojektors auf Bleche übertragen  und zuletzt an vielen Nachmittagen und Stunden ihrer Freizeit die Figuren unter einem enormen Lärm mit der Stichsäge ausgesägt. Nun haben sie ihren Bestimmungsort in den Parkanlagen gefunden. Dies war wieder einmal ein gelungenes Projekt, auf das die Schülerinnen und Schüler der ersten Wahlpflichtfachgruppe Kunst der IGS mit Recht stolz sein können.

Von Martin Richerzhagen

Ausstellungen bei dem Jubiläum der Firma Kessler

verfasst am 3. Mai 2011

Seit Anfang des Schuljahres schufen viele Klassen und Wahlpflichtfachgruppen des Fachbereichs Kunst außergewöhnliche Objekte und Kunstwerke, die dem  Jubiläum der Firma Kessler einen einzigartigen Rahmen geben sollten. Mit der finanziellen Unterstützung von Kessler konnten diese Werke entstehen.

Die Wahlpflichtfachgruppe Kunst 6.1 beschäftigte sich mit Picasso und baute im praktischen Teil ihres Unterrichts lebensgroßeWinzerskulpturen aus Metallschrott. Vorausgegangen war eine mühevolle Suche nach geeigneten Winzergegenständen. Durch die große Auswahl von interessanten Teilen konnten sie ihre Figuren an vielen Nachmittagen in der Schule zusammenschrauben, kleben oder mit Draht verbinden. Jede der Figuren zeigt, wie phantasievoll und kreativ sie ihrem Vorbild Pablo Picasso nacheiferten. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit der Plastik „Frau mit Kinderwagen“ von Picasso, die im vergangenen Jahr alle Klassen im Original im Museum Ludwig in Köln gesehen und besprochen hatten.

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c gestalteten Glasstelen, die beim Jubiläum Farbe in die Geschäftsräume der Firma zauberten. Dieses Projekt war nur durch einen Zufall möglich geworden. Lange versuchte der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, preiswert an Glasplatten (Sicherheitsglas mit geschliffenen Kanten) zu kommen, bis ihm plötzlich ein Arbeiter mit einer solchen Platte entgegenkam. Dieser entsorgte gerade die Einlegeböden von Vitrinen, die bei Umbauarbeiten wegfielen. Sie eigneten sich hervorragend für dieses Projekt. Die Firma Kessler schweißte anschließend Halterungen, die auf eine Gehwegplatte montiert wurden. So können die Schüler ihre Glasstele zu Hause wunderbar dekorativ präsentieren.

Die Klasse 6d bemalte Weinflaschen, was sich bei der Arbeit nicht so ganz leicht umsetzen ließ. Schwierig war es, auf der Rundung die Farbe aufzutragen. Aber auch dies Projekt gelang den IGS-Schülern.

Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 7 zeichnete zuerst Entwürfe, die dann mit Hilfe des Overheadprojektors auf Bleche übertragen wurden. Unter einem Höllenlärm sägten die jungen Künstler ihre Figuren mit der Stichsäge aus. Diese Arbeiter im Weinberg zogen schon am gleichen Abend nach der Jubiläumsfeier um in das Gelände des Zeller Krankenhauses, in dem sie ihren Bestimmungsort fanden. Dies Projekt war nur möglich durch die großzügige Unterstützung des Krankenhauses. Am Abend des Jubiläums durften die anderen Werke abgeholt werden und werden ab sofort viele Gärten und Häuser schmücken. Die Schüler hatten schon sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet.

von Martin Richerzhagen

Schüler bepflanzen eigenen Weinberg (07.04.2011)

verfasst am 12. April 2011

Lesen Sie den Artikel, der am 7. April in der Rheinzeitung erschien:

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