Austauschbegegnung von Zeller Schülern in Ruanda – eine Fotoausstellung
In den vergangenen Sommerferien reisten fünf Lehrer der IGS Zell mit 17 Schülern nach Ruanda. Dort besuchten sie die Partnerschule „Groupe Scolaire Catholique“ in Byumba. Während des dreiwöchigen Aufenthalts wurden gemeinsam von deutschen und ruandischen Schülern in dieser sowie in der Schule „de la Salle“ in Kirenge Projekte in den Bereichen Musik, Kunst und Sport durchgeführt. Auch ein gemeinsames Projekt mit ruandischen Künstlern stand auf dem Programm. So erstellte die deutsch-ruandische Schüler- und Lehrergruppe zusammen mit ruandischen Künstlern Bilder aus Kuhdung. Überdies führten sie einige kulturelle Ausflüge durch, zum Teil zusammen mit den ruandischen Schülern, wie den Besuch des Kivusees, des Akagera-Parks und des Regenwaldes. Impressionen von dieser Austauschbegegnung können sie derzeit in Form einer Fotoausstellung auf der Marienburg betrachten.
Impressionen der Schüler- Ruandareise 2014
Ruanda 2014 Imressionen einer Reise
Unterbringung in Kigali
Lake Kivu Kibuye
Bootstour Napoleoninsel Flughunde
Kigali
Unterbringung in Byumba Begrüßungsfeier in der Partnerschule
Kunstprojekt Byumba
Gastgeschenke für die Briefpartner
Kunstprojekt mit zwei ruandischen Künstlern Strong u. Patrik
Kunst aus Kuhdung
Unterwegs nach Kerenge
Kerenge
Wandgestaltung in Kerenge
Terrassenanbau
Wasserstelle u. Transport
Byumba Wandbild Zusammenarbeit mit einer
Künstlerkooperative
Unterwegs zum Akagerapark
Balifahnen – hergestellt von Klasse 10b u. WPF Kunst Klasse 10 Gottesdienst in Byumba
Byumba Kindergarten
Wandgestaltung im Kindergarten und der Vorschule
Taxi
Königspalast in Butare
Tropischer Regenwald
Abschied in Kerenge
Abschied Gottesdienst in Byumba
Gruppenbild mit Briefpartnern Gruppenbild mit Lehrern
Forschungsprojekt Naturwissenschaften
Projektleitung: Herr Hoff
Projektinformation:
Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler forschen an drei Stunden in der Woche zu ganz unterschiedlichen und selbst gewählten Themen und Fragestellungen. Beispiele hierfür sind folgende Forschungsthemen:
- Die clevere Kleidung (z.B.: Kann man Kleidung entwickeln, die dafür sorgt, dass man abnimmt?)
- Was muss der optimale Schlafsack können und wie kriegt man das hin?
- Wie kann man ein Kombinationsgerät Sonnenbrille/Nachtsichtgerät konstruieren?
- Forschungen zu Kaugummis an Schuhsohlen
- und viele andere Ideen
Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei wissenschaftliches Arbeiten und auch den Umgang mit Hilfsmitteln im Bereich Chemie, Biologie und Physik (Mikroskopieren etc.).
Einige der Teilnehmer der Gruppe beteiligen sich an einem Forschungswettbewerb (dechamax), der im November startet.
Die Arbeit in Kleingruppen oder auch komplett eigenständig macht den Schülerinnen und Schülern bisher sehr viel Freude. Alle Pfiffikusteilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig, z.B. beim Austausch von benötigten Materialien oder beim Aufbau von Versuchen.
Zeller Ausstellung geht auf die Reise (RZ)
Kunstprojekt der besonderen Art
Der Förderverein Marienburg ermöglichte den jungen Künstlern des Wahlpflichtfachs Kunst Klassenstufe 10, eine neue Technik zu erlernen. Der Graffiti Künstler Nuhan Alp aus Wittlich leitete dieses Projekt. Unter seiner fachkundigen Anleitung entstanden zahlreiche Graffitis auf Leinwänden zu dem Thema: „Lebens-Wert“. Er hat schon oft Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Raum Trier und Wittlich durchgeführt, jetzt auch an der Mosel.
Seit einiger Zeit arbeiten Ulla Schädler, Franz-Josef Kreuter, Werner Simon, Peter u. Thekla Arens mit Jugendpfarrer Jan Lehmann an der Neugründung eines Fördervereins Marienburg. Der Förderverein „Lebens(T)Räume“ soll in Zukunft kirchliche Jugendarbeit unterstützen und fördern sowie die Marienburg weiterentwickeln. Es sollen Freiräume geschaffen werden, um sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzen zu können, Freiräume für Begegnungen und Austausch. Ziel ist eine höhere Wertschätzung der Ideen und Persönlichkeit der Jungendlichen. Vor Monaten lud Jugendpfarrer Jan Lehmann Herrn Richerzhagen ein, um gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern über ein mögliches Kunstprojekt zu beraten. Mit dem ersten Kunstprojekt soll der Förderverein am Sonntag, dem 4. Mai, in einem Gottesdienst mit Weihbischof Helmut Dieser offiziell gegründet werden. Als erstes Projekt, so war man sich schnell einig, sollte ein Graffiti-Projekt zum Thema: „LebensWert“ Jugendliche auf unkonventionelle Weise an die Auseinandersetzung mit der Frage „Was gibt deinem Leben Sinn?“ heranführen. Herr Richerzhagen schlug dies Projekt den Schülerinnen des Wahlpflichtfachs Kunst Klasse 10 vor, die sofort begeistert waren. Zuerst sammelten die Jugendlichen Ideen. Am 28.1. war Nuhan Alp zu Gast im Kunstunterricht der WPF Gruppe und führte die Jugendliche in die Geschichte und Technik des Graffitis ein. Des weiteren wurden gemeinsam die Ideen der Schüler besprochen, auf Umsetzbarkeit überprüft, teils verändert oder ergänzt. Aber auch ganz neue Ideen entstanden, die dann in den folgenden Kunststunden weiter ausgearbeitet wurden, und auch erste Schablonen entstanden. Nuhan schlug vor, mit Schablonen auf Leinwände die Motive zu sprühen. Am Freitag 7.2. wurde von 7.45 bis 17.00 sehr intensiv und konzentriert auf zum Teil sehr großformatigen Leinwänden gearbeitet. Jede Farbschicht musste trocknen, bevor weitergearbeitet werden konnte. Eigentlich sollte die Arbeit Freitags um 16.00 beendet sein, aber alle wollten unbedingt weiterarbeiten – und so wurde es 17.00 Uhr. Samstags konnten alle in der Zeit von 10.00 – 17.00 Uhr ihre Arbeiten fertig stellen, und es blieb noch Zeit für Porträts von sich. herstellen. Ulla Schädler verwöhnte alle fleißigen Künstler mit einem Mittagessen und selbstgebackenem Kuchen. Zum Schluss bedankten sich alle bei Nuhan Alp, der sich so wunderbar auf die Jugendlichen einstellen konnte und sie zu diesen tollen Ergebnissen brachte. In seinem Resümee lobte er die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, die individuellen Fähigkeiten einzelner und die Qualität der Ergebnisse. Vielleicht werden nach den Osterferien die Bilder in einem Sonntagsgottesdienst von den Jugendlichen vorgestellt. Auf jeden Fall werden sie zur Gründungsfeier im Mai zu sehen sein. Die folgenden Titel der Arbeiten lassen uns einen kleinen Einblick und Vorgeschmack auf die kommende Präsentation geben. Verena Deis Porträt hat den Titel: „Ich bin – und das ist einmalig“, Ann Katrin Treis „Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden“, Elina Herpel „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben Lebenswert machen“, Anna-Lena Rheinhard „Wo sich dein Herz wohlfühlt, ist dein Zuhause“, Nadine Kramer „Kann Film schauen ein Wert sein?“, Theresa Franzen „Wer fliegen will, muss den Mut haben, den Boden zu verlassen“. Das Bild von Herr Richerzhagen hat den Titel „Das Leben ist keine Einbahnstraße“. Alle möchten sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern des Fördervereins Marienburg bedanken, die das Projekt komplett finanziert haben von der Farbe über Leinwände und das Honorar für den Künstler Nuhan Alp.
Erfolg beim Planspiel Börse
IGS Zell erfolgreich bei “Planspiel-Börse”
– Bericht von Annika Müller, Janina Justen und Anna Scherrer 10 c –
Zwei Gruppen des Wirtschaftskurses 10 der IGS Zell setzten sich im diesjährigen Börsenspiel der Sparkasse gegen mehr als 80 Spielgruppen der Region Eifel-Mosel-Hunsrück durch. Das Spiel lief vom 1. Oktober bis zum 11. Dezember 2013. Die Gruppen „A-Team“ (Jannic Justen, Martin Beuren, Simon Gamrath) und „die Verlierer“ (Annika Müller, Anna Scherrer und Janina Justen) gewannen den 3. Und 2. Platz in der Region Mittelmosel. Das A-Team erreichte einen Depotwert von 54.286.65 und erzielte dadurch den 3. Platz. „Die Verlierer“ kamen auf einen Depotwert von 54.423.62 womit sie den 2. Platz erzielten. Alle Gruppen starteten mit einem Depotwert von 50.000. Die Strategien unserer teilnehmenden Teams waren unterschiedlich. So setze die Gruppe „die Verlierer“ bspw. auf Unternehmen aus der Textilbranche. Wir Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe des Wahlpflichtfaches Wirtschaft besuchten während des Planspiels die Frankfurter Börse und bekamen einen ersten Eindruck in die Welt der Aktien. Finanziell unterstützt wurden wir durch die Sparkasse Zell dabei.
Wie kam es zu unserem Teamnamen „die Verlierer“? Da wir im letzten Jahr innerhalb unseres Wirtschaftskurses 10 den schlechtesten Depotwert hatten, nannten wir uns dieses Jahr „die Verlierer“. Umso schöner unser diesjähriger Erfolg. Neben dem Wirtschaftskurs 10 nahmen in diesem Jahr auch die Schüler des Wirtschaftskurses 9 unter der Leitung von Herrn Akin teil. Unser Kurs wurde von Herrn Spreier betreut. Am 14. März findet die Siegerehrung der 2 Spielgruppen in Trier statt. Die Fahrt beginnt mit einer Führung durch das Verlagshaus des Trierischen Volksfreundes. Anschließend findet die Siegerehrung in der Arena Trier statt, wo ein Basketball- Bundesligaspiel der TBB Trier gegen die Eisbären Bremerhaven geschaut wird. Im Rückblick auf das Planspiel haben wir gelernt, dass das Handeln mit Aktien oft eine Glückssache ist. Dennoch ist es eine gute Möglichkeit der Geldanlage. Man sollte aber auch noch in eine andere Art der Geldanlage investieren, da Aktien nicht die sicherste Anlagevariante ist.
Wir konnten durch das „Planspiel-Börse“ viele Erfahrungen sammeln.
eure Annika, Janina und Anna (10c) (Gruppe „Die Verlierer“; 2. Platz Bereich Sparkasse Mittelmosel)
“Ich – in einem Kunstwerk”
Im Kunstunterricht der Klasse 10a erhielten die Schüler die Gelegenheit sich selbst in ein Werk eines bekannten Malers zu integrieren. Zunächst verschafften sich einige Schüler einen Überblick über die moderne Kunst – andere hatten schon klare Vorstellungen von Künstler und Werk. Es wurde mit den unterschiedlichsten Materialien gearbeitet – einige entschieden sich nach ihren persönlichen Vorlieben, andere wagten sich an Neues. Spannend wurde es, als man sich selbst in das Bild integrieren sollte, entweder im jeweiligen Stil des Künstlers oder einer eigenen Idee folgend.
Zum Schluss stellten die Schüler ihre Arbeiten vor und hielten dazu ein Referat über den jeweiligen Künstler und seine Epoche. Die Klasse erhält nun die Gelegenheit die selbstgestalteten Arbeiten auf eigens vorbereitet Flächen im Schulhaus zu reproduzieren.
Hier folgt eine kleine Auswahl der Bilder – viel Spaß beim Entdecken der Schüler in den Kunstwerken.
von Christel Schön
“Schülerkunst aus Zell ist in Köln zu sehen” (RZ)
Autorenprojekt Schreibwerkstatt
Projektleitung: Frau Koch
Schreiben macht Spaß! Die Schüler in der Schreibwerkstatt machen Schreibspiele und Übungen um so Fertigkeiten zu erlangen, die man braucht, wenn man längere Texte schreiben möchte: Gedanken beschreiben, Ereignisse spannend machen, Höhepunkte ausgestalten und vieles mehr. Einige der Teilnehmerinnen werden im Dezember 2013 an einem Landeswettbewerb der „Buchmesse Rheinland-Pfalz“ teilnehmen.
Auch Bilder sind manchmal der Anlass für die Entstehung von Geschichten.
Emily
verfasste im Frühjahr 2013 (10 Jahre alt) den folgenden Text:
Bildbeschreibung
„Auf diesem Bild sieht man einen Jungen und ein Mädchen. Wie es aussieht, ist der Junge älter als das Mädchen. Das Mädchen hat ein Kleid an und der Junge trägt eine Hose mit einem Pullover. Die beiden Kinder sehen nicht glücklich aus. Vielleicht ist dieses Bild im Weltkrieg gemacht worden, da hinter den Kindern ganz viele Trümmer und zerstörte Gegenstände auf dem Boden liegen. Die beiden Kinder haben bestimmt ein Trauergefühl und denken die ganze Zeit an ihre Familie. Sie könnten Angst umeinander haben.“
Erinnerungen
„Das bin ich! Ich war dort 6 Jahre alt. Es war im Jahr 1943. Ich stand vor dem Haus in dem ich geboren wurde! Es war nicht schön, das Haus, wo ich zwei Jahre meiner Kindheit gelebt hatte, so zertrümmert zu sehen. Der Krieg war zu dieser Zeit schon aus dem Land gezogen und wir konnten wieder in unsere Heimatstadt zurückgehen. Wir waren nämlich 1941 weggezogen um uns vor den Bombeneinschlägen zu schützen.
Wir hatten uns versteckt und durften die Tür nicht öffnen. Nur zu einer bestimmten Zeit kamen Bekannte von uns um etwas zu Essen zu bringen, viel war das jedoch nicht. Eine Hand Reis für mich und meine Mutter an einem Tag. Mein Vater kämpfte nämlich im Widerstand! Somit lebte ich mit meiner Mutter alleine und mit… naja ist ja auch egal!
Ich lebte mit der Angst zu sterben. Ganz zu abgesehen von der Angst um meinen Vater. Er hatte mir zwar versprochen, wieder zu kommen, aber ich glaubte nicht daran! Und genau so, wie ich es immer befürchtet hatte, stand eines Tages ein Mann, der immer mit meinem Vater gekämpft hatte, vor unserer Tür und überbrachte die Nachricht, dass MEIN VATER tot sei. Für mich und meine Mutter brach eine Welt zusammen!!!!!!!“, erzählte uns mein Großvater.
Nach diesen Worten wurde es im Raum ganz still. Ich fragte ihn, wer neben ihm auf dem Bild war. Die Antwort von ihm lautete nur: ,,Kinder! Seid froh, dass ihr in Frieden aufwachsen könnt!“ Somit verließ er den Raum.
Es kam mir so vor, als wolle er über dieses Thema nicht reden. Aber ich wollte unbedingt wissen, wer das Mädchen neben ihm war! Ich zog meine Schwester mit, die sich ganz ängstlich an ihr Kuschelkissen kuschelte. Ich sagte ihr, dass sie keine Angst vor dem Krieg haben müsse und ging mit ihr in die Küche.
Dort stand unsere Oma, die gerade das Abendbrot für uns zubereitete. Sie fragte: „Was habt ihr denn mit eurem Opa gemacht? Er ist gerade total abweisend hoch ins Bett gegangen!“ Ich fing an ihr die Situation zu erklären und fragte dann, wer das Mädchen auf dem Bild sei. „Das ist seine Schwester!“, sagte Oma. „Aber er hatte doch erzählt, dass er ein Einzelkind war!“, protestierte ich. Meine Oma sprach: „Er redet nicht gerne über seine Schwester!“ „Warum?“, fragte ich. „Sie ist ein paar Jahre nach dem Krieg gestorben! Er hatte sich so doll gefreut, dass sie und seine Mutter es überlebt hatten. Doch als er eines Mittags nach Hause kam, saß seine Mutter heulend am Tisch und erzählte ihm, was geschehen war! Seine Schwester war draußen herum gelaufen und auf eine Stelle getreten, wo nicht weit unter der Erde eine Bombe vom Krieg lag. Sie ist nicht explodiert, als sie abgeworfen wurde. Und den Rest könnt ihr euch sicherlich denken! Seitdem redet euer Opa nicht mehr über seine Schwester!“, erzählte mir meine Oma. Meine Schwester war schon ins Wohnzimmer geflüchtet. „Oh!“, sagte ich „das konnten wir nicht wissen!“
Ich beschloss zu meinem Opa zu gehen um mich zu entschuldigen. Gesagt getan! Ich ging hoch in sein Schlafzimmer. Mein Opa war schlief nicht, sondern stand am Fenster. Ich sagte zu ihm: „Opa, es tut mir so leid! Aber ich konnte das wirklich nicht wissen!“
Mein Opa drehte sich um und sagte: „Du hast recht! Es tut mir auch leid, dass ich direkt sauer war!“ Somit war alles wieder in Ordnung. Wir gingen nach unten Tee trinken und lachten noch den ganzen Abend über die Streiche, die Opa früher mit seiner Schwester gemacht hat!
Als ich im Bett lag, sagte meine Oma noch zu mir: „ Eigentlich war es ganz gut, dass du deinen Opa darüber ausgefragt hast, da er jetzt wieder über die schönen Geschichten mit seiner Schwester lachen kann!“
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