Hier können Sie den Artikel der Rheinzeitung über die Aktion der Zeller Schüler in Köln lesen.
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Schreiben macht Spaß! Die Schüler in der Schreibwerkstatt machen Schreibspiele und Übungen um so Fertigkeiten zu erlangen, die man braucht, wenn man längere Texte schreiben möchte: Gedanken beschreiben, Ereignisse spannend machen, Höhepunkte ausgestalten und vieles mehr. Einige der Teilnehmerinnen werden im Dezember 2013 an einem Landeswettbewerb der „Buchmesse Rheinland-Pfalz“ teilnehmen.
Auch Bilder sind manchmal der Anlass für die Entstehung von Geschichten.
verfasste im Frühjahr 2013 (10 Jahre alt) den folgenden Text:
„Auf diesem Bild sieht man einen Jungen und ein Mädchen. Wie es aussieht, ist der Junge älter als das Mädchen. Das Mädchen hat ein Kleid an und der Junge trägt eine Hose mit einem Pullover. Die beiden Kinder sehen nicht glücklich aus. Vielleicht ist dieses Bild im Weltkrieg gemacht worden, da hinter den Kindern ganz viele Trümmer und zerstörte Gegenstände auf dem Boden liegen. Die beiden Kinder haben bestimmt ein Trauergefühl und denken die ganze Zeit an ihre Familie. Sie könnten Angst umeinander haben.“
„Das bin ich! Ich war dort 6 Jahre alt. Es war im Jahr 1943. Ich stand vor dem Haus in dem ich geboren wurde! Es war nicht schön, das Haus, wo ich zwei Jahre meiner Kindheit gelebt hatte, so zertrümmert zu sehen. Der Krieg war zu dieser Zeit schon aus dem Land gezogen und wir konnten wieder in unsere Heimatstadt zurückgehen. Wir waren nämlich 1941 weggezogen um uns vor den Bombeneinschlägen zu schützen.
Wir hatten uns versteckt und durften die Tür nicht öffnen. Nur zu einer bestimmten Zeit kamen Bekannte von uns um etwas zu Essen zu bringen, viel war das jedoch nicht. Eine Hand Reis für mich und meine Mutter an einem Tag. Mein Vater kämpfte nämlich im Widerstand! Somit lebte ich mit meiner Mutter alleine und mit… naja ist ja auch egal!
Ich lebte mit der Angst zu sterben. Ganz zu abgesehen von der Angst um meinen Vater. Er hatte mir zwar versprochen, wieder zu kommen, aber ich glaubte nicht daran! Und genau so, wie ich es immer befürchtet hatte, stand eines Tages ein Mann, der immer mit meinem Vater gekämpft hatte, vor unserer Tür und überbrachte die Nachricht, dass MEIN VATER tot sei. Für mich und meine Mutter brach eine Welt zusammen!!!!!!!“, erzählte uns mein Großvater.
Nach diesen Worten wurde es im Raum ganz still. Ich fragte ihn, wer neben ihm auf dem Bild war. Die Antwort von ihm lautete nur: ,,Kinder! Seid froh, dass ihr in Frieden aufwachsen könnt!“ Somit verließ er den Raum.
Es kam mir so vor, als wolle er über dieses Thema nicht reden. Aber ich wollte unbedingt wissen, wer das Mädchen neben ihm war! Ich zog meine Schwester mit, die sich ganz ängstlich an ihr Kuschelkissen kuschelte. Ich sagte ihr, dass sie keine Angst vor dem Krieg haben müsse und ging mit ihr in die Küche.
Dort stand unsere Oma, die gerade das Abendbrot für uns zubereitete. Sie fragte: „Was habt ihr denn mit eurem Opa gemacht? Er ist gerade total abweisend hoch ins Bett gegangen!“ Ich fing an ihr die Situation zu erklären und fragte dann, wer das Mädchen auf dem Bild sei. „Das ist seine Schwester!“, sagte Oma. „Aber er hatte doch erzählt, dass er ein Einzelkind war!“, protestierte ich. Meine Oma sprach: „Er redet nicht gerne über seine Schwester!“ „Warum?“, fragte ich. „Sie ist ein paar Jahre nach dem Krieg gestorben! Er hatte sich so doll gefreut, dass sie und seine Mutter es überlebt hatten. Doch als er eines Mittags nach Hause kam, saß seine Mutter heulend am Tisch und erzählte ihm, was geschehen war! Seine Schwester war draußen herum gelaufen und auf eine Stelle getreten, wo nicht weit unter der Erde eine Bombe vom Krieg lag. Sie ist nicht explodiert, als sie abgeworfen wurde. Und den Rest könnt ihr euch sicherlich denken! Seitdem redet euer Opa nicht mehr über seine Schwester!“, erzählte mir meine Oma. Meine Schwester war schon ins Wohnzimmer geflüchtet. „Oh!“, sagte ich „das konnten wir nicht wissen!“
Ich beschloss zu meinem Opa zu gehen um mich zu entschuldigen. Gesagt getan! Ich ging hoch in sein Schlafzimmer. Mein Opa war schlief nicht, sondern stand am Fenster. Ich sagte zu ihm: „Opa, es tut mir so leid! Aber ich konnte das wirklich nicht wissen!“
Mein Opa drehte sich um und sagte: „Du hast recht! Es tut mir auch leid, dass ich direkt sauer war!“ Somit war alles wieder in Ordnung. Wir gingen nach unten Tee trinken und lachten noch den ganzen Abend über die Streiche, die Opa früher mit seiner Schwester gemacht hat!
Als ich im Bett lag, sagte meine Oma noch zu mir: „ Eigentlich war es ganz gut, dass du deinen Opa darüber ausgefragt hast, da er jetzt wieder über die schönen Geschichten mit seiner Schwester lachen kann!“
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In diesem Projekt bauen die Schülerinnen und Schüler Roboter. Sie lernen programmieren und eigene Ideen umzusetzen. Im Sommer werden die Kinder mit Frau Schnabel Geocaches suchen und auch eigene verstecken. Doch lesen Sie, was die Schüler selbst schreiben:
„Ich wollte hier unbedingt rein, weil ich zu Hause auch Lego habe. Aber ich mache damit nicht mehr so viel und hier kann man selbst Roboter bauen, was ich noch nie getan habe. Wir erfinden gerade selbst einen Roboter, der einen Meter fahren soll und einen Motor haben soll.
Wir programmieren den Roboters so, dass er einen Meter fährt.“
„Die ersten Roboter sind fast fertig. Jeden Mittwoch forschen wir daran. Sie können coole Sachen wie z.B. Treppen steigen oder farbige Klötzchen sortieren. Wir versuchen auch selbst Roboter zu bauen, die bestimmte Aufgaben erfüllen sollen. Die Roboter müssen am Ende aber auch wieder auseinandergebaut werden! Schade!“
„Am Anfang haben wir nach Anleitung gebaut.
Jetzt forschen wir an verschiedenen Aufgaben. Wir überlegen uns, was die Roboter können sollen und wie wir sie so konstruieren, dass sie das auch tun.“
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Die PfiffikusGL-AG ist insbesondere für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn gedacht, die durch besonders gute Leistungen im Fach Gesellschaftslehre hervorstechen, ein über die Unterrichtsthematiken hinaus reichendes Interesse an geschichtlichen und geographischen Sachverhalten entwickeln und sich mit Blick auf die Oberstufe und ein eventuell angestrebtes Studium Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens aneignen wollen. Hierzu zählen beispielsweise die Durchführung von Literaturrecherchen in OPAC-Katalogen, die Tätigung von Fernleihen über den Bibliothekenverbund Wittlich/Trier, die selbstständige Erschließung von Fachliteratur, die Erstellung von ansprechenden Powerpoint-Präsentationen, das sichere Auftreten bei Vorträgen als auch die ergebnisorientierte Erarbeitung von Teilthematiken mit anschließender Zusammenführung der Einzelergebnisse in ein Gruppenprojekt.
Am Ende einer Forschungsthematik steht zumeist die Verknüpfung des gewonnenen Wissens mit konkreten Sachverhalten in der Region oder die Umsetzung des Gelernten in ein Projekt für die Region wie z.B. die Aufarbeitung der Geschichte der Zeller Juden im Mittelalter anhand von Primärquellen, die auf Mittelhochdeutsch verfasst wurden und zuerst transkribiert werden mussten. Die Quellen wurden von dem Arye-Maimon-Institut der Universität Trier und des Landeshauptarchives Koblenz zur Verfügung gestellt, die feste Anlaufstellen für sämtliche Wissenschaftler in historischen Fragen zum Judentum der Region darstellen. Darüber hinaus konnte mit Herrn Dr. Burgard ein Experte für Fragen des Mittelalters im Moselraum gefunden werden, der den Schülern von seiner Arbeit berichtete und sie bei der Forschungsarbeit unterstützte. Hierbei machten die Schülerinnen und Schüler die Entdeckung, dass nach Auswertung und Abgleich der über fünfhundert Jahre alten Quellen mit der bekannten Zeller Stadtchronik von Herrn Dr. Gilles die bisher vermutete Lage des Judenturmes in Frage gestellt werden musste. In einem wissenschaftlichen Diskurs, zu dem auch der Autor der Chronik, der in leitender Funktion am Rheinischen Landesmuseum Trier tätig ist, erschien, erfuhren die Schülerinnen und Schüler „hautnah“, wie „echte Wissenschaftler“ forschen, Erkenntnisse gewinnen, diese wieder hinterfragen und so ständig auf der Suche nach der „Wahrheit“ sind. Dieser Diskurs wurde von der Presse aufgegriffen und von Lesern ebenfalls diskutiert.
Die aktuelle Forschungsarbeit führt die AG in die Weiten des Weltraums. Bisher wurden die Planeten unseres Sonnensystems genauestens beleuchtet und das gewonnene Wissen mit einer Fahrt ins Planetarium Mannheim vertieft, was für die Schülerinnen und Schüler ein sehr beeindruckendes Erlebnis darstellte. Anschließend widmeten sie sich der Umsetzung der Planetenthematik in einen Planetenwanderweg, wozu Best-Practice-Beispiele anderer Gemeinden analysiert wurde. Anschließend wurde ein touristisches Nutzungsprofil der Region Zeller Land erstellt um zu eruieren, ob ein solcher Weg touristisches Anziehungspotenzial in sich birgt. Eine Exkursion in das Touristikbüro Zeller Land gab Einblicke in die Arbeit der Touristiker und Antworten auf die Fragen nach der Realisierbarkeit eines Planetenwanderweges in Zell. Am PC wurde anhand digitaler Globen ein zielgruppengerechter Weg geplant, an dessen Präsentation die Schülerinnen zur Zeit arbeiten. Sobald die letzten Planungsfeinheiten erledigt sind, werden die Schülerinnen und Schüler ihr Ergebnis den Zeller Touristikexperten vorlegen und vielleicht lässt sich der Weg ja eins zu eins in die Realität umsetzen? Es bleibt weiter spannend…
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„Museum textil“
Die Zusammenarbeit mit der Museumsschule ist in der IGS ein fester Bestandteil des Schulprofils. Jetzt werden zum ersten Mal Schülerarbeiten auch in Köln ausgestellt. Die Ausstellung findet in der Alten Feuerwache statt und ist vom 4.12 bis zum 9.12. zu sehen. Die Zeller Künstler der Jahrgangsstufe 10 stellen zahlreiche Fahnen zu ihrer Schulpartnerschaft mit Ruanda und einen Koffer aus. Auslöser für die Herstellung von Fahnen war das Bild „Flag“ von Jasper Johnes, das die Schüler im vergangenen Schuljahr bei ihrem Museumsbesuch neben einigen anderen Pop-Art Arbeiten kennengelernt hatten. Im Kunstunterricht schufen sie nach dem Museumsbesuch Balifahnen zur Schulpartnerschaft, und eine Schulfahne, eine persönliche Fahne zu eigenen Hobbys und eine Fahne zum Heimatland eines Schülers. Im Wahlpflichtfach Kunst in der Jahrgangsstufe 10 entstanden weitere Fahnen zur Freundschaft zwischen Ruanda und Zell. Diese Fahnen werden 2014 mit nach Ruanda genommen und der Partnerschule überreicht.
Beim Museumsbesuch der Klasse 9d entstand die Idee zum Projekt mit den Koffern. Sie beschäftigten sich damals mit dem Projekt „Me in my Bag“ von „Ji Jing Wang“ einer japanischen Künstlerin, die den Inhalt von Taschen fotografierte und dokumentierte. Bei der praktischen Arbeit im Museum dokumentierten die Schüler ihren eigenen Tascheninhalt und interviewten Passanten in der Umgebung. Auch diese Ergebnisse sind in der Ausstellung zu finden.
Im Religionsunterricht beschäftigen sich zur Zeit die Schüler der Klassenstufe 10 mit dem Leben nach dem Tod. Parallel dazu gestalten sie im Kunstunterricht der Klasse 10b Koffer zum Thema „Der Koffer für die letzte Reise“.
Der Koffer von Ann Katrin Treis war bereits vor den Herbstferien fertig, so konnte er auch in der Ausstellung präsentiert werden. Mit Fußabdrücken im Sand, in den sie Fotos montiert hat, zeigt sie, dass ihre Familie und ihre Freunde sie durch gute Erinnerungen in den Tod begleiten würden. Sie ziehen eine Spur durch ihre Erinnerungen. Die Abdrücke zeigen aber auch, dass sie Abdrücke hinterlasse. „Ich lebe auch nach meinem Tod in meinen Spuren in meiner Familie und meinen Freunden weiter“. Im Kofferdeckel werden schöne Erinnerungen und schöne Momente mit Fotos festgehalten, die sie mitnehmen will auf ihrer letzten Reise.
Schon im letzten Schuljahr vereinbarte Anja Hild von der Museumsschule die Teilnahme der Zeller Schüler. Bei der Ausstellungseröffnung waren drei Schülerinnen der IGS Zell mit ihrem Lehrer angereist.
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Sehr geehrte Eltern,
leider verläuft der Verkauf unseres diesjährigen Kalenders schlecht. Sie könnten uns helfen, wenn Sie einen odersogar mehrere als Geschenk erwerben würden.Bei einem zu großen Verlust durch fehlende Einnahmen bedeutet es für das kommende Schuljahr, dass wir dieses Projekt nicht mehr durchführen können. Ich halte es aber für wichtig, dass auf diesem Weg die Arbeiten unserer Schüler präsentiert werden. Der Kalender kann noch bis Weihnachten im Sekretariat oder bei mir für 5,- € erworben werden.
Mit freundlichem Gruß M. Richerzhagen
Die Blätter zeigen Arbeiten aus dem Kunstunterricht von Ostern 2012 bis Ostern 2013.
Viktoria Donsbach u. Ann-Katrin Treis Klasse 9b Auseinandersetzung mit dem Wahrzeichen von Zell
Ölbilder für eine Verkaufsausstellung im Restaurant Fachwerkhaus Richerzhagen in Köln Bensberg, Ann-Katrin Treis, Nadine Kramer, Vanessa Epple, Judith Esser, Martin Schinnen, Franziska Drahten, Anna-Lena Rheinhard, Arleta Adamiszyn, Gulnara Schmitz, Jakob Theisen, Elina Herpel, Karsten Kucharski, Merlin Pellenz
Februar
Blechgestaltung WPF 7 Auftragsarbeit für Peter Weis, Fahrrad Klaus, Familie Esser
März
Expressionismus Tiere mit Ölpastellkreiden (Schuljahr 2011/12) Klasse 6d Louisa Stork, Leoni Kleiber, Celina Schmitz, Michelle Winkler, Juliane Flink, Melanie Nuss, Lina Scheer, Nadine Born
Klasse 9d (Schuljahr 2011/12) Gestaltung eines Gipsbauchs Elisabeth Steffens, Regine Wald, Ella Pies, Gulnara Schmitz, Elina Herpel, Martin Schinnen, Nadine Kramer, Kerstin Brück, Hanna Gietzen
Mai
Ölbilder Klasse 9b u. 9d im Auftrag für die Schülerfirma „Creative Kids“ für die Firma Wirtz und Wandbild für die Hirschapotheke (WPF Kunst Klasse 8) ausgewählter Entwurf von Melanie Roediger
Juni
Klasse 9d u. WPF Kunst Klasse 9 Thema die Farbe „Blau“
Juli
Holzfiguren Klasse 7a (Schuljahr 2011/12)
August
Sitzskulpturen WPF Kunst 8
September
Klasse 9b im Auftrag der Schülerfirma „Creative Kids“ für die Medunaklinik
Oktober
Klasse 9b Thema: Auseinandersetzung mit dem Wahrzeichen von Zell
Andre Butzen, Julia Weis u. Alice Lehnen, Simon Clemens, Simon Wallenborn, Christian Ekelik, Marcel Dahmen, Sonja Hennig, Nick Gavranidis, Ann-Katrin Treis, Keanu Sarabia, Lisa Dahmen, Felix Sachs, Isabell Blümling, Lisa Reisberger
November
WPF 6.2 Plastiken aus Styreneplatten im Stil von Piccasso
Dezember
Stühle Afrikawoche Klasse 5 – 2012
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„Kaufen und spenden“ war das Motto der Aktion der Partnerschaftsgruppe Ruanda der IGS Zell am Samstag, dem 2.11.2013. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 sammelten Schuhe, Gürtel, Hosenträger, Verbandsmaterial, Hygieneartikel (Zahnbürste…), Kleidung für Kinder und Jugendliche (Unterwäsche, Strümpfe, T-Shirts) und Schreibmaterial (kein Papier dafür Stifte, Kleber ..
Wasserfarben, Pinsel). Diese Sachspenden wurden von unserer Partnerschule gewünscht. Viele Einkäufer unterstützten die Aktion der Jugendlichen. Es füllten sich 5 Kisten. Aber auch für das Porto kam eine beträchtliche Summe von 366,05 € zusammen. Ein herzlicher Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben, im Namen der Zeller Projektgruppe und unserer Partnerschule in Byumba. Da noch mehr Gürtel und Hosenträger benötigt werden, sammeln wir weiter bis zum Elternsprechtag. Die Schüler in Ruanda haben neue Schuluniformen erhalten. Diese sind aber etwas größer genäht worden, damit sie noch lange getragen werden können und sie noch hineinwachsen können. Aber in ganz Ruanda sind zur Zeit keine Gürtel oder Hosenträger zu besorgen. Daher wurden wir gebeten welche zu schicken. Bis zum Elternsprechtag sammeln wir nun weiter. Jeder in unserer Schulgemeinschaft ist gebeten, den heimischen Kleiderschrank auf überflüssige Hosenträger und Gürtel zu durchkämmen und im Teamraum 5 oder im Sekretariat abzugeben.
Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich Frau Kannengießer vom Globusmarkt, die auf diese Idee kam und uns die Durchführung ermöglichte. Wir hoffen alle, dass unsere Pakete noch vor Weihnachten unsere Partnerschule erreichen.
Geschenke aus Ruanda
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Projekt mit langem Atem. Im Schuljahr 2006/07 wurde damals noch die Realschule Zell angesprochen, ein Projekt zur Verschönerung und Ausgestaltung der Zeller Autobrücke zu übernehmen. Es ging um den Fahrradweg auf der Zeller Seite, der unter der Brücke entlang führt. Dies Gewölbe sollte mit Motiven der Kanonenbahn („Saufbähnchen“)bemalt werden. Die Wahlpflichtfach Gruppe von der Klassenstufe 8 übernahm diese Aufgabe. Sie machten von Fotos eine Schattentrennung. Die Entwürfe reichten von Zügen der Kanonenbahn über Bahnhöfe, die an der Strecke lagen, und Ortsansichten mit der ehemaligen Kanonenbahn. Die Entwürfe wurden dem Landesamt für Mobilität eingereicht. Alle Beteiligten waren begeistert, aber es hieß damals, dass es sich zur Zeit nicht lohne, diese Arbeit durchzuführen, da in Kürze die Brücke saniert würde. Die Gruppe malte deswegen ihre gelungenen Arbeiten in Öl. Zu den Schülern, die schon lange nicht mehr an der Schule sind, gehören Tim Klaus, Silva Pies,
Nina-Mara Goebel, Kevin Boendgen, Judith Hallenbach, Niklas Hillesheim, Alexander Homburg, Helen Jahn, Marius Müller, Aline Richter, Katharina Schug, Phillip Simon, Felix Eigelshoven, Jannik Franzen, Max Hagenau, Lukas Hoffmann u. Marc Liesenfeld.
Zu Baubeginn der Renovierungsarbeiten erfuhr Herr Richerzhagen, dass in der Baubeschreibung die Genehmigung für die Kunstwerke vorlag. In Absprache mit den zuständigen Damen und Herren konnte jetzt kurz vor den Herbstferien die Arbeit endlich durchgeführt werden. Herr Stadtbürgermeister Schwarz, Herr Kirch von der Firma in Vertretung von Herr Forster und Herr Richerzhagen wählten aus der Vielzahl der Entwürfe das Bild von Tim Klaus und Silva Pies aus neben drei weiteren Bildern, die aber leider keinem Schüler mehr zuzuordnen waren. Das Bild von Tim sollte an die große Wand in Richtung Mosel gemalt werden und für die flachere Seite mit dem Fußweg wurde der Bahnhof von Zell von Silva Pies ausgesucht neben drei anderen Ansichten von dem Zeller und dem Merler Bahnhof.
Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 8 und die komplette Klasse 8a waren sofort begeistert und übernahmen diesen Auftrag. Am Freitag, dem 20.September, übertrugen Anna Lena Meurer, Lea Steffens u. Marie Treis die Entwürfe mit Hilfe eines Overhedprojektors auf die Wände. Dafür war es notwendig, diese Aktion im Dunklen auszuführen, da sonst das Licht des Projektors nicht ausreichte. In drei Stunden Nachtarbeit war alles geschafft, und dem Projekttag stand nichts mehr im Weg. Am Dienstag, dem 1.10, wurde die Farbgestaltung in Angriff genommen. Dafür spendete die bauausführende Firma Aventas die Farbe und war auch behilflich mit Strom, Leitern und Abdeckplanen. In zwei Schichten eingeteilt und mit tatkräftiger Unterstützung von Theresa Franzen, der FSJ´lerin, arbeiteten die jungen Künstler sehr ausdauernd und zügig, so dass gegen 17.00 die Wandgestaltung beendet war. Während der Arbeiten wurden die Schüler immer wieder von Touristen angesprochen, fotografiert und gelobt für ihre gelungene Arbeit und ihren Einsatz.
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Im vergangenen Schuljahr haben, wie in jedem Jahr, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 an dem Malwettbewerb des Gemeindeunfallverbandes teilgenommen. Thema war „Einfälle gegen Unfälle“. Der Wandkalender für das Schuljahr 2013/2014 ist nun auch in unserer Schule eingetroffen. Begeistert stellten wir fest, dass das Bild von Nina Weigert als Titelbild abgedruckt worden ist und im Februar das eindrucksvolle Bild von Klara Ulrich. Mehr als 8.000 Exemplare hat die Unfallkasse Rheinland- Pfalz in den letzten Wochen verschickt. Der Kalender zeigt zwölf Motive, die den Betrachter auffordern, über Gefahren im Alltag, im häuslichen Umfeld, beim Spielen, auf dem Schulweg, in der Freizeit und auch in der Schule nachzudenken. Nina stellt die Gefahr dar, die bei dem sehr beliebten Freizeitsport des Kletterns an einer Wand entstehen kann. Dafür teilte sie das Bild in zwei Hälften ein. Auf der linken Seite zeigt sie eine Person ohne Helm und auf der anderen Seite das richtige Verhalten. Nur gut ausgerüstet mit Helm und Sicherung sollte man sich an eine Klettertour heranwagen. Klara entschied sich auch dafür, dass Thema mit dem richtigen und falschen Verhalten darzustellen. Links zeigt sie, wie gefährlich es ist, auf einen Drehstuhl zu steigen, um im Bücherregal ganz oben stehende Werke herunter zu holen. Auf der Seite mit dem richtigen Verhalten zeigt sie eine umsichtige und vorsichtige Person, die sich für ihr Vorhaben eine Leiter aufgestellt hat. Stolz sind die beiden Künstlerinnen, ihre Werke in diesem Kalender veröffentlicht zu sehen. Auch in diesem Jahr werden sich die IGS Schüler der Jahrgangstufe 6 an dem Malwettbewerb beteiligen. Viele Schüler sind zur Zeit bereits bei der Arbeit. Der Erfolg von Klara Ulrich und Nina Weigert kann alle nur anspornen
Schulkalender 2013/2014 und Mal- und Zeichenwettbewerb für rheinland-pfälzische Schulen
von Martin Richerzhagen
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Mit dem Erlös aus der Afrikawoche 2013 konnten wir unserer Partnerschule « Groupe Scolaire Catholique St. Augustin » helfen. Mit 2200 € hat unsere Partnerschule zwei Dächer erneuert und einige Fenster wieder in Stand gesetzt. Am 14.09.2013 teilte uns Schulleiter Père Antoine NGAMIJE MIHIGO per mail mit, dass die Arbeiten abgeschlossen sind. Durch die mitgesandten Fotos konnten wir uns selbst ein Bild machen. Sie zeigen aber auch, mit welch einfachen Mitteln die Arbeit bewerkstelligt wurde. Die Schulgebäude sind sehr einfach, und die Anzahl der vorhandenen Gebäude bietet nur der Hälfte der Schüler Platz, so das 1000 Schüler nachmittags und die anderen vormittags unterrichtet werden. Father Antoine NGAMIJE MIHIGO bedankte sich bei der ganzen Schulgemeinschaft der IGS Zell. Denn nur durch die Mithilfe der Eltern war es möglich, die Afrikawoche so erfolgreich durchzuführen. Im Sommer 2014 reisen Schüler und Lehrer nach Ruanda, um dort einen persönlichen Kontakt zu knüpfen und werden dabei die sanierten Gebäude selber sehen. Alle sind schon in großer Erwartung und Vorfreude auf die bevorstehende Reise.
von Martin Richerzhagen
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