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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)
Articles by: igsznadmin

Verkauf von Ruandawaren und Schulkalender

verfasst am 26. November 2021

Elternsprechtag 26.11.2021

Erfolgreiche Aktion “Kaufen und Spenden” im Globus

verfasst am 21. November 2021

10.12

Alle Pakete sind in Ruanda angekommen!

Vielen Dank für die Unterstützung!

20.11.2021

Wir konnten 4 Pakete nach Ruanda senden!

Spendenübergabe für Ruanda

verfasst am 5. Oktober 2021

IGS Zell spendet 5050 Euro an die Partnerschule Groupe Scolaire St. Augustin in Byumba

Die Unterstützung der Partnerschule Groupe Scolaire St. Augustin in Ruanda ist der Schulgemeinschaft der IGS Zell sehr wichtig. Zurzeit werden dort in Byumba eine Halle zur Schülerspeisung und eine Küche errichtet, die als Mensa dienen sollen. Bisher hatten die Schüler in Ruanda nicht die Möglichkeit ihr Mittagessen außerhalb der Klassenräume einzunehmen. Das Essen wurde zentral auf offenem Feuer gekocht und dann in die Klassen gebracht. Oft war es dann schon kalt geworden.

Dank der Unterstützung von der IGS Zell, die in den vergangenen Jahren mit der Afrika-Woche, dem Tagwerk Ruanda und dem Ruandalauf von 2019 rund 5050 Euro sammelte, können nun die Speisehalle und die neue Küche fertiggestellt werden.

„Durch den Kontakt mit Ruanda lernen unsere Schüler Verantwortung in einer globalisierten Welt zu nehmen“, lobt Schulleiterin Elke Raetz die Spendenaktion der IGS. Bettina Salzmann, Vorsitzende vom Förderverein der IGS, freut sich über die Arbeit der Schule: „Als UNESCO-Projektschule ist der Kontakt mit Ruanda prägend für alle Beteiligten.“ Nach der langen Pause durch die Corona-Pandemie konnte nun die Spendenübergabe über den Förderverein nach Ruanda erfolgen.

 

Metallkunstwerk „Schmelztiegel Moselland“ in Bremm

verfasst am 16. Juli 2021

Metallkunstwerk „Schmelztiegel Moselland“ in Bremm

Am Samstag 10.7.2021 wurde das große Metallkunstwerk  mit dem Mosellauf und Köpfen von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bruchsteinwand im Eingang zum Calomont Klettersteig angebracht. Dies war nur durch die tatkräftige Unterstützung von vielen Bremmern möglich, die tatkräftig mit anpackten. Vor Monaten wandte sich Rita Bretz an die IGS mit der Bitte, eine Wandgestaltung zu übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst und Handwerk 7 und einige Schüler der Klasse 8a sammelten Ideen und entwarfen Bilder im Homeschooling. Die Ideen beschäftigten sich mit Wein, dem Calmont, dem Ort Bremm, der Moselregion, den Touristen, dem Wandern und Fahrradfahrern und dem Frieden. Auch Sprüche an Fachwerkhäusern wurden in die Planung miteinbezogen  wie z.B. „Lass Fremde stets willkommen sein,
und schenk uns jährlich goldnen Wein“. Der Anfang dieses Spruchs brachte uns auf die Idee, sich mit den Einwanderern unserer Moselregion zu beschäftigen. Zu allen Zeiten kamen Menschen in unsere Moselregion und ließen sich hier nieder.

Auch das Lied „Unser Stammbaum“ von den Bläck Fööss unterstreicht die entstandene Idee: Refrain: Su simmer all he hinjekumme, mir sprechen hück all dieselve Sproch. Mir han dodurch su vill jewonne. Mir sin wie mer sin, …

Aus der Vielzahl von Ideen wurde diese Idee (Arbeitstitel: „Schmelztiegel Moselland“  dann auch umgesetzt: zuerst ein dreidimensionales Modell aus Pappe erstellt, bevor die eigentliche Arbeit beginnen konnte. Mit dem Overheadprojektor wurden die Entwürfe auf die riesigen Bleche übertragen, dann übernahm Cedric Liel (Klasse 8a) die Arbeit mit der Stichsäge, alle Teile auszusägen. Durch Corona hat er dies in seiner Freizeit bewerkstelligt. Mit großer Ausdauer und großem Engagement schaffte er diese Arbeit an nur einem Nachmittag. Vielen Dank für den enormen Einsatz. Metallbauer Rudolf Franzen aus Ediger, der schon in der Planung bei diesem Projekt dabei war, schweißte nun alle Teile zusammen. Leider konnte es nicht an dem geplanten Ort angebracht werden. Aber der neue Ortsbürgermeister mit seinem Gemeinderat fanden schnell einen anderen Platz für das bereits fertiggestellte Kunstwerk. Sie entschieden sich für den Eingang zum Klettersteig. Hier wirkt es phantastisch, wie alle Helfer sich selbst überzeugen konnten. Zuvor hatte Rita Bretz die bereits gerosteten Metallflächen mit Öl versiegelt. Im August soll das Kunstwerk mit einer kleinen Feier eingeweiht werden. Bis dahin wird auch noch eine Infotafel dem Betrachter die nötige Erklärung liefern.

Entwurf:

 

 

 

 

 

 

 

 

Herstellung: 

Anbringen am Calmont 10.7.2021:

Einweihung:

Presse: 

Bücherbahnhof Bullay

verfasst am 14. Juni 2021

Bücherbahnhof Bullay im neuen Gewand

 

Die Gemeinde Bullay hat seit dem Sommer letzten Jahres das Buswartehäuschen im Umweltbahnhof Bullay grundsaniert und einem neuen Zweck zugeführt. Leider wurde der schöne Warteraum immer wieder beschädigt, verunreinigt und demoliert. So entstand die Idee, diesen Raum anderweitig zu nutzen. Seit einem Jahr werden hier regelmäßig Bücher abgegeben und entnommen. Das ausliegende Gästebuch dokumentiert dies. Seitdem gab es keinerlei weitere Beschädigungen an Mobiliar und Einrichtung mehr. Vor Monaten bat die Gemeinde die Kunstabteilung der IGS Zell, das Wartehäuschen auch äußerlich zu verändern und zu gestalten, damit es als Bücherbahnhof zu erkennen ist. Die Schüler der IGS setzten sich mit der Thematik auseinander und gestalteten zahlreiche Entwürfe. Aus diesen suchten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bücherbahnhofs einen Entwurf aus. Die Wahlpflichtfachgruppe Kunst Klassenstufe 10 war sofort bereit an einem Projekttag den Auftrag durchzuführen. Jetzt nach den Pfingstferien wurde bei strahlendem Sonnenschein das geplante Kunstprojekt umgesetzt. Wegen der Corona-Auflagen arbeiteten sie in zwei Gruppen. Für die Arbeit war es notwendig, ein Gerüst zu einzusetzen. Dabei entdeckten die fleißigen Schülerinnen und Schüler, dass zwei weitere Wände sehr verschmiert, besprüht und mit Edding verunstaltet waren. Um das Kunstprojekt abzurunden, wurden kurzerhand auch diese beiden Wände verschönert, so dass das ganze jetzt ein freundliches und einladendes Gesamtbild zeigt. Damit der Projekttag überhaupt stattfinden konnte, übertrugen Jan und Sinan den Entwurf mit einem Overhedprojektor auf die Wand. Dafür kamen die beiden engagierten Schüler Freitags abends (Beginn der Pfingstferien), um im Dunklen die Konturen zu zeichnen. Die beiden hatten nicht so viel Glück mit dem Wetter, da nach einem sonnigen Tag der Abend mit Überraschungen aufwartete. Durch Regen und plötzlichen Sturm wurde ihre Arbeit enorm erschwert. Immer wieder verschob sich die Folie. Viele Passanten lobten die jungen Künstler für ihre Arbeit und ihren Einsatz. Der Bürgermeister Mathias Müller bedankte sich nach der Fertigstellung bei den Schülern für die gelungene Gestaltung.

 

Ausgewählter Entwurf:

 

 

 

 

 

Weitere Entwürfe:

21.5 Motiv angebracht:

Projekttag 10.6.2021

Presse:

Fertigstellung Bauprojekt “Küche für die Schulspeisung”

verfasst am 11. Juni 2021

15.6

29.6.2021

26.7.2021

11.9.2021 Fertigstellung der Küche

 

Abschlussbericht vom Ministerium

 

Lieber Herr Richerzhagen,

den Abschlussbericht zu dem Projekt “Bau und Ausstattung einer Küche, Lieferung und Installation einer 10 ³ Zisterne” an Ihrer Partnerschule, der Groupe Scolaire Byumba Catholique St. Augustin habe ich nun per Post an Sie gesendet.

Ich danke Ihnen und Ihrer Schule auch hier noch einmal ganz herzliche für Ihr tolles Engagement!

Herzliche Grüße aus Mainz

Jenny Bauer

Referat Partnerland Ruanda / Entwicklungszusammenarbeit

MINISTERIUM DES INNERN UND FÜR SPORT

RHEINLAND-PFALZ

22.11.2021

Schulgemeinschaft der IGS Zell trauert um Emanuel Singizumukiza aus Ruanda

verfasst am 6. April 2021

Auf tragische Weise ist unser Freund Emanuel ums Leben gekommen. Beim Anstreichen berührte er eine offene Stromleitung. Gestern hat uns diese traurige Nachricht erreicht. Emanuel war 2019 mit drei weiteren Schülern, einer Lehrerin und seinem Schulleiter zu Gast bei uns in Zell. Seit dieser Zeit verband uns eine enge Freundschaft. Viele unserer Schulgemeinschaft haben ihn in Zell kennengelernt. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in einer bedrückenden Zeit.

Fotos von dem Besuch 2019

Sehnsüchtig erwartete Pakete erreichten endlich die Partnerschulen

verfasst am 5. April 2021

Trotz der Corona Pandemie haben unsere Pakete, die wir Ende November mit DHL versendet hatten, die Empfänger erreicht. Diesmal hat der Transport viel länger gedauert, und auch die Abholung in Kigali war schwierig, da niemand aufgrund der Ausgangssperre nach Kigali fahren durfte. So lagen unsere Sendungen im Postlager in der Hauptstadt. Jetzt sind die Pakete aber in Byumba und Kirenge. Schüler und Lehrer freuen sich über die Schulbedarfsartikel und hoffen, dass sie bald im Unterricht verwendet werden können. Aber auch die Schuhe, T-Shirts, Zahnbürsten, Decken und Rucksäcke werden jetzt an Bedürftige verteilt. In der Pandemie haben viele Familien kein Einkommen, da sie oft nur als Tagelöhner arbeiten. Dieser Verdienst fällt zur Zeit weg, so sind unsere Sachspenden dringend benötigt. Anders als in den Jahren zuvor konnten wir leider keine Globus Aktion „Kaufen und Spenden“ durchführen und die gesammelten Spenden vor Ostern und vor Weihnachten versenden. Im November haben wir trotz der ausgefallenen Aktionen 60kg nach Ruanda versenden können. In den Paketen waren auch unsere Schulkalender 2021 für den Bischof, Mitarbeiter im Rheinland-Pfalz Büro in Kigali und viele Freunde. Trotz des verspäteten Eintreffens war die Freude über den Kalender groß.

Kunstwerk des Monats November 2020

verfasst am 17. Februar 2021

Kunstwerk des Monats

Das Kunstwerk des Monats November stammt von einer Schülerin der Klasse 5b.

Name:   Emma Reichert

Klasse:   5b

Technik:    Farblinolschnitt

Thema:     Afrika

Weihnachtsgrüße aus Ruanda

verfasst am 23. Dezember 2020

Ursula Ohly <>

Auch von mir gute Wünsche für ein erholsames Weihnachtsfest und einen guten Start in ein coronareduziertes Jahr, Ursula

Beatrice
Ruanda Revue Bericht über Uta Düll
Ruanda Revue Bericht über Uta Düll

Post von Dr. Uta Düll

GIBT ES KEINE WEIHNACHTEN?

Natürlich ja!
Leiser und tiefer, eher
wie der erste, in dem Jesus geboren wurde, in Einsamkeit.
Ohne viel Licht auf Erden,
aber mit dem des Sterns von Bethlehem,
der die Wege des Lebens in seiner Unermesslichkeit beleuchtet.
Ohne kolossale königliche Paraden,
aber mit der Demut, uns
als Hirten und junge Menschen auf der Suche nach der Wahrheit zu fühlen .
Ohne große Massen und mit bitteren Abwesenheiten,
aber mit der Gegenwart eines Gottes, der alles füllen wird

GIBT ES KEINE WEIHNACHTEN?

Natürlich ja!
Ohne überfließende Straßen,
aber mit einem brennenden Herzen
für denjenigen, der
ohne Lärm oder Feste kommen muss ,
weder Beschwerden noch Gedränge …
Aber indem er das Geheimnis ohne Angst
den „Herodes-covid“ lebt, die behaupten,

selbst den Traum der Hoffnung wegzunehmen.
Weihnachten wird stattfinden, weil GOTT auf unserer Seite ist
und wie Christus in einer Krippe
unsere Armut, unsere Prüfungen, unsere Tränen, unsere Qualen und unser Waisenhaus teilt .
Weihnachten wird stattfinden, weil wir
inmitten so viel Dunkelheit göttliches Licht brauchen .
Covid19 wird niemals in der Lage sein, das Herz oder die Seele zu erreichen
von denen, die ihre Hoffnung und ihr hohes Ideal in den Himmel setzen.

WEIHNACHTEN WIRD ES GEBEN!
WIR SINGEN WEIHNACHTSLIEDER!
GOTT WIRD GEBOREN UND BRINGT UNS FREIHEIT!

Leoz, Spanien

Gikonko, 2. Advent 2020

Liebe Verwandte und liebe Freunde weit weg,

 

zu diesem besonderen Weihnachtsfest will ich Euch ganz herzlich grüßen. Ja, es wird ein anderes Weihnachten sein, wird vieles Gewohnte ändern, aber vielleicht uns auf das Wesentliche verweisen: ein besonderes Weihnachten!

So wünsche ich Euch und uns, dass wir uns die Freude, die Hoffnung auf Frieden, auf eine Lösung der Pandemie und vielleicht auch die Hoffnung, dass nach Covid doch einiges anders weiter gehen wird: bewusster, überlegter, verantwortungsvoller mit der Welt, der Natur, unseren Mitmenschen…

Ich habe gut reden: hier in Rwanda sind wir ja nach wie vor fast von der Pandemie verschont. Mit den wenigen Fälle war ich jeden Falls nicht konfrontiert, ich habe noch keinen einzigen Fall gesehen oder auch nur vermutet. Dennoch tragen wir brav unsere Masken, das mit dem Abstandhalten ist in Afrika deutlich schwieriger…

Das Jahr begann für mich, traditionell in der Schweiz bei unseren Familien-Skiferien, wunderbar wie immer, noch ganz unbeschwert: Berge, Sport, Familie, Natur, Freunde…, freudiges Wiedersehen mit unserer Mitschwestern auf dem Kupferberg und auch manchen Freunden. Nach meiner Rückkehr Ende Januar hatte ich die Freude mehrere Besuchergruppen zu empfangen, v.a. die Freunde von Fly&Help, auch die erste Famulantin, bis das am 20.März jäh zu Ende war: Look-down: Grenzen zu, Ausgangsperre nachts, tags nur bis zu der Provinzgrenze, Schulen/Kirchen/Versammlungen zu, keine öffentlichen Verkehrsmittel… die Patientenzahl sank nur wenig, doch langweilig war uns nicht: wir nutzten die Zeit für NCD (non-communicable-diseases) und Hepatitis-screening, denn erst mal hatten wir weder Masken noch sprach man groß vom Abstandhalten. Jeden Tag war ein Team mit 8-10 Mitarbeitern auf den Hügeln, und wir hatte bei dieser Community-Approach-Medizin viel Spaß. Wir sahen zwar keine Corona-Fälle doch unsere Bevölkerung litt unter den indirekten Folgen: all die kleinen Jobs fielen weg, die kleinen Verdienstmöglichkeiten, aber auch die Überweisungen an die Familien auf dem Land. Gerade die älteren Menschen litten an Hungern, so waren und sind wir bis heute froh, diesen Menschen regelmäßig mit Lebensmittel helfen zu können. Allen, die dazu beitrugen und tragen herzlichen Dank.

Auch wurden wieder 10 Häuser fertig, die Bilder könnt Ihr in unserem Rundbrief sehen.

https://institut-st-bonifatius.de/bilder/Downloads/Download-Dokumente/Rundbrief_2020.pdf?m=1604045750&

So war das Jahr arm an Besuchern. Nun gerade eben wagte sich Hanne Fleischmann aus dem Missionsärztlichen Institut Würzburg zu uns. Die lang schon geplanten Vorbereitungen für die Akkreditierung konnten wir in Angriff nehmen. Ein langwieriger Prozess, viel Papier, davon wird keiner gesünder, ist aber absolut notwendig.

Mir geht es -Gott Lob- immer sehr gut. Meine Hügeltouren, die mir am Herz liegen, musste ich weitgehend alleine unternehmen. Aber nur zu Fuß auf den staubigen Wegen lernt man die Menschen, ihre Sorgen und Nöte, die Realität richtig kennen.

So wünsche ich allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, das stattfinden wird, anders aber doch ganz sicher!

Für 2021 wünsche ich uns, dass wir diese Erfahrungen so schnell nicht vergessen, wünsche ich jedem, das was er braucht und was ihm guttut

Seid umarmt (mit Maske und aus der Distanz)

Eure Uta Elisabeth

 

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