Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Blog: Comenius in Spanien

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Freitag, 18.10.2013


Heute ist Nachbereitung angesagt. Am Montag müssen die Kollegen in der Dienstbesprechung über das Projekt informiert werden und wir müssen gemeinsam schauen, wie es konkret in Zell weitergehen wird.

Dies sind die Schulen, mit denen wir über das Comenius.Projekt in den nächsten Jahren verbunden sein werden. Die meisten haben eine Website. Viel Spaß beim Schmökern!

Institut Provincial d’Enseignement Secondaire (IPES) – Rue du Grand Puits, 66 – 4040 HerstalBELGIQUE

I.E.S. GÜIMAR – C/HONDURAS S/N GÜIMAR Santa Cruz de Tenerife – 38500 – GÜIMAR (SANTA CRUZ DE TENERIFE) – ESPANA

Collège du Westhoek – 101 rue du Général HOCHE – 59210 Coudekerque-BrancheFRANCE

Μουσικό Σχολείο Πάτρας / Mousiko Scholeio Patras – Parodos EB30 Eglykada – 26335 PatrasGRECE

Istituto Tecnico Economico Statale „G. Dell’Olio“ – Via Mauro Giuliani, 10 – 76011 BisceglieITALIA

 

Donnerstag, 17.10.2013: 

Heute haben wir – das heißt alle Lehrer der Comenius-Gruppe – den Unterricht im I.E.S Güímar (Instituto Educación Segundario), der Schule unserer Partner aus Teneriffa, besucht. Der Unterricht beginnt in der Sekundarstufe für alle Schüler um 8.30 Uhr und endet um 14.30 Uhr. Alle Schüler lernen hier Englisch und es gibt auch einige, die Französisch lernen. An dieser Schule wird kein Deutsch unterrichtet, aber uns sind auch ein paar Schüler begegnet, die  vorher in einer anderen Schule waren und Deutschkenntnisse vorweisen können. Egal, welche Sprache die Schüler sprechen und auch wenn es nur ein paar Wörter oder Sätze sind, die sie beherrschen: Einige von ihnen begrüßen uns jeden Tag mit großer Freude und nutzen die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse zu erproben. Sie sind recht neugierig und aufgeschlossen und freuen sich, uns Fragen über unsere jeweiligen Länder zu stellen. Dieselbe Erfahrung haben wir im Unterricht gemacht, bei dem die Schüler die Möglichkeit hatten, auf Französisch mit uns zu sprechen, wobei wir eine angenehme, freundschaftliche Atmosphäre wahrnehmen konnten.

Nachdem wir schließlich noch an einem Strand im Süden der Insel (Médano) waren und typisch kanarische Tapas gegessen haben, werden wir nach diesen ereignisreichen Tagen mit verschiedenen Eindrücken und zahlreichen neuen Erfahrungen ins kalte Deutschland zurückkehren.

 

 

Mittwoch, 16.10.2013: 

Bei dem heutigen Arbeitstreffen haben wir die Rahmenbedingungen für die Begegnungen genauer definiert und wir konnten in Bezug auf die Projekte, die für Italien und Belgien anstehen, in die konkrete Planung übergehen. In Italien wird eine multilinguale Broschüre erstellt werden und in Belgien soll ein Wandbild gestaltet werden.

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Am Nachmittag haben wir mit einigen spanischen Lehrern einen Ausflug unternommen. Der Teide, der höchste Berg der Kanarischen Inseln (3718 m), der eigentlich ein Vulkan ist, stand auf dem Programm. Auf dem „Pico del Teide“ liegt im Winter sogar Schnee, während man im angenehm temperierten Meer, das kaum eine Autostunde entfernt ist, zur selben Zeit schwimmen kann! Der Weg führt über eine Vielzahl von Serpentinen auf eine Höhe von über 2000 Höhenmeter, wo uns eine beeindruckende Mondlandschaft aus schwarzem, rotem und braunem Vulkangestein erwartet hat. Unterwegs haben wir sogar die Wolkengrenze überschritten, so dass uns ein Meer aus Wolken zu Füßen gelegen hat!

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Auf Teneriffa gibt es eine Besonderheit, was die Ess- und Trinkkultur betrifft, die wir kennen gelernt haben. In den so genannten „Guachinches“, Häusern, an die ein kleiner Weinberg angrenzt, wird jeweils ausschließlich der Wein des aktuellen Jahres ausgeschenkt. Dazu werden regionale Köstlichkeiten gereicht. Ist der Weinvorrat aufgebraucht, muss die jeweilige Guachinche schließen und darf erst wieder öffnen, wenn es neuen Wein gibt.

 

 

Dienstag, 15.10.2013 , 19:06 Uhr Ortszeit

Heute haben wir in einem Arbeitstreffen, bei dem Französisch, Englisch, Spanisch und sogar Griechisch (!) gesprochen wurde, die Rahmenbedingungen für die Besuche in den verschiedenen Ländern vereinbart: Es werden je nach Budget und Fahrtkosten jedes Mal von jeder Partnerschule zwei Lehrer und drei bis fünf Schüler mitfahren. Die Reisekosten und die Unterkunft bezahlen die Reisenden von ihrem Comenius-Budget (das ist das Geld, das die EU für dieses Projekt zur Verfügung stellt) und die Ausflüge bezahlen die Gastgeber von eben demselben. Es wird beginnen mit einem Besuch in Italien im März 2014 und in Belgien im Mai 2014. In der ersten Oktoberwoche werden dann die europäischen Partner nach Zell kommen. Nach dem heutigen Treffen um 17 Uhr waren wir ziemlich müde – allein die gleichzeitige Verwendung so vieler Sprachen ist ziemlich anstrengend …und macht natürlich auch viel Spaß. Morgen werden wir eine Führung durch die spanische Schule machen. Mal sehen, wie die spanischen Schüler auf uns – eine Gruppe neugieriger europäischer Lehrer –  reagieren werden.

 

 

Montag, 14.10.2013

Wir haben heute viel Neues über Teneriffa erfahren: Es gibt eine Universität mit der Möglichkeit, Betriebswirtschaft, Chemie, Biologie und viele andere Fächer zu studieren. Die Landschaft ist geprägt durch Vulkanausbrüche (den letzten gab es in den 40er Jahren), so dass der Sand am Strand eine schwarze Farbe hat. Trotz Steinlandschaft gibt es hier Weinanbau und Bananen. Und wer hätte das geglaubt: Die Ureinwohner von Teneriffa vor der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert waren große blonde Menschen, die „Guanches„! Heute sind die Vertreter aus Griechenland, Belgien und Frankreich eingetroffen und erste Gespräche über die unterschiedlichen Schulsysteme haben stattgefunden.

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Dieses Foto wurde gemacht, um zu zeigen, wie die Spanier essen, wenn sie mit Freunden ausgehen: Es werden verschiedene Gerichte in die Mitte gestellt. Alle nehmen sich von allen Tellern in der Mitte. So kann jeder von jedem Gericht probieren – bis er satt ist. Davinia (die Frau mit der Gabel): „We always share our meal – that’s the way we are!“ Was uns Davinia, die Lehrerin für Englisch ist, mit der Gabelszene sagen möchte, wissen wir nicht 🙂

 

 

Sonntag, 13.10.13 (22:20 Uhr in Teneriffa, das heißt 23:20 Uhr in Zell):

Teneriffa bei Wolken

 

Heute hatten wir (Frau Koch und Frau Kachelmann) unser erstes Arbeitstreffen mit den verantwortlichen spanischen Lehrern, die an dem Comenius-Projekt beteiligt sind. Comenius – das ist ein internationales Austauschprojekt, an dem wir mit Schulen aus Teneriffa, Italien, Frankreich, Belgien und Griechenland teilnehmen werden. In allen diesen Ländern werden in den nächsten beiden Jahren Treffen mit Lehrern und Schülern stattfinden. Das Thema ist „Ecool“ (frz. école cool = coole Schule). Es geht darum, dass Wege gefunden werden, wie Schulen für Schüler attraktiver werden können. Dabei lernen die Schüler und Lehrer nicht nur die Schulsysteme der anderen Länder kennen, sondern auch die Menschen und deren Kulturen. Morgen werden die Koordinatoren der anderen Länder dazukommen und in den nächsten vier Tagen werden wir die gemeinsamen Aktivitäten für die kommenden zwei Jahre planen.

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Foto: Silke, Davinia, Michaela, José, Alicia (In Spanien werden alle Lehrer nur mit den Vornamen angesprochen!)

 

Blog von Michaela Koch und Silke Kachelmann

 

 

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