Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Lateinkurse besuchten Nero Ausstellung in Trier

Exkursion der Lateinkurse zur Nero-Ausstellung in Trier
Am Mittwoch, den 06.07.2016 unternahmen die beiden Lateinkurse der 12ten Klasse unter der Leitung von Herrn Stahlhofen und Frau Spiekermann eine Exkursion nach Trier. Ziel dieser Fahrt war die vom 14. Mai bis 16. Oktober stattfindende Ausstellung rund um das Leben des römischen Kaisers Nero, welche sich hervorragend anbot, um die im Unterricht gewonnenen Eindrücke besser nachvollziehen und mit Hilfe der ausgestellten Exponate weiter ausführen zu können.

Nero, welcher von 37 bis 68 n. Chr. lebte, polarisiert die Menschen auch heute noch durch seine vielen unterschiedlichen Gesichter, die sich im Laufe seines Lebens herauskristallisierten. Die Ausstellung zeigt in drei verschiedenen Museen alles rund um das Leben des Herrschers.

Im ersten Museum wurde uns mit Hilfe einer Reiseführerin und ca. 400 Exponaten das Leben des Kaisers in seinen einzelnen Stationen nähergebracht. Zudem konnten wir mehr über die Interessen des Tyrannen erfahren, welche sich vor allem auf die Kunst bezogen hatten. Er selbst wirkte aktiv im Schauspiel, der Musik und im Wagenrennen mit. Letzen Endes beendete er sein Leben im Jahre 68 n. Chr. durch Selbstmord.

Das zweite Museum erläuterte uns die Beziehung zwischen dem Kaiser und den Christen. Das vielleicht bekannteste Ereignis in seiner Amtszeit ist der Brand der Stadt Rom. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wer für diesen Brand verantwortlich ist, Nero jedoch, welcher selbst immer mehr in Verdacht geraten war, beschuldigte die Christen dieser Tat und ließ diese daraufhin verfolgen.

Im dritten und letzten Museum, welches wir in Eigenregie besuchen konnten, wurde uns das Leben des Kaisers noch einmal durch verschiedene Gemälde, Filme, Grafiken, Fotografien und Theaterausstattungen dargestellt und veranschaulicht.

Nachdem wir alles rund um das Leben des Kaisers erfahren hatten, blieb uns noch Zeit, um uns in der Stadt aufzuhalten. Einige nutzten diese, um sich noch einmal für die bevorstehende Reflexion des Tages vor dem Dom zu stärken, in der wir schlussendlich feststellen konnten, dass es alles in allem eine sehr lehrreiche und gelungene Fahrt war. Hoffentlich war diese nicht die Letzte!
Bericht von Greta Budinger und Sebastian Wilhelms

 

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