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IGS Zell
Integrierte Gesamtschule Zell
Am Schulzentrum · 56856 Zell (Mosel) · · +49 (0) 6542 9897 30
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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)
Aktuelles

Seniorennachmittag an der IGS Zell am Freitag, den 13. März nachmittags

verfasst am 10. März 2026

Nach dem erfolgreichen Seniorennachmittag in der Weihnachtszeit lädt die Klasse 8c der IGS Zell erneut im Rahmen eines Verantwortungsprojektes alle Senioren und Seniorinnen rund um Zell ab 65 Jahren herzlich zu einem gemütlichen Nachmittag ein.

Am Freitag, den 13. März 2026 von 14:00 – 17:00 Uhr können bis zu 45 Gäste gemeinsam mit uns Oster- und Stimmungslieder singen, basteln und bei Bingo ihr Glück versuchen. Das Programm wird am Nachmittag ebenfalls zeitweise von Klaviermusik einer Mitschülerin begleitet.

Für Getränke, Kaffee, Kuchen, Brötchen und gute Laune ist gesorgt. Die Klasse 8c freut sich auf einen gemütlichen Nachmittag. Wenn sie dabei sein möchten, schreiben Sie uns unter Angabe Ihres Namens, evtl. Telefonnummer für Rückfragen zur Anmeldung eine E-Mail an: 

Die Annahme der Anmeldung erfolgt nach Eingang der E-Mails. Sie erhalten eine Rückmeldung, ob Sie daran teilnehmen können oder nicht. Wir freuen uns, wenn unser Angebot zahlreich angenommen wird und wir einen schönen, gemeinsamen Nachmittag miteinander verbringen können.

(Klasse 8c der IGS Zell)

Gewinner beim Malwettbewerb der Raiffeisenbank 2025/26

verfasst am 2. März 2026

Leider kann ich keine Bilder veröffentlichen! (Uhrheberecht)

 Anschreiben:

E-Mail:

Zell, 31.12.2025

 

Integrierte Gesamtschule Zell

Martin Richerzhagen

Klassen: 5a, 5b,5c,5d, 6a, 6b, 6c,6d, WPF 9, WPF 10

Am Schulzentrum

56856 Zell

 

Raiffeisenbank Zell

Balduinstr. 56

56856 Zell

 

Teilnahme am 56. Internationalen

 Jugendwettbewerb ( Malwettbewerb)

Das Motto lautet:

 

Sehr geehrte Frau Müller,

 

Schüler aus den Klassen 5a, 5b, 5c, 5d, 6a, 6b, 6c, 6d, WPF 9, WPF 10 möchten mit ihren Bildern an Ihrem Wettbewerb zum Thema: „Meer entdecken“ teilnehmen. Auf der Rückseite der Bilder haben wir Name, Adresse, Alter, Klasse und Schule angegeben.

 

Mit freundlichem Gruß

Gewinner:

Alterstufe 5/6

1.Platz:

Name:     David Wirtz

Klasse:   5c

Bemerkungen zu meinem Bild:

In meinem Bild zeige ich die bunte Unterwasserwelt. Die Fische schwimmen in einer herrlichen Natur und fühlen sich wohl.

  1. Platz:

Name:     Nela Thiel

Klasse:   6d

Bemerkungen zu meinem Bild:

Die Riesenkracke beschützt  die Unterwasserwelt vor den Menschen.

  1. Platz:

Name:     Josefina Hüls

Klasse:   6c

Bemerkungen zu meinem Bild:

Titanic 2.0: „Müllberg voraus!“

Vor ungefähr 110 Jahren ist die Titanic an einem Eisberg gesunken. Heute würde sie an einem Müllberg sinken.

 

Klassenstufe 9

1.Platz:

Name:      Leanna  Hein

 

Kurs:     Wahlpflichtfach Kunst 9

Bemerkungen zu meinem Bild:

Der Ozean ist ein faszinierender und ungewöhnlicher wunderschöner Ort. Er bietet Lebensraum für Unmengen an Lebewesen verschiedenster Art. Trotz seiner unendlichen Weiten und den Mengen an Forschern, bleibt er dennoch ein Geheimnis. Wertvoll und schön wie ein Schatz.

 

2.Platz:

Name:      Diego Baschura

Kurs:     Wahlpflichtfach Kunst 9

Bemerkungen zu meinem Bild:

 

Mein Bild zeigt das Meer in verschiedenen Ansichten. Das Meer ist vielseitig und kann schöne und traurige Momente zeigen. Es zeigt aber auch die Vielseitigkeit der Meeresbewohner.

Klassenstufe 10-13

1.Platz:

Name:      Flora Herudek

Kurs:     Wahlpflichtfach Kunst 10

Bemerkungen zu meinem Bild

Wir  Menschen verschmutzen die Meere. Mein Bild zeigt, wie sorglos wir mit den Meeren umgehen. Wir werfen unseren Abfall in die Meere. Plastik undanderer Müll landet in unseren Meeren. Dies ist heutzutage ein riesiges Problem. Mit meinem Bild möchte ich darauf aufmerksam machen.

 

2.Platz:

Name:       Anna Sofie Rink

Kurs:     Wahlpflichtfach Kunst 10

Bemerkungen zu meinem Bild:

Während oft nur davon gesprochen wird, wie viel Plastikunsere Welt verschmutzt, zeigt dieses Bild, wofür es sich wirklich lohnt zu handeln. Es zeigt die Schönheit einer sauberen ordentlichen Unterwasserwelt- klares Wasser- lebendige Farben und ein Leben im Einklang. Das Bild soll daran erinnern, dass es nicht nur darum geht Müll zu vermeiden. Sondern darum, diese Schönheit zu bewahren. Eine Welt ohne Plastik ist eine Welt, in der Natur wieder atmen kann.

3.Platz:

Name:      Tim Haack

Kurs:     Wahlpflichtfach Kunst 10

Bemerkungen zu meinem Bild:

In meinem Bild verliert ein Schiff Öl und Plastikmüll. Durch unseren Müll verschmutzen wir unsere Ozeane und töten Fische.

 

 

Literatur einmal anders

verfasst am 27. Februar 2026

Literatur einmal anders

Intensiv haben sich die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 mit dem Roman „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm auseinandergesetzt. Die Geschichte verknüpft die persönliche Liebesgeschichte der Protagonistin Lena Brücker in Hamburg mit der Entstehung des Kult-Imbisses und thematisiert Überlebenswillen, Wahrheit, Lüge und den Alltag im zerstörten Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. In der produktorientierten Unterrichtsreihe entstanden beeindruckende Lapbooks, eine Verknüpfung von inhaltlichen Analysen und kreativer Gestaltung. Die Schüler und Schülerinnen sind tief in das Hamburg der Nachkriegszeit eingetaucht und haben historische Kontexte, Figurenanalysen der Hauptpersonen, Auseinandersetzungen mit der Symbolik des Romans und vieles mehr mit viel Herzblut und Kreativität in Form eines Lapbooks dargestellt. Entstanden sind beeindruckende Ergebnisse. Einige in dieser Unterrichtsreihe entstandene Produkte können in der Buchhandlung Müller in Kastellaun bewundert werden. Dort dürfen einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 ihre Ergebnisse ausstellen und haben in diesem Rahmen auch ein Schaufenster mit ihren Lapbooks gestaltet. Für diese Möglichkeit bedanken wir uns sehr herzlich bei der Inhaberin Petra Müller-Wettstein und ihrem ganzen Team.

Online Lernmittelantrag für das Schuljahr 2026/ 27

verfasst am 23. Februar 2026

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte und Schüler,

anbei der Lernmittelantrag für das neue Schuljahr 2026/ 27 mit allen wichtigen Informationen.

online-antrag-lernmittelfreiheit-26-27

Werbeflyer Online-Antrag

Dirk Muscheid, 14.1.2026

Großer Erfolg bei „Mathe im Advent“

verfasst am 22. Februar 2026

Großer Erfolg bei „Mathe im Advent“ – Pfiffikus-AG und Klasse 5a überzeugen mit starken Leistungen

Mit großem Engagement und viel Freude am Knobeln haben die Schülerinnen und Schüler der Mathe-Pfiffikus-AG sowie der Klasse 5a in diesem Jahr am bundesweiten Wettbewerb „Mathe im Advent“ teilgenommen – und dabei beeindruckende Erfolge erzielt.

Über mehrere Wochen hinweg stellten sich die Kinder täglich spannenden mathematischen Rätseln und bewiesen dabei Ausdauer, Kreativität und logisches Denken. Der Einsatz hat sich mehr als gelohnt: Insgesamt konnten 5 Goldmedaillen, 5 Silbermedaillen und 12 Bronzemedaillen errungen werden. Diese herausragende Bilanz zeigt, mit wie viel Motivation und mathematischem Geschick die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache waren.

„Mathe im Advent“ verbindet mathematische Herausforderungen mit einer spannenden Rahmengeschichte und sorgt so jedes Jahr aufs Neue für Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern. Auch in diesem Jahr war die Teilnahme für viele ein echtes Highlight in der Vorweihnachtszeit.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der erneut großzügig einige Preise aus dem Mathematikum für die Kinder finanziert hat. Durch diese Unterstützung konnten die tollen Leistungen zusätzlich gewürdigt und die Freude über die Erfolge noch vergrößert werden.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich zu ihren hervorragenden Ergebnissen und sind stolz auf das großartige Engagement der Kinder!

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Klasse 5a

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Klasse 5a

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Mathe Pfiffikus AG

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Mathe Pfiffikus AG

 

Kreissieger 2026 für Cochem-Zell ermittelt

verfasst am 10. Februar 2026

Nach den Schulentscheiden des Vorlesewettbewerbs im Dezember 2025, wurde nun am 10.02.2026 der Sieger des Regionalentscheids ermittelt. Aron Jesse Reif von der Realschule Plus in Kaisersesch hat sich in einer knappen Entscheidung durchgesetzt.

Ebenfalls zur Entscheidungsrunde angetreten, sind die Schulsiegerinnen und -sieger Anna Henzgen vom Gymnasium Cochem, Josefina Hüls von der IGS Zell, Katja Peters von der Realschule Plus Lutzerath und Lennox R. von der Konrad Adenauer Schule in Treis Karden.

Alle fünf Vorleserinnen und Vorleser waren gespannt, ihren mitgebrachten Roman zu präsentieren und in der zweiten Runde aufgeregt, den Fremdtext aus „Haifischzähne“ von Anna Woltz vorzulesen. Am Ende war es eine schwierige Entscheidung, da alle eine gute Präsentation lieferten, ausschlaggebend war letztlich die lebendige Interpretation des Fremdtextes, die Aron präsentierte.

Alle Leserinnen erhielten eine Urkunde und den Roman „Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur““ von Marie Hüttner sowie zusätzlich „Lulu, der verrückte Superbus – Auf Opa-Rettungsmission“ von Sibylle Wenzel für den Sieger am Ende des gemütlichen Nachmittags als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme.

Wir danken allen engagierten Teilnehmerinnen sowie den Jurymitgliedern, die diese erfreuliche Entscheidung treffen durften. Aron wird für den Kreis Cochem-Zell im Bezirksentscheid antreten, viel Erfolg dafür. Allen wünschen wir weiterhin viel Freude am Lesen.

Susanne aus dem Bruch

Online Lernmittelantrag für das Schuljahr 2026/ 27

verfasst am 10. Februar 2026

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte und Schüler,

anbei der Lernmittelantrag für das neue Schuljahr 2026/ 27 mit allen wichtigen Informationen.

Online-Antrag Lernmittelfreiheit 26-27
Werbeflyer Online-Antrag

Dirk Muscheid, 14.1.2026

Women`s Rowing Challenge

verfasst am 9. Februar 2026

U18 erneut bundesweit an der Spitze –

IGS und Ruderverein Zell setzen mit über 1,3 Millionen Metern ein Ausrufezeichen

Mit beeindruckenden Zahlen und einer außergewöhnlichen Teamleistung haben die Zeller Ruderinnen bei der Women’s Rowing Challenge im Januar für Aufsehen gesorgt. Über alle Altersklassen hinweg beteiligten sich Schülerinnen, Lehrerinnen und Vereinsmitglieder und zeigten als Team große Motivation, Ausdauer und sportliche Qualität.

Besonders dominant präsentierte sich erneut die U18-Leistung: Mit 138 teilnehmenden Ruderinnen sicherte sich das Team bereits zum fünften Mal in Folge den ersten Platz von 111 bundesweit.

In der Gesamtwertung aller Altersklassen konnten die Zeller Ruderinnen überzeugen. Mit 195 Teilnehmerinnen und insgesamt 1.381.135 geruderten Metern wurde ein hervorragender 4. Platz von 214 deutschlandweit erreicht.

In den unterschiedlichen Altersklassen wurden beachtliche Platzierungen erzielt: In der U30-Wertung erreichten die Ruderinnen den 4. Platz von 133, während in der Ü60-Wertung ein respektabler 22. Platz von 163 erzielt wurde.

Im sogenannten relativen Ranking, bei dem die geruderten Meter in Relation zur Mitgliederzahl des Vereins gesetzt werden, belegte das Team einen starken 5. Platz und unterstrich damit die außergewöhnlich hohe Aktivität innerhalb der Schule und des Vereins.

Bei den Individuellen Leistungen im Zeller Team ruderte Lucia Sonnet aus der Jahrgangsstufe 11 als beste Schülerin 14.758 Metern.
Die beste Gesamtleistung erzielte Lena Goeres mit 18.145 Metern.

Die Erfolge unterstreichen auch die gewachsene Zusammenarbeit in Zell: Die Kooperation zwischen der IGS Zell und dem Ruderverein Zell feiert in diesem Sommer ihr zehnjähriges Bestehen. Durch diese enge Verbindung zwischen Schule und Verein wird den SchülerInnen früh der Zugang zum Rudersport ermöglicht und gleichzeitig wird der Verein nachhaltig gestärkt.

Die Women’s Rowing Challenge bleibt ein eindrucksvolles Beispiel für gelebten Teamgeist über Generationen hinweg – und ist bereits fester und wichtiger Bestandteil im sportlichen Kalender von Schul- und Vereinssport im Winter.

Ein großes Danke an alle Teilnehmerinnen für ihre beeindruckende Leistung.

Emma Stölting, Natalie Ries und Marie Buhs bei der Rowing Challenge in der Turnhalle der IGS Zell

Besuch des BioGeoLabs an der Universität Trier

verfasst am 9. Februar 2026

Der Erdkunde-Leistungskurs der Stufe 11 besuchte am 23.01.2026 das „BioGeoLab“ der Universität Trier, um an einem Forschungs-Lernprojekt zum Thema „Hochwasser- und Starkregenereignisse“ teilzunehmen. Vor Ort sollten mit praktischem Schwerpunkt Unterrichtsinhalte vertieft und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Das Projekt bestand aus mehreren Stationen; an jeder Station wurde von einer Kleingruppe des Leistungskurses ein anderer Aspekt untersucht: die Ursachen (Klimawandelprozesse, starke Regenfälle, der Einfluss des Menschen durch Flächenversiegelung oder der Veränderung von Flusslandschaften), Auswirkungen und Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser. Durch Modelle, selbst durchgeführte Experimente und Erklärungen konnten wir die Inhalte gut nachvollziehen, da sie verständlicher und anschaulicher wurden. Insgesamt war der Besuch des „BioGeoLab“ vor dem Hintergrund der Hochwassergefahr in unserer Region sehr interessant und lehrreich.

Bericht: Mia Fritzen

Theaterbesuch der Oberstufe in Koblenz

verfasst am 8. Februar 2026

Die Stufen 11 und 12 erleben Klaus Manns „Mephisto“ im Theater Koblenz

Am Mittwochmorgen, dem 04.02.2026, besuchten die Stufen 11 und 12 die theatrale Adaption von Klaus Manns „Mephisto“ im Theaterzelt auf dem Plateau der Festung Ehrenbreitstein. Der Roman erzählt vom Schauspieler Hendrik Höfgen, der in den Jahren des Aufstiegs des Nationalsozialismus Karriere macht, indem er sich Schritt für Schritt dem Regime anpasst.

Damit die Schüler*innen dem Stück nicht als bloße Zuschauer*innen begegnen, hatte unsere Schule bereits im Vorfeld besonderen Besuch: Anne Riecke, leitende Theaterpädagogin des Theaters Koblenz, war an zwei Tagen bei uns zu Gast und eröffnete den Lerngruppen einen kreativen Zugang zur Inszenierung. In spielerischen Übungen wurden Figuren nicht nur besprochen, sondern ausprobiert: Welche Konflikte treiben sie? Wo kippt ein Kompromiss ins Mitmachen? Und wann wird aus dem Wunsch dazuzugehören ein blinder Fleck?

Im Mittelpunkt standen dabei Fragen nach politischer Beteiligung und persönlicher Verantwortung – und vor allem nach dem Mechanismus, den „Mephisto“ so präzise offenlegt: dem Karrierismus im Tausch gegen Gewissen. Besonders beschäftigt hat die Jugendlichen eine zugespitzte Frage aus dem Roman: Soll man sich mit seinem Todfeind einen ganzen Abend lang an den Tisch setzen? In dieser Zuspitzung steckt viel Gegenwart. Denn auch heute erleben junge Menschen Situationen, in denen man „strategisch“ sein soll, nicht anecken darf, die eigene Meinung lieber abwägt – im Freundeskreis, in Gruppen, online. „Mephisto“ macht daraus eine Zumutung: Was kostet es, wenn man immer nur mitläuft?

Auch die Frage, was Theater darf, kann oder sogar muss, wurde im Workshop aufgeworfen. Gerade weil öffentliche Debatten oft schnell in Lager kippen, kann die Bühne ein Ort sein, an dem man Ambivalenzen aushält – und dadurch klarer sieht. „Mephisto“ bietet keine bequemen Antworten. Es zeigt, wie Verführung funktioniert: durch Anerkennung, durch Versprechen, durch Türen, die plötzlich aufgehen. Und es zeigt, wie autoritäre Dynamiken nicht nur von oben kommen, sondern auch durch Anpassung, Schweigen und Wegsehen wachsen.

Dass der Roman trotz seiner 90 Jahre so aktuell ist, sagt viel über unsere Zeit. Mit Blick auf politische Entwicklungen – etwa in den Vereinigten Staaten – stellt sich erneut die Frage, wie faschistoide Strukturen entstehen und welche Verantwortung der Einzelne in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung trägt. Beeindruckt hat neben der Aktualität des Stoffs dabei auch die Inszenierung selbst – und zwar gerade dort, wo sie sich auf das Nötigste beschränkt. Das minimalistische Bühnenbild mit einem beleuchteten, drehbaren Rahmen sorgte nicht nur für spürbare Dynamik und gab den Szenen immer wieder buchstäblich einen „Rahmen“, in dem starke Bilder entstehen konnten. Es spiegelte zugleich auf eindrückliche Weise das zentrale Motiv der Wandelbarkeit: So wie sich der Rahmen ständig dreht und neu ausrichtet, so richtet sich auch Hendrik Höfgen immer wieder neu aus – opportun, glatt, anpassungsfähig. Das Bühnenbild machte die Frage nach Verantwortung so quasi „sichtbar“: Was bleibt von einer Haltung übrig, wenn man sich ständig „nur ein bisschen“ mitdreht?

So gingen am Ende tatsächlich alle mit viel Diskussionspotenzial nach Hause – nicht nur über Figuren, Schuld und Mitläufertum, sondern auch über die Mittel des Theaters selbst: darüber, wie eine reduzierte Bühne komplexe politische und moralische Dynamiken sichtbar machen kann und warum „Mephisto“ gerade in dieser konzentrierten Form so nah an der Gegenwart bleibt.

„Wenn man sich ganz, ganz still verhält, kann einem ja wohl nicht viel passieren“ – der Aufstieg eines Opportunisten

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