Integrierte Realschule Zell an der Mosel

Projektwoche 2016 begeisterte die Schüler

Unsere Projektwoche an der IGS Zell vom 14. März bis 17. März

Traditionsgemäß stand die letzte Schulwoche vor den Osterferien an der Integrierten Gesamtschule Zell wieder im Zeichen des außerunterrichtlichen Lernens. Zahlreiche Projekte, Exkursionen und Klassenfahrten standen auf dem Programm.

Die 5. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema „Afrika“. Projekte wie Tanztheater, afrikanische Tiere basteln, Kennenlernen afrikanischer Spiele, afrikanisches Kochen und Gestalten eines Rezeptbuches begeisterten unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Auch das Basteln von Pappstühlen mit typischen Motiven auf dem Wochenplan machte ihnen viel Spaß.

Unter dem Motto: „Schau hin, misch dich ein!“ gestalteten die 6. Klassen ihre UNESCO- Projekttage. Unter anderen gingen die Gruppen folgenden Fragestellungen nach: Wo kommen unsere Lebensmittel her? Was bedeutet Wasser für uns? Wie gehen wir miteinander um? In welcher Landschaft leben wir? Und was bedeutet Frieden und Freiheit?

Die 9. Klassen widmeten ihre Projekte dem Thema „Soziales“. Es gab verschiedene Angebote wie zum Beispiel ein Lehrgang für angehende Schiedsrichter, eine Fahrradwerkstatt mit jungen Flüchtlingen, eine Skat-Lernwerkstatt sowie Gruppen zu den Bereichen Fluchtpunkt Europa, Fit für den Beruf, Dokumentation, Umweltdetektive und das Kita-Projekt. Am Mittwoch engagierten sich die 9. Klassen für die „Aktion Tagwerk“. Bei dieser Aktion arbeiteten die Schülerinnen und Schüler bei einem Unternehmen ihrer Wahl. Der erwirtschaftete Lohn von insgesamt 2047,50 Euro wird für das Partnerland Ruanda zur Verfügung gestellt.

In der Oberstufe absolvierte die 11. Klasse ihr „Methodentraining“, in dem die Schüler Arbeitsformen einübten, die für die gymnasiale Oberstufe und ein späteres Studium wichtig sind, etwa Bibliographieren, Präsentierten, Exzerpieren, Texterarbeitung, Recherche und vieles mehr.

Für die Schüler der 8. Klassen stand die anschauliche Berufsvorbereitung vor Ort auf dem Programm: Sie absolvierten Praktika in den Betrieben, Einrichtungen und Behörden der Region.

Die Wanderstiefel für Klassenfahrten schnürten die Klassenstufen 7, 10, und 12. Ziele waren die Nordseeinsel Norderney, Berlin und Italien.

Wir, die Dokumentationsgruppe, bedanken uns ganz herzlich bei allen Lehrern und Schülern, die uns bei der Erstellung der Projektwochen-Präsentation geholfen und unterstützt haben. Vor allem Herrn Muscheid vielen Dank dafür, dass er unsere Ergebnisse so anschaulich auf die Homepage übertragen hat!

Eure,

 

Lisa Acar (9b), Friederike Boss (9b), Annika Fischer (9b), Pascal Holl (9b), Fabian Kneip (9b), Abdil Hafez (10), Sara Boemer ( 9b), Frau Klose und Herr Emmerich

 

projekt dokumentation nach getaner Arbeit

 

Projekte der 5. Klassen zum Thema: „Afrika“

In der Woche vor den Osterferien fand das Afrika-Projekt für die 5. Klassen statt. Wie in den Jahren zuvor galt es wieder jede Menge Ideen und kreative Projekte zu verwirklichen und zu bestaunen. Zum Beispiel übte die Projekt-Gruppe von Frau Gittler und Frau Wallenborn mit 13 Teilnehmern das Tanztheater „Kürbiskind“ ein, welches sie mit viel Begeisterung aufführten. „Wir hatten alle viel Spaß bei der Erarbeitung des Stückes. Etwas mühsam war es, in der kurzen Zeit die Texte auswendig zu lernen. Aber auch das hat gut geklappt. Der Höhepunkt war die Aufführung am Donnerstagabend auf unserem Afrikafest“, sagte Frau Wallenborn.

Eine andere Gruppe bastelte afrikanische Tiere, wie z.B. Giraffen, Schlangen, Elefanten, Zebras, Nashörner, Löwen oder Tiger. Diese stellten sie aus Styropor oder auch aus Luftballons mit Kleister aus. „Dieses Projekt sollte den Spaß am Basteln und an der Kunst wecken. Dieses Ziel haben wir gut erreicht“, sagte Frau Schön, die Leiterin der Gruppe. Am Ende der Woche verkaufte die Projektgruppe viele der Exemplare. Die übrig gebliebenen durften die Schüler mit nach Hause nehmen.

Wiederum eine andere Gruppe bastelte und spielte afrikanische Gesellschaftsspiele. Sie erarbeitete in kleinen Gruppen verschiedene Spiele, wie Geschicklichkeits- oder Ratespiele hauptsächlich mit Material aus der Natur. Am Mittwoch bastelten die Schüler außerdem noch einen Fußball. Schließlich erklärten sie sich gegenseitig die Spiele, damit sie diese auch zusammen spielen konnten.

Die Gruppe „Afrikanisches Kochen und Gestalten eines Rezeptbuches“ hatte so viele Bewerber, dass sie in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Die eine leiteten  Frau Krause und Herr Meyer, die andere Frau Lamprecht und Herr Schneider. Sie kochten Rezepte wie Bananenbrot, Emuuto (Reisbällchen aus Ghana) und Igisafuliya (Eintopf aus Ruanda). Die Absicht des Projektes war es den Kindern die afrikanische Kultur näher zu bringen. Am Ende gestalteten die Schüler Rezeptbücher, welche verkauft wurden.

Das Projekt von Frau Wirtz hieß: „Wir gestalten Pappstühle mit afrikanischen Motiven.“  Die Schülerinnen und Schüler bastelten Pappstühle, welche sie später mit afrikanischen Landschaften oder auch kunterbunten eigenen Motiven gestalteten und mit nach Hause nehmen durften.

Am Donnerstagabend endeten die Afrika-Tage mit einem Gottesdienst und einem kleinen Schulfest, bei dem die Arbeitsergebnisse präsentiert wurden.

 

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UNESCO-Projekte 6. Klassen: ″Schau hin – misch dich ein″

Projekt: Ist es fair, billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen?

             Unsere Lebensmittel im Blickpunkt – vom Anbau bis auf unseren Tisch

Bei diesem Projekt unter der Leitung von Frau Domogalla ging es um die Herstellung von Lebensmitteln im Ausland und wie sie nach Deutschland kommen. Die Schüler lernten viel über Lebensmittel und deren Herstellung. Ziel war es verantwortungsbewusster mit Lebensmitteln umzugehen und die Produkte und die Arbeitsbedingungen bei deren Herstellung  genauer kennenzulernen. Anastasia aus der 6b zum Beispiel fand vor allem das Erstellen der Plakate interessant und spannend. „Das hat uns allen wirklich viel Freude gemacht“, sagte sie.

projekt essen

mehr unter: http://www.igszell.de/projekte/projektwoche/

Projekt: Wasser ist doch unbegrenzt vorhanden, oder?

Mit dieser spannenden Frage beschäftigten sich 14 Schüler und Schülerinnen zusammen mit Frau Daum-Wies und Herrn Momper. Sie führten Experimente mit Wasser durch, wie zum Beispiel das Reinigen von Wasser. Die Gruppe diskutierte über den Wassermangel Afrikas und den gleichzeitigen verschwenderischen Umgang mit Wasser in Deutschland. „Als wir im Experiment aus Salzwasser Trinkwasser herstellten, fand ich das von allem am coolsten“, sagte Projektteilnehmerin Jessica aus der 6a.

projekt wasser

 

Projekt: ″Kleidung″ machen Leute: Wo kommt unsere neue Kleidung her, wo geht unsere alte Kleidung hin?

Das Ziel dieses Projektes von Frau Harmel und Herrn Adams war es Altkleiderspenden für einen guten Zweck zu sammeln. Jeder, der einen Kleidersack abgab, bekam ein Osterei geschenkt. Am Montag kaufte die Gruppe Freiland-Eier im Globus, um sie am nächsten Tag zu färben. Um für ihre Aktion zu werben, verteilte sie am Mittwoch Flugzettel auf dem Ostermarkt in Zell und machten Werbung für die Kleiderspenden für einen guten Zweck. Die Schülerinnen und Schüler führten auch einen „Kleidungscheck“ durch. Dabei untersuchten sie gegenseitig ihre Kleidung, um herauszufinden, wo sie hergestellt wurde. Das Ziel dieses Projekts war es den Kindern bewusst zu machen, unter welchen schweren Bedingungen die Kleidung produziert wird. Celine aus der 6d lobte im Namen aller das Projekt: ,, Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt.″

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Projekt: UNESCO Geopark – Im Land der Maare und Vulkane

Zu Beginn des Projektes lernten die Schüler einiges über die Vulkaneifel und den Vulkanismus dort. Die 18 Schülerinnen und Schüler machten eine Exkursion mit Frau Schmitt und Frau Wassweiler in den Natur-Geopark nach Strohn. Der Ort in der Verbandsgemeinde Daun ist besonders vom Vulkanismus der Eifel geprägt. Die Projektgruppe besuchte dort den Steinbruch und anschließend die Lavabombe. Dieses ist ein 120 Tonnen schwerer Stein, der sich 1969 bei einer Sprengung im Steinbruch aus 15m Höhe aus der Steinbruchwand löste. Sie wanderte zum Pulvermaar und besichtigten das Strohner Märchen. Das Strohner Märchen, auch „Strohner Maarchen“, genannt, ist ein Trockenmaar. Der Natur- und Geopark in der Vulkaneifel hat erst vor kurzem den UNESCO Titel erhalten.

Projekt: Vorhang auf – Bühne frei! – Wir spielen Theater

Die Projektgruppe von Frau Klupsch van Kann und Frau Scheid drehte ein Video über ein einstudiertes Theaterstück. In den ersten Tagen führten sie eine Stationenarbeit durch. Die Schüler machten Sprechübungen mit Zungenbrechern und Korkenübungen und arbeiteten an ihrer Gestik und Mimik mit Pantomime. Die 18 Schülerinnen und Schüler überarbeiteten das Theaterstück ,,Ansichtssache″ . Das Stück handelt von Mobbing und Freundschaft. Die Projektgruppe benutzte als Bühnenbild eine Präsentation auf dem Activeboard. Max und Svenja aus der 6c stimmten überein: „Die Pantomime bot uns die Möglichkeit verschiedene Dinge und Situationen ohne Worte darzustellen. Am interessantesten waren die Sportler in Zeitlupe.“

 

Projekt: Frieden und Freiheit

Die Projektgruppe von Frau Rott, Frau Waltner und Frau Watzek beschäftigte sich am ersten Tag mit den Fragen: „Was ist Krieg? Was heißt Frieden?“. Außerdem lernte die Gruppe die Bedeutung der UNESCO für den Frieden in der Welt kennen und beschäftigte sich mit dem grausamen Schicksal von Kindersoldaten. Auf der Grundlage ihrer Lernergebnisse gestalteten sie Plakate zum Thema Frieden und Freiheit. Wichtig war der Gruppe auch der künstlerische Aspekt ihrer Arbeit. Am Ende der Woche bemalte die Gruppe verschiedenen Zaunpfähle, die als Symbole für Frieden und Freiheit stehen. Tim aus der 6b: „Das Bemalen der Pfähle und das Gestalten der Plakate war am schönsten.“

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Sozial-Projekte der 9. Klassen

Schiedsrichter werden ….für Schule und Verein

 

In dem Projekt „Schiedsrichter“ konnten Fußball begeisterte Schüler eine Ausbildung zum Schiedsrichter absolvieren. Dabei lernten sie die Regelkunde und erprobten ihr Wissen an praktischen Spielsituationen. Anhand einer Präsentation erklärte Mario Saxler, Schiedsrichter-Lehrwart im Spielkreis Mosel, die genauen Regeln und wie ein Schiedsrichter auf dem Spielfeld auftreten muss. Am dritten Tag wurde die Theorie im Zeller Stadion in die Praxis umgesetzt. Am Ende der Projektwoche absolvierten die Schüler eine Prüfung. Mit dem Bestehen dieser Prüfung können die Schüler ab sofort Schiedsrichter werden. „Dazu müssen sie ihr Zertifikat ihrem Verein geben, der die Zulassung dann beantragen kann“, sagte Herr Saxler. Die Schüler besuchten mit Interesse und Begeisterung das Projekt. „Vielleicht können wir ja mit unserer Schule ein wenig dazu beitragen, den Mangel an Schiedsrichtern etwas zu verringern. Ich hoffe, dass sich tatsächlich einige der Projektteilnehmer dazu entschließen, tatsächlich einmal Schiedsrichter zu werden“, sagte Herr Akin, der betreuende Lehrer. Unterstützt wurden Herr Akin und Schiedsrichter-Lehrwart Herr Saxler von dem Schiedsrichter Heiko Kreutz

projekt schiedsrichter

 

Fahrradwerkstatt

In dem Projekt „Fahrradwerkstatt“ reparierten 13 Schüler zusammen mit 11 Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Pakistan, gebrauchte Fahrräder. Die Fahrräder wurden von Eltern, Schülern und Lehrern gespendet. Für die fachliche Beratung und die Ersatzteile stand uns die Firma Zweirad Klaus aus Zell zur Seite. Die Jugendlichen machten die Fahrräder fahrtüchtig und spendeten sie an die Flüchtlingseinrichtung Longuicher Mühle, die auch unsere  11 Gäste  im Alter von 13 bis 17 Jahren betreut. „Die Flüchtlinge kommen in ein neues Land und haben keine Kontakte. Ich finde es daher sehr wichtig neue Kontakte für sie zu schaffen und die Flüchtlinge in die Gesellschaft zu integrieren“, sagte der Projektleiter Herr Greve. Die Flüchtlinge, die mit einem gemeinsamen Frühstück empfangen wurden, waren sehr begeistert und freuten sich mithelfen zu können. „Ich bin alleine nach Deutschland gekommen und musste meine Familie in Afghanistan zurücklassen. Nun möchte ich möglichst schnell Deutsch lernen und mich integrieren“, sagte  der 16-jährige Razig Azimi, der seit zwei Monaten in Deutschland ist.         .

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Skat in drei Tagen

 

Im Skat-Projekt wurde den 14 Schülern aus den 9. Klassen das Skatspielen nach den deutschen Einheitsskatregeln beigebracht. Sie lernten und übten an den ersten beiden Tagen die Regeln und spielten am letzten Tag ein Skatturnier. Während der Einführungsphase verwendeten die betreuenden Lehrer Herr Quär und Herr Gruschinski anschauliche Tafelbilder und Handouts. Den Lehrern ging es in dem Projekt aber um mehr als nur um das Skatspiel. Die Schüler sollten das strukturierte Denken lernen und in der vom Computer dominierten Zeit, in der Brett- und Kartenspiele häufig zu kurz kommen, Interesse an diesen klassischen Spielen entwickeln. „Ein Skatspiel passt in jede Tasche!“ sagte Herr Gruschinski.

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KITA-Projekt Ostern

Im KITA-Projekt von Frau Winkler und Frau Banyai bereiteten die 12 Schüler am ersten Tag Osternester für den Kindergartenbesuch vor. Am Dienstag besuchte die Gruppe den ganzen Vormittag über unseren Kindergarten. Dort spielten sie mit den Kindern und feierten mit Geburtstag. Die Osternester waren ein Ostergeschenk für die 45 Kinder, welche für sie am Gründonnerstag versteckt werden. Genau so wie es sich für Ostern gehört! Die Schüler fanden das Projekt sehr interessant und spannend. „Die spielerische Arbeit mit den Kindergartenkindern war eine gute Erfahrung für die Schüler“, sagte Frau Winkler, die das Projekt leitete.

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Umweltdetektive

Ziel des Projektes „Umweltdetektive“ war es, das Interesse der Schüler für das Thema Umwelt zu wecken. Die Schüler gestalteten Plakate zu interessanten Themen, wie zum Beispiel Biogasanlage, Wasser- und Windkraft sowie Klimawandel. Unser Hausmeister Herr Hoff bot eine Führung durch unser Schul-Heizkraftwerk an. Außerdem besuchte die Projektgruppe die Kläranlage in Bullay und die Energielandschaft in Morbach. Die Schüler waren begeistert bei der Sache und freuten sich besonders auf die Exkursionen. Schwerpunkt des Projektes war es mehr über erneuerbare Energie zu erfahren und wie man diese nutzen kann. Geleitet wurde das Projekt von Herrn Oetringer und Herrn Hoff.

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Exkursion zur Energielandschaft Morbach

Nachdem wir uns gestern mit den verschiedenen Arten der regenerativen Energien beschäftigt haben und uns unser Hausmeister, Herr Hoff, durch das Heizkraftwerk unserer Schule geführt hat, waren wir auf den heutigen Tag sehr gespannt. Morgens um 7:45 Uhr sind wir, die Projektgruppe Umweltdetektive, mit dem Bus nach Morbach zur Energielandschaft gefahren. Im Besucherzentrum angekommen hat uns Frau Nauert empfangen, die die Führung unserer Gruppe an diesem Tage übernommen hat. Die Führungen der Besuchergruppen werden von geschulten Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Morbach durchgeführt.
Die Führung begann bei einer Windkraftanlage, welche wir auch einzeln betreten durften, um einen kurzen Einblick in das Innere eines 100 Meter hohen Windrades zu bekommen. Anschließend erfuhren wir weitere Details über Umweltauflagen und Genehmigungsverfahren beim Aufbau eines Windrades und haben gelernt, wie man aus dem Wind Energie und Strom gewinnen kann. Die großen Rotorblätter dienen als Turbine, welche von dem Wind angetrieben werden. Die Narbe des Windrades beinhaltet den Generator, mit dem Strom erzeugt wird. Unterirdisch wird der Strom dann über ein Umspannwerk an uns Verbraucher geleitet.

Unser nächster Stopp war an der Station „Solarenergie“. Hier haben wir interessante Dinge über die drei verschiedenen Arten der Solarenergie gelernt, nämlich Photovoltaik, Trinkwasseraufbereitung (die besonders in Afrika eingesetzt wird) und Solarthermie. Wir konnten uns verschiedene Solarmodule anschauen und deren Wirkungsgrad ermitteln.

Dann haben wir eine Biogasanlage erkundigt und erklärt bekommen, wie diese funktioniert. Als erstes befördert ein Bauer den Mist in den Gülletank. Eine Pumpe leitet die Gülle in das Rührwerk, dort wird die Gülle in Bewegung gehalten, damit das Methangas aufsteigt. Das Methangas kommt anschließend in einen Gasreiniger, woraus dann das Biogas entsteht. Das Biogas kann als Stromerzeuger, Heizung oder als Treibstoff für den Verbraucher genutzt werden.

Zuletzt wurden wir zu der Hackschnitzelanlage geführt und konnten uns diese betrachten. Man konnte sehen, dass die Hackschnitzelanlage ähnlich ist wie die Pelletheizung. Der benötigte Lagerraum ist relativ groß, da große Massen an den Schnitzeln, die frisch und z.T. noch feucht angeliefert werden, dort gelagert werden. Hackschnitzel sind aufwändiger in der Lagerung als beispielsweise Holzpellets. Sie werden dann in einen Brennraum geleitet und dort verbrannt und die heißen Abgase geben über einen Wärmeüberträger Wärme an das Heizungswasser ab.

Nach der thematischen Führung haben wir uns gemeinsam die Bunker angeschaut, denn die Energielandschaft Morbach wurde auf einem großen, militärischen Konversionsgelände errichtet. Hier haben einst Tonnen an Munition gelagert, doch nach Abzug der amerikanischen Soldaten wurde die dann leerstehende Fläche neu genutzt.

Als wir uns alles angesehen haben, sind wir um 11:30 Uhr wieder mit dem Bus zur IGS gefahren und damit war die Besichtigung in der Energielandschaft Morbach vorbei, welche uns viele wichtige Informationen und bleibende Eindrücke mitgegeben hat.

Fluchtpunkt Europa

Aufgrund der Flüchtlingssituation in Europa waren die Schüler der 9. Klasse in dem Projekt von Frau Kimmlingen, Herrn Spreier und Frau Krischel sehr interessiert an dem Thema „Fluchtpunkt Europa“. Zuerst gestalteten die Schüler Präsentationen zu dem Thema „Flucht“. Hierbei sammelten sie jede Menge Fakten, wie zum Beispiel über die eigentliche Definition eines „Flüchtlings“ sowie die Beweggründe der Flucht und den anschließenden Fluchtweg. Am Dienstag besuchte Dr. Berger von der Syrienhilfe das Projekt. „Die Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut für die Flucht verkauft um aus großer Gefahr in Sicherheit zu fliehen“, sagte er. Besonders beeindruckend waren die Berichte von Tesheme Ghirmay (26) und Filmon Midray (25) aus Eritrea, die am Donnerstag die Gruppe besuchten und von ihrer Flucht vor einem Jahr nach Deutschland erzählten. ( siehe hier eigener Artikel auf unserer Homepage )

Fit für den Beruf

Ziel des Projektes „Fit für den Beruf“, das von Herrn Muscheid geleitet wurde, war es sich mit dem Thema Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Die Schüler hatten zu Anfang die Möglichkeit durch Einschätzungstests ihr Stärken herauszufinden. Außerdem konnten sie durch Tests eine bessere Orientierung für die eigene Berufswahl schaffen. Des weiteren fand am Dienstag eine Exkursion in das Seniorenheim nach Alf statt. Hier konnten die Schüler mit Hilfe von Manschetten selbst erfahren, wie es ist, wenn Gelenke und Knochen schmerzen und wenn ältere Menschen mit Einschränkungen leben müssen. ( siehe Bild ) Die Schüler sammelten viele interessante Erfahrungen und fanden heraus, welche Berufe für sie geeignet sind. Insbesondere das Üben von Vorstellungsgesprächen gefiel den Schülern gut.

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Aktion Tagwerk

Bei der „Aktion Tagwerk“ handelt es sich um ein vom Land Rheinland-Pfalz organisiertes Projekt, bei dem Gelder für unser Partnerland Ruanda gesammelt werden. 73 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 9 hatten sich am Mittwoch bei einem Unternehmen ihrer Wahl um eine Arbeit bemüht und an diesem Tag Geld für Ruanda erarbeitet. Das Geld geht zu 50% an das Land Rheinland-Pfalz, welches damit Projekte in Ruanda finanziert. Mit den anderen 50% wird unsere Partnerschule in Kirenge unterstützt. Die IGS Zell nimmt bereits im vierten Jahr an der Aktion Tagwerk teil und hat auch dieses Mal wieder eine ordentliche Summe zusammen bekommen (genaue Zahlen folgen nach den Osterferien).

 Die Methodentage der 11. Klasse

Am Mittwochmorgen noch vor der ersten großen Pause besuchten Lisa aus der 9b und Herr Emmerich die Methodenprojekte der 11. Klasse, die von Montag bis Donnerstag im Gebäude der Oberstufe stattfanden.

Herr Reinarz und seine Lerngruppe beschäftigten sich gerade mit dem Thema Präsentation in der Oberstufe. Für einige Minuten lauschten die Dokumentationsredakteure gespannt einer Präsentationsgruppe, die per Video eine Lernübung vorstellte und den übrigen Schülern zur Diskussion stellte. Strukturierte Stoffauswahl, angemessene Medienverwendung, verständliche Ausdrucksweise, Beherrschung des Raumes in Gestik, Mimik, Auftreten und Körpersprache, richtige Lautstärke und Sprechtempo – so wie natürlich ein inhaltlich anspruchsvolles Thema, das alles ist in der Oberstufe gefragt und wurde in den Projektübungen von Herrn Reinarz Gruppe erprobt. „Nachher wollen wir noch eine Rede von Steve Jobs aus dem Jahre 2003, als der ein neues 17-Zoll-Powerbook von Apple vorstellte, als Präsentation erarbeiten und die Vorträge gemeinsam analysieren“, berichtete Herr Reinarz von den weiteren Plänen des Tages.

Frau Scherl hatte gerade eine Seite am Activeboard geöffnet, auf der die Homepage einer Universitätsbibliothek geöffnet war, als wir den Kursraum betraten. „Natürlich müssen unsere Oberstufenschüler darauf vorbereiten werden, wie man effektiv in einer wissenschaftlichen Bibliothek recherchiert. Nicht nur für die Facharbeit ist das sehr wichtig“, sagte Frau Scherl. Die Themenschwerpunkte ihrer Gruppe waren Text- und Literaturrecherche und das effektive Finden von Literatur an konkreten Beispielen.

Herr Werles Schüler, die gerade einen aktuellen Text zur Wahlberichterstattung aus der Rhein-Zeitung bearbeiteten, als wir sie besuchten, beschäftigten sich mit den Themen Exzerpieren, Textbearbeitung, Literaturangaben und Bibliographieren. „Das alles ist nicht erst an der Universität, sondern auch schon in der Oberstufe eine wichtige Methodenkompetenz für die tägliche Arbeit der Schüler“, sagte Herr Werle.

Bei den Schülerinnen und Schülern kamen die Angebote der Methodentage gut an: „Es machte wirklich Spaß und wir lernten wirklich sehr viel. Toll ist es, dass wir uns auch immer wieder Zeit nahmen für das Feedback“, lobte Alexa aus der 11. Klasse bereits am Mittwoch die pädagogisch anspruchsvoll und sachorientiert vorbereiteten Lerneinheiten.

Lisa und Herr Emmerich jedenfalls waren rechtzeitig zur 3. Stunde wieder zurück in der „Dokumentations-Redaktion“, in der sie diesen  Artikel zu den Methodenwochen verfassten und an der Präsentation der übrigen Projekte für unsere Homepage weiterarbeiteten.

 

Insgesamt war die Projektwoche 2016 an der IGS Zell sehr interessant, lehrreich und begeisternd für alle Teilnehmer.