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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

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Kunst am Bau – Brückengestaltung

verfasst am 14. Oktober 2013

Projekt mit langem Atem. Im Schuljahr 2006/07 wurde damals noch die Realschule Zell angesprochen, ein Projekt zur Verschönerung und Ausgestaltung der Zeller Autobrücke zu übernehmen. Es ging um den Fahrradweg auf der Zeller Seite, der unter der Brücke entlang führt. Dies Gewölbe sollte mit Motiven der Kanonenbahn („Saufbähnchen“)bemalt werden. Die Wahlpflichtfach Gruppe von der Klassenstufe 8 übernahm diese Aufgabe. Sie machten von Fotos eine Schattentrennung. Die Entwürfe reichten von Zügen der Kanonenbahn über Bahnhöfe, die an der Strecke lagen, und Ortsansichten mit der ehemaligen Kanonenbahn. Die Entwürfe wurden dem Landesamt für Mobilität eingereicht. Alle Beteiligten waren begeistert, aber es hieß damals, dass es sich zur Zeit nicht lohne, diese Arbeit durchzuführen, da in Kürze die Brücke saniert würde. Die Gruppe malte deswegen ihre gelungenen Arbeiten in Öl. Zu den Schülern, die schon lange nicht mehr an der Schule sind, gehören  Tim Klaus,  Silva Pies,

Nina-Mara Goebel, Kevin Boendgen, Judith Hallenbach, Niklas Hillesheim, Alexander Homburg, Helen Jahn, Marius Müller, Aline Richter, Katharina Schug, Phillip Simon, Felix Eigelshoven, Jannik Franzen, Max Hagenau, Lukas Hoffmann u. Marc Liesenfeld.

Zu Baubeginn der Renovierungsarbeiten erfuhr Herr Richerzhagen, dass in der Baubeschreibung die Genehmigung für die Kunstwerke vorlag. In Absprache mit den zuständigen Damen und Herren konnte jetzt kurz vor den Herbstferien die Arbeit endlich durchgeführt werden. Herr Stadtbürgermeister Schwarz, Herr Kirch von der Firma in Vertretung von Herr Forster und Herr Richerzhagen wählten aus der Vielzahl der Entwürfe das Bild von Tim Klaus und Silva Pies aus neben drei weiteren Bildern, die aber leider keinem Schüler mehr zuzuordnen waren. Das Bild von Tim sollte an die große Wand in Richtung Mosel gemalt werden und für die flachere Seite mit dem Fußweg wurde der Bahnhof von Zell von Silva Pies ausgesucht neben drei anderen Ansichten von dem Zeller und dem Merler Bahnhof.

Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 8 und die komplette Klasse 8a waren sofort begeistert und übernahmen diesen Auftrag. Am Freitag, dem 20.September, übertrugen Anna Lena Meurer, Lea Steffens u. Marie Treis die Entwürfe mit Hilfe eines Overhedprojektors auf die Wände. Dafür war es notwendig, diese Aktion im Dunklen auszuführen, da sonst das Licht des Projektors nicht ausreichte. In drei Stunden Nachtarbeit war alles geschafft, und dem Projekttag stand nichts mehr im Weg. Am Dienstag, dem 1.10, wurde die Farbgestaltung in Angriff genommen. Dafür spendete die bauausführende Firma Aventas die Farbe und war auch behilflich mit Strom, Leitern und Abdeckplanen. In zwei Schichten eingeteilt und mit tatkräftiger Unterstützung von Theresa Franzen, der FSJ´lerin, arbeiteten die jungen Künstler sehr ausdauernd und zügig, so dass gegen 17.00 die Wandgestaltung beendet war. Während der Arbeiten wurden die Schüler immer wieder von Touristen angesprochen, fotografiert und gelobt für ihre gelungene Arbeit und ihren Einsatz.

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5d gestaltet Transparent für Partnerschule in Ruanda

verfasst am 22. Mai 2012

Klasse 5d gestaltet Transparent für die Partnerschule in Ruanda

Mit Stofffarben und Acrylfarben gestaltete die Klasse  5d dieses fröhliche und farbenfrohe Transparent. Der Entwurf wurde mit Hilfe eines Overheadprojektors auf den großen Stoff übertragen und anschließend die Klassenfotos aller Klassen mit Transparentfolie aufgebügelt. Als letztes wurde das Motiv im Kunstunterricht ausgemalt. Herr Richerzhagen wird dies in den Sommerferien in Ruanda unserer Partnerschule übergeben.

 

 

Schülerfirma läuft auf Kurs

verfasst am 29. April 2012

Schülerfirma läuft auf Kurs

Beim Finden ihrer Geschäftsidee der zu Schuljahresbeginn an der IGS Zell etablierten Schülerfirma „Creative Kids 4 IGS“ bewiesen die Gründungsmitglieder ein sehr gutes Gespür, denn seither erfreut sich das Unternehmen über zahlreiche Auftragseingänge und versetzt die durchweg zufriedene Kundschaft immer wieder aufs Neue zum Erstaunen.

Unmittelbar nach Gründung verzeichnete die Schülerfirma so den ersten Großauftrag, welchen die hiesige PKF Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Auftrag gab. Für die Herstellung der bestellten Kunstartikel im Stile Gerhard Richters, eines der derzeit wohl bekanntesten Künstler, verwendeten die Schüler/innen viel Mühe und Arbeitszeit. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnen sollte, denn der Auftraggeber, Herr Donsbach, zeigte sich äußert zufrieden mit seinen erworbenen Kunstwerken und lud die Schülerschaft spontan zu einer kleinen feierlichen Übergabe unter Hinzunahme der Presse in seine Kanzlei ein (siehe hier den Bericht). Seither können die Kunstwerke in den Räumlichkeiten der Gesellschaft bewundert werden.

Dies war jedoch erst der Beginn unserer erfreulichen Geschäftsentwicklung, denn der „gute Ruf“ führte seither für weitere Bestellungen und dürfte dazu beitragen, dass unsere  Kunstwerke demnächst auch in den Räumlichkeiten der IKB Bank in Düsseldorf oder auch in einigen Wohnzimmern in Landau bzw. Bullay zu sehen sein werden. Ein kürzlich erteilter Großauftrag durch die Meduna Klinik in Bad Bertrich, der durch einen persönlichen Vorort-Besuch vorbereitet werden konnte, muss aufgrund zeitlicher Engpässe bereits in das neue Schuljahr verlagert werden.

Bei allem Erfolg bleibt jedoch eines festzuhalten: „Von nichts – kommt nichts!“ In diesem Zusammenhang gilt es nämlich zu betonen, dass die Schüler/innen für die Herstellung der Kunstobjekte u.a. auch ihre Freizeit (u.a. auch in den Ferien) verwendeten. Große Unterstützung leisten  auch Frau Esser und Herr Richerzhagen, die das Projekt mit großer Begeisterung und  Engagement begleiten. Während Frau Esser an der administrativen Verwaltung des Unternehmens mitwirkt, übt Herr Richerzhagen große Unterstützung bei der technischen Beratung sowie der  Herstellung unserer Kunstgegenstände.

Großem Dank gilt an dieser Stelle auch Familie Bauer, die es – von der Idee  der Schülerfirma angetan –unseren Schüler/innen demnächst ermöglichen, eine Vernissage in ihrem Café durchzuführen. Der genaue Termin wird demnächst abgesprochen und auf der Webseite der IGS mitgeteilt.

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Daniel Steup

Ausstellung: Biblisches in Öl

verfasst am 27. November 2011

Begonnen hat dieses Projekt Wochen vor den Sommerferien. Bis zu den Herbstferien gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d 20 Leinwände in der Größe von je 1,20m x 1m. Die Idee zu dieser Aktion entstand, als die Klasse im vorigen Schuljahr Betonwände im Außengelände des Krankenhauses bemalte. Da fragte die Krankenhausleitung nach, ob sie nicht als Anschlussprojekt die Wand des langen Flures neben der Kapelle auch bemalen könnten. In einem so schmalen Flur würde aber eine großflächige Wandbemalung nicht wirken. So einigte man sich, den Flur durch 20 großformatige Leinwände zu gestalten.

Schnell fanden Schule und Krankenhausleitung zwei geeignete biblische Geschichten „Der barmherzige Samariter“ und das Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Die überwiegend in Gelb-Orange und Rottönen gehaltenen Bilder konnten nun am Ende der Herbstferien in den dafür vorgesehenen Flur neben der Krankenhauskapelle umziehen. Die Bilder 1-4 zeigen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Bild 5/6 und 10 zeigen im Anschluss an diese Geschichte, wie wir nach dem Vorbild des Samariters auch helfen können. Die Schüler entschieden sich dafür, keine großen Taten darzustellen, sondern ganz einfach die Hilfe durch kleine Gesten und Taten, die jeder im Alltag leisten kann.

Zwischen den Darstellungen, wie wir zum Samariter werden können, haben die jungen Künstler in Bild 7/8 und 9 gemalt, wer Hilfe benötigt. Diese Bilder wurden ganz in Blautönen gestaltet, damit sie sich von den biblischen Geschichten und den Situationen von Hilfeleistungen absetzten. Es soll so dem Betrachter sofort ins Auge springen und für uns alle eine Aufforderung sein. Hier haben die Achtklässler Asylsuchende, Gefangene, Obdachlose, zum Tode Verurteilte, Menschen, die unter Gewalt leiden, Menschen, die mit ihrer Behinderung leben müssen, und auch Menschen, die aufgrund ihrer ausweglosen Situation zu Alkoholikern geworden sind, dargestellt. Bild 11-20 zeigt die Geschichte vom „barmherzigen Vater“.

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Die gelungene Arbeit der Schüler der 8d zeigt ihr meisterliches Können im Umgang mit den großformatigen Leinwänden und der schwierigen Technik der Ölmalerei. Jeder von ihnen hatte zuvor im Unterricht schon einmal die Gelegenheit, die schwierige Technik der Ölmalerei an kleineren Formaten auszuprobieren. Die Bilder sind in Einzel- oder Partnerarbeit entstanden. Ein großes Lob für die große Ausdauer bei der Arbeit. Der Flur im Krankenhaus erstrahlt nun durch die überwiegend warmen rot-orange Töne.

 

von Martin Richerzhagen

 

Schüler gestalten Gräberfeld

verfasst am 1. November 2011

Zuerst überraschte uns dieser ungewöhnliche Auftrag, Kunst für das neu entstandene Gräberfeld zu kreieren, das für Urnenbestattungen angelegt worden ist. Die Anfrage kam von Herrn Michael Stürmer: Er hatte die Idee, sich an die Schule zu wenden. Der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, benötigte diesmal einige Zeit für die inhaltliche und praktische Vorbereitung. Schnell war der Kontakt zu der Deutschen Friedhofgesellschaft hergestellt. Mit Vorschlägen zur Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 begeistert werden. Zu Beginn des Schuljahres begannen die jungen Künstler mit den Entwürfen.

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Aus der Vielzahl der Werke suchten die Vertreter der Friedhofsgesellschaft, Frau Könsgen und Herr Umscheiden, die gelungensten Arbeiten aus. Für diese Entscheidung galten nicht nur die Qualität der Umsetzung, sondern auch das Thema der Darstellung. In der Mitte des Feldes auf den Stufen zum dahinterliegenden Weinberg sollten vier Bleche stehen, aus denen die lebensgroßen Umrisse von einer Frau, einer weiteren Frau mit Kind, einem Mann und einem älteren Mann ausgeschnitten wurden.

In die Negativform wurden die Figuren wieder eingesetzt aber in einer Bewegung. Dafür mussten die Umrissfiguren erneut aus weiteren Blechen ausgeschnitten werden. Nur die Figur des Mannes in der Mitte der Gruppe blieb leer, sie ist weiter hinten auf dem Weg in dem Weinberg aufgestellt. Die Idee war, dass aus dieser Gruppe eine Person fortgegangen ist. Sie fehlt, sie ist vorausgegangen, aber ihr Rahmen bleibt bei den Hinterbliebenen. Links und rechts neben den Treppenstufen entstanden Bilder aus Blech, die Situationen, Gesten der Trauer und des Trostes zeigen. Ihre Entwürfe dafür wurden mit Hilfe eines Overheadprojektors in der gewünschten Größe auf die Bleche übertragen und anschließend in vielen Stunden ihrer Freizeit mit der Stichsäge ausgesägt.

In den Herbstferien montierte der Metallbaubetrieb Stadtfeld aus Bullay die Bleche auf Rahmen. Benötigte Fundamente erstellten die Mitarbeiter des Zeller Bauhofes. Kurz vor Allerheiligen baute die Firma Stadtfeld die Kunstwerke dann fachmännisch auf. Auf den Blechen sind natürlich die Namen der Schüler verewigt, die die Entwürfe angefertigt haben, sowie die Namen derjenigen, die in mühevoller Arbeit die Motive aus den Blechen geschnitten haben. Jetzt erwarten die Künstler, der Regen möge dafür sorgen, dass die Bleche anfangen zu rosten, damit sie den gewünschten Farbton erhalten.

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verfasst von Martin Richerzhagen

Schüler zaubern Farbe

verfasst am 5. September 2011

Arbeiten im Stil von Vasarely und Escher zaubern Farbe ins Zeller Klinik-Cafe 

Auf den Spuren von Vasarely und Escher wanderten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b u. 7c seit den letzten Wochen vor den Sommerferien. Jetzt sind die Kunstwerke fertig gestellt. Bei dieser Arbeit ging es besonders um genaue, exakte und sehr sorgfältige Arbeit. Nicht ganz leicht war es, auf den Rundungen der Papprohre zu arbeiten und die schwierigen perspektivischen Verzerrungen und Täuschungen von den beiden großen Künstlern nachzuempfinden. Aber das Ergebnis zeigt wie meisterhaft die Schüler dies bewerkstelligt haben. Ein großes Lob für die enorme Ausdauer der jungen Künstler, die bei dieser Arbeit notwendig war.

 

Von Martin Richerzhagen

 

 

Wie aus Steinen Tiere werden

verfasst am 30. Juli 2011

Ediger-Eller – letzte Schulwoche vor den Ferien

„Wann kommen denn die Großen?“ „Wann machen wir denn die Tiere?“ Diese und ähnliche Fragen hörte A. Buchardt, Klassenlehrerin der 2. Klasse fast täglich, bis der große Tag endlich da war. 25 Siebtklässler der IGS Zell besuchten am 14.6.2011, zusammen mit ihrem Kunstlehrer M. Richerzhagen, die Grundschule in Ediger-Eller und verwandelten gemeinsam mit den Grundschülern den Schulhof in eine Künstlerwerkstatt.

Zu Beginn legte sich jede Gruppe ihren „Steinblock“ zurecht und für die Grundschüler war es unvorstellbar, wie dieser sich in Lieblingstier verwandeln sollte. Vor allem René (Kl. 2), der sich als Tiere zwei Vögel ausgewählt hatte, stellte sich, Elina (Kl.7d) und Regine (Kl. 7d) vor eine große Herausforderung, die die drei hervorragend meisterten.

Unterstützt wurde dieses Projekt durch K. Gamradt, Mutter eines Schülers und Mitglied des Schulelternbeirates der IGS, die tatkräftig mit anpackte.

Sowohl die Schüler und Schülerinnen der IGS, als auch die Grundschüler zeigten an diesem Tag enorme Ausdauer, bis dann schließlich gegen 16.00 Uhr alle Tiere fertig waren.

Es war ein gelungener Tag mit tollen Ergebnissen, der sowohl den Großen, als auch den kleinen sehr viel Spaß machte!

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Afrika zu Gast im Klinik Café

verfasst am 31. Mai 2011

Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS.

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen.

Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

Kids dekorieren Schaufenster

verfasst am 9. Dezember 2010

Pünktlich vor dem ersten Advent gelang es den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7d ihre Schaufensterdeko fertigzustellen. Am 24.11.2010 war es endlich so weit, dass die violett gehaltenen Weihnachtsbäume den Weg nach Zell in das Schaufenster des Caritasgeschäfts „Simsalabim“ fanden.

Herr Klaus von der Schreinerei Klaus unterstützte die jungen Dekorateure, indem er die sechs bis zu zwei Meter hohen Bäume mit seinem Lieferwagen von der Schule nach Zell transportierte. In Zell verwandelten Cagla Akin, Hanna Gietzen, Gulnara Schmitz, Karsten Kucharski und Joshua Wille  das Schaufenster in eine adventliche Stimmung. Zuerst wurden Boden und Wände mit schwarzem Stoff ausgelegt, damit die in violett gehaltenen Bäume mit silberfarbigem Schmuck voll zu Geltung kamen. In fast vier Stunden wurden die Bäume umgestellt, verschoben und immer wieder die Arbeit von außen betrachtet und überprüft, wie die Dekoration wirkt. Neben Lichterketten und Sternen konnten zum Schluss Schaufensterpuppen angezogen sowie Spielsachen arrangiert werden.

Für den Außenbereich schufen die jungen Künstler vier „Bali-Fahnen“ mit einem Schriftzug des Ladens, Motiven zur Weihnachts- und Adventszeit und den Produkten, die das Geschäft zum Verkauf anbietet. Die Idee für diese Aktion kam von Frau Sehl, die schon vor langer Zeit in der IGS angefragt hatte. Nach den Herbstferien begann dann die Ideensammlung mit der anschließenden Umsetzung.

Die Ideen reichten von phantasievollen Weihnachtskrippen, Weihnachtsbäumen aus Weinflaschen, Büchern, die in einem Bücherregal so aufgebaut sind, dass die Form ein Weihnachtsbaum ergibt, eine Winterlandschaft, das Schaufenster in einen Adventskalender zu verwandeln bis zu der Idee, Schriftzüge zu gestalten. Nach der Abstimmung im Klassenverband musste zügig mit der Umsetzung begonnen werden und Holz für Baumständer und Bäume besorgt, Stoffe gesammelt, eingefärbt und Schmuck aus alten Druckblechen geschnitten werden.

Von Frau Henrici, Inhaberin der Firma HSK – Konfektions GmbH erhielten die Schüler wunderschöne Stoffreste, durch die die Bäume kräftige Farbtupfer erhielten. Auf ein Maschendrahtuntergerüst wurden die eingefärbten und gespendeten Stoffe gewickelt und mit Nadel und Faden befestigt. Die Zeit des zur Verfügung stehenden Unterrichts reichte mal wieder nicht aus, so dass an einem Montagnachmittag von 13.00 bis 16.00 intensiv weitergearbeitet werden musste. Dafür verzichtete die Ganztagsklasse auf ihre AGs. Aber auch diese Aktion hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und die fünf Vertreter der Klasse 7d, die zuvor durch Los die Möglichkeit erhielten, den Aufbau zu übernehmen, waren mit Recht stolz auf ihre gelungene Schaufenstergestaltung.

von Martin Richerzhagen

Wildtiere im Krankenhaus

verfasst am 19. Juli 2010

Den Abschluss der Ausstellungsreihe macht die Klasse 5d mit ihrer noch kurz vor den Ferien aufgebauten Ausstellung. So wie die Parallelklassen zeigen auch ihre Farblinolschnitte eine große Fassette von afrikanischen Motiven. Beim Aufbau der letzten beiden Ausstellungen wurden die jungen Künstler immer wieder von Gästen des Cafés angesprochen und für ihre gelungenen Arbeiten gelobt. Besonders ausdrucksstark und daher hervorzuheben sind die Maske von Markus Conzen, das Zebra von Judith Esser und der Elefant von Angelina Franzen, sowie die Echsen von Moritz Lenartz und Paul Görgen. Die Ausstellung ist bis zum Ende der Sommerferien zu sehen.

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von Martin Richerzhagen

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