Integrierte Realschule Zell an der Mosel

LMZ: Gefahren des Internets

„Das Internet bietet viele Chancen, aber man muss auch gut aufpassen.“ Regine Theis vom Landesmedienzentrum referierte am 28. Oktober im Musikraum der IGS vor etwa 50 Eltern zu den Gefahren des Internets für Jugendliche.

Das Internet ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, denn es bietet viele Möglichkeiten: Kontakte pflegen, Informationen beschaffen, einkaufen, in Chats neue Leute kennen lernen, unter einem Pseudonym in eine andere Rolle schlüpfen und diese ausprobieren. Frau Theis informierte über Möglichkeiten, das Internet gefahrlos zu nutzen.

Bei Communities wie wer-kennt-wen empfahl sie, immer zu bedenken, dass alle Angaben von allen gelesen werden und damit auch missbraucht werden können, wenn man dies in den Grundeinstellungen nicht ausschließt. Das wichtigste aber sei, dass Kinder und Jugendliche sich niemals mit den Menschen, die sie im Internet kennen lernen, in der Realität treffen. Sie dürfen auch auf keinen Fall ihre Adresse und Telefonnummer nennen. Das Verbot von Communities und Chats sei jedoch keine Lösung und habe nur zur Folge, dass die Kinder ihre Erfahrungen mit dem Internet vor den Eltern geheim halten.

Eltern sollen also ihren Kindern dabei helfen, das Internet sinnvoll zu nutzen ohne Schaden zu nehmen. Frau Theis empfahl, mit den Kindern einen Internetvertrag abzuschließen, in dem sie sich unter anderem dazu verpflichten, keine Telefonnummern anzugeben, niemanden zu treffen und keine Passwörter weiterzugeben. (Hinweis: Solche Kinder-Eltern-Internetverträge kann man im Internet downloaden.)

Frau Theis gab noch viele Informationen und Ratschläge für den Umgang der Eltern mit dieser Problematik. Unter anderem wies sie darauf hin, dass man Programme kaufen kann, die auf dem PC, der dem Kind zur Verfügung steht, jugendgefährdende Seiten sperren.

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