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Projekt “Bunt statt Blau” im Fernsehen (SWR 6.2.2013)

verfasst am 5. Februar 2013

Zeller Schüler der 9. Klassen

Alle Schüler der 9. Klassen der IGS Zell nehmen an einem Plakatwettbewerb der DAK teil: “Bunt statt blau”. Dabei sollen die Schüler mit der Erstellung von Plakaten gegen “Komasaufen” Farbe bekennen.

Der Kunstunterricht greift auf diese Weise das Projekt “Suchprävention” auf, das von der Sozialarbeiterin Frau Thees, der Lehrerin Frau Wassweiler, dem Polizisten Herrn Mähser und den Klassenlehrern in allen 9. Klassen durchgeführt wurde. Dieses eintägige Projekt ist eingebunden in das Fach „Erwachsen werden“, das vom Lions-Club Mittelmosel unterstützt wird. Es folgt dem Konzept „Prävention im Team (PIT)“, bei dem Polizisten, Sozialarbeiter und Lehrer gemeinsam Fortbildungen besuchen und zusammenarbeiten.

Das Ziel ist es, dass Schüler für dieses Thema sensibilisiert werden und Alternativen zu Drogen und Alkoholmissbrauch formulieren, bevor sie selbst in intensiven Kontakt damit gekommen sind. „Drogen sind geliehenes Glück“, sagt der Polizist Herr Mähser. Und das muss leider mit Zinsen zurückgezahlt werden. Nun ist es an den Schülern, für sich Wege zu finden, die nachhaltige und zinsfreie Glückserlebnisse ermöglichen. …Vielleicht ja unter anderem durch kreative Arbeit, Gemeinsamkeit und Anerkennung bei einem Kunstwettbewerb?!

Am Dienstag, dem 5. Februar, war ein SWR-Filmteam in der Zeller Schule, das einige Schüler gefilmt und zu diesem Wettbewerb interviewt hat. Der 90-Sekunden-Beitrag wurde am 6.2.2013 um 18 Uhr in den Tagesnachrichten (“SWR Landesschau aktuell”) des dritten Programms gesendet.

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von Michaela Koch

5d gestaltet Transparent für Partnerschule in Ruanda

verfasst am 22. Mai 2012

Klasse 5d gestaltet Transparent für die Partnerschule in Ruanda

Mit Stofffarben und Acrylfarben gestaltete die Klasse  5d dieses fröhliche und farbenfrohe Transparent. Der Entwurf wurde mit Hilfe eines Overheadprojektors auf den großen Stoff übertragen und anschließend die Klassenfotos aller Klassen mit Transparentfolie aufgebügelt. Als letztes wurde das Motiv im Kunstunterricht ausgemalt. Herr Richerzhagen wird dies in den Sommerferien in Ruanda unserer Partnerschule übergeben.

 

 

Schülerfirma läuft auf Kurs

verfasst am 29. April 2012

Schülerfirma läuft auf Kurs

Beim Finden ihrer Geschäftsidee der zu Schuljahresbeginn an der IGS Zell etablierten Schülerfirma „Creative Kids 4 IGS“ bewiesen die Gründungsmitglieder ein sehr gutes Gespür, denn seither erfreut sich das Unternehmen über zahlreiche Auftragseingänge und versetzt die durchweg zufriedene Kundschaft immer wieder aufs Neue zum Erstaunen.

Unmittelbar nach Gründung verzeichnete die Schülerfirma so den ersten Großauftrag, welchen die hiesige PKF Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Auftrag gab. Für die Herstellung der bestellten Kunstartikel im Stile Gerhard Richters, eines der derzeit wohl bekanntesten Künstler, verwendeten die Schüler/innen viel Mühe und Arbeitszeit. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnen sollte, denn der Auftraggeber, Herr Donsbach, zeigte sich äußert zufrieden mit seinen erworbenen Kunstwerken und lud die Schülerschaft spontan zu einer kleinen feierlichen Übergabe unter Hinzunahme der Presse in seine Kanzlei ein (siehe hier den Bericht). Seither können die Kunstwerke in den Räumlichkeiten der Gesellschaft bewundert werden.

Dies war jedoch erst der Beginn unserer erfreulichen Geschäftsentwicklung, denn der „gute Ruf“ führte seither für weitere Bestellungen und dürfte dazu beitragen, dass unsere  Kunstwerke demnächst auch in den Räumlichkeiten der IKB Bank in Düsseldorf oder auch in einigen Wohnzimmern in Landau bzw. Bullay zu sehen sein werden. Ein kürzlich erteilter Großauftrag durch die Meduna Klinik in Bad Bertrich, der durch einen persönlichen Vorort-Besuch vorbereitet werden konnte, muss aufgrund zeitlicher Engpässe bereits in das neue Schuljahr verlagert werden.

Bei allem Erfolg bleibt jedoch eines festzuhalten: „Von nichts – kommt nichts!“ In diesem Zusammenhang gilt es nämlich zu betonen, dass die Schüler/innen für die Herstellung der Kunstobjekte u.a. auch ihre Freizeit (u.a. auch in den Ferien) verwendeten. Große Unterstützung leisten  auch Frau Esser und Herr Richerzhagen, die das Projekt mit großer Begeisterung und  Engagement begleiten. Während Frau Esser an der administrativen Verwaltung des Unternehmens mitwirkt, übt Herr Richerzhagen große Unterstützung bei der technischen Beratung sowie der  Herstellung unserer Kunstgegenstände.

Großem Dank gilt an dieser Stelle auch Familie Bauer, die es – von der Idee  der Schülerfirma angetan –unseren Schüler/innen demnächst ermöglichen, eine Vernissage in ihrem Café durchzuführen. Der genaue Termin wird demnächst abgesprochen und auf der Webseite der IGS mitgeteilt.

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Daniel Steup

Ausstellung: Biblisches in Öl

verfasst am 27. November 2011

Begonnen hat dieses Projekt Wochen vor den Sommerferien. Bis zu den Herbstferien gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d 20 Leinwände in der Größe von je 1,20m x 1m. Die Idee zu dieser Aktion entstand, als die Klasse im vorigen Schuljahr Betonwände im Außengelände des Krankenhauses bemalte. Da fragte die Krankenhausleitung nach, ob sie nicht als Anschlussprojekt die Wand des langen Flures neben der Kapelle auch bemalen könnten. In einem so schmalen Flur würde aber eine großflächige Wandbemalung nicht wirken. So einigte man sich, den Flur durch 20 großformatige Leinwände zu gestalten.

Schnell fanden Schule und Krankenhausleitung zwei geeignete biblische Geschichten „Der barmherzige Samariter“ und das Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Die überwiegend in Gelb-Orange und Rottönen gehaltenen Bilder konnten nun am Ende der Herbstferien in den dafür vorgesehenen Flur neben der Krankenhauskapelle umziehen. Die Bilder 1-4 zeigen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Bild 5/6 und 10 zeigen im Anschluss an diese Geschichte, wie wir nach dem Vorbild des Samariters auch helfen können. Die Schüler entschieden sich dafür, keine großen Taten darzustellen, sondern ganz einfach die Hilfe durch kleine Gesten und Taten, die jeder im Alltag leisten kann.

Zwischen den Darstellungen, wie wir zum Samariter werden können, haben die jungen Künstler in Bild 7/8 und 9 gemalt, wer Hilfe benötigt. Diese Bilder wurden ganz in Blautönen gestaltet, damit sie sich von den biblischen Geschichten und den Situationen von Hilfeleistungen absetzten. Es soll so dem Betrachter sofort ins Auge springen und für uns alle eine Aufforderung sein. Hier haben die Achtklässler Asylsuchende, Gefangene, Obdachlose, zum Tode Verurteilte, Menschen, die unter Gewalt leiden, Menschen, die mit ihrer Behinderung leben müssen, und auch Menschen, die aufgrund ihrer ausweglosen Situation zu Alkoholikern geworden sind, dargestellt. Bild 11-20 zeigt die Geschichte vom „barmherzigen Vater“.

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Die gelungene Arbeit der Schüler der 8d zeigt ihr meisterliches Können im Umgang mit den großformatigen Leinwänden und der schwierigen Technik der Ölmalerei. Jeder von ihnen hatte zuvor im Unterricht schon einmal die Gelegenheit, die schwierige Technik der Ölmalerei an kleineren Formaten auszuprobieren. Die Bilder sind in Einzel- oder Partnerarbeit entstanden. Ein großes Lob für die große Ausdauer bei der Arbeit. Der Flur im Krankenhaus erstrahlt nun durch die überwiegend warmen rot-orange Töne.

 

von Martin Richerzhagen

 

Tiere bevölkern das Klinikcafe

verfasst am 10. November 2011

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d gestalteten Tiere in der schwierigen Technik des Vierfarben-Linoldrucks mit der verlorenen Platte. Stolz zeigen sie ihre Meisterwerke aus der kurzen Zeit an ihrer neuen Schule in ihrer ersten Ausstellung. Es bleibt zu hoffen, dass weitere interessante Ausstellungen folgen werden. Die farbenfrohen Linoldrucke  zeigen Pferde, Frösche, Wölfe, Hasen, Eichhörnchen, Enten, Vögel, Delphine, Fische und Elefanten. Zum Kunstprofil der IGS gehört es, nicht nur künstlerisch zu arbeiten, sondern auch mit Kunst in die Öffentlichkeit zu gehen. In den Räumen des Klinikcafes werden die Arbeiten von vielen gesehen und bestaunt. Es gehört auch zum Kunstunterricht zu lernen, eigene Arbeiten ansprechend zu präsentieren.

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von Martin Richerzhagen

Schüler gestalten Gräberfeld

verfasst am 1. November 2011

Zuerst überraschte uns dieser ungewöhnliche Auftrag, Kunst für das neu entstandene Gräberfeld zu kreieren, das für Urnenbestattungen angelegt worden ist. Die Anfrage kam von Herrn Michael Stürmer: Er hatte die Idee, sich an die Schule zu wenden. Der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, benötigte diesmal einige Zeit für die inhaltliche und praktische Vorbereitung. Schnell war der Kontakt zu der Deutschen Friedhofgesellschaft hergestellt. Mit Vorschlägen zur Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 7 begeistert werden. Zu Beginn des Schuljahres begannen die jungen Künstler mit den Entwürfen.

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Aus der Vielzahl der Werke suchten die Vertreter der Friedhofsgesellschaft, Frau Könsgen und Herr Umscheiden, die gelungensten Arbeiten aus. Für diese Entscheidung galten nicht nur die Qualität der Umsetzung, sondern auch das Thema der Darstellung. In der Mitte des Feldes auf den Stufen zum dahinterliegenden Weinberg sollten vier Bleche stehen, aus denen die lebensgroßen Umrisse von einer Frau, einer weiteren Frau mit Kind, einem Mann und einem älteren Mann ausgeschnitten wurden.

In die Negativform wurden die Figuren wieder eingesetzt aber in einer Bewegung. Dafür mussten die Umrissfiguren erneut aus weiteren Blechen ausgeschnitten werden. Nur die Figur des Mannes in der Mitte der Gruppe blieb leer, sie ist weiter hinten auf dem Weg in dem Weinberg aufgestellt. Die Idee war, dass aus dieser Gruppe eine Person fortgegangen ist. Sie fehlt, sie ist vorausgegangen, aber ihr Rahmen bleibt bei den Hinterbliebenen. Links und rechts neben den Treppenstufen entstanden Bilder aus Blech, die Situationen, Gesten der Trauer und des Trostes zeigen. Ihre Entwürfe dafür wurden mit Hilfe eines Overheadprojektors in der gewünschten Größe auf die Bleche übertragen und anschließend in vielen Stunden ihrer Freizeit mit der Stichsäge ausgesägt.

In den Herbstferien montierte der Metallbaubetrieb Stadtfeld aus Bullay die Bleche auf Rahmen. Benötigte Fundamente erstellten die Mitarbeiter des Zeller Bauhofes. Kurz vor Allerheiligen baute die Firma Stadtfeld die Kunstwerke dann fachmännisch auf. Auf den Blechen sind natürlich die Namen der Schüler verewigt, die die Entwürfe angefertigt haben, sowie die Namen derjenigen, die in mühevoller Arbeit die Motive aus den Blechen geschnitten haben. Jetzt erwarten die Künstler, der Regen möge dafür sorgen, dass die Bleche anfangen zu rosten, damit sie den gewünschten Farbton erhalten.

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verfasst von Martin Richerzhagen

Schüler zaubern Farbe

verfasst am 5. September 2011

Arbeiten im Stil von Vasarely und Escher zaubern Farbe ins Zeller Klinik-Cafe 

Auf den Spuren von Vasarely und Escher wanderten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b u. 7c seit den letzten Wochen vor den Sommerferien. Jetzt sind die Kunstwerke fertig gestellt. Bei dieser Arbeit ging es besonders um genaue, exakte und sehr sorgfältige Arbeit. Nicht ganz leicht war es, auf den Rundungen der Papprohre zu arbeiten und die schwierigen perspektivischen Verzerrungen und Täuschungen von den beiden großen Künstlern nachzuempfinden. Aber das Ergebnis zeigt wie meisterhaft die Schüler dies bewerkstelligt haben. Ein großes Lob für die enorme Ausdauer der jungen Künstler, die bei dieser Arbeit notwendig war.

 

Von Martin Richerzhagen

 

 

Wie aus Steinen Tiere werden

verfasst am 30. Juli 2011

Ediger-Eller – letzte Schulwoche vor den Ferien

„Wann kommen denn die Großen?“ „Wann machen wir denn die Tiere?“ Diese und ähnliche Fragen hörte A. Buchardt, Klassenlehrerin der 2. Klasse fast täglich, bis der große Tag endlich da war. 25 Siebtklässler der IGS Zell besuchten am 14.6.2011, zusammen mit ihrem Kunstlehrer M. Richerzhagen, die Grundschule in Ediger-Eller und verwandelten gemeinsam mit den Grundschülern den Schulhof in eine Künstlerwerkstatt.

Zu Beginn legte sich jede Gruppe ihren „Steinblock“ zurecht und für die Grundschüler war es unvorstellbar, wie dieser sich in Lieblingstier verwandeln sollte. Vor allem René (Kl. 2), der sich als Tiere zwei Vögel ausgewählt hatte, stellte sich, Elina (Kl.7d) und Regine (Kl. 7d) vor eine große Herausforderung, die die drei hervorragend meisterten.

Unterstützt wurde dieses Projekt durch K. Gamradt, Mutter eines Schülers und Mitglied des Schulelternbeirates der IGS, die tatkräftig mit anpackte.

Sowohl die Schüler und Schülerinnen der IGS, als auch die Grundschüler zeigten an diesem Tag enorme Ausdauer, bis dann schließlich gegen 16.00 Uhr alle Tiere fertig waren.

Es war ein gelungener Tag mit tollen Ergebnissen, der sowohl den Großen, als auch den kleinen sehr viel Spaß machte!

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Afrika zu Gast im Klinik Café

verfasst am 31. Mai 2011

Erste Ausstellung der neuen jungen Künstler der IGS.

Mit großer Begeisterung, Phantasie und so manchem Pflaster schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zum ersten Mal einen Vierfarben-Linolschnitt zum Thema Afrika.

Parallel zur Afrikawoche beschäftigten sie sich auch im Kunstunterricht mit dieser Thematik. Nun, nachdem die Ausstellung der Klasse 7d zum Thema Gerhard Richter abgelaufen war, konnte die Klasse 5a loslegen. Die neue Ausstellung zeigt Elefanten, Echsen, Affen, Löwen, Giraffen, Musiker, Trommeln und Menschen in Bewegung und traditioneller Kleidung. Besonders beeindruckend gelang Nico Eberhard, Milena Ivicevic, Franziska Drahten und Marie-Luis Reinwarth die schwierigste Aufgabe für Schüler dieser Altersstufe: die Darstellung von Menschen.

Mit der gleichen Thematik hatten sie sich noch kurz vor den Osterferien in der Museumsschule in Köln beschäftigt. Dort modellierten sie Plastiken aus Gips nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle. Im Kunstunterricht arbeiten sie zur Zeit an der farblichen Gestaltung ihrer im Museum Ludwig hergestellten Nanas.

von Martin Richerzhagen

Ausstellungen bei dem Jubiläum der Firma Kessler

verfasst am 3. Mai 2011

Seit Anfang des Schuljahres schufen viele Klassen und Wahlpflichtfachgruppen des Fachbereichs Kunst außergewöhnliche Objekte und Kunstwerke, die dem  Jubiläum der Firma Kessler einen einzigartigen Rahmen geben sollten. Mit der finanziellen Unterstützung von Kessler konnten diese Werke entstehen.

Die Wahlpflichtfachgruppe Kunst 6.1 beschäftigte sich mit Picasso und baute im praktischen Teil ihres Unterrichts lebensgroßeWinzerskulpturen aus Metallschrott. Vorausgegangen war eine mühevolle Suche nach geeigneten Winzergegenständen. Durch die große Auswahl von interessanten Teilen konnten sie ihre Figuren an vielen Nachmittagen in der Schule zusammenschrauben, kleben oder mit Draht verbinden. Jede der Figuren zeigt, wie phantasievoll und kreativ sie ihrem Vorbild Pablo Picasso nacheiferten. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit der Plastik „Frau mit Kinderwagen“ von Picasso, die im vergangenen Jahr alle Klassen im Original im Museum Ludwig in Köln gesehen und besprochen hatten.

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c gestalteten Glasstelen, die beim Jubiläum Farbe in die Geschäftsräume der Firma zauberten. Dieses Projekt war nur durch einen Zufall möglich geworden. Lange versuchte der Kunstlehrer, Herr Richerzhagen, preiswert an Glasplatten (Sicherheitsglas mit geschliffenen Kanten) zu kommen, bis ihm plötzlich ein Arbeiter mit einer solchen Platte entgegenkam. Dieser entsorgte gerade die Einlegeböden von Vitrinen, die bei Umbauarbeiten wegfielen. Sie eigneten sich hervorragend für dieses Projekt. Die Firma Kessler schweißte anschließend Halterungen, die auf eine Gehwegplatte montiert wurden. So können die Schüler ihre Glasstele zu Hause wunderbar dekorativ präsentieren.

Die Klasse 6d bemalte Weinflaschen, was sich bei der Arbeit nicht so ganz leicht umsetzen ließ. Schwierig war es, auf der Rundung die Farbe aufzutragen. Aber auch dies Projekt gelang den IGS-Schülern.

Die Wahlpflichtfachgruppe Klasse 7 zeichnete zuerst Entwürfe, die dann mit Hilfe des Overheadprojektors auf Bleche übertragen wurden. Unter einem Höllenlärm sägten die jungen Künstler ihre Figuren mit der Stichsäge aus. Diese Arbeiter im Weinberg zogen schon am gleichen Abend nach der Jubiläumsfeier um in das Gelände des Zeller Krankenhauses, in dem sie ihren Bestimmungsort fanden. Dies Projekt war nur möglich durch die großzügige Unterstützung des Krankenhauses. Am Abend des Jubiläums durften die anderen Werke abgeholt werden und werden ab sofort viele Gärten und Häuser schmücken. Die Schüler hatten schon sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet.

von Martin Richerzhagen

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