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Märchenumzug in Zell
Märchenumzug in Zell
Klasse: 5b
Termin: 1.12
Zeit: 16.30 -18.00 Uhr
Fotos vom Umzug:
Die Klasse 5b präsentiert die Geschichte von Jim Knopf und das Märchen von dem Mädchen mit den Schwefelhölzern
Der Verkauf der Schwefelhölzer ergab: 124,95 für Ruanda
Vor der Gestaltung:
Schüler bei der Arbeit:
Planung Klassentag 14.11 /Projekttag zur Gestaltung
Transparent mit einer Geschichte
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen einen Ausflug“
- Transparent
2. Transparent
3. Transparent
Reaktionen:
Projekttag 14.11
Neue Künstler an der IGS Zell stellen aus
Gerade erst in der IGS angekommen, und schon präsentieren sie stolz ihre ersten Werke in einer Ausstellung im Klinik-Cafe des Zeller Krankenhauses. Als erste künstlerische Arbeit in der neuen Schule meisterten sie die schwierige Technik des Farblinolschnitts. Mit Begeisterung für das Fach Kunst zeichneten sie Tiere und schnitten mit Linolmessern die Motive in ihre Platten. Eine der Arbeiten war bereits Kunstwerk des Monats September, wurde von vielen Mitschülern wahrgenommen und bewundert. Jetzt können alle fertigen Arbeiten in den Räumen des Krankenhauses in einer Zusammenschau präsentiert werden. Als nächstes Projekt steht die Teilnahme am Zeller Märchenumzug am 1. Adventssonntag auf dem Programm. Die jungen Künstler werden mit Jim Knopf und dem Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ den Umzug anführen. In ihrer Freizeit haben sie begonnen, die Lokomotive, den Kohlewagen und einen weiteren Anhänger zu überarbeiten und neu zu gestalten. An einem Projekttag im November werden Figuren, die zuvor aus Holz ausgeschnitten wurden, bemalt und anschließend für den Zug vorbereitet. Aber auch Bauchläden für den Verkauf der Schwefelhölzer müssen gestaltet werden. Als weitere Idee werden sie eine kurze Bildergeschichte auf Stoffbahnen übertragen, so dass die Zuschauer des Umzugs sie bewundern können.
Besuch aus Kirenge
Pacifique Niyotnizera zu Gast in der IGS Zell. Der Bullayer Verein „Kunga Ruandahilfe“ hat dem jungen Lehrer aus Kirenge eine Fußballtrainer-Ausbildung in Koblenz ermöglicht. Der Verein organisierte den mehrwöchigen Aufenthalt in Zusammenarbeit mit dem Fußballverband Rheinland in Koblenz. Zum Schluss seines Aufenthaltes besuchte er die Grundschule in Ellenz und war bei uns in der IGS. Mit vielen Eindrücken, neuen Ideen für die Fußballausbildung und für Unterrichtsmethoden geht es für ihn am Freitag (20.9) wieder zurück in die Heimat.
Anmeldung für die Ruandareise 2020!
Anmeldung für die Ruandareise 2020!
An alle interessierten Schüler und deren Eltern
Wer möchte 2020 mit nach Ruanda reisen?
Anmeldeschluss 28.Juni 2019
(Abgabe der ausgefüllten Anmeldung!)
Voraussetzung für die Teilnahme ist:
- 2020 Schüler der Klassenstufe 9-13
- Mitarbeit bei den Globus Spendenaktionen „Kaufen und Spenden“ (zweimal im Jahr)
- Teilnahme an einem Vor- u. einem Nachbereitungsseminar
Einweihung der Kirche in Gikongo
8.7.2019
Liebe Schüler der IGS Zell,
lieber Martin,
gestern war die Einweihung der Kirche “Sacre Coeur” in Gasagara/Gikonko. Der Nuntius war eigens aus Kigali gekommen um mit unserem Bischof aus Butare die Segnung vor zu nehmen. Die Kirche war viel zu klein, zu viele Menschen mussten draußen bleiben. Es war ein großes Fest, mit Gottesdienst, Tanz, Trommel und vielen Reden…. und immer wieder wurde den Schülern in Deutschland gedankt für den tollen Kreuzweg und das einmalige Kreuz! Alle sind begeistert! Und erwarten voller Spannung das Altarbild, was Ihr hoffentlich nächstes Jahr in Angriff nehmt.
Während dem Gottesdienst und dem Opfergang haben die Christen ihren Teil beigetragen: der Altar quoll über an Gaben: Bohnen, Früchte, Geld, Reis, Hirse, einfach alles, was sie in den letzten Wochen geerntet haben. Ihr könnt es auf dem Photo sehen.
Beim anschließenden Festakt, bei dem auch der Deutsche Botschafter, der Botschafter von Süd Korea und der Vize Direktor der Partnerschaftsbureau und viele andere Gäste da waren, brachten die Christen ihre Freude und Dank in Wort, Tanz, Gesang, Geschenken zum Ausdruck…es nahm kein Ende.
Hoffentlich können wir Euch auch bald mal diese schöne Kirche zeigen, zu der Ihr so viel beigetragen habt.
Für heute liebe Grüße und hoffentlich bis bald wieder in Gikonko Eure Uta Elisabeth Düll
Schüler der IGS Zell gestalten Kirche in Gikongo
In den Sommerferien 2018 gestalteten die Schüler der IGS zusammen mit ihren Partnerschülern aus Ruanda Wände im Buschkrankenhaus in Gikongo. Bei einem ersten Besuch 2016 in diesem Krankenhaus wünschte sich Uta Düll, dass 2018 die Zeller Schüler Wände im Krankenhaus gestalten sollten. Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen. Für alle war dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis. Dieses Projekt wurde vor kurzem mit dem 2. Platz von der Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.
Uta Düll hat vor 20 Jahren als Ordensschwester und Chirurgin mitten im tropischen Regenwald ein Krankenhaus aufgebaut. Heute ist sie über die Landesgrenzen bekannt und hat zahlreiche Auszeichnungen wie auch das Bundesverdienstkreuz (2018) erhalten.
Sie ist Fachärztin für Chirurgie, deckt aber als einzige Ärztin des Krankenhauses das ganze klassische Spektrum der Chirurgie einschl. Geburtshilfe sowie die Tropenmedizin ab. Sie gehört dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius Detmold an. So ist ihre aufopferungsvolle Tätigkeit von einem tiefen religiösen Glauben getragen. Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Behandlung von Kindern mit Hydrozephalus (Wasserkopf). Ihr ist es gelungen, dass 90% der Frauen in ihrer Umgebung zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. 2018 hatte sie natürlich schon neue Idee für uns bereit. Sie wünschte sich, dass wir ihr helfen, die neue Kirche „Kiliansdom“ (damals noch in Planung) auszugestalten. Die Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 10 übernahmen den Auftrag. Zu Beginn des Schuljahres malten sie mit Ölfarben auf Leinwand einen Kreuzweg. Diesen nahmen die ruandischen Gäste, die uns nach Ostern besuchten mit nach Ruanda. Im zweiten Halbjahr schufen sie aus Plexiglas ein 1,10 x 1,10 m großes Kreuz. Der Metallbauer Manfred Stadtfeld baute anschließend einen Metallrahmen, in den die bemalten Scheiben eingeklebt wurden. Das fertiggestellte Kreuz wurde dann in eine Transportkiste aus Holz verpackt und per Luftfracht nach Ruanda transportiert. Jetzt sind Kreuz und Kreuzweg in dem „Kiliansdom“ aufgehängt. Rechtzeitig zur Einweihung sind unsere Kunstwerke in Ruanda. Alle sind begeistert von den Schülerarbeiten. Uta wartet schon auf das nächste Projekt. Auf der Schülerreise 2020 werden die Zeller Künstler mit ihren ruandischen Partnern den Altarraum gestalten. Zur Zeit werden Entwürfe gezeichnet und per E-Mail besprochen und immer wieder verändert. Wir freuen uns schon auf das kommende Projekt.
Kreuz nach Fertigstellung:
Kreuzweg:
13.6
Tiere bevölkern das Zeller Klinik-Café
In den letzten Wochen vor den Sommerferien malten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst 6.4 der Klasse 6b und einigen Schülern der Klasse 6a Tiere für diese Ausstellung. Die Tiere wurden mit Ölpastelkreiden auf schwarze Pappe gezaubert. Viele Schüler waren mit ihren Schulthemen fertig und waren begeistert, zum Schluss des Schuljahres noch Bilder für die Ausstellung im Krankenhaus anfertigen zu können. Für die Klasse 6a war die Technik mit Ölpastelkreiden zu malen, schon bekannt. Die Klasse 6b und einige Schüler des Wahlpflichtfachs haben die Technik schnell erlernt. Alle Bilder zeigen, wie sehr sich die Schüler auch zum Schluss des Schuljahres angestrengt haben, um so schöne und farbenfrohe Bilder zu gestalten. Sogar in den Sommerferien fand sich ein fleißiger Helfer um die Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren zu können. So können ab sofort die Besucher des Klinik-Café sich freuen auf die neuen Exponate.
Klasse 6a
WPF 6
Klasse 6b
“Frauen verändern die Welt”
“Frauen verändern die Welt”
Schüler- und Jugendwettbewerb 2019
„Mitgedacht – mitgemacht“
Eines der diesjährigen Themen des Wettbewerbs der Landeszentrale für politische Bildung (Rheinland-Pfalz) war das Thema: „Frauen verändern die Welt“. Den Schülern, die in den Sommerferien 2018 ihre Partnerschule in Ruanda besucht hatten, fiel bei dieser Themenstellung sofort eine Person ein. Jeder von der Reisegruppe war beeindruckt von der Person Uta Düll und ihrer Arbeit. Sie hat vor 20 Jahren als Ordensschwester und Chirurgin mitten im tropischen Regenwald ein Krankenhaus aufgebaut. Heute ist sie über die Landesgrenzen bekannt und hat zahlreiche Auszeichnungen wie auch das Bundesverdienstkreuz (2018) erhalten.
Sie ist Fachärztin für Chirurgie, deckt aber als einzige Ärztin des Krankenhauses das ganze klassische Spektrum der Chirurgie einschl. Geburtshilfe sowie die Tropenmedizin ab. Sie gehört dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius Detmold an. So ist ihre aufopferungsvolle Tätigkeit von einem tiefen religiösen Glauben getragen. Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Behandlung von Kindern mit Hydrozephalus (Wasserkopf).Ihr ist es gelungen, dass 90% der Frauen in ihrer Umgebung zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. Jeder im Land kennt Uta. Wir haben 2016 Uta kennengelernt und stehen seitdem in engem Kontakt. Auf der letzten Schülerreise kamen wir ihrem Wunsch nach Wände in ihrem Krankenhaus zu gestalten. Im Vorfeld wurden Entwürfe gezeichnet, und sie hat die Auswahl vorgenommen. Gemeinsam mit unseren ruandischen Partnerschülern wurde ihre Arbeit in Bildern an den Wänden dargestellt. Diese Ergebnisse haben wir als Wettbewerbsbeitrag eingesandt. Zu unserer Freude belegten wir mit unserem Beitrag den zweiten Platz. Zur Preisverleihung am 28.Mai sind einige beteiligte Schüler mit ihrem Lehrer und dem Schulleiter gereist. Aufgrund von Klausuren und Klassenarbeiten konnten leider nicht alle zur Preisverleihung kommen. Wir freuen uns besonders, da mit jeder Ehrung ihre Arbeit in den Medien publiziert wird. Vielleicht können wir mit unserem Beitrag helfen, noch mehr Unterstützer zu gewinnen.
Preisverleihung:
Wettbewerbsbeitrag: Wandgestaltung in Gikongo
Presse:
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Kunstinstallation zu dem Thema: “Genozide” u. “Holocaust”
Bei dem letzten Besuch aus Ruanda 2017 entstand die Idee, sich künstlerisch mit dem Thema der Geschichte Ruandas auseinander zu setzen. Wie vor jeder Reise hatten wir auch im Vorfeld der Schülerreise 2018 ruandische Gäste, die den Teilnehmern der Reisegruppe ihre eigenen Erfahrungen des Völkermordes näherbrachten. An diesem Abend wurde auch der Film gezeigt „Als das Morden begann“ oder in Englisch „Sometimes in April“. Auf der Reise haben wir Gedenkstätten besucht und mit den Partnerschülern über den Genozid gesprochen. In Ruanda wird noch nicht öffentlich über die nicht so lange zurückliegende Geschichte gesprochen. Es gibt Gedenktage, Gedenkstätten, aber eine Auseinandersetzung in der Kunst findet noch nicht statt. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, das Thema in Deutschland zu erarbeiten. In unserem Besuchsprogramm besuchten wir die Zeller Synagoge, das Museum und den jüdischen Friedhof. Auch bei einem gemeinsamen Ausflug in die Museumsschule des Museums Ludwig in Köln beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema: „Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus“. Die Wahlpflichtfachgruppe 10 hat Ideen gesammelt und schon vorgearbeitet, damit wir während des Besuchs die Kunstinstallation vollenden konnten.
Die Kunstinstallation befindet sich im Kirchenraum der Marienburg. Der Besucher wird an der Türe begrüßt mit Menschen, die nicht reden, nicht hören und nicht sehen wollen.
Im Kirchenraum angelangt hängen von der Decke des Kirchenraums Bilder mit Köpfen aus Deutschland und Ruanda. Sie zeigen, wie viele Menschen in beiden Ländern Opfer der grausamen Geschichte geworden waren. Von ihnen tropft Blut auf die darunter stehenden Teller.
Am Ende des Raumes im Chor befindet sich ein großes Gemälde. Es zeigt eine Menschengruppe, die vor einer riesigen Taube stehen. Sie symbolisiert den Frieden, den wir alle uns wünschen. Zwischen den Pfeilern hängt ein großes Herz aus roten Luftballons. Wir wünschen uns Liebe und Frieden für unsere Zukunft in beiden Ländern.
Am Eingang wird der Besucher von einem Deutschen und einer ruandischen Frau (Schaufensterpuppen) begrüßt. Mit ihnen soll der Besucher durch den Raum wandern.
Wenn der Besucher den Raum verlässt, hängt vor dem Ausgang ein Vorhang, der uns auffordert nicht zu schweigen, nicht wegzuschauen, sondern über die Vergangenheit beider Länder zu reden, hinzuschauen und hinzuhören.
Eine weitere Schaufensterfigur trägt ein T- Shirt mit der Aufschrift „WE WANT PEACE NO MORE WARE“.
Wenn der Betrachter den Vorhang beiseite geschoben hat, sieht er auf der Tür ein Bild von einem Tor mit der Aufschrift „Erinnern macht frei“. Dieses Tor erinnert an das Tor von Konzentrationslagern, die mit der Aufschrift versehen waren „Arbeit macht frei“.
Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen in beiden Ländern aus den Erfahrungen lernen und das Erinnern wirklich befreit.
Reaktion:
Lieber Martin,
ahnungslos tappe ich heute Morgen in die Kirche.
Es hat mich umgehauen und gleichzeitig tief beeindruckt.
Tolle Leistung von den Kids für diese sagenhafte Ausstellung.
Die Erklärungen dazu kurz und prägnant.
Großes Lob und Danke
Herzlichst
Évelyne Tschepe
Hallo Martin,
komme soeben aus der Kirche. Die Ausstellung ist der Hammer!!!!!!
LG
Birgit Laux
Gemeindereferentin
FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral
Kirche der Jugend
Gästebuch
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