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Klasse im Knast und vor Gericht

verfasst am 7. Dezember 2012

Es war noch dunkel, als die Deutschkurse der neunten Klasse der IGS Zell in den Bus stiegen um in die Wittlicher Jugendstrafanstalt (JSA) verbracht zu werden. Begleitet wurden sie von ihren Lehrerinnen, Sozialarbeiterin Frau Thees sowie Herrn Mauer (Jugendgerichtshelfer) und dem uniformierten Polizisten Herrn Mähser.

Die Schüler der Deutsch-Grundkurse waren jedoch keine Sträflinge, sondern nahmen am Projekt „Mit der Klasse in den Knast“ teil, das von der Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht und der Polizei an Schulen durchgeführt wird.

Nach einer Unterrichtsreihe über Kriminalität und Jugendstrafrecht waren die Schüler gut vorbereitet auf die Besichtigung des Wittlicher Gefängnisses und das Zusammentreffen mit einem Inhaftierten. Von ihm erfuhren sie einiges über den Alltag im Gefängnis, z. B. dass die Insassen bei Ankunft ihre Handys abgeben müssen und dass es dort keine Computer gibt. Er berichtete außerdem über seine Eltern und dass man in einer solchen Situation schnell merkt, wer die echten Freunde sind.

Einige Wochen später hatten die gleichen Schüler die Gelegenheit in Cochem an mehreren Gerichtsverhandlungen bei Richter Johann als Zuschauer teilzunehmen. Was viele aus dem Fernsehen kennen, war hier Wirklichkeit: Eine Verhandlung in einem Gerichtssaal mit einem Angeklagten, seinem Verteidiger, dem Richter und einem Staatsanwalt. Es waren wirkliche Schicksale und reale Straftaten, die hier verhandelt wurden, wie ein Diebstahl im Globus, ein Betrugsfall und die Weitergabe pornographischer Schriften an Kinder. Der Ablauf der Verhandlungen war festgelegt: Verlesung der Anklage, Beweisaufnahme mit Zeugenverhören, Schlussplädoyers von Staatsanwalt und Rechtsanwalt und anschließende Urteilfindung des Richters. Die Schüler erfuhren, dass die hier gehörten Urteile „im Namen des Volkes“, also auch in ihrem Namen ergehen.

Den Abschluss findet das Projekt am letzten Schultag, wenn die Schüler ihre erstellten Berichte vorstellen und mit den Projektbetreuern über Kriminalität im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken im Internet sprechen werden.

 

von Melissa Teees und Michaela Koch

“Mit Kunst auf Erfolgskurs” (1.10.2012)

verfasst am 11. Oktober 2012

Die freie Mitarbeiterin der Rheinzeitung Susanne Retzlaff traf am Freitag, dem 28.10.2012, um 18:30 Uhr in den Kellern der Schule zufällig auf einige Schüler, die an den Bildern für den Schülerfirmen-Contest in Berlin gearbeitet haben.

Aus der Rheinzeitung vom 1. Oktober 2012:

 

 

 

 

 

Collage von Marcel Thelen in der Schweiz präsentiert

verfasst am 20. September 2012

Sehr geehrter Herr Richerzhagen

Gut Ding braucht Weil… Sie haben uns das Handy-Abendmahl von Marcel Thelen zur Verfügung gestellt. Das Bild wurde Teil einer Trilogie anlässlich eines ökumenischen Gottesdienstes (röm.-kath., reformiert und altkath.) am Schweiz. Bettag. Es ging beim Thema „Tischlein-deck-dich“ im weitesten Sinn um das Abendmahl, resp. seine Botschaft ins Heute. Mit einer Lebensmittelkollekte wurde die lokale Institution unterstützt, die sozial schwach gestellte Menschen mit Grundnahrungsmitteln versorgt. Zum klassischen Abendmahlsbild kam noch eine nachgestellte Szene der aktuellen Konfirmandengruppe und das Handy-Bild, das uns sensibilisieren wollte für die Tatsache, dass es Millionen von Kindern gibt, die kein Brot in den Händen halten – sondern Waffen. Im Weiteren kam die skandalöse Lebensmittelvernichtung zur Sprache sowie die manipulative Verwendung der so genannten Verfalldaten.

Gerne füge ich ein Gesamtbild des Anlasses bei, an dem auch ein Chor, eine Blasmusik und mehrere hundert Personen teilgenommen haben. Die Bilder sind auf Plane (7×2.50m) gedruckt. Im Rücken zum Fotographen sind noch vollbesetzte Tribünen. Den Schülernamen Marcel Thelen von der igzell haben wir bei den Verdankungen namentlich erwähnt.

Ihm und Ihnen danken wir nochmals für Ihren Beitrag und wünschen Ihnen alles Gute,

mit freundlichen Grüssen

Werner Baumann

www.kathmoehlin.ch

Schülerfirma läuft auf Kurs

verfasst am 29. April 2012

Schülerfirma läuft auf Kurs

Beim Finden ihrer Geschäftsidee der zu Schuljahresbeginn an der IGS Zell etablierten Schülerfirma „Creative Kids 4 IGS“ bewiesen die Gründungsmitglieder ein sehr gutes Gespür, denn seither erfreut sich das Unternehmen über zahlreiche Auftragseingänge und versetzt die durchweg zufriedene Kundschaft immer wieder aufs Neue zum Erstaunen.

Unmittelbar nach Gründung verzeichnete die Schülerfirma so den ersten Großauftrag, welchen die hiesige PKF Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Auftrag gab. Für die Herstellung der bestellten Kunstartikel im Stile Gerhard Richters, eines der derzeit wohl bekanntesten Künstler, verwendeten die Schüler/innen viel Mühe und Arbeitszeit. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnen sollte, denn der Auftraggeber, Herr Donsbach, zeigte sich äußert zufrieden mit seinen erworbenen Kunstwerken und lud die Schülerschaft spontan zu einer kleinen feierlichen Übergabe unter Hinzunahme der Presse in seine Kanzlei ein (siehe hier den Bericht). Seither können die Kunstwerke in den Räumlichkeiten der Gesellschaft bewundert werden.

Dies war jedoch erst der Beginn unserer erfreulichen Geschäftsentwicklung, denn der „gute Ruf“ führte seither für weitere Bestellungen und dürfte dazu beitragen, dass unsere  Kunstwerke demnächst auch in den Räumlichkeiten der IKB Bank in Düsseldorf oder auch in einigen Wohnzimmern in Landau bzw. Bullay zu sehen sein werden. Ein kürzlich erteilter Großauftrag durch die Meduna Klinik in Bad Bertrich, der durch einen persönlichen Vorort-Besuch vorbereitet werden konnte, muss aufgrund zeitlicher Engpässe bereits in das neue Schuljahr verlagert werden.

Bei allem Erfolg bleibt jedoch eines festzuhalten: „Von nichts – kommt nichts!“ In diesem Zusammenhang gilt es nämlich zu betonen, dass die Schüler/innen für die Herstellung der Kunstobjekte u.a. auch ihre Freizeit (u.a. auch in den Ferien) verwendeten. Große Unterstützung leisten  auch Frau Esser und Herr Richerzhagen, die das Projekt mit großer Begeisterung und  Engagement begleiten. Während Frau Esser an der administrativen Verwaltung des Unternehmens mitwirkt, übt Herr Richerzhagen große Unterstützung bei der technischen Beratung sowie der  Herstellung unserer Kunstgegenstände.

Großem Dank gilt an dieser Stelle auch Familie Bauer, die es – von der Idee  der Schülerfirma angetan –unseren Schüler/innen demnächst ermöglichen, eine Vernissage in ihrem Café durchzuführen. Der genaue Termin wird demnächst abgesprochen und auf der Webseite der IGS mitgeteilt.

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Daniel Steup

Ausstellung: Biblisches in Öl

verfasst am 27. November 2011

Begonnen hat dieses Projekt Wochen vor den Sommerferien. Bis zu den Herbstferien gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d 20 Leinwände in der Größe von je 1,20m x 1m. Die Idee zu dieser Aktion entstand, als die Klasse im vorigen Schuljahr Betonwände im Außengelände des Krankenhauses bemalte. Da fragte die Krankenhausleitung nach, ob sie nicht als Anschlussprojekt die Wand des langen Flures neben der Kapelle auch bemalen könnten. In einem so schmalen Flur würde aber eine großflächige Wandbemalung nicht wirken. So einigte man sich, den Flur durch 20 großformatige Leinwände zu gestalten.

Schnell fanden Schule und Krankenhausleitung zwei geeignete biblische Geschichten „Der barmherzige Samariter“ und das Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Die überwiegend in Gelb-Orange und Rottönen gehaltenen Bilder konnten nun am Ende der Herbstferien in den dafür vorgesehenen Flur neben der Krankenhauskapelle umziehen. Die Bilder 1-4 zeigen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Bild 5/6 und 10 zeigen im Anschluss an diese Geschichte, wie wir nach dem Vorbild des Samariters auch helfen können. Die Schüler entschieden sich dafür, keine großen Taten darzustellen, sondern ganz einfach die Hilfe durch kleine Gesten und Taten, die jeder im Alltag leisten kann.

Zwischen den Darstellungen, wie wir zum Samariter werden können, haben die jungen Künstler in Bild 7/8 und 9 gemalt, wer Hilfe benötigt. Diese Bilder wurden ganz in Blautönen gestaltet, damit sie sich von den biblischen Geschichten und den Situationen von Hilfeleistungen absetzten. Es soll so dem Betrachter sofort ins Auge springen und für uns alle eine Aufforderung sein. Hier haben die Achtklässler Asylsuchende, Gefangene, Obdachlose, zum Tode Verurteilte, Menschen, die unter Gewalt leiden, Menschen, die mit ihrer Behinderung leben müssen, und auch Menschen, die aufgrund ihrer ausweglosen Situation zu Alkoholikern geworden sind, dargestellt. Bild 11-20 zeigt die Geschichte vom „barmherzigen Vater“.

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Die gelungene Arbeit der Schüler der 8d zeigt ihr meisterliches Können im Umgang mit den großformatigen Leinwänden und der schwierigen Technik der Ölmalerei. Jeder von ihnen hatte zuvor im Unterricht schon einmal die Gelegenheit, die schwierige Technik der Ölmalerei an kleineren Formaten auszuprobieren. Die Bilder sind in Einzel- oder Partnerarbeit entstanden. Ein großes Lob für die große Ausdauer bei der Arbeit. Der Flur im Krankenhaus erstrahlt nun durch die überwiegend warmen rot-orange Töne.

 

von Martin Richerzhagen

 

Gewinner beim Malwettbewerb

verfasst am 10. November 2011

Unsere Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben mit Erfolg am  Mal- und Zeichenwettbewerb “Einfälle gegen Unfälle” der Unfallkasse Rheinland-Pfalz teilgenommen. Die Preisverleihung findet am 14. Dezember 2011 in Andernach statt.

Mit Buchpreisen wurden Lukas Goebel und Florian Gilles bedacht.

1. Preis:  Jasmin Tran

Bemerkungen zu meinem Bild:

Ein Kind läuft auf glattem Fliesenboden mit offenen Schürsenkeln. Es besteht jetzt die Gefahr, dass es ausrutscht.

 

3. Preis: Maximilian Treis

Bemerkungen zu meinem Bild:

Das Spielen auf Holzstapel im Wald ist gefährlich. Schnell können die Stämme in Bewegung geraten. Dies zeige ich durch einen Hampelmann, der auf dem Holzstapel balanciert. Wenn der Betrachter an dem Faden zieht, kann man sehen, was passiert.

 

 

 

 

7b verkauft Kunstobjekte Vögel

verfasst am 27. September 2011

Die Klasse 7b hat in den letzten Wochen Metallvögel mit Mosaik gestaltet. In mühevoller Geduldsarbeit sind diese Meisterwerke im Kunstunterricht entstanden. Diese Gartenobjekte sind eine Zier für jede Außenanlage. Die Schülerinnen und Schüler bieten ihre Werke zum Verkauf an. Der Erlös soll für die bevorstehende Klassenfahrt nach Mittenwald verwendet werden. Die in Gelb-, Blau- und Rottönen gehaltenen Vögel sind zum Preis von 50,- € zu erwerben. Durch die hohen Materialkosten (Rohvogel aus Metall mit Laser ausgeschnitten und der teure Silikonkleber) kommt dieser stolze Preis zustande. Es soll natürlich auch noch ein Gewinn für die Klasse entstehen.

Verkauft wird:

  • Im Sekretariat der IGS
  • Bei dem Adventstürchen in Zell am Schwarze Katz Brunnen am 8.12.2011

Schüler zaubern Farbe

verfasst am 5. September 2011

Arbeiten im Stil von Vasarely und Escher zaubern Farbe ins Zeller Klinik-Cafe 

Auf den Spuren von Vasarely und Escher wanderten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b u. 7c seit den letzten Wochen vor den Sommerferien. Jetzt sind die Kunstwerke fertig gestellt. Bei dieser Arbeit ging es besonders um genaue, exakte und sehr sorgfältige Arbeit. Nicht ganz leicht war es, auf den Rundungen der Papprohre zu arbeiten und die schwierigen perspektivischen Verzerrungen und Täuschungen von den beiden großen Künstlern nachzuempfinden. Aber das Ergebnis zeigt wie meisterhaft die Schüler dies bewerkstelligt haben. Ein großes Lob für die enorme Ausdauer der jungen Künstler, die bei dieser Arbeit notwendig war.

 

Von Martin Richerzhagen

 

 

Wie aus Steinen Tiere werden

verfasst am 30. Juli 2011

Ediger-Eller – letzte Schulwoche vor den Ferien

„Wann kommen denn die Großen?“ „Wann machen wir denn die Tiere?“ Diese und ähnliche Fragen hörte A. Buchardt, Klassenlehrerin der 2. Klasse fast täglich, bis der große Tag endlich da war. 25 Siebtklässler der IGS Zell besuchten am 14.6.2011, zusammen mit ihrem Kunstlehrer M. Richerzhagen, die Grundschule in Ediger-Eller und verwandelten gemeinsam mit den Grundschülern den Schulhof in eine Künstlerwerkstatt.

Zu Beginn legte sich jede Gruppe ihren „Steinblock“ zurecht und für die Grundschüler war es unvorstellbar, wie dieser sich in Lieblingstier verwandeln sollte. Vor allem René (Kl. 2), der sich als Tiere zwei Vögel ausgewählt hatte, stellte sich, Elina (Kl.7d) und Regine (Kl. 7d) vor eine große Herausforderung, die die drei hervorragend meisterten.

Unterstützt wurde dieses Projekt durch K. Gamradt, Mutter eines Schülers und Mitglied des Schulelternbeirates der IGS, die tatkräftig mit anpackte.

Sowohl die Schüler und Schülerinnen der IGS, als auch die Grundschüler zeigten an diesem Tag enorme Ausdauer, bis dann schließlich gegen 16.00 Uhr alle Tiere fertig waren.

Es war ein gelungener Tag mit tollen Ergebnissen, der sowohl den Großen, als auch den kleinen sehr viel Spaß machte!

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Afrika zu Gast im Klinik Café

verfasst am 31. Mai 2011

Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS.

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen.

Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

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