Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Klassenfahrt nach Mittenwald

Am Sonntag, dem 20. Februar, ging es für 78 Schülerinnen und Schüler der IGS Zell sowie für 6 Lehrer ab nach Mittenwald an der deutsch-österreichischen Grenze. Früh morgens um 6.50 Uhr starteten wir am Bahnhof in Bullay. Es ging erst über Koblenz, wo wir zunächst eineinhalb Stunden verweilen durften. Später ging es direkt von Koblenz nach München mit anschließendem Umstieg nach Mittenwald. Sichtlich erschöpft kamen wir am Sonntagabend endlich in Mittenwald an. Zum Leid aller dauerte der Skiverleih aber weitere zweieinhalb Stunden, zumindest für den Letzten.

Montags begann der Tag bereits um 7.00 Uhr mit unserem täglichen Frühstück. Anschließend machten wir uns fertig für die Piste. Das hieß zunächst einmal, dass wir den Skianzug und vor allem die viel zu unbequemen Skischuhe anziehen mussten. Mit dem Bus ging es dann Richtung Karwendelgebirge. Dort wurden die Schüler in verschiedene Ski-Lerngruppen eingeteilt. In der „Skischule Max Rieger“ sollten wir nun in den kommenden vier Tagen das Ski- und Snowboardfahren erlernen… je nachdem mit kleineren und größeren Erfolgen. Einige der Schüler beherrschten das Fahren schon sehr gut und konnten somit gleich loslegen. Um 15.30 Uhr fuhren wir wieder zur Jugendherberge zurück. Heiß ersehnt waren die Dusche und das Abendessen, welches wirklich jeden Abend extrem lecker schmeckte. Dieses Programm wiederholte sich eigentlich jeden Tag. Mittwochabends gab es die Möglichkeit das Champions-League-Spiel FC Bayern gegen Inter Mailand zu schauen. In den Nächten  erzählte Herr Rieder Gruselgeschichten, sodass weithin die entsetzten Ausrufe der Mädchen zu hören waren ;-).

Am Donnerstagabend machten etwas ganz Besonderes. Gegen 20.00 Uhr wanderten wir zu einer etwas auswärts gelegenen Hütte auf 600 Höhenmetern. Dort wurde die Siegerehrung des am Donnerstag stattgefunden Skirennens vorgenommen. Außerdem traten drei mysteriöse Gestalten, die Schneegötter (alias Frau Wirtz, Frau Schneider S., Frau Schneider H.), auf und führten eine sogenannte „Skitaufe“ bei allen Schülern durch. Zurück zur Herberge ging’s mit einer Fackelwanderung durch den dunklen Wald.

Am Abreisetag wurde früh gepackt, gefrühstückt und nach Mittenwald gewandert. Nach einem kurzen Aufenthalt dort fuhren die Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Zug, inklusive eines dreistündigen Zwischenstopps in Garmisch-Partenkirchen, heim an die Mosel. Gegen 23.00 Uhr kamen alle wohlbehalten am Bahnhof in Bullay an.

Es war eine gelungene, schöne und vor allem spaßige Klassenfahrt.


von Samuel Rieder