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Integrierte Gesamtschule Zell (Mosel)

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Liebe Grüße und “Mary” Christmas aus Kirenge!

verfasst am 29. Dezember 2015

Die Kinder von Kirenge und ich wünschen alles Gute zum Weihnachtsfest und einen glücklichen Start in das neue Jahr, Ursula

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Pakete unterwegs nach Ruanda

verfasst am 20. Dezember 2015

Kaufen und spenden für den guten Zweck!

Wie in jedem Jahr konnte die Projektgruppe Ruanda am 12.12. zahlreiche Sachspenden im Globus sammeln, um ihre Partnerschule in Ruanda zu unterstützen. Nicht nur die Teilnehmer der Reisegruppe 2016 beteiligten sich sondern auch Schüler aus den Klassen 9b und 10a. Dafür ein besonderer Dank. Zwei Pakete wurden sofort verschickt, und der Rest der Spenden wird im Juli 2016 von der Schülerreisegruppe mitgenommen. Wie in jedem Jahr wurden die Wünsche unserer Partnerschule auf dem Einkaufszettel notiert. So wurde sichergestellt, dass nur dringend benötigte Spenden gesammelt wurden. Durch die aufgestellte Spendenbox konnte das Porto finanziert werden. Wir bedanken uns bei allen, die die Aktion unterstützt haben, aber besonders bei Frau Kannengießer vom Globusmarkt, die in diesem Jahr zusätzlich sehr viele Sachspenden aus dem Markt beisteuerte.

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Schüler laden Flüchtlinge aus Eritrea zum gemeinsamen Kochen ein

verfasst am 9. November 2015

GruppenfotoIn den Gängen der IGS roch es am Donnerstag exotisch: Frezghi Yemane und Senhar Andemariam kochten mit Zeller Schülern gemeinsam ein Gericht aus Eritrea. Die Schüler hatten sich das gewünscht, nachdem Frezhgi ihnen einige Tage zuvor im Religionsunterricht von seiner Flucht nach Europa erzählt hatte. „Nachdem er uns in der Schule besucht hat, wollten wir ihn besser kennenlernen und haben deswegen ein gemeinsames Essen vorgeschlagen“, erzählte Jonas (9b). „Und außerdem wollten wir mit ihm in Kontakt bleiben“, fügte Josi (9b) hinzu.

Frezhgi wohnt zurzeit in Liesenich. Die Diktatur in Eritrea hatte ihm das Leben schwer gemacht und ein lebenslanger Wehrdienst stand dem Studenten bevor. Seine Flucht nach Europa kostete ihn 6000 Dollar und dauerte neun Monate. Drei Monate davon verbrachte er in einem Gefängnis in Libyen, aus dem er nur durch Bestechung entkommen konnte. Er freut sich sehr über die freundliche Aufnahme in Liesenich und ist nun dabei, herauszufinden, welche Möglichkeiten er in Deutschland hat, eine Ausbildung zu absolvieren.

Als die Schüler mit der Idee zu ihm kamen, mit ihm gemeinsam ein Gericht aus Eritrea zu kochen, bat er Senhar Andemariam, die ebenfalls nun in Liesenich lebt, um Hilfe: Sie kann besser kochen als er und übernahm in der Schulküche die Regie. Die 13 Schüler, die mit ihren Lehrern Frau Winkler und Herrn Richerzhagen nach Unterrichtsschluss in der Schule blieben, waren sehr angetan von diesem Beisammensein. „Und es hat auch richtig gut geschmeckt!“, berichtete Jonas später. „Und es ist auch wirklich interessant: In Eritrea nimmt man Brot mit der Hand und führt damit Fleisch und Soße zum Mund.”

Beim Abschied freuten sich die Schüler und Frezhgi schon auf die nächste Begegnung.

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Bericht von Michaela Koch

“Majusebetter”-Verleger überreicht Spende von 500 €

verfasst am 7. November 2015

P1150134Am Dienstag, dem 10. November, besuchte der Verleger des Buchs “Majusebetter”, Martin von Hohnhorst, die Schülerinnen und Schüler der IGS Zell, die bei den Illustrationen für das Buch  von Yvonne Treis mitgearbeitet haben.

 

 

22 WPF 10 SigmundDie Schüler hatten, angeleitet von ihrem Kunstlehrer, Martin Richerzhagen, bereits die Illustrationen für das Buch “Ein Kaffee zum Mitholen” von Yvonne Treis erstellt. Wie “Ein Kaffee zum Mitholen” hat auch “Majusebetter” den Dialekt der Moselregion zum Thema. “Es löst das Rätsel um die Herkunft des „Stubbi“ genauso wie die Frage, warum manches an der Mosel ganz schön hässlich, anderes in der Eifel aber grauenhaft schön ist” (Zitat aus der Beschreibung des Buchs auf der Homepage der Autorin).

Yvonne Treis ist Sprachwissenschaftlerina, die auf amüsante Weise wissenschaftlich abgesichert die Besonderheiten des moselfränkischen Dialekts darlegt.

 

Verleger Hochrot überreicht der stellvertretenden Schulleiterin für den Förderverein eine Spende über 500 €.

 

 

P1150136Herr von Hohnhorst überreichte jedem Schüler ein Exemplar von “Majusebetter”. Für den Förderverein der Schule überreichte er eine Spende von 500 €. Er betonte dabei, dass die Schülerinnen und Schüler stolz darauf sein können, bei einem richtigen Buch mitgewirkt zu haben, das von vielen Menschen gern gelesen wird.

 

 

 

 

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt:

majusebetter

 

 

 

 

 

Beitrag von Michaela Koch

 

 

Ölbild für Kirenge

verfasst am 1. August 2015

Geschenk für die Partnerschule in Ruanda

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Am letzten Schultag wurde ein 1,20 x2m großes Ölbild für die Partnerschule in Kirenge fertiggestellt.

Einige Schüler der Jahrgangsstufe 11 fanden sich nach Schulschluss im Kunstraum ein, um das von verschiedenen Klassen begonnene Bild fertigzustellen. Viele begabte Schüler konnten in den letzten Wochen vor den Ferien an diesem Projekt mitarbeiten und eine neue Technik der Ölmalerei kennen lernen. Es waren Schüler aus den Klassen 6c, 7b und dem Wahlpflichtfach Kunst der Jahrgangsstufe 9. Die Idee war, ein großes Kunstwerk zu schaffen, das das Leben und Werk von „De la Salle“, dem Ordensgründer der Schule, zeigen sollte. St. Jean Baptiste de la Salle war ein französischer Priester, der zur Zeit Ludwig XIV. lebte, und der damals die ersten Schulen für “Arme” gründete. Bis dahin war Bildung ein Privileg der Reichen und des Adels. Er war der Ordensgründer, seine pädagogischen Ideen waren – mit zeitbedingten Abstrichen- überraschend modern.

Unsere Partnerschule in Kirenge wurde von dem Ordensbruder „Brother Anieto Rami »gegründet, und so wie sein Ordensgründer hat er Kinder in seine Schule aufgenommen, die nicht zur Schule gehen, da die Familien nicht genug Geld haben, um allen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Schule ist in Ruanda zwar kostenlos, jedoch muss die Schuluniform, das Essen und das Material bezahlte werden. Wir konnten selber feststellen, dass die Mahlzeit in der Schule für diese Kinder die einzige am Tag ist. So schließt diese Schule auch nicht in den Ferien.

Wir wollen dies Bild 2016 mit nach Ruanda nehmen.

Kommentare zur Ausstellung in der Kirche der Marienburg

verfasst am 27. Juli 2015

Ausstellung zum Thema: Gewalt und Krieg
Künstler: Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs
Kunst Klassenstufe 6.1 (Schuljahr 2014/15) u.
6.3 (Schuljahr 2014/15)
Schule: Integrierte Gesamtschule Zell

Wir haben uns im Unterricht mit dem Leben und Werk des berühmten Künstlers Pablo Picasso auseinandergesetzt.
In der Unterrichtsreihe haben wir uns exemplarisch mit dem Bild „Guernica“ beschäftigt. Die Symbolik und Aussage des Bildes hat uns zu eigenen Arbeiten inspiriert.
Das Thema Gewalt und Krieg sollten wir in einem Kunstwerk umsetzen, wobei die Technik freigestellt war.

Eintragungen im Gästebuch:

 

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Lernen von und mit den „Großen“

verfasst am 14. Juli 2015

Kindergarten Kaimt zu Gast in der IGS Zell (WPF 10 Kunst)

Die Vorschulkinder des Kindergartens Zell Kaimt waren am 7.7. zu Gast in der IGS Zell. Schon seit einem Dreivierteljahr war dieser Besuch geplant. Jetzt, da die Konferenzen für die Abschlussschüler durchgeführt sind, konnte der schon lange ersehnte Tag stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Kunst hatten alles für den Besuch vorbereitet, um die Zaunlatten zu gestalten, und so konnte sofort begonnen werden. Ideen und Anregungen lagen bereit, und schnell fanden sich die Teams zusammen. Die Kinder des Kindergartens entschieden sich erstaunlich rasch, was sie mit ihrem Brett machen wollten, ob ein Mensch, wie z.B. ein Bauarbeiter oder eine Königin oder vielleicht auch Menschen oder Muster im Stile von Friedensreich Hundertwasser gestaltet werden sollte. Die farbenfrohen Muster begeisterten so manches Kind. Nachdem man gemeinsam den Entwurf mit Bleistift fertig hatte, wurde der Umriss mit der Stichsäge ausgesägt. Für viele der Kleinen Künstler war es bestimmt das erste Mal, dass sie ihre Hand an einer Stichsäge hatten. Aber mit der Hand der Großen an der Maschine konnten sie selbst sägen. Mit Schmirgelpapier wurden die Kanten geschliffen. Alle zeigten erstaunlich große Ausdauer und Konzentration bei der Arbeit. Die farbliche Ausgestaltung wurde mit Abtönfarben durchgeführt. Man fand sogar im Fundus des Materialraums den gewünschten Glitzer für die Königin und auch ein ausgedienter Bauhelm wurde angeschraubt. Am Ende des spannenden Vormittags konnte jeder sein Werk im Arm halten. Die Zehntklässler lackierten die Werke, so dass nach dem Wochenende alle Arbeiten im Kindergarten zu sehen waren und bestimmt noch vor den Ferien stolz nach Hause transportiert werden.

 

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Thema: Gestaltung von Zaunlatten

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von Martin Richerzhagen

 

 

 

 

Zeller Finé-Häuser auf Wände gebannt

verfasst am 14. Juli 2015

WPF 10 gestaltet Wände – Altes Finanzamt in Zell

In sengender Sonne malten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klassenstufe 10 ihre Entwürfe an die Wände des Hofes hinter dem alten Finanzamt. Herr Kömmling von Mosel Immobilien hatte dafür den Auftrag gegeben. Da das alte Finanzamt auch ein Haus von dem Architekten Otto Finé ist, einigte man sich im Vorfeld schnell, darauf Motive von seinen entworfenen Zeller Gebäuden zu malen. Dafür wurden Fotos und Zeichnungen aus dem Buch von Gerd Bayer, der sich mit dem Architekten auseinandergesetzt hatte, genommen und durch eine Schwarz-weiß-Trennung wesentlich vereinfacht. Die Entwürfe übertrugen Victoria Gärtner und Mathias Franze am Freitag, dem 26. Juni, mit Hilfe eines Overheadprojektors in der Dunkelheit der Nacht an die Wand. In zwei Projekttagen zauberten die jungen Künstler diese Kunstwerke an die Wände. An der größten Wand sind nun in sechs großen Farbfeldern einige seiner Gebäude zu sehen. Diese Wand ist in gelb-blau und grün gehalten. An eine Seitenwand malten Victoria Gärtner und Mathias Franze ein fröhliches Straßencafé. Unter einem Steinbogen entstand ein Einblick in einen Stollen eines Bergwerks. Am Samstag zwischen den beiden Projekttagen bewunderten schon viele Besucher die Gestaltung bei einem Tag der offenen Tür.
Die Arbeit bereitete großen Spaß, gemacht nur die Hitze in diesen Tagen machte den Schülern zu schaffen. Jedoch waren alle stolz, dass am Ende des zweiten Projekttages alles fertig und so wunderbar gelungen war.

 

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26.Juni 22.00 – 1.00 Uhr Entwürfe mit Overheadprojektoren übertragen

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1.7. Projekttag 1 (8.oo – 16.00 Uhr)

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7.7. Projekttag 2 (8.00 – 16.00 Uhr)

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Jahrgangsstufe 9 der IGS Zell fährt zu der Gedenkstätte SS Sonderlager KZ Hinzert

verfasst am 9. Juli 2015

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Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Kirche und Nationalsozialismus“ gingen die Schüler/innen der 9. Klassen auf Spurensuche im SS-Sonderlager KZ Hinzert bei Trier im Naturpark Saar-Hunsrück. Das im Jahre 2005 eröffnete Dokumentations- und Begegnungshaus an der Gedenkstätte fällt sofort auf, es ist ein lang gestrecktes Bauwerk und besteht aus über 300 dreieckigen, oxidierten Stahlplatten. Es heißt ‚Rostrotes Störfeld‘ erfahren die Besucher während des Rundgangs. Die Asymmetrie ist ein Sinnbild dafür, dass das Leben der Gefangenen total aus den Fugen geraten war. Wer an diesem Gebäude vorbeikommt, soll sich der Gräueltaten erinnern, die hier geschahen.

CIMG3430Die Schüler/innen zeigen große Betroffenheit als die Mitarbeiterin der Gedenkstätte von den Nacht- und Nebel- Häftlingen berichtet, die in diesem und auch anderen Lagern spurlos verschwanden. Zu der Führung hat sie einen Koffer mitgebracht, in dem Alltagsgegenstände aus dem ehemaligen Lager zu finden sind, unter anderem ein Rasierapparat, ein Löffel, ein Stück Kohle, Teerpappe, ein Hundehalsband, ein Stein, ein Brief, ein Ehering. Die Schüler/innen nehmen jeweils ein Teil zur Hand und versuchen herauszufinden welche Bedeutung es für die Gefangenen gehabt haben könnte.

CIMG3425Die Dauerausstellung im Dokumentations- und Begegnungshaus informiert nicht nur über den Lageralltag sondern auch über weitere Themen, wie z.B. die Geschichte des Lagers, die Häftlinge, die Täter und ihre Taten sowie über die Morde in Hinzert. Besonderen Eindruck auf die Jugendlichen machten die Zeichnungen inhaftierter Künstler, die von dem Hunger, den Folterungen und der Angst Zeugnis geben.

Obwohl es sehr heiß war am Tag der Exkursion, hielten die Neuntklässler tapfer durch und waren einhellig der Meinung, dass Unterricht vor Ort absolut einprägsam und äußerst lehrreich ist.

 

 

von Franziska Ebertz

Französischunterricht mal anders

verfasst am 9. Juli 2015

Schüler der IGS Zell besuchen Metz

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Am Ende des Schuljahres haben die Französisch- Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 der IGS Zell eine Tagesfahrt nach Metz in Frankreich unternommen. Neben den kulturellen Höhepunkten der Kathedrale St. Etienne und dem historischen Marktgebäude stand auch eine Rundfahrt mit dem petit train auf dem Programm, der den Schülern die Stadt näher brachte. Eine Stadtrallye rundete das Tagesprogramm ab und alle Schüler hatten Gelegenheit ihre bereits erworbenen Französischkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Die beiden Französischlehrer Christine Scherl und Dirk Muscheid, sowie zwei Elternvertreterinnen begleiteten die Schüler.

von Dirk Muscheid

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