Integrierte Realschule Zell an der Mosel

IGS-Zell engagiert sich für die Zukunft der Region

Gute Schule ist wichtiger Standortfaktor

Eine Stimmung des Aufbruchs ist im Engagement von Vereinen, Gewerbetreibenden und Privatleuten an vielen Stellen schon seit einiger Zeit spürbar: Die Errichtung des Collis – Steilpfades, die Entwicklung des Campingplatzes und vieles mehr sind Zeichen für gute Veränderungen. Ein besonderes Zugpferd für die Zeller Zukunftsfähigkeit und die der Region ist dabei die neue Integrierte Gesamtschule: Welche Einrichtung könnte mehr für Zukunft stehen als jene, in der Kinder erzogen und gebildet werden, in der sie ihr Selbstbewusstsein entwickeln, alle Abschlüsse bis zum Abitur erwerben können und ihre eigenen Ziele für die Zukunft formulieren lernen?

Bei der vom Gewerbeverein und der Zeller Stadt geplanten Zukunftskonferenz, die von einem externen erfahrenen Stadtentwickler begleitet wird, geht es darum, die an der Zukunft der Region interessierten Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, die zahlreich vorhandenen Energien zu bündeln sowie erreichbare Ziele zu formulieren und auch zu verwirklichen. Letztlich sollen die Aktivitäten dazu führen, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Region und zugleich die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessert werden. Es soll immer mehr Gründe geben, hierher zu ziehen, sich in dieser schönen Gegend nieder zu lassen und zu bleiben. Bei den Veranstaltungen und Aktionen, die die Zukunftskonferenz vorbereiten und begleiten sollen, wird die IGS sich mit Projekten einbringen.

Kollegium und Eltern der IGS sind sich ihrer Verantwortung für die Region bewusst: Die Schule wird als Lebensraum gestaltet, in dem sich Kinder wohl fühlen, ihre Begabungen finden und ausbauen können, Leistungsfreude entwickeln und mit ihren Aktivitäten in die außerschulische Umgebung wirken können. Stadtentwickler behaupten, dass ein gutes Stadtimage nicht ohne gute Schule funktionieren kann. Der Ruf einer Schule ist mitbestimmend für die Zusammensetzung der Bewohner einer Gegend und spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für die Niederlassung von Firmen oder die Wahl des Wohnortes für eine Familie. Eine gute Schule ist also ein wichtiger Standortfaktor. Zugleich gibt es bei der „Vernetzung“ der neuen IGS mit der Region keine Einbahnstraßen. Genauso, wie die Schüler das öffentliche Leben mit Ausstellungen, internationalen Schulpartnerschaften, Aufführungen und den verschiedensten Projekten bereichern, so sind die Menschen der Region dazu aufgefordert „ihre“ Schule zu unterstützen, indem sie als außerschulische Partner kooperieren oder sich als Eltern von Schülern engagieren. Genauso wie die Zeller Gesamtschule von einem offenen und selbstbewussten Umfeld profitieren wird, so profitieren die Menschen vor Ort von der Schule.

Der Weg der Stadt Zell wird in einem Dokumentarfilm festgehalten. Nächster Drehtermin ist vielleicht der ökumenische Gottesdienst, der im April den Abschluss des Afrika- und Gospelprojekts an der IGS Zell bilden wird: Zeller Schüler erfahren Afrika über seine Kunst, seine Musik und Lebensfreude, treten mit dem schwarzen Kontinent spürbar und vor allem hörbar in Kontakt und lassen ihr Publikum an dieser Erfahrung teilhaben.

Also: Freuen wir uns auf die Zukunft!
Michaela Koch, IGS Zell

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