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Eucharistie kreativ

verfasst am 30. Mai 2011

Kreative Auseinandersetzung mit der Eucharistie (April 2011)


Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d setzten sich kreativ mit dem Thema Abendmahl und Eucharistie auseinander. Sie planten und gestalteten Collagen und setzten auch Ideen in inszenierte Fotografie um. Marcel Thelen und Tom Simonis schufen eine Collage mit Gesellschaftskritik. Sie setzten Handys an den Tisch des letzten Abendmahls.

„Mit der Collage drücken wir aus, dass sich viele Menschen keine Zeit mehr nehmen zum Gespräch oder um sich zu treffen. Stattdessen schreiben sie SMS. Es fehlt der soziale Kontakt. Neben diese Gesellschaftskritik haben wir in den Handys Bilder vom Krieg montiert, um zu zeigen, dass die christliche Botschaft, den Nächsten zu lieben, auch heute noch oft missachtet wird, und sogar in einigen Ländern religiöser Krieg geführt wird.“

Jannic Justen und Alexander Pielen schrieben zu ihrer inszenierten Fotografie:

„Mit dem Bild wollen wir ausdrücken, dass die Wohlhabenden meinen, sie besäßen das Exklusivrecht an Jesus. Sie glauben, dass sie Jesus für  sich kaufen können, indem sie oft in die Kirche gehen, viel spenden und nach außen sehr fromm erscheinen. Sie glauben, dass es Jesus besser gefällt, wenn man zeigt, was man alles für die Kirche tut. In ihren Augen sind die armen Leute, die nicht so viel geben können und nicht so oft in die Kirche gehen können, nicht „würdig“, mit Jesus an einem Tisch zu sitzen.“

Ella Pies, Michelle March, Thea Drahten und Kerstin Brück schrieben:

„Mit unserer Collage wollten wir zeigen, dass Gott die ganze Welt in seinen Händen hält, alle Menschen die Botschaft des Abendmahls kennen lernen und daran teilhaben können. Jesus ist nur mit Händen dargestellt, weil er durch das Brotbrechen erkannt wird wie bei den Emmausjüngern.“

Diese und auch die anderen 10 Arbeiten zeigen, wie intensiv sich die Schüler im Religionsunterricht mit dem Thema Eucharistie und Abendmahl auseinandergesetzt haben. Die Idee zu diesem Projekt entstand ganz zufällig, da ihr Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts bei der Suche nach geeignetem Bildmaterial auf Bilder und Verfremdungen des Bildes von Leonardo da Vinci gestoßen ist. Sofort waren die Schüler begeistert und hatten eigene Ideen für ihre Arbeit. Parallel hatte Professor Peter Orth, Rektor der katholischen Fachhochschule in Mainz, angefragt, ob die Schule Praxisbeispiele für einen Artikel zum Thema „Kreative Elemente im Religionsunterricht“ liefern könnten. So schrieb er nach Erhalt der Arbeiten der IGS Schüler: „Ihre Ideen und die Produkte der SchülerInnen sind wieder beeindruckend“. Neben der Veröffentlichung in der Zeitschrift werden die Arbeiten mit den von den Schülern angefertigten Erklärungen in den nächsten Wochen in der Kirche der Jugendbildungsstätte Marienburg zu sehen sein.

von Martin Richerzhagen

Kids dekorieren Schaufenster

verfasst am 9. Dezember 2010

Pünktlich vor dem ersten Advent gelang es den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7d ihre Schaufensterdeko fertigzustellen. Am 24.11.2010 war es endlich so weit, dass die violett gehaltenen Weihnachtsbäume den Weg nach Zell in das Schaufenster des Caritasgeschäfts „Simsalabim“ fanden.

Herr Klaus von der Schreinerei Klaus unterstützte die jungen Dekorateure, indem er die sechs bis zu zwei Meter hohen Bäume mit seinem Lieferwagen von der Schule nach Zell transportierte. In Zell verwandelten Cagla Akin, Hanna Gietzen, Gulnara Schmitz, Karsten Kucharski und Joshua Wille  das Schaufenster in eine adventliche Stimmung. Zuerst wurden Boden und Wände mit schwarzem Stoff ausgelegt, damit die in violett gehaltenen Bäume mit silberfarbigem Schmuck voll zu Geltung kamen. In fast vier Stunden wurden die Bäume umgestellt, verschoben und immer wieder die Arbeit von außen betrachtet und überprüft, wie die Dekoration wirkt. Neben Lichterketten und Sternen konnten zum Schluss Schaufensterpuppen angezogen sowie Spielsachen arrangiert werden.

Für den Außenbereich schufen die jungen Künstler vier „Bali-Fahnen“ mit einem Schriftzug des Ladens, Motiven zur Weihnachts- und Adventszeit und den Produkten, die das Geschäft zum Verkauf anbietet. Die Idee für diese Aktion kam von Frau Sehl, die schon vor langer Zeit in der IGS angefragt hatte. Nach den Herbstferien begann dann die Ideensammlung mit der anschließenden Umsetzung.

Die Ideen reichten von phantasievollen Weihnachtskrippen, Weihnachtsbäumen aus Weinflaschen, Büchern, die in einem Bücherregal so aufgebaut sind, dass die Form ein Weihnachtsbaum ergibt, eine Winterlandschaft, das Schaufenster in einen Adventskalender zu verwandeln bis zu der Idee, Schriftzüge zu gestalten. Nach der Abstimmung im Klassenverband musste zügig mit der Umsetzung begonnen werden und Holz für Baumständer und Bäume besorgt, Stoffe gesammelt, eingefärbt und Schmuck aus alten Druckblechen geschnitten werden.

Von Frau Henrici, Inhaberin der Firma HSK – Konfektions GmbH erhielten die Schüler wunderschöne Stoffreste, durch die die Bäume kräftige Farbtupfer erhielten. Auf ein Maschendrahtuntergerüst wurden die eingefärbten und gespendeten Stoffe gewickelt und mit Nadel und Faden befestigt. Die Zeit des zur Verfügung stehenden Unterrichts reichte mal wieder nicht aus, so dass an einem Montagnachmittag von 13.00 bis 16.00 intensiv weitergearbeitet werden musste. Dafür verzichtete die Ganztagsklasse auf ihre AGs. Aber auch diese Aktion hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und die fünf Vertreter der Klasse 7d, die zuvor durch Los die Möglichkeit erhielten, den Aufbau zu übernehmen, waren mit Recht stolz auf ihre gelungene Schaufenstergestaltung.

von Martin Richerzhagen

Verkauf: Kunstobjekte Vögel

verfasst am 22. November 2010

Die Klasse 7d hat in den letzten Wochen Metallvögel mit Mosaik gestaltet. In mühevoller Geduldsarbeit sind diese Meisterwerke im Kunstunterricht entstanden. Diese Gartenobjekte sind eine Zier für jede Außenanlage. Die Schülerinnen und Schüler bieten ihre Werke zum Verkauf an. Der Erlös soll für die bevorstehende Klassenfahrt in der Klassenstufe 7 verwendet werden. Die in Gelb-, Blau- und Rottönen gehaltenen Vögel sind zum Preis von 50,-€ zu erwerben. Durch die hohen Materialkosten (Rohvogel aus Metall mit Laser ausgeschnitten und der teure Silikonkleber) kommt dieser stolze Preis zustande. Es soll natürlich auch noch ein Gewinn für die Klasse entstehen.

Verkauft wird:

  1. Bei dem Adventstürchen in Zell am Schwarze Katz Brunnen am 2.12.2010
  2. Im Sekretariat der IGS
  3. Beim Waffelbacken der Klasse am 11.12.2010

 

 

 

Um Mithilfe wird gebeten

Dringend gesucht wird: Eine alte Holzleiter (ca. 2 Meter).

Wer eine solche Leiter abzugeben hat meldet sich bitte unter folgender Telefonnummer: 06542/989730

oder per Mail: .

 

Von Martin Richerzhagen

Farbe für St. Josefs Mauern

verfasst am 10. Juli 2010

Schüler der Zeller IGS bemalen Außenmauern der Klinik

Auch wenn die Vorbereitungen im Halbdunkel begannen, so steckte doch nichts Geheimnisvolles dahinter. Ende Juni machten sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d der IGS Zell ans Werk, einen Teil der Außenmauern des St. Josef-Krankenhauses Zell mit ihren Kunstwerken zu verschönern.

P1010173Dabei zeigen die Malereien zum einen Menschen in Bewegung und zum anderen Menschen, die sich helfen. Martin Richerzhagen, Kunstleiter der IGS Zell und Leiter dieses Projektes, erläutert die Hintergründe: „Zum ersten Mal trat die Geschäftsführerin des St. Josef-Krankenhauses, Elisabeth Disteldorf, vor drei Jahren mit einer ähnlichen Aufgabe an uns heran. Damals hatten wir schon einen ersten Teil der Außenmauern bemalt. Später haben unsere Schüler die Eingangshalle der Klinik mit ihren Motiven aufgelockert. Außerdem stellen wir häufig im Klinik-Café Bilder aus. Die Resonanz, die wir auf die verschiedenen Aktionen erfahren haben, ist überaus positiv. Daher lag es nah, jetzt weitere Außenmauern künstlerisch zu gestalten.“
Die Motive wurden mit einem Beamer vergrößert auf die Mauern projiziert. Dabei würde das Tageslicht nur stören. Daher erfolgten die Projektionen in der Dämmerung, um die großformatigen Umrisszeichnungen entsprechend vorbereiten zu können. Das Ausfüllen und Bearbeiten dieser Vorzeichnungen wurde dann bei Tageslicht erledigt. „Die Dimensionen dieser Kunstwerke sind schon etwas anderes als die gewohnten im Klassenzimmer hergestellten Bilder. Aber dies ist ja auch eine besondere Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler“, ergänzt der Klassenleiter.

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Text: St. Josef-Krankenhaus, Zell

Zeller Klinikcafé eingetaucht in afrikanisches Flair

verfasst am 20. Mai 2010

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der IGS- Zell präsentieren seit dem 7. Mai ihre Werke aus dem Kunstunterricht im Zeller Krankenhaus. Luisa Justen und Matthias Franze bauten stellvertretend für ihre Klasse diese Ausstellung auf. Zu sehen sind Farblinolschnitte zum Thema Afrika. Das Thema lag nahe, da sich die Klassenstufe 5 nach den Osterferien sehr intensiv im Rahmen ihrer Afrikawoche mit Afrika auseinandergesetzt hatte. Die Palette der Motive reicht von Masken und wilden Tieren bis zu ganzen Landschaftsszenarien.

P1000848Dem Blick des Tigers, den Christian Salzmanns gedruckt hat, kann der Betrachter kaum ausweichen. Nina Scholl gelang es, eindrucksvoll Fischer unter Palmen auf die kleine Linolplatte zu bannen. Besonders gelungen sind die beiden Zebras von Lisa Schuerg und Anna Peifer. Die Technik des Farblinolschnitt lässt eigentlich nur eine sehr grobe und vereinfachte Darstellung zu, jedoch gelang es Julia Schawo, einen Vogel auf einem Baum sehr filigran darzustellen. Diese und alle anderen Drucke sind in den nächsten vier Wochen im Klinkcafé zu sehen.

von Martin Richerzhagen

Afrikawoche brachte 1300 Euro

verfasst am 2. Mai 2010

Die Kinder der 5. Klassen der IGS Zell haben tolle Arbeit geleistet: Mit ihren Aktionen, ihrem Gesang im Gottesdienst in der Kaimter Kirche und ihrem Fest in der Schule haben sie mit ihren Eltern zusammen 1300 Euro für Afrika erwirtschaftet. Davon haben allein die Schüler der Klasse 5b 300 Euro gesammelt, indem sie in ihren Heimatorten gesammelt haben. Dies ist in Ruanda, einem Land, in dem eine ganze Familie einen Monat lang von 7 Euro leben kann, eine großartige Summe.

[nggallery id=87]Eine Woche lang haben die Kinder jeden Tag in der Kaimter Kirche mit dem Sänger YaBeppo afrikanische Lieder eingeübt und außerdem in der Schule in verschiedenen Projekten gebatikt, gekocht, Stühle gebaut, eine Pyramide konstruiert und ein Theaterstück eingeübt. Die Abschlussveranstaltung war ein voller Erfolg: Die Kinder haben im ökumenischen Gottesdienst wunderschön und voller Begeisterung gesungen. Im Anschluss daran gab es in der Schule noch ein Fest mit afrikanischem Essen und die Kinder des Theaterprojekts führten das afrikanische Märchen „Das Kürbiskind“ auf. Weitere Informationen und Fotos von den Projekten in der Schule finden Sie in unserer Schülerzeitung. Hier sehen Sie die Stühle, die die Kinder gebaut haben:[nggallery id=88]

Die 1300 Euro werden unter anderem dazu verwendet, die Einrichtung einer Schule zu finanzieren, die in der Kleinstadt Nihumur, Ruanda, gebaut wird. Bauherr ist der Kreis Cochem-Zell, der letztes Jahr eine Partnerschaft mit den Sektoren Murama, Kabare und Ndego im Distrikt Kayonza begonnen hat. Da aus dieser Kooperation der Schule mit dem Kreis Cochem-Zell eine dauerhafte Schulpartnerschaft entstehen soll, war es eine besondere Freude, dass Herr Landrat Schnur persönlich beim Afrika-Gottesdienst anwesend war. Sicher können wir schon nächstes Jahr Fotos von der Schule in Nihumur und ihren Schülern zeigen.

Ein Teil des Geldes geht an die Malihilfe in Longkamp. Der Malikenner Herr Brucker hatte montags beim Auftakt der Afrika-Woche allen Schülern vom Leben in Afrika erzählt, einen Film gezeigt und afrikanische Kleider mitgebracht.[nggallery id=89]Wir freuen uns besonders über das große Engagement der Eltern: Einige Väter und Mütter haben das Projekt über die ganze Woche beleitet, Vorträge gehalten und bei der Gestaltung des Festes in der Schule geholfen. Herzlichen Dank!

Von Michaela Koch


Bilder für den Bahnhof Bullay

verfasst am 30. April 2010

IGS – Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c haben auf große Holzplatten Bilder im Stil von James Rizzi gemalt. Sie sollen nun in dem Durchgang zu den Gleisen im Umweltbahnhof Bullay angebracht werden. Es bleibt zu hoffen, dass diese Bilder länger halten und nicht beschädigt werden wie die zuvor angebrachten großen Fliesen, die leider mutwillig zerschlagen wurden. Im gleichen Stil sind nun die neuen Werke der Klasse 6c. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Arbeitszeit von einigen Monaten diese fröhlichen Bilder gemalt.

[nggallery id=86]

von Martin Richerzhagen

Vom Kap bis zum Polarkreis in allen Medien

verfasst am 25. April 2010

Die IGS Zell führte für ihre 6. Klassen vom 12. bis 16. April eine Medien-Projektwoche durch. Die 101 Schüler konnten zwischen Trickfilm, Hörspiel, Online-Zeitung und Video auswählen. Unterstützt und begleitet wurde die Woche von medien+bildung.com.

Die Ergebnisse des Projekts “Schülerzeitung” finden Sie auf der Homepage unter “Schülerzeitung”.

Hier finden Sie den Film “IGS Introduction” für unsere schwedische Partnerschule und den Film über das Afrika-Projekt.

Hier finden Sie den Trickfilm.

Hier finden Sie dei Ergebnisse der Hörspielgruppe:

Projekt Safari:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-Safari.mp3
Projekt Tiere:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-Tiere.mp3
Projekt WM Alice:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-WM-Alice.mp3
Projekt Alkohol:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-Alkohol.mp3
Projekt WM Michel:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-WM-Michel.mp3
Projekt Straßenkinder:
https://www.igszell.de/wp-content/uploads/2010/04/Projekt-Straßenkinder.mp3

Redaktreur Max von der Online-Zeitung1260 km Luftlinie sind es von Zell an der Mosel bis nach Stockholm und sogar 9400 km bis nach Kapstadt. In der Medien-Projektwoche an der IGS Zell wurden diese Extreme von den Schülern der 6. Klassen auf verschiedene Weise eingefangen. Vier Tage hatten die Schüler Zeit, sich in einer von vier Medienarten mit Themen zu Afrika und Schweden auseinanderzusetzen. Thematischer Hintergrund sind die Schulpartnerschaften der IGS Zell mit Stockholm und Ihumur in Ruanda.

Videogruppe in ActionDie Filmer der Videogruppe produzierten kleine Clips, in denen sich die Schüler auf Englisch der Partnerschule in Schweden vorstellen. Viel Arbeit mussten die Trickfilmer in den Bau ihrer Kulissen stecken, da in ihrem Film vom Flughafen Hahn bin hin zu den Weinbergen mit Mosel und Schiffen die verschiedensten Szenarien vorkommen. Fotografieren, Interviews führen und Artikel zur Afrikawoche der 5. Klassen schreiben, stand für die Reporter der Online-Zeitung auf dem Plan. Hochaktuell hat sich die Hörspielgruppe in 6 Hörspielen der Fußball-WM in Südafrika gewidmet. Zudem sahen  die „Online-Reporter“ und die „Filmer“ sich in allen vier Medienprojekten um und dokumentierten das Geschehen. „Ich habe gelernt wie man einen Bericht verfasst und Galerien auf der Homepage erstellt.“ erzählt Jungreporterin Inga stolz.

Kulissenbau beim TrickfilmDie Schüler lernten in der Projektwoche einiges über den Umgang mit Technik und Medien: Wie filme ich ein Interview fürs Fernsehen? Wie entstehen die Geräusche bei einem Hörspiel? Wie lernen Trickfiguren das Laufen?  Und wie muss ein gutes Foto geschossen sein? Verena aus der Zeitungs-Gruppe berichtet: „Ich fand gut, dass man gelernt hat, richtige Bilder zu machen. Außerdem habe ich viel über den Umgang mit dem Computer gelernt.“

Im Vorfeld der Projektwoche wurden die betreuenden Lehrer und Eltern von medien+bildung.com in den Themenbereichen Hörspiel, Trickfilm, Foto und Video trainiert. „Am besten hat mir gefallen, dass mir neue Tricks und Kniffe für den Bild-Ausschnitt gezeigt wurden.“ So Sonja Rosswinkel, die die Videogruppe betreute. „Auch kann ich nur ein großes Lob an die sehr ambitionierten Kinder der Film-Gruppe aussprechen. Manche waren so fit mit der Technik, dass sie keine Hilfe mehr brauchten und einen guten Blick für den Bild-Hintergrund und eine Szenenauswahl hatten.“

hörspielgruppe


Gruppenbild2

Schüler verkaufen Mosaikkugeln

verfasst am 20. April 2010

Die Klasse 6d hat in den letzten Wochen Kugeln mit Mosaik gestaltet. In mühevoller Geduldsarbeit sind diese Meisterwerke im Kunstunterricht entstanden. Jeder der Schüler durfte eine Kugel für sich gestalten. Fünf weitere entstanden in Gemeinschaftsarbeit, um sie zu verkaufen. Der Erlös dieses Verkaufs soll für die bevorstehende Klassenfahrt in der Klassenstufe 7 verwendet werden. Die in Gelb-, Blau- und Rottönen gehaltenen Kugeln sind zum Preis von 50,-€ zu erwerben. Durch die hohen Materialkosten (Tonkugel, Kleber) kommt dieser stolze Preis zustande. Es soll natürlich neben der Arbeitszeit auch noch ein Gewinn für die Klasse entstehen.

Mosaikkugeln

von Martin Richerzhagen

Uraufführung: Kinderhymne beim Zeller Neujahrsempfang

verfasst am 12. Januar 2010

Es war bitterkalt, als die Kinder am 8. Januar mit ihren Eltern vor der Zeller Schwarze Katz-Halle eintrafen und im Dunkeln auf Inge Holek warteten, die die Halle aufschließen sollte. Viele waren trotz Schnee und Glatteis vom Hunsrück oder von anderen Orten der Mosel gekommen um beim Neujahrsempfang der Stadt Zell zum ersten Mal in der Öffentlichkeit die IGS-Kinderhymne zu singen. In der Halle trafen außer den Musiklehrerinnen Linda Langer und Michaela Koch auch bald der Chorleiter Helmut Bremm, einige Lehrer und die Musiker der Orchestervereinigung Zell ein. Schon die Generalprobe machte auf die anwesenden Eltern einen starken Eindruck.
Bei der Generalprobe
Das Vorbild der Hymne, die hier uraufgeführt wurde, entstand als Schulhymne an der IGS Bonn. Das Lied wurde zur Bonner Kinderhymne und schließlich 2006 bei einem internationalen Fest (50. Geburtstag der UN) in Bonn zur Deutschen Kinderhymne. Der Text der Vorlage stammt von Kindern der IGS Bonn. Kinder der Zeller Schule veränderten ihn so, dass daraus die Hymne der IGS Zell wurde. In Bonn wurden die Kinder noch begleitet vom Beethoven-Sinfonieorchester. Martin Thomas, der Vorsitzende der Zeller Orchestervereinigung, hatte die Noten für die Besetzung eines Blasorchesters umgeschrieben und so konnte in der Zeller Schwarze Katz-Halle die Orchestervereinigung Zell die Kinder begleiten.

Das Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Zell findet im Vorfeld der Zeller Zukunftskonferenz statt, bei der die Menschen der Region gemeinsam Wege finden wollen, die wirtschaftliche Situation und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Eine neue Schule mit der Möglichkeit zum Abitur ist ein Motor für Zukunft schlechthin. Daher beteiligt sich die IGS Zell mit eigenen Projekten an der Zukunftskonferenz. Denn wenn eine Region für Jugendliche attraktiver werden soll, dann muss man diese Jugendlichen in deren Entwicklung mit einbeziehen!

Als sie an der Reihe waren, zogen die Kinder zu Marschmusik-Klängen in einer endlos langen Reihe in die Halle ein und eins nach dem anderen nahm seinen Platz auf der Chorbühne ein. Es entstand ein großartiges Bild: Über 100 Kinder standen in acht Reihen auf Chorstufen, die die ganze Bühne einnahmen. Sie sangen zur Begleitung der Orchestervereinigung mit ihren klaren Stimmen voller Begeisterung: „Du kommst voran und findest deine Stärken! …Denn die Freundschaft zählt hier viel und manches geht im Spiel! …Schau voran und erkenn dein Ziel, mit Herz und Kopf, da erreichst du viel.“ Da gab es so manchen im Publikum, dem vor Rührung die Tränen über die Wangen liefen.

Als das Publikum nach dem letzten Vers der IGS-Hymne „…bauen dieses Land fürs Leben und Erfolg ist unser Lohn“ laut applaudierte, strahlten die Kinder der IGS Zell vor Freude. Sie hatten es geschafft, die Menschen mit ihrem Gesang in ihrem Innersten zu berühren.

Kinder mit Chorleiter Helmut Bremm und einigen Zuschauern

Stadtbürgermeister Hans Schwarz bekräftigte in seiner Rede, dass er die Bedeutung der neuen Schule für die Region sehe und zu ihrer guten Entwicklung beitragen möchte. Landrat Manfred Schnur sagte, er sei stolz darauf, Schulträger dieser Schule zu sein.

Stolz können auch alle sein, die zu dieser Aufführung beigetragen haben: Kinder, Lehrer, Chorleiter, Eltern, Orchestervereinigung und Stadtbürgermeister!

von Michaela Koch

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