Hier können Sie den Artikel der Rheinzeitung über die Aktion der Zeller Schüler in Köln lesen.
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„Museum textil“
Die Zusammenarbeit mit der Museumsschule ist in der IGS ein fester Bestandteil des Schulprofils. Jetzt werden zum ersten Mal Schülerarbeiten auch in Köln ausgestellt. Die Ausstellung findet in der Alten Feuerwache statt und ist vom 4.12 bis zum 9.12. zu sehen. Die Zeller Künstler der Jahrgangsstufe 10 stellen zahlreiche Fahnen zu ihrer Schulpartnerschaft mit Ruanda und einen Koffer aus. Auslöser für die Herstellung von Fahnen war das Bild „Flag“ von Jasper Johnes, das die Schüler im vergangenen Schuljahr bei ihrem Museumsbesuch neben einigen anderen Pop-Art Arbeiten kennengelernt hatten. Im Kunstunterricht schufen sie nach dem Museumsbesuch Balifahnen zur Schulpartnerschaft, und eine Schulfahne, eine persönliche Fahne zu eigenen Hobbys und eine Fahne zum Heimatland eines Schülers. Im Wahlpflichtfach Kunst in der Jahrgangsstufe 10 entstanden weitere Fahnen zur Freundschaft zwischen Ruanda und Zell. Diese Fahnen werden 2014 mit nach Ruanda genommen und der Partnerschule überreicht.
Beim Museumsbesuch der Klasse 9d entstand die Idee zum Projekt mit den Koffern. Sie beschäftigten sich damals mit dem Projekt „Me in my Bag“ von „Ji Jing Wang“ einer japanischen Künstlerin, die den Inhalt von Taschen fotografierte und dokumentierte. Bei der praktischen Arbeit im Museum dokumentierten die Schüler ihren eigenen Tascheninhalt und interviewten Passanten in der Umgebung. Auch diese Ergebnisse sind in der Ausstellung zu finden.
Im Religionsunterricht beschäftigen sich zur Zeit die Schüler der Klassenstufe 10 mit dem Leben nach dem Tod. Parallel dazu gestalten sie im Kunstunterricht der Klasse 10b Koffer zum Thema „Der Koffer für die letzte Reise“.
Der Koffer von Ann Katrin Treis war bereits vor den Herbstferien fertig, so konnte er auch in der Ausstellung präsentiert werden. Mit Fußabdrücken im Sand, in den sie Fotos montiert hat, zeigt sie, dass ihre Familie und ihre Freunde sie durch gute Erinnerungen in den Tod begleiten würden. Sie ziehen eine Spur durch ihre Erinnerungen. Die Abdrücke zeigen aber auch, dass sie Abdrücke hinterlasse. „Ich lebe auch nach meinem Tod in meinen Spuren in meiner Familie und meinen Freunden weiter“. Im Kofferdeckel werden schöne Erinnerungen und schöne Momente mit Fotos festgehalten, die sie mitnehmen will auf ihrer letzten Reise.
Schon im letzten Schuljahr vereinbarte Anja Hild von der Museumsschule die Teilnahme der Zeller Schüler. Bei der Ausstellungseröffnung waren drei Schülerinnen der IGS Zell mit ihrem Lehrer angereist.
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Sehr geehrte Eltern,
leider verläuft der Verkauf unseres diesjährigen Kalenders schlecht. Sie könnten uns helfen, wenn Sie einen odersogar mehrere als Geschenk erwerben würden.Bei einem zu großen Verlust durch fehlende Einnahmen bedeutet es für das kommende Schuljahr, dass wir dieses Projekt nicht mehr durchführen können. Ich halte es aber für wichtig, dass auf diesem Weg die Arbeiten unserer Schüler präsentiert werden. Der Kalender kann noch bis Weihnachten im Sekretariat oder bei mir für 5,- € erworben werden.
Mit freundlichem Gruß M. Richerzhagen
Die Blätter zeigen Arbeiten aus dem Kunstunterricht von Ostern 2012 bis Ostern 2013.
Viktoria Donsbach u. Ann-Katrin Treis Klasse 9b Auseinandersetzung mit dem Wahrzeichen von Zell
Ölbilder für eine Verkaufsausstellung im Restaurant Fachwerkhaus Richerzhagen in Köln Bensberg, Ann-Katrin Treis, Nadine Kramer, Vanessa Epple, Judith Esser, Martin Schinnen, Franziska Drahten, Anna-Lena Rheinhard, Arleta Adamiszyn, Gulnara Schmitz, Jakob Theisen, Elina Herpel, Karsten Kucharski, Merlin Pellenz
Februar
Blechgestaltung WPF 7 Auftragsarbeit für Peter Weis, Fahrrad Klaus, Familie Esser
März
Expressionismus Tiere mit Ölpastellkreiden (Schuljahr 2011/12) Klasse 6d Louisa Stork, Leoni Kleiber, Celina Schmitz, Michelle Winkler, Juliane Flink, Melanie Nuss, Lina Scheer, Nadine Born
Klasse 9d (Schuljahr 2011/12) Gestaltung eines Gipsbauchs Elisabeth Steffens, Regine Wald, Ella Pies, Gulnara Schmitz, Elina Herpel, Martin Schinnen, Nadine Kramer, Kerstin Brück, Hanna Gietzen
Mai
Ölbilder Klasse 9b u. 9d im Auftrag für die Schülerfirma „Creative Kids“ für die Firma Wirtz und Wandbild für die Hirschapotheke (WPF Kunst Klasse 8) ausgewählter Entwurf von Melanie Roediger
Juni
Klasse 9d u. WPF Kunst Klasse 9 Thema die Farbe „Blau“
Juli
Holzfiguren Klasse 7a (Schuljahr 2011/12)
August
Sitzskulpturen WPF Kunst 8
September
Klasse 9b im Auftrag der Schülerfirma „Creative Kids“ für die Medunaklinik
Oktober
Klasse 9b Thema: Auseinandersetzung mit dem Wahrzeichen von Zell
Andre Butzen, Julia Weis u. Alice Lehnen, Simon Clemens, Simon Wallenborn, Christian Ekelik, Marcel Dahmen, Sonja Hennig, Nick Gavranidis, Ann-Katrin Treis, Keanu Sarabia, Lisa Dahmen, Felix Sachs, Isabell Blümling, Lisa Reisberger
November
WPF 6.2 Plastiken aus Styreneplatten im Stil von Piccasso
Dezember
Stühle Afrikawoche Klasse 5 – 2012
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„Kaufen und spenden“ war das Motto der Aktion der Partnerschaftsgruppe Ruanda der IGS Zell am Samstag, dem 2.11.2013. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 sammelten Schuhe, Gürtel, Hosenträger, Verbandsmaterial, Hygieneartikel (Zahnbürste…), Kleidung für Kinder und Jugendliche (Unterwäsche, Strümpfe, T-Shirts) und Schreibmaterial (kein Papier dafür Stifte, Kleber ..
Wasserfarben, Pinsel). Diese Sachspenden wurden von unserer Partnerschule gewünscht. Viele Einkäufer unterstützten die Aktion der Jugendlichen. Es füllten sich 5 Kisten. Aber auch für das Porto kam eine beträchtliche Summe von 366,05 € zusammen. Ein herzlicher Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben, im Namen der Zeller Projektgruppe und unserer Partnerschule in Byumba. Da noch mehr Gürtel und Hosenträger benötigt werden, sammeln wir weiter bis zum Elternsprechtag. Die Schüler in Ruanda haben neue Schuluniformen erhalten. Diese sind aber etwas größer genäht worden, damit sie noch lange getragen werden können und sie noch hineinwachsen können. Aber in ganz Ruanda sind zur Zeit keine Gürtel oder Hosenträger zu besorgen. Daher wurden wir gebeten welche zu schicken. Bis zum Elternsprechtag sammeln wir nun weiter. Jeder in unserer Schulgemeinschaft ist gebeten, den heimischen Kleiderschrank auf überflüssige Hosenträger und Gürtel zu durchkämmen und im Teamraum 5 oder im Sekretariat abzugeben.
Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich Frau Kannengießer vom Globusmarkt, die auf diese Idee kam und uns die Durchführung ermöglichte. Wir hoffen alle, dass unsere Pakete noch vor Weihnachten unsere Partnerschule erreichen.
Geschenke aus Ruanda
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Projekt mit langem Atem. Im Schuljahr 2006/07 wurde damals noch die Realschule Zell angesprochen, ein Projekt zur Verschönerung und Ausgestaltung der Zeller Autobrücke zu übernehmen. Es ging um den Fahrradweg auf der Zeller Seite, der unter der Brücke entlang führt. Dies Gewölbe sollte mit Motiven der Kanonenbahn („Saufbähnchen“)bemalt werden. Die Wahlpflichtfach Gruppe von der Klassenstufe 8 übernahm diese Aufgabe. Sie machten von Fotos eine Schattentrennung. Die Entwürfe reichten von Zügen der Kanonenbahn über Bahnhöfe, die an der Strecke lagen, und Ortsansichten mit der ehemaligen Kanonenbahn. Die Entwürfe wurden dem Landesamt für Mobilität eingereicht. Alle Beteiligten waren begeistert, aber es hieß damals, dass es sich zur Zeit nicht lohne, diese Arbeit durchzuführen, da in Kürze die Brücke saniert würde. Die Gruppe malte deswegen ihre gelungenen Arbeiten in Öl. Zu den Schülern, die schon lange nicht mehr an der Schule sind, gehören Tim Klaus, Silva Pies,
Nina-Mara Goebel, Kevin Boendgen, Judith Hallenbach, Niklas Hillesheim, Alexander Homburg, Helen Jahn, Marius Müller, Aline Richter, Katharina Schug, Phillip Simon, Felix Eigelshoven, Jannik Franzen, Max Hagenau, Lukas Hoffmann u. Marc Liesenfeld.
Zu Baubeginn der Renovierungsarbeiten erfuhr Herr Richerzhagen, dass in der Baubeschreibung die Genehmigung für die Kunstwerke vorlag. In Absprache mit den zuständigen Damen und Herren konnte jetzt kurz vor den Herbstferien die Arbeit endlich durchgeführt werden. Herr Stadtbürgermeister Schwarz, Herr Kirch von der Firma in Vertretung von Herr Forster und Herr Richerzhagen wählten aus der Vielzahl der Entwürfe das Bild von Tim Klaus und Silva Pies aus neben drei weiteren Bildern, die aber leider keinem Schüler mehr zuzuordnen waren. Das Bild von Tim sollte an die große Wand in Richtung Mosel gemalt werden und für die flachere Seite mit dem Fußweg wurde der Bahnhof von Zell von Silva Pies ausgesucht neben drei anderen Ansichten von dem Zeller und dem Merler Bahnhof.
Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 8 und die komplette Klasse 8a waren sofort begeistert und übernahmen diesen Auftrag. Am Freitag, dem 20.September, übertrugen Anna Lena Meurer, Lea Steffens u. Marie Treis die Entwürfe mit Hilfe eines Overhedprojektors auf die Wände. Dafür war es notwendig, diese Aktion im Dunklen auszuführen, da sonst das Licht des Projektors nicht ausreichte. In drei Stunden Nachtarbeit war alles geschafft, und dem Projekttag stand nichts mehr im Weg. Am Dienstag, dem 1.10, wurde die Farbgestaltung in Angriff genommen. Dafür spendete die bauausführende Firma Aventas die Farbe und war auch behilflich mit Strom, Leitern und Abdeckplanen. In zwei Schichten eingeteilt und mit tatkräftiger Unterstützung von Theresa Franzen, der FSJ´lerin, arbeiteten die jungen Künstler sehr ausdauernd und zügig, so dass gegen 17.00 die Wandgestaltung beendet war. Während der Arbeiten wurden die Schüler immer wieder von Touristen angesprochen, fotografiert und gelobt für ihre gelungene Arbeit und ihren Einsatz.
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Im vergangenen Schuljahr haben, wie in jedem Jahr, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 an dem Malwettbewerb des Gemeindeunfallverbandes teilgenommen. Thema war „Einfälle gegen Unfälle“. Der Wandkalender für das Schuljahr 2013/2014 ist nun auch in unserer Schule eingetroffen. Begeistert stellten wir fest, dass das Bild von Nina Weigert als Titelbild abgedruckt worden ist und im Februar das eindrucksvolle Bild von Klara Ulrich. Mehr als 8.000 Exemplare hat die Unfallkasse Rheinland- Pfalz in den letzten Wochen verschickt. Der Kalender zeigt zwölf Motive, die den Betrachter auffordern, über Gefahren im Alltag, im häuslichen Umfeld, beim Spielen, auf dem Schulweg, in der Freizeit und auch in der Schule nachzudenken. Nina stellt die Gefahr dar, die bei dem sehr beliebten Freizeitsport des Kletterns an einer Wand entstehen kann. Dafür teilte sie das Bild in zwei Hälften ein. Auf der linken Seite zeigt sie eine Person ohne Helm und auf der anderen Seite das richtige Verhalten. Nur gut ausgerüstet mit Helm und Sicherung sollte man sich an eine Klettertour heranwagen. Klara entschied sich auch dafür, dass Thema mit dem richtigen und falschen Verhalten darzustellen. Links zeigt sie, wie gefährlich es ist, auf einen Drehstuhl zu steigen, um im Bücherregal ganz oben stehende Werke herunter zu holen. Auf der Seite mit dem richtigen Verhalten zeigt sie eine umsichtige und vorsichtige Person, die sich für ihr Vorhaben eine Leiter aufgestellt hat. Stolz sind die beiden Künstlerinnen, ihre Werke in diesem Kalender veröffentlicht zu sehen. Auch in diesem Jahr werden sich die IGS Schüler der Jahrgangstufe 6 an dem Malwettbewerb beteiligen. Viele Schüler sind zur Zeit bereits bei der Arbeit. Der Erfolg von Klara Ulrich und Nina Weigert kann alle nur anspornen
Schulkalender 2013/2014 und Mal- und Zeichenwettbewerb für rheinland-pfälzische Schulen
von Martin Richerzhagen
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Die Kinder der 5. Klassen der IGS feierten am Freitag, dem 12.04.2013, ihr großes Fest: Beim Abschlussgottesdienst ihres Afrika-Projektes trommelten und sangen sie voller Freude und Begeisterung mit ihren Lehrern die Lieder, die sie in der Woche gelernt hatten. Manche der Zuhörer und Mitsinger aus dem Publikum hatten nach dem Gottesdienst Tränen der Rührung in den Augen.
Ob Regen, Nebel und Sonnenschein: Zwei Mal am Tag waren sie in der Afrikawoche mit ihren Lehrern und begleitenden Eltern zur Kirche gegangen um zu singen. Und so können sie nun stolz sein, dass sie mit ihren Aktivitäten das Publikum dazu motiviert haben, allein in der Kirche 563 Euro für die Partnerschule in Afrika zu spenden!
Bei der Feier nach dem Gottesdienst boten die Eltern afrikanische Speisen an: Bananenbrot, Couscous mit Erdnusssauce und vieles mehr. Außerdem zeigten die Kinder, was sie in der Woche gelernt hatten und spielten ein Theaterstück. Die Schüler, die in der Projektwoche bei Paply (Ouro Akbo Awale aus Togo) trommeln gelernt hatten, brachten mit ihren Djemben afrikanische Rhythmen in das Zeller Tal und faszinierten so die Besucher. Die Kinder der Kunstprojekte stellten ihre Produkte aus und boten sie zum Verkauf an: dekorierte Vasen, afrikanische Taschen und Stühle und vieles mehr.
Zu dem Fest hatten die Eltern eingeladen. Mehr als 60 Väter und Mütter waren in der Projektwoche aktiv: Sie begleiteten die Schüler zur Kirche, boten selbst Projekte an, bereiteten das Abschussfest vor und führten es durch. Wir danken für dieses außergewöhnliche Engagement: So wird Schule zum Lebensraum, in dem sich alle wohl fühlen!
Dieses Projekt hat mit seinem Abschluss die mit Inbrunst gesungenen Verse des Songs „We are the world“ nicht nur in Bezug auf die Partnerschaft mit Afrika, sondern auch in Bezug auf die Partnerschaft von Eltern, Schülern und Lehrern umgesetzt:
„Wir sind die Welt, wir sind die Kinder – Wir sind diejenigen, die einen strahlenderen Tag machen…“
Artikel der Rheinzeitung vom 16.04.2013:
Von den Kindern im Projekt “Afrikanische Stühle” und im Theaterprojekt werden noch Fotos nachgeliefert.
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PIT- „Prävention im Team“- bedeutet, dass Polizei, Schule und Schulsozialarbeit im Team besprechen, wie die Schüler über Sucht und Gewalt informiert und damit davor geschützt werden sollen. Die Schüler lernen durch den Kontakt mit den Polizisten und der Sozialarbeiterin Personen kennen, an die sie sich im Ernstfall wenden können. Zugleich haben sie die Möglichkeit, Ängste und Hemmungen vor dem Umgang mit diesem Thema abzubauen. Den Lehrern geht es darum, gemeinsam Stellung Such und Gewalt zu beziehen und Werte zu vermitteln.
Angeregt durch eine gemeinsame Fortbildung von Frau Wassweiler und Frau Thees (Schulsozialarbeiterin) startete im letzten Halbjahr die Gewaltprävention in der Stufe 8 und die Suchtprävention in Stufe 9. Im Fach „Erwachsen werden“, das ab der 7. Jahrgangsstufe wichtige Aspekte der Prävention beinhaltet, wurden mit großem Engagement der Klassenkehrer die Themenfelder Sucht oder Gewalt bearbeitet und aus verschiedenen Perspektiven besprochen.
Bei der Gewaltprävention in den 8. Klassen konnten die Schüler ihre Erfahrungen mit Gewalt einbringen und so verstehen, wie sie sie vermeiden können. Herr Manfred Mähser verdeutlichte das Thema aus strafrechtlichter Sicht und berichtete aus seinem Berufsalltag als Jugendsachbearbeiter der Polizei (siehe Bericht von Tanja Müller).
Bei der Suchtprävention in den 9. Klassen wurde die Entstehung von Süchten und deren Folgen für die körperliche und seelische Verfassung erarbeitet: Oft beginnt es damit, dass man in Gruppen z.B. Alkohol trinkt. Wenn dann Frust über in der Familie, der Arbeit oder in der Schule dazu kommt, den man immer mal wieder mit einem Gläschen verdrängt, dann entsteht Sucht und das heißt: Man gerät in einen Sumpf, aus dem man nicht mehr ohne Hilfe herauskommt. Im schlimmsten Fall verliert der Süchtige seine sozialen Kontakte, seine Arbeit oder wird durch finanzielle Not straffällig.
Nachdem die Schüler intensiv von Herrn Hugo Mähser über die rechtlichen Hintergründe informiert wurden, konnten sie dieses Wissen selbstständig innerhalb einer Gruppenarbeit anwenden: Bei der Bearbeitung der vorbereiteten Fallbeispiele zeigte sich deutlich, dass die Schüler die beschriebenen Situationen in rechtlicher und sozialer Hinsicht besser einschätzen konnten.
von Melissa Thees
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Alle Schüler der 9. Klassen der IGS Zell nehmen an einem Plakatwettbewerb der DAK teil: “Bunt statt blau”. Dabei sollen die Schüler mit der Erstellung von Plakaten gegen “Komasaufen” Farbe bekennen.
Der Kunstunterricht greift auf diese Weise das Projekt “Suchprävention” auf, das von der Sozialarbeiterin Frau Thees, der Lehrerin Frau Wassweiler, dem Polizisten Herrn Mähser und den Klassenlehrern in allen 9. Klassen durchgeführt wurde. Dieses eintägige Projekt ist eingebunden in das Fach „Erwachsen werden“, das vom Lions-Club Mittelmosel unterstützt wird. Es folgt dem Konzept „Prävention im Team (PIT)“, bei dem Polizisten, Sozialarbeiter und Lehrer gemeinsam Fortbildungen besuchen und zusammenarbeiten.
Das Ziel ist es, dass Schüler für dieses Thema sensibilisiert werden und Alternativen zu Drogen und Alkoholmissbrauch formulieren, bevor sie selbst in intensiven Kontakt damit gekommen sind. „Drogen sind geliehenes Glück“, sagt der Polizist Herr Mähser. Und das muss leider mit Zinsen zurückgezahlt werden. Nun ist es an den Schülern, für sich Wege zu finden, die nachhaltige und zinsfreie Glückserlebnisse ermöglichen. …Vielleicht ja unter anderem durch kreative Arbeit, Gemeinsamkeit und Anerkennung bei einem Kunstwettbewerb?!
Am Dienstag, dem 5. Februar, war ein SWR-Filmteam in der Zeller Schule, das einige Schüler gefilmt und zu diesem Wettbewerb interviewt hat. Der 90-Sekunden-Beitrag wurde am 6.2.2013 um 18 Uhr in den Tagesnachrichten (“SWR Landesschau aktuell”) des dritten Programms gesendet.
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von Michaela Koch
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Alle Schüler der 9. Klassen der IGS Zell nehmen an einem Plakatwettbewerb der DAK teil: “Bunt statt blau”. Dabei sollen die Schüler mit der Erstellung von Plakaten gegen “Komasaufen” Farbe bekennen.
Der Kunstunterricht greift auf diese Weise das Projekt “Suchprävention” auf, das von der Sozialarbeiterin Frau Thees, der Lehrerin Frau Wassweiler, dem Polizisten Herrn Mähser und den Klassenlehrern in allen 9. Klassen durchgeführt wurde. Dieses eintägige Projekt ist eingebunden in das Fach „Erwachsen werden“, das vom Lions-Club Mittelmosel unterstützt wird. Es folgt dem Konzept „Prävention im Team (PIT)“, bei dem Polizisten, Sozialarbeiter und Lehrer gemeinsam Fortbildungen besuchen und zusammenarbeiten.
Das Ziel ist es, dass Schüler für dieses Thema sensibilisiert werden und Alternativen zu Drogen und Alkoholmissbrauch formulieren, bevor sie selbst in intensiven Kontakt damit gekommen sind. „Drogen sind geliehenes Glück“, sagt der Polizist Herr Mähser. Und das muss leider mit Zinsen zurückgezahlt werden. Nun ist es an den Schülern, für sich Wege zu finden, die nachhaltige und zinsfreie Glückserlebnisse ermöglichen. …Vielleicht ja unter anderem durch kreative Arbeit, Gemeinsamkeit und Anerkennung bei einem Kunstwettbewerb?!
Am Dienstag, dem 5. Februar, war ein SWR-Filmteam in der Zeller Schule, das einige Schüler gefilmt und zu diesem Wettbewerb interviewt hat. Der 90-Sekunden-Beitrag wurde am 6.2.2013 um 18 Uhr in den Tagesnachrichten (“SWR Landesschau aktuell”) des dritten Programms gesendet.
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von Michaela Koch
Tel.: +49 (0) 6542 9897 30
Fax: +49 (0) 6542 9897 35
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Internet: www.igszell.de