Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Comenius-Projekt

Weitere Präsentationen des Comeniusprojekts fanden im Kollegium, beim Sommerfest und am Tag der offenen Tür statt.


 Comenius-Abschlusstreffen in Teneriffa

Vom 30.06.-03.07.2015 fand das Abschlusstreffen der Comenius-Schulpartnerschaft auf Teneriffa statt.

Der IGS Zell war im Jahre 2013 im Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen der Europäischen Union der Status der Comenius-Schule verliehen worden. Dieses Programm ist auf zwei Jahre angelegt, in welchen mit verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam Projekte in den jeweiligen Ländern durchgeführt werden. In den vergangenen beiden Schuljahren fanden somit Treffen in den teilnehmenden Ländern Italien (Bisceglie), Belgien (Herstal), Griechenland (Patras), Frankreich (Dunkerque), Spanien (Güímar, Teneriffa) und natürlich auch in Zell statt. Zu jedem Treffen reisten ein bis drei Lehrer mit bis zu fünf Schülern an. Es wurden vor Ort verschiedene Projekte zum übergreifenden Thema „Ecool“ („Ecole est cool“ = Schule ist cool) realisiert, die alle zum Ziel hatten, Schule attraktiver zu gestalten. (Berichte zu den einzelnen Fahrten sind auf der Homepage unter dem Menüpunkt Projekte → Comenius-Projekt einzusehen.) Die teilnehmenden Schüler konnten im Kontakt mit Gleichaltrigen aus mehreren verschiedenen Ländern ihre interkulturellen Kompetenzen sowie ihre Sprachfertigkeiten schulen und bei ihrer Rückkehr als Multiplikatoren in ihrer eigenen Schule fungieren.

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Beim Abschlusstreffen auf Teneriffa, bei dem ausschließlich Lehrer teilnahmen, wurden sämtliche Ergebnisse der beiden Jahre, die auf einer von jedem Land individuell erstellten DVD festgehalten worden waren, präsentiert. Darüber hinaus wurde an dem Abschlussbericht für die jeweilige Nationale Agentur der Europäischen Union gearbeitet. Alle teilnehmenden Länder konnten sich über einen erfolgreichen Abschluss der Schulpartnerschaft freuen, bei der die zu Beginn gesteckten Ziele erreicht wurden.

Als Vertreterin der IGS Zell nahm die Comenius-Koordinatorin Silke Kachelmann an dem Treffen teil.

von Silke Kachelmann

 


Comenius in Frankreich: Flashmob in Dunkerque (April 2015)

„Bienvenue chez les Ch’tis – Willkommen bei den Sch’tis“ hieß es am Montag, den 20.04.2015 für eine Gruppe von fünf Schülerinnen und zwei Lehrern der IGS Zell. Das sechste von sieben Treffen innerhalb von zwei Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts fand im französischen Dunkerque in der Region Nord-Pas-de-Calais statt.

Video zum Flashmob am Strand

 

 

FullSizeRenderNachdem beim letzten Zusammenkommen im Februar in Griechenland ein multilinguales Lied von den teilnehmenden Ländern Frankreich, Belgien, Griechenland, Italien, Spanien und Deutschland erarbeitet worden war, war es nun das Ziel, passend zu der musikalischen Untermalung einen Flashmob einzustudieren und am Strand von Dunkerque aufzuführen. Hierfür trafen sich in der Woche vom 20.04.-24.04. jeweils fünf Schüler und zwei Lehrer aus jedem der Länder. Die beiden Comenius-Koordinatoren der IGS Zell, Frau Kachelmann und Herr Akin, begleiteten die deutsche Delegation.

 

 

FlashmobWährend des Treffens hatten die Schüler neben den Tanzproben Gelegenheit, den französischen Schulalltag des Collège du Westhoek, Coudekerque-Branche kennenzulernen und den dortigen Unterricht zu besuchen. Auch ein Stadtrundgang in der Hafenstadt Dunkerque sowie ein Besuch der „Capitale des Flandres“, Lille standen auf dem Programm. Für alle Beteiligten war es ein Erlebnis, mit Menschen aus fünf europäischen Ländern Zeit zu verbringen und sich auszutauschen, die nordfranzösische Lebensart zu schätzen und regionaltypische Spezialitäten kennenzulernen.

 

 

Hier finden Sie Impressionen der Fahrt:

 

 

Bericht von Silke Kachelmann

Fotos von Özgür Akin

 


„Alle gemeinsam für einander“: Comenius-Video ist nun online (Mai 2015)

 

Im Februar reisten Jugendliche aus fünf europäischen Nationen zur Partnerschule „Musik-Gymnasium Patras“ nach Griechenland um gemeinsam zu musizieren. Haris Pegiagis, Musiker und Lehrer der Partnerschule, hatte die Melodie des Songs komponiert. Die Schüler hatten zu der Melodie je eine Strophe in den verschiedenen Landessprachen gedichtet. Der Refrain ist in griechischer Sprache und bedeutet:

„Alle gemeinsam für dich, alle gemeinsam für mich, alle gemeinsam für einander…“

 

In Griechenland dann wurde der Song eingeübt und in Begleitung der Schulband in einem Tonstudio aufgenommen. Es war ein großartiges Erlebnis, mit so vielen verschiedenen Nationen ein Lied einzuspielen, das mit seinem Text die europäische Gemeinsamkeit und Solidarität betont. Es soll noch ein Video dazu erstellt werden, das auf YouTube veröffentlicht werden soll.

Angaben zum Song:

  • Aufnahmestudio: Noisebox Studio, Patras (noiseboxstudio(at)gmail.com)
  • Musik (Komponist): Haris Pegiagis (harswurf(at)gmail.com)
  • Schlagzeug und Sologitarre: Nikos Koutsospyros
  • Gitarre und Flöte: Giannis Vardakis
  • Bass: Orestis Minos
  • Klavier: Haris Pegiagis
  • Griechischer Chor: Vasileia Papazachariou, Vassili Barkoula, Marina Chryssanthopoulou, Andriana Tzouveka
  • Deutscher Chor: Milena Ivicevic, Luisa Dzeik, Luisa Scheid, Matthias Weis, Nathalie Schnabel, Michaela Koch
  • Spanischer, Belgischer, italienischer, französischer Chor

 


Comenius in Griechenland (Februar 2015): „Alle sind freundlich und alle sprechen Englisch.“

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Hier kann man die Comenius-Gruppe beim Empfang im Rathaus sehen: Πάτρα: Μαθητές και εκπαιδευτικοί από 5 Ευρωπαικές χώρες βρέθηκαν στο Δημαρχείο (pics)

 .

Was Milena, Luisa, Matthias und Luisa über diese Comeniusfahrt sagen:

Was hat euch am meisten gefallen? 

  • Am meisten hat uns der Kontakt mit den anderen, besonders den griechischen Schülern, gefallen.
  • Es hat uns sehr beeindruckt, dass alle Schüler mehrere Instrumente spielen. Am letzten Tag konnten wir in den Unterricht mitgehen. Da haben die Schüler miteinander gespielt und das hat sich richtig schön angehört.
  • Alle Griechen haben gut Englisch gesprochen und haben viel mit uns geredet.
  • Uns ist aufgefallen, wie die griechischen Schüler miteinander umgegangen sind. Alle waren freundlich zu einander, auch die älteren Schüler zu den jüngeren. Man konnte manchmal sehen, dass ein älterer Schüler einem jüngeren auf die Schulter geklopft hat und dann mit ihm geredet hat. Es war auch offensichtlich keiner ausgegrenzt. Das ist bei uns anders. Da stehen manchmal Schüler allein und keiner redet mit ihnen.
  • Hier war es so, dass man sehen konnte, wie die Leute aufeinander geachtet haben. Z.B. gab es einen zwergwüchsigen Jugendlichen. Die anderen waren sehr freundlich zu ihm und haben darauf geachtet, dass es ihm gut ging und haben ihm geholfen, z.B. beim Musizieren.
  • Auch die Lehrer und die Schüler sind gut miteinander umgegangen. Manchmal strichen Lehrer/innen ihren Schülern über den Arm oder den Kopf. Das wirkte fürsorglich.
  • Wir konnten auch mitspielen: Matthias hat Gitarre gelernt, Milena und Luisa S. Mandoline und Luisa D. hat Klavier gespielt.

 

Was hat euch gestört? 

  • Es gab ein paar Schüler aus anderen Ländern, die sich immer abgeseilt und sich nicht für die gemeinsamen Aktivitäten interessiert haben. Das fanden wir doof.
  • Diese Schüler haben auch kein Englisch gesprochen. Die hatten gar keine Lust mit anderen zu reden.
  • Die Matratzen waren sehr hart. Wir freuen uns auf unsere Betten daheim.  🙂

 

Was hat euch am meisten gewundert? 

  • Die Schüler durften im Unterricht die Handys benutzen.
  • Sie dürfen überhaupt viel. Einer hat einmal im Gesangsunterricht geschlafen. Sie dürfen auch Kaugummi kauen.
  • Manchmal haben die Schüler lange auf die Lehrer gewartet.
  • Es ist sauber in Griechenland. In Deutschland gibt es in den Klassenräumen, auf den Straßen und in den Bussen viel mehr Dreck!

 

WeBlog

6.2.2015 Freitag, letzter Tag

Nach der Besichtigung der Karnevalswerkstatt hatten alle die Gelegenheit mit in den Unterricht der Schule zu gehen. Da unsere Schüler mit einbezogen wurden, haben einige begonnen ein Instrument zu erlernen oder konnten zeigen, was sie bereits können.

 

Abschluss der Comeniuswoche „Danse grecque traditionelle“.

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Die Animateurin zeigte den europäischen Gästen mit ihren griechischen Partnern zunächst einfache Schritte und endete mit den Tänzen „Chasapiko“ und „Syrtaki“ aus dem Film „Alexis Sorbas“. Für alle, die diesen Film nicht kennen: Es ist ein sehenswertes Filmmonument mit Anthony Quinn und Filmmusik von Theodorakis.

 

Die Tänze erinnern ein wenig an türkische Tänze. Herr Akin hätte bestimmt beim Mittanzen eine gute Figur gemacht! 🙂

 

5.2.2015 Donnerstag: Olympia

… ist die Stätte der antiken olympischen Spiele. Wir erfahren, dass hier der Sport erfunden wurde. Das Wetter ist sonnig, aber frisch.

Der Reiseführer, ein begeisternder Vielwisser, führte mit den Schülern ein Rennen durch. Der Gewinner der Jungs ist: Unser Matthias !! Als ich versuche ein Foto von seinem Endspurt zu machen, muss ich feststellen, dass seine Mitstreiter auf dem Foto nicht zu sehen sind, so schnell ist er ihnen davongerannt.

Mit den Worten: „Matthias von Peter aus Zell hat gesiegt“ wird er mit einem Lorbeerkranz bedacht.

Heute Abend sind viele Griechen mit ihren ausländischen Gästen in Patras unterwegs. Wir sind den ungefähr dreißig jungen Leuten eben in, bzw. vor einem Souvenirladen begegnet und hatten den Eindruck: Sie haben viel Spaß.

 

4.2.2015 Mittwoch: Studioaufnahme

Dieser Tag bezeichnet den Höhepunkt unseres Schaffens in Patras. Das Lied, das die griechische Schule komponiert hat und zu dessen Melodie wir eine Strophe geschrieben haben, wird nach mehreren Proben in einem Tonstudio aufgenommen. Alle sind müde, denn am Vormittag hatte es eine Besichtigung der Stadt gegeben und einen Empfang im Rathaus.

Im Tonstudio dann übernehmen Adrenalin und Endorphine die Regie in den Gehirnen: Alle sind hellwach und hochkonzentriert. Und: Es hört sich gut an!!! Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

 

 

3.2.2015 Dienstag: Die Menschen und was sie beschäftigt

„Die sind soo nett! Sie geben mir beim Essen immer noch nach, auch wenn ich nicht mehr kann.“ Keine Angst zu verhungern haben die Austauschschüler aus fünf europäischen Nationen in Griechenland. Die Gasteltern tun alles, damit sich die Jugendlichen wohlfühlen und dieses Land in guter Erinnerung behalten.

Dabei sind die Lebensumstände der griechischen Schüler selbst oftmals sehr schwierig. Die Lebensstandards liegen in manchen Familien weit unter dem, was die deutschen Schüler gewöhnt sind. Manche leben auf engem Raum, manche haben kein Internet, manche kein Handy  – um von Flachbildschirmen erst gar nicht zu reden.

Wenn die Gelegenheit sich ergibt, beginnen die Menschen zu erzählen: Seit fünf Jahren gibt es in dem Land Stillstand. Ein Familienvater, der eine deutsche Schülerin aufgenommen hat, berichtet, dass er ein Restaurant hatte. Da die Leute immer weniger Geld haben, wurde in seinem Restaurant immer weniger Geld ausgegeben, sodass er es schließen musste. Nun ist er arbeitslos, seine Familie lebt von einem Minimum und er weiß nicht, was er tun soll.

Alle hier wissen, dass die Situation schwierig ist. Alle wissen, dass sich in Griechenland einiges verbessern muss; dass die Korruption bekämpft werden muss und dass Gesetze mehr eingehalten werden müssen. Es beginnt beim Rauchen in Restaurants und beim Motorradfahren ohne Helm. Zugleich ist offensichtlich, dass es dafür Zeit braucht und dass sich für eine Veränderung auch die Wirtschaft entwickeln können muss.

Wir erleben die Menschen hier als freundlich, zuverlässig und ernsthaft.  Schüler und Lehrer gehen gut und rücksichtsvoll miteinander um. Die Atmosphäre ist irgendwie vertraut und vertrauenserweckend. Anthi, eine Lehrerin, die auch in Zell war, sagte: „We have many problems but the collegues care about each other. We have a very good relationship“.

Viele Menschen in Griechenland finden, dass der Druck aus Deutschland dem Land nicht gut tut. Sie wissen nicht, wie sie ohne Arbeitsplatz und ohne Geld ihre Situation verbessern können. Zugleich spüren wir, dass die Menschen nach einem Moment der Überraschung mit Interesse und Sympathie reagieren, wenn sie erfahren, dass wir Deutsche sind.

 

2.2.2015 Montag: Erste Eindrücke

 

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„Musik-Gymnasium Patras“

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Das Schulgebäude besteht zum größten Teil aus containerartigen kleinen Gebäuden

 

Die Gastgeberschule zeigt sich von ihrer besten Seite: Sie präsentiert ihren Musikunterricht. Wir dürfen in Gruppen umhergehen und uns die verschiedenen Musikensembles anhören. Praktischerweise ist heute auch Tag der offenen Tür, so dass wir immer wieder auf Kinder stoßen, die sich die Schule zwecks möglicher späterer Schulwahl ansehen.

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Die deutsche Schülerdelegation in Patras

 

Die Sekundarschule für Musik in Patras nimmt Schüler auf, die in einem Test bewiesen haben, dass sie musikalisch begabt sind. Musikalisches Vorwissen ist für die Aufnahme irrelevant, weil dies eine Bevorzugung für sozial besser Gestellte bedeuten würde. Jeder Schüler erlernt neben Mandoline und Klavier noch mindestens ein weiteres Instrument. Da die Schüler zum Teil auch Einzelunterricht erhalten, ergibt es sich, dass etwa 300 Schüler von 80 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Im Vergleich zu Zell ist das gigantisch: Hier werden 675 Schüler von knapp 60 Lehrern unterrichtet.

Am Abend gab es ein Begrüßungsessen in der Schule mit hausgemachter Musik.

 

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Auf dem Schulhof

 

31.01.2015 Samstag 

  • Abfahrt:  5:00 in Zell
  • Ankunft in Patras: 18:10
  • Wetter in Patras: Stürmisch, 10 Grad, Regen mit Unterbrechungen

 

Bericht von Michaela Koch


Comenius-Fahrt nach Griechenland

Vier Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen werden im Rahmen unseres Comenius-Projektes vom 31.01. bis zum 07.02.2015 in Griechenland sein:

Milena (9a), Luisa (10a), Luisa (10c), Matthias (10c)

Teilnehmende Lehrerinnen: Frau Schnabel und Frau Koch

Die griechische Comenius-Partnerschule in Patras hat als Schwerpunkt  die musikalische Ausbildung ihrer Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind lernt zwei Instrumente spielen und vieles mehr (z.B Komposition, Bandarbeit etc.)

Die griechischen Schüler haben mit ihren Lehrern eine Melodie komponiert. Zu dieser Melodie haben die Partnergruppen dieses Projektes in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Deutschland je eine Strophe in ihrer Landessprache gedichtet. Vor Ort wird dann der Refrain gemeinsam erstellt und das Lied wird mit musikalischer Begleitung aufgenommen.

Es soll ein Zeichen der Gemeinsamkeit, der Vielfalt und der Offenheit in Europa sein.

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von Michaela Koch


Comenius in Zell: Tränen beim Abschied (Oktober 2014)

(10.10.2014)

P1110713Am 10.10.2014 ging der Besuch der Comenius-Partner der IGS Zell aus Italien, Belgien, Griechenland, Frankreich und Spanien zu Ende. Die 20 Schülerinnen und Schüler aus dem europäischen Ausland hatten mit insgesamt etwa 30 SchülerInnen aus Zell ein Kunstwerk erstellt, das die verschiedenen Symbole der Herkunftsstädte miteinander verband: Der Igel aus Dünkirchen, die Zeller Katze, der Vulkan Teide aus Teneriffa, das Wappen von Bisceglie  sowie Bauwerke aus Herstal und Patras.

Beim Abschied floss so manche Träne. Dank der gemeinsamen Aktivitäten, der vielen Gespräche, der gemeinsamen Essen und Ausflüge waren sich Schüler wie Lehrer in der dieser kurzen Zeit sehr vertraut geworden. Gäste wie Einheimische hatten eine sehr intensive Zeit erlebt und werden sich wohl noch lange daran erinnern.

 

Französische Delegation beim Abschied mit dem Igel von Dünkirchen

Französische Delegation beim Abschied mit dem Igel von Dünkirchen

Jede Delegation konnte auch als Andenken einen selbst bemalten Stuhl mit den entsprechenden Wahrzeichen ihrer Städte mitnehmen sowie ein eigens hierzu illustriertes Heft mit der Legende der Zeller Schwarzen Katz.

Herzlichen Dank an alle, die zu dem Gelingen des internationalen Austauschs beigetragen haben: Die beiden Organisatoren Frau Kachelmann und Herr Akin, die Kunstlehrer Frau Schön, Frau Bathis und Herrn Richerzhagen; die Grill-Experten Herrn Schnubel und Herrn Emmerich, an Frau Treis, die die Stadtrallye entworfen hat, an Frau Peifer und Frau Schneider, die beiden FSJ-Kräfte Samuel und Alina und an die vielen anderen Kollegen, die direkt oder indirekt mitgearbeitet haben.

Auch den Eltern und Kindern sei gedankt, die bereit waren, einen Austauschpartner aufzunehmen!

Einige der Zeller Schülerinnen und Schüler, die einen Gast aufgenommen haben, werden im Februar und im Juni 2015 die Gelegenheit haben, nach Griechenland oder Frankreich zu fahren. Da es viele würdige Interessenten für den Austausch gibt, wird das Los entscheiden.

 

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Hier sehen Sie weitere Fotos von den Ausflügen, den Aktivitäten in der Schule und den Produkten der Zusammenarbeit:

 

 

Weitere Informationen über das Comenius-Projekt erhalten Sie hier. 

 

Beitrag von Michaela Koch


 Rheinzeitung vom 9.10.2014:

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Umfrageergebnisse zur „coolen Schule“ („écool“)

In der Region – fit für die Welt: Austausch mit Europa

Die IGS Zell hat für die beiden kommenden Jahre die Auszeichnung „Comenius-Schule“ erhalten und kooperiert mit Schulen in Spanien, Frankreich, Belgien, Italien und Griechenland.

Im Mittelpunkt des EU-finanzierten Projekts für lebenslanges Lernen steht gemäß dem Thema „Ecool“ (école cool = coole Schule) die Auseinandersetzung damit, was eine „coole“ Schule ausmacht. Dabei beschäftigen die Schüler sich mit gestalterisch-künstlerischen und musikalischen Aspekten des Lebens in der Schule ebenso wie mit regional-kulturellen Besonderheiten ihrer Heimat und der teilnehmenden Länder. Desgleichen geht es um den europäischen Austausch und die Verständigung angesichts kultureller Unterschiede. Diese sollen als Möglichkeit für neue Entwicklungen genutzt werden, wozu auch die verschiedenen Vorstellungen von einer guten Schule ausgewertet werden.

Bei einem Arbeitsreffen in den Herbstferien in Güimar (Spanien) legten die Comenius-Ansprechpartner aller beteiligten Schulen gemeinsam die Projektinhalte der Arbeit in den Schulen sowie der weiteren Treffen fest. Als Vertreter der IGS Zell nahmen Frau Kachelmann und Frau Koch an diesem Treffen teil. Jede Schule wird im Laufe der beiden Jahre Gastgeber sein und je zwei Lehrer sowie drei bis fünf Schüler als Vertreter der Länder empfangen. Dabei werden die in der Heimat vorbereiteten Projekte vor Ort gemeinsam weiterentwickelt und in die Tat umgesetzt. Erstes Zielland wird Italien sein. Dort wird eine mehrsprachige Broschüre über die geografischen und kulturellen Besonderheiten dieser sechs europäischen Städte und Schulen erstellt werden.

Bei den Projekten erhalten die Schüler die Gelegenheit, anhand der Sprache und der Beschäftigung mit verschiedenen europäischen Kulturen Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit anderen europäischen Jugendlichen bezüglich deren Geschichte und Lebensweisen zu entdecken. Durch das Überwinden von Grenzen wird für die Schüler der beste Grundstein dafür gelegt, Sprachkenntnisse zu erweitern und interkulturelle Fähigkeiten zu erlangen. Ebendiese Erfahrungen werden ihnen in der 2014 in Zell einsetzenden Oberstufe entsprechend deren Motto „Individuell, lebensnah, attraktiv: In der Region – fit für die Welt“ wie auch im späteren Berufsleben zugutekommen.

Weitere Termine sind:

  • März 2014: Treffen in Italien
  • Mai 2014: Treffen in Belgien
  • Oktober 2014: Treffen in Deutschland
  • 2015: Treffen in Griechenland und in Frankreich

von Silke Kachelmann

 


 Projet Coménius 2013-2015: Écool (=école cool)

Qu’est-ce qu’une école cool pour vous?
Ici, vous, les élèves des pays partenaires – la Belgique, la France, la Grèce, l’Italie, l’Espagne et l’Allemagne – vous avez l’occasion de donner votre opinion à propos d’une école cool.

Résultats pour la Belgique
Résultats pour la France
Résultats pour la Grèce
Résultats pour l’Allemagne

Cette enquête sera en cours jusqu’au 11 juin. À partir du 12 juin, vous verrez les résultats ici sur ce site.

 

Comenius Project 2013-2015: Écool (=cool school)

When is school cool for you?
Students of the member countries – Belgium, France, Greece, Italy, Spain and Germany: Here you have the opportunity to comment on the question when is school cool for you.

Results for Italy
Results for Spain

This survey will run until the 11th of June. From the 12th of June, you will see the results here on this website.

 


Impressionen unsere Comenius-Projekts in Belgien (12-16.05.2014)

 

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Comenius: Besuch in Bisceglie (Italien), 15. – 22.03.2014

Gruppenfoto aller Teilnehmer

Gruppenfoto aller Teilnehmer

Im Rahmen des Comenius-Projektes 2013-2015 reisten letzte Woche die beiden Lehrer Frau Kachelmann und Herr Spreier mit fünf Schülern der 10. Klassen nach Bisceglie in Süditalien, um dort an einem multilateralen Austausch mit Lehrern und Schülern aus Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Griechenland teilzunehmen. Die Jugendlichen erfuhren hautnah, was internationale Völkerverständigung bedeutet, wenn man in einer Gruppe von Schülern mit fünf verschiedenen Muttersprachen gemeinsam Aktivitäten unternimmt und sich über die landesspezifischen Unterschiede austauschen möchte. Ebenso lernten sie neben dem Familienleben in ihren Gastfamilien die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten der Region Apulien kennen sowie den Alltag an einer italienischen Schule, dem Istituto Tecnico Economico Statale „G. Dell’Olio“, einer weiterführenden Schule mit den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Informatik.

Für alle teilnehmenden Länder war der Aufenthalt eine Bereicherung und eine geeignete Gelegenheit, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken, den Horizont zu erweitern und Freundschaften auf europäischer Ebene zu schließen.

Kachelmann, Spreier

Lesen Sie mehr zu dem Besuch in Italien … (hier klicken)


 

Blog: Comenius in Spanien (Herbstferien 2013)

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Freitag, 18.10.2013


Heute ist Nachbereitung angesagt. Am Montag müssen die Kollegen in der Dienstbesprechung über das Projekt informiert werden und wir müssen gemeinsam schauen, wie es konkret in Zell weitergehen wird.

Dies sind die Schulen, mit denen wir über das Comenius.Projekt in den nächsten Jahren verbunden sein werden. Die meisten haben eine Website. Viel Spaß beim Schmökern!

Institut Provincial d’Enseignement Secondaire (IPES) – Rue du Grand Puits, 66 – 4040 HerstalBELGIQUE

I.E.S. GÜIMAR – C/HONDURAS S/N GÜIMAR Santa Cruz de Tenerife – 38500 – GÜIMAR (SANTA CRUZ DE TENERIFE) – ESPANA

Collège du Westhoek – 101 rue du Général HOCHE – 59210 Coudekerque-BrancheFRANCE

Μουσικό Σχολείο Πάτρας / Mousiko Scholeio Patras – Parodos EB30 Eglykada – 26335 PatrasGRECE

Istituto Tecnico Economico Statale „G. Dell’Olio“ – Via Mauro Giuliani, 10 – 76011 BisceglieITALIA

Donnerstag, 17.10.2013: 

Heute haben wir – das heißt alle Lehrer der Comenius-Gruppe – den Unterricht im I.E.S Güímar (Instituto Educación Segundario), der Schule unserer Partner aus Teneriffa, besucht. Der Unterricht beginnt in der Sekundarstufe für alle Schüler um 8.30 Uhr und endet um 14.30 Uhr. Alle Schüler lernen hier Englisch und es gibt auch einige, die Französisch lernen. An dieser Schule wird kein Deutsch unterrichtet, aber uns sind auch ein paar Schüler begegnet, die  vorher in einer anderen Schule waren und Deutschkenntnisse vorweisen können. Egal, welche Sprache die Schüler sprechen und auch wenn es nur ein paar Wörter oder Sätze sind, die sie beherrschen: Einige von ihnen begrüßen uns jeden Tag mit großer Freude und nutzen die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse zu erproben. Sie sind recht neugierig und aufgeschlossen und freuen sich, uns Fragen über unsere jeweiligen Länder zu stellen. Dieselbe Erfahrung haben wir im Unterricht gemacht, bei dem die Schüler die Möglichkeit hatten, auf Französisch mit uns zu sprechen, wobei wir eine angenehme, freundschaftliche Atmosphäre wahrnehmen konnten.

Nachdem wir schließlich noch an einem Strand im Süden der Insel (Médano) waren und typisch kanarische Tapas gegessen haben, werden wir nach diesen ereignisreichen Tagen mit verschiedenen Eindrücken und zahlreichen neuen Erfahrungen ins kalte Deutschland zurückkehren.

Mittwoch, 16.10.2013: 

DSC_0365Bei dem heutigen Arbeitstreffen haben wir die Rahmenbedingungen für die Begegnungen genauer definiert und wir konnten in Bezug auf die Projekte, die für Italien und Belgien anstehen, in die konkrete Planung übergehen. In Italien wird eine multilinguale Broschüre erstellt werden und in Belgien soll ein Wandbild gestaltet werden.

Am Nachmittag haben wir mit einigen spanischen Lehrern einen Ausflug unternommen. Der Teide, der höchste Berg der Kanarischen Inseln (3718 m), der eigentlich ein Vulkan ist, stand auf dem Programm. Auf dem „Pico del Teide“ liegt im Winter sogar Schnee, während man im angenehm temperierten Meer, das kaum eine Autostunde entfernt ist, zur selben Zeit schwimmen kann! Der Weg führt über eine Vielzahl von Serpentinen auf eine Höhe von über 2000 Höhenmeter, wo uns eine beeindruckende Mondlandschaft aus schwarzem, rotem und braunem Vulkangestein erwartet hat. Unterwegs haben wir sogar die Wolkengrenze überschritten, so dass uns ein Meer aus Wolken zu Füßen gelegen hat!

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Auf Teneriffa gibt es eine Besonderheit, was die Ess- und Trinkkultur betrifft, die wir kennen gelernt haben. In den so genannten „Guachinches“, Häusern, an die ein kleiner Weinberg angrenzt, wird jeweils ausschließlich der Wein des aktuellen Jahres ausgeschenkt. Dazu werden regionale Köstlichkeiten gereicht. Ist der Weinvorrat aufgebraucht, muss die jeweilige Guachinche schließen und darf erst wieder öffnen, wenn es neuen Wein gibt.

Dienstag, 15.10.2013 , 19:06 Uhr Ortszeit

Heute haben wir in einem Arbeitstreffen, bei dem Französisch, Englisch, Spanisch und sogar Griechisch (!) gesprochen wurde, die Rahmenbedingungen für die Besuche in den verschiedenen Ländern vereinbart: Es werden je nach Budget und Fahrtkosten jedes Mal von jeder Partnerschule zwei Lehrer und drei bis fünf Schüler mitfahren. Die Reisekosten und die Unterkunft bezahlen die Reisenden von ihrem Comenius-Budget (das ist das Geld, das die EU für dieses Projekt zur Verfügung stellt) und die Ausflüge bezahlen die Gastgeber von eben demselben. Es wird beginnen mit einem Besuch in Italien im März 2014 und in Belgien im Mai 2014. In der ersten Oktoberwoche werden dann die europäischen Partner nach Zell kommen. Nach dem heutigen Treffen um 17 Uhr waren wir ziemlich müde – allein die gleichzeitige Verwendung so vieler Sprachen ist ziemlich anstrengend …und macht natürlich auch viel Spaß. Morgen werden wir eine Führung durch die spanische Schule machen. Mal sehen, wie die spanischen Schüler auf uns – eine Gruppe neugieriger europäischer Lehrer –  reagieren werden.

Montag, 14.10.2013

Wir haben heute viel Neues über Teneriffa erfahren: Es gibt eine Universität mit der Möglichkeit, Betriebswirtschaft, Chemie, Biologie und viele andere Fächer zu studieren. Die Landschaft ist geprägt durch Vulkanausbrüche (den letzten gab es in den 40er Jahren), so dass der Sand am Strand eine schwarze Farbe hat. Trotz Steinlandschaft gibt es hier Weinanbau und Bananen. Und wer hätte das geglaubt: Die Ureinwohner von Teneriffa vor der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert waren große blonde Menschen, die „Guanches„! Heute sind die Vertreter aus Griechenland, Belgien und Frankreich eingetroffen und erste Gespräche über die unterschiedlichen Schulsysteme haben stattgefunden.

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Dieses Foto wurde gemacht, um zu zeigen, wie die Spanier essen, wenn sie mit Freunden ausgehen: Es werden verschiedene Gerichte in die Mitte gestellt. Alle nehmen sich von allen Tellern in der Mitte. So kann jeder von jedem Gericht probieren – bis er satt ist. Davinia (die Frau mit der Gabel): „We always share our meal – that’s the way we are!“ Was uns Davinia, die Lehrerin für Englisch ist, mit der Gabelszene sagen möchte, wissen wir nicht 🙂

Sonntag, 13.10.13 (22:20 Uhr in Teneriffa, das heißt 23:20 Uhr in Zell):

Teneriffa bei Wolken

Heute hatten wir (Frau Koch und Frau Kachelmann) unser erstes Arbeitstreffen mit den verantwortlichen spanischen Lehrern, die an dem Comenius-Projekt beteiligt sind. Comenius – das ist ein internationales Austauschprojekt, an dem wir mit Schulen aus Teneriffa, Italien, Frankreich, Belgien und Griechenland teilnehmen werden. In allen diesen Ländern werden in den nächsten beiden Jahren Treffen mit Lehrern und Schülern stattfinden. Das Thema ist „Ecool“ (frz. école cool = coole Schule). Es geht darum, dass Wege gefunden werden, wie Schulen für Schüler attraktiver werden können. Dabei lernen die Schüler und Lehrer nicht nur die Schulsysteme der anderen Länder kennen, sondern auch die Menschen und deren Kulturen. Morgen werden die Koordinatoren der anderen Länder dazukommen und in den nächsten vier Tagen werden wir die gemeinsamen Aktivitäten für die kommenden zwei Jahre planen.

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Foto: Silke, Davinia, Michaela, José, Alicia (In Spanien werden alle Lehrer nur mit den Vornamen angesprochen!)

 

 

 

 

 

Blog von Michaela Koch und Silke Kachelmann